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	<title>HeliWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-05-06T19:38:28Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3261</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
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		<updated>2007-01-04T11:17:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Fußnote: Organisatorisches... */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ? Die Säule hatte einen Durchmesser von ca. 20cm und reichte in den Himmel, wie hoch, war nicht zu sehen. Die Helligkeit entsprach einem hellen, weißen Magnesiumlicht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut umher, sieht aber gerade nur den meditierenden Waltharius. Er zuckt die Schultern, späht ins Dunkle der Nacht und als er nach einigen Sekunden niemanden sieht, geht er mit der Laterne zur Einschlagstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan hält seine Hand über den Beutel und fühlt, ob noch Hitze abgestrahlt wird. In der Tat ist der Inhalt noch heiß und so wartet Quendan einige Momente bis er etwas abgekühlt ist. Dann nimmt er den Beutel und geht in Deckung des Hauses. Dort dreht er das Licht der Laterne weit auf und schaut sich den Inhalt nochmals genau an, indem er ihn betrachtet, daran riecht und auch das Material anfühlt. Das Pulver ist von schwarzer Farbe und riecht verbrannt. Die Kugeln sind ebenfalls sehr dunkel und noch immer sehr warm, wenn auch nicht mehr heiß. Bei genauerer Betrachtung scheinen auch die Kugeln aus einem Pulver zu bestehen, das in Form gepresst wurde. An einigen Stellen sind die Kugeln recht glatt, der größte Teil der Oberfläche ist aber aufgeraut, so dass Einbuchtungen und Risse entstanden sind. Die Kugeln riechen schweflig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut sich die Feuchtigkeit der Kugeln und des Pulvers an. Es erscheint trocken und gleicht am ehesten Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend nimmt geht er mit dem Brandsatz eilig zurück in das Haus, holt sich dort aus seinem Rucksack drei Beutel und eine Lederrolle aus weichem, dicklichem Leder.&lt;br /&gt;
An einem leergeräumten Tisch reiht er alles nebeneinander auf. Er rollt die Lederrolle auf, nimmt die Brandsatzkugeln einzeln und legt sie in jeweils einen Stoffbeutel. Danach kippt er das Pulver vorsichtig, um nichts zu verlieren, breitflächig auf die Narbenseite der Lederrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel des Pulvers kippt er nach sehr kurzer Zeit (ca. 1 Minute) in einen der drei Beutel, eilt mit diesem dann nach außen zu Arwed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Schau, Arwed ! Ich hoffe dieser &amp;quot;Satz&amp;quot; ist trocken genug. Den zweiten werde ich gleich noch mit etwas Stroh oder ähnlichem ausstatten, so dass die Grundtemperatur dann höher wird. Außerdem bringe ich einen brandbeschleuniger und so was wie ne Zündung an. Dann bereiten wir mit den Sätzen leicht außerhalb des Lagers ein Scheinziel vor. Dass heisst, im Lager stehen Leute, die den Brandsatz so schnell wie möglich abdecken. Entweder mit Wasser überschütten, oder mit getränkten Decken, mit Eimern abdecken, oder notfalls ein Schild drüberwerfen. Dann versuchen wir gleichzeitig den Ablenkungsbrandsatz zu zünden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Hm, auf alle Fälle besser, als nichts zu tun. Wir müssen also hoffen, daß nicht mehr allzu viele Probeschlüsse kommen... Aber im Zweifelsfall erkaufen wir uns so zumindest etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed hält inne... Als ob etwas seine Worte gehört hätte, ist ein leises Pfeifen in der Ferne zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ahhrg, nein ! Nicht so schnell !&amp;quot; Er spurtet mit dem Beutel in der Hand los in den Wald. (dorthin wo man in kürzester Zeit weit kommt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnappt sich den nächsten Wasserkübel und/oder die nächste Decke (oder ähnliches), folgt Quendan eiligst nach draußen, um dort das Geschoß löschen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Quendan schnell von der wahrscheinlichen Einschlagstellt wegeilt, rennt Arwed dem Geschoß entgegen und erreicht den Waldrand in dem Moment als es vielleicht 20 Schritt weiter niedergeht. An dieser Stelle, in Richtung der Kapelle, ist der Boden abschüssig, dagegen stehen die Bäume nicht sehr dicht. Im Dunkeln kommt man zunächst etwas langsamer vorran, das ändert sich aber, als wieder eine Lichtsäule gen Himmel schnellt. Nur Sekunden später erreicht Arwed die Einschlagstelle. Dort sieht man am Boden einen Körper im Rauch verborgen, aus dem die Lichtsäule ragt. Für den Bruchteil einer Sekunde hält Arwed innerlich den Atem an, als er die Figur im Rauch sieht, einen kleinen runden Körper, vermutlich ein Beutel, ähnlich dem früher gefundenen ... dann löscht er hastig das Feuer und der Strahl erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Stefan: Erm, Avenor, Du verwirrst mich... &amp;quot;Körper&amp;quot; im mathematischen oder im antropomorphen Sinne? Im mathematisch-geometrischen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan derweil: Den Beutel in der einen, einen Feuerscheit in der anderen, rennt, bis das Pfeifen ganz nah ist, bzw. gerade auffhört, dann wirft er den Beutel zu Boden und entzündet ihn mit dem Scheit in dem Moment als die Lichtsäule erlischt. Zunächst passiert sekundenlang nichts, dann gibt es einen kleinen Funken an der Stelle, an der Quendan den Scheit in eine der Kugeln gebohrt hat. Plötzlich, Quendan kann gerade noch seine Hand zurückziehen, schießt ein Lichtstrahl gen Himmel. Quendan sieht für einen Moment genau in das Licht, dann wird ihm weiß vor Augen und er kann nichts mehr erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sucht inzwischen nach magischer Reststrahlung, findet aber in der Kürze des Moments nur schwache, unspezifische Reste. Entweder es war nur wenig Magie beteiligt, oder aber stärkere ist gut gedämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deus ex Machina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blinzelt, reibt sich die Augen, kneift sie zusammen, aber seine Sicht kommt nur langsam zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr wirklich, dass sie das verwirren wird? Glaubt Ihr wirklich, dass dies Eure Rettung ist?&amp;quot; Die männliche Stimme kommt von einem Punkt, der nur wenige Schritt rechts hinter Quendan liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt ersichtlich zusammen und fährt herum:&amp;quot;Werter Amandatus, natürlich wird sie dieses Spielchen nicht wirklich aufhalten. Es beschäftigt uns und es beschäftigt sie ein Weilchen. Vielleicht und dass ist meine Hoffnung, entlastet uns diese Aktion etwas für den ersten Angriff.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amandatus? ... Das ist wohl zu viel der Ehre. Nein, der bin ich nicht...&amp;quot; Quendans Sinne erholen sich allmählich von dem Blitz und er erkennt langsam einen mittelgroßen, ihm unbekannten Mann in schwarzer Kleidung vor sich. Er trägt eine ebenfalls schwarze Gugel tief ins Gesicht gezogen. Das helle Licht der neu entstandenen Lichtsäule beleuchtet noch einen kurzen Moment einige handtellergroße Plättchen, die auf den Ärmeln des Gewandes des Unbekannten aufgebracht sind. &amp;quot;Wenn der Amandatus ein Deus ex Natura ist, dann sollte ich wohl ex Machina genannt werden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt sichtlich zusammen, schweigt einige Sekunden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;öhh..Jetzt habt Ihr mich überrascht. Ich dachte, Ihr wärt schon früher in der Nähe gewesen..aber da hatte ich Euch nicht bemerkt. Und was nun ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr müsst hier weg und zwar schnell. Der Orden hat die Kalibrierung fast beendet, danach kommt das Feuer... Das Gelände hat er inzwischen mit den Söldner gut umstellt, so dass keiner entkommmen kann...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kenne ich die Gestalt bzw. den Mann ? Nein, er ist Dir völlig unbekannt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan sieht sich den Mann derweil genauer an. Er achtet auf irgendwelche Tätowierungen, Rangabzeichen.. etwas, was auf seine Stellung in dem ein oder anderen Orden schliessen lässt. Das Einzige, das an der schwarzen Kleidung auffällig ist, sind die etwa handtellergroßen Plättchen, die mit kaum erkennbaren Zeichen verziert sind. Es ist zwar zu dunkel, um sie genau entziffern zu können, den Stil erkennt Quendan aber sofort: Ordo Mechanicus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bekommt Arwed etwas von der Begegnung mit? Nachdem Arwed seine Untersuchung beendet hat, sieht er, wie Quendan mit einem Fremden redet, bevor das Licht der von Quendan entfachten Lichtsäule erlischt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, ich denke, dass Ihr recht habt. Aber warum sagt IHR mir das ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ein Apparatus besitzt immer mehrere Teile und nicht alle arbeiten in die gleiche Richtung... Sie wollen so wenige Zeugen wie möglich, vor allem keine, die auch nur im Ansatz ahnen, was hier wirklich vor sich geht. Deshalb ist ihr Plan ganz einfach: jeden hier Verbliebenen töten, alle anderen, die relevant wären folgen früher oder später. Die Methode ist ebenfalls simpel: den Bereich umstellen mit unwissenden Söldner, die jeden umbringen, der sich hinaus wagt, der Bereich selbst wird mit Brandgeschossen niedergemacht, bis nichts mehr steht. Dem Tor und dem Amandatus wird dabei nichts geschehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Warum ich Euch das sage, habt Ihr gefragt. Im erleuchteten Ordo Mechanicus gibt es solche, die nicht blind sind und die Docartus nicht willenlos folgen und diese wollen, dass Ihr überlebt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was soll dann mit und an diesem Ort und den Platten geschehen, wenn wir - so oder so - weg wären ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Wenn alle Störenden beseitigt sind, werden sie sich den Ort und die Platten sehr genau anschauen. Vermutlich wird sich Docartus selbst der Sache annehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed tritt von hinten an die beiden heran. &amp;quot;Wenn dem so ist, daß nicht alle Eures Ordens blindlings Docartus folgen, so bringt ihr uns frohe Kunde in einer wahrhaft dunklen Stunde. Läßt sich der Weg, den Docartus beschreiten will, mit wenigen Sätzen zusammenfassen? Und was gedenken seine Kritiker, zu tun?&amp;quot; Arwed grinst. &amp;quot;Aber noch viel wichtiger: Was gedenken seine Kritiker, jetzt in diesem Augenblick zu tun? Wenn eine Flucht für uns bereits vollkommen ausgeschlossen wäre, so wärd Ihr wohl nicht hier, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Das sind viele Frage für wenig Zeit und zudem kann und will ich nicht alle beantworten. Seine Kritiker sehen jedenfalls in Euch potentielle Verbündete und als einen ersten Schritt betrachten Sie das Angebot, Euch hier wegzubringen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut Arwed an und zieht die Augenbrauen fragend nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Die Entscheidung sollte Euch leicht fallen. Der sichere Tod auf der einen, das Leben und neue Verbündete auf der anderen Seite. Darum lasst mich als Euren Deus ex Machina gewähren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle dringt inzwischen wieder liturgischer Gesang von Bruder Guntram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed erwidert Quendans Blick und meint grinsend: &amp;quot;Ich dachte, mit meiner letzten Frage wäre schon alles gesagt... euer Auftreten, werter Maschinist, hat tatsächlich etwas von der theatralischen &#039;Deus ex Machina&#039;. Dies sind Tage voller Wirrungen... Also, was schlagt ihr vor, um diesen etwas ungastlich gewordenen Ort zu verlassen? Und wie machen wir das unseren neugewonnenen ceridischen Freunden (ja, Tage voller Wirrungen) klar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Mir stehen Mittel zur Verfügung, die es mir erlauben, Euch ungesehen von hier wegzubringen... im wörtlichen Sinn. Es läßt die Söldner und meine Kollegen im richtigen Augenblick auf etwas anderes blicken, so dass Ihr, wenn wir uns beeilen, die Bühne verlassen könnt. Es handelt sich um kleine... Amulette, die man bei sich trägt. Auch für den ein oder anderen Ceriden wäre wohl noch eines vorhanden. Sollte ich zu wenige haben, so könntet Ihr sie Euch dennoch teilen, müsstet dann aber sehr nahe beeinander bleiben. Wie - Ihr - das Euren ceridischen Freunden klar macht, spielt für mich keine Rolle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed wirft Quendan einen vielsagenden Blick zu - er hält den Vorschlag des nächtlichen Gastes für vernünftig und erwartet ein bestätigendes Nicken. Dann wendet er sich wieder dem Besucher zu: &amp;quot;Gesetztenfalls, wir kommen so an den Söldnern vorbei... wie nehmen wir wieder Verbindung auf? Ich nehme stark an, daß Ihr nicht auf uns warten könnt, Eure Abwesenheit würde sicher Verdacht erregen. Aber ich denke, daß es noch den einen oder anderen Satz gibt, den wir bei einer Tasse Tee und nicht auf dem Schlachtfeld wechseln sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan misstrauisch: &amp;quot;Und Ihr habt die Amulette wohl schon jetzt dabei, oder Herr - wie soll noch gleich Euere Anrede sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Nennt mich, wie Ihr wollt. Ich habe drei Stück dabei, die, wie gesagt, auch für mehrere Personen, wenn auch nicht viel mehr genutzt werden können. Ich begleite Euch ein Stück, in Sicherheit trennen sich unsere Wege. Wenn alles soweit überstanden ist, werde ich Euch aufsuchen, um die genannten Sätze zu wechseln. Alles andere ist mir zu gefährlich, diese Angelegenheit hier reicht völlig aus, um allerlei Wirbel zu verursachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt, zuckt mit den Schultern und meint schließlich: &amp;quot;Nun denn, dann sollten wir nicht mehr allzu viel Zeit verlieren, mit dem Wirbel zu beginnen.&amp;quot; Zu Quendan gewandt fügt er hinzu: &amp;quot;Die letzten Tage waren schon voller Überraschungen und Wendungen, so daß das hier&amp;quot;, er deutet mit dem Finger in der Dreierrunde herum, &amp;quot;auch nicht phantastischer als der Rest ist. Das einzige, was mich jetzt noch wirklich überraschen könnte, wäre das plötzliche Auftauchen der Königlichen Kavallerie (sofern sie nicht schon da ist). Quendan, wir haben heroisch die Stellung gehalten, aber wenn wir nicht ebenso heroisch sterben wollen, so denke ich, daß die Zeit des Rückzugs gekommen ist. Um Dein Mißtrauen etwas zu glätten, läßt sich die Umstellung durch die Söldner mit einer Frage an unsere Späher überprüfen. Und wenn dem so ist, dann sollten wir wirklich jede Hilfe nutzen, um lebend den Hügel zu verlassen. Ich denke, wir sollten uns daran machen, unsere ceridischen Kollegen von der Sache zu überzeugen - das dürfte vermutlich eh&#039; mehr Zeit in Anspruch nehmen, als uns lieb ist...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, Arwed ich denke trotz aller anderen Bedenken, dass wir das Angebot des Herrn Dema, (an den EOM gewandt) so würde ich Euch gerne nennen, nicht ausschlagen. Wollt Ihr uns ins Lager begleiten, oder habt Ihr, während wir mit den Ceriden und den Einwohnern sprechen, andere Dinge vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ich warte hier. Beeilt Euch aber, wir sollten so bald als möglich aufbrechen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil an der Hütte: Waltharius beendet seine Meditation, verläßt die dunkle Ecke und schaut sich um, er entdeckt Quendan, Arwed und eine dritte, ihm unbekannte Person, die im Gespräch vertieft sind. Da das Gespräch etwas abseits im Wald und offensichtlich friedlicher Natur zu sein scheint, sieht Waltharius keinen Grund sich dazu zu gesellen. Er überprüft seine Ausrüstung und bereitet sich auf seine Nachtwache vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unternehmen die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote: Organisatorisches...==&lt;br /&gt;
Liest hier noch jemand mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber mich gehts ja eigentlich gar nichts (mehr) an.... :-)&lt;br /&gt;
Aber verfolge ich mit Interesse den weiteren(?) Verlauf der Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch ich schaue ein paar mal der Woche vorbei, was sich hier tut...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Ah, das ist schön. Und wie sieht&#039;s mit den Teilnehmern aus? Kann&#039;s weitergehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: ich bin dabei ... und Guntram ist immer noch in der Kapelle und tut Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Alles klar. Arwed und Quendan?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: [070104]&lt;br /&gt;
Ja, das ist wohl besser so, dann ist auch die Wissenslücke beim Abt von Dunkelstein weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: Hmpf, Diss-Streß. Bin aber noch dabei :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Da es nun seit über einem Monat nicht mehr weitergeht, schlage ich vor, dass ich Anfang Januar ein Ende schreiben würde, wie ich das jetzt sehe. Alle Charaktere würden unbeschadet aus der Sache hervorgehen, und wir legen das Unternehmen zu den Akten. Was meint Ihr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo und Guten Morgen. Den Vorschlag halte ich für sinnvoll.&lt;br /&gt;
mfg Thomas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: Irgendwie tritt sonst alles auf der Stelle. Was Arwed gerne gemacht hätte:&lt;br /&gt;
1. mit heiler Haut davonkommen :-)&lt;br /&gt;
2. Treffen mit dem Ordo, weitere Kontaktmöglichkeit (können wir in Verbindung bleiben?)&lt;br /&gt;
3. Sollte nicht ohnehin klar sein, daß die Beobachtungsapparati vor Ort hinüber sind: Mit ihnen einen Blick auf die Aktivitäten des Ordo werfen. Ansonsten wäre es natürlich bestrebenswert, noch grob mitzubekommen, was dort vor sich geht (werden die Platten abtransportiert? Wenn ja, in welche Richtung? etc.)&lt;br /&gt;
Gruß &amp;amp;&amp;amp; guten Rutsch, Stefan.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3260</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3260"/>
		<updated>2007-01-03T11:05:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Fußnote: Organisatorisches... */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ? Die Säule hatte einen Durchmesser von ca. 20cm und reichte in den Himmel, wie hoch, war nicht zu sehen. Die Helligkeit entsprach einem hellen, weißen Magnesiumlicht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut umher, sieht aber gerade nur den meditierenden Waltharius. Er zuckt die Schultern, späht ins Dunkle der Nacht und als er nach einigen Sekunden niemanden sieht, geht er mit der Laterne zur Einschlagstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan hält seine Hand über den Beutel und fühlt, ob noch Hitze abgestrahlt wird. In der Tat ist der Inhalt noch heiß und so wartet Quendan einige Momente bis er etwas abgekühlt ist. Dann nimmt er den Beutel und geht in Deckung des Hauses. Dort dreht er das Licht der Laterne weit auf und schaut sich den Inhalt nochmals genau an, indem er ihn betrachtet, daran riecht und auch das Material anfühlt. Das Pulver ist von schwarzer Farbe und riecht verbrannt. Die Kugeln sind ebenfalls sehr dunkel und noch immer sehr warm, wenn auch nicht mehr heiß. Bei genauerer Betrachtung scheinen auch die Kugeln aus einem Pulver zu bestehen, das in Form gepresst wurde. An einigen Stellen sind die Kugeln recht glatt, der größte Teil der Oberfläche ist aber aufgeraut, so dass Einbuchtungen und Risse entstanden sind. Die Kugeln riechen schweflig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut sich die Feuchtigkeit der Kugeln und des Pulvers an. Es erscheint trocken und gleicht am ehesten Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend nimmt geht er mit dem Brandsatz eilig zurück in das Haus, holt sich dort aus seinem Rucksack drei Beutel und eine Lederrolle aus weichem, dicklichem Leder.&lt;br /&gt;
An einem leergeräumten Tisch reiht er alles nebeneinander auf. Er rollt die Lederrolle auf, nimmt die Brandsatzkugeln einzeln und legt sie in jeweils einen Stoffbeutel. Danach kippt er das Pulver vorsichtig, um nichts zu verlieren, breitflächig auf die Narbenseite der Lederrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel des Pulvers kippt er nach sehr kurzer Zeit (ca. 1 Minute) in einen der drei Beutel, eilt mit diesem dann nach außen zu Arwed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Schau, Arwed ! Ich hoffe dieser &amp;quot;Satz&amp;quot; ist trocken genug. Den zweiten werde ich gleich noch mit etwas Stroh oder ähnlichem ausstatten, so dass die Grundtemperatur dann höher wird. Außerdem bringe ich einen brandbeschleuniger und so was wie ne Zündung an. Dann bereiten wir mit den Sätzen leicht außerhalb des Lagers ein Scheinziel vor. Dass heisst, im Lager stehen Leute, die den Brandsatz so schnell wie möglich abdecken. Entweder mit Wasser überschütten, oder mit getränkten Decken, mit Eimern abdecken, oder notfalls ein Schild drüberwerfen. Dann versuchen wir gleichzeitig den Ablenkungsbrandsatz zu zünden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Hm, auf alle Fälle besser, als nichts zu tun. Wir müssen also hoffen, daß nicht mehr allzu viele Probeschlüsse kommen... Aber im Zweifelsfall erkaufen wir uns so zumindest etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed hält inne... Als ob etwas seine Worte gehört hätte, ist ein leises Pfeifen in der Ferne zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ahhrg, nein ! Nicht so schnell !&amp;quot; Er spurtet mit dem Beutel in der Hand los in den Wald. (dorthin wo man in kürzester Zeit weit kommt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnappt sich den nächsten Wasserkübel und/oder die nächste Decke (oder ähnliches), folgt Quendan eiligst nach draußen, um dort das Geschoß löschen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Quendan schnell von der wahrscheinlichen Einschlagstellt wegeilt, rennt Arwed dem Geschoß entgegen und erreicht den Waldrand in dem Moment als es vielleicht 20 Schritt weiter niedergeht. An dieser Stelle, in Richtung der Kapelle, ist der Boden abschüssig, dagegen stehen die Bäume nicht sehr dicht. Im Dunkeln kommt man zunächst etwas langsamer vorran, das ändert sich aber, als wieder eine Lichtsäule gen Himmel schnellt. Nur Sekunden später erreicht Arwed die Einschlagstelle. Dort sieht man am Boden einen Körper im Rauch verborgen, aus dem die Lichtsäule ragt. Für den Bruchteil einer Sekunde hält Arwed innerlich den Atem an, als er die Figur im Rauch sieht, einen kleinen runden Körper, vermutlich ein Beutel, ähnlich dem früher gefundenen ... dann löscht er hastig das Feuer und der Strahl erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Stefan: Erm, Avenor, Du verwirrst mich... &amp;quot;Körper&amp;quot; im mathematischen oder im antropomorphen Sinne? Im mathematisch-geometrischen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan derweil: Den Beutel in der einen, einen Feuerscheit in der anderen, rennt, bis das Pfeifen ganz nah ist, bzw. gerade auffhört, dann wirft er den Beutel zu Boden und entzündet ihn mit dem Scheit in dem Moment als die Lichtsäule erlischt. Zunächst passiert sekundenlang nichts, dann gibt es einen kleinen Funken an der Stelle, an der Quendan den Scheit in eine der Kugeln gebohrt hat. Plötzlich, Quendan kann gerade noch seine Hand zurückziehen, schießt ein Lichtstrahl gen Himmel. Quendan sieht für einen Moment genau in das Licht, dann wird ihm weiß vor Augen und er kann nichts mehr erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sucht inzwischen nach magischer Reststrahlung, findet aber in der Kürze des Moments nur schwache, unspezifische Reste. Entweder es war nur wenig Magie beteiligt, oder aber stärkere ist gut gedämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deus ex Machina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blinzelt, reibt sich die Augen, kneift sie zusammen, aber seine Sicht kommt nur langsam zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr wirklich, dass sie das verwirren wird? Glaubt Ihr wirklich, dass dies Eure Rettung ist?&amp;quot; Die männliche Stimme kommt von einem Punkt, der nur wenige Schritt rechts hinter Quendan liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt ersichtlich zusammen und fährt herum:&amp;quot;Werter Amandatus, natürlich wird sie dieses Spielchen nicht wirklich aufhalten. Es beschäftigt uns und es beschäftigt sie ein Weilchen. Vielleicht und dass ist meine Hoffnung, entlastet uns diese Aktion etwas für den ersten Angriff.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amandatus? ... Das ist wohl zu viel der Ehre. Nein, der bin ich nicht...&amp;quot; Quendans Sinne erholen sich allmählich von dem Blitz und er erkennt langsam einen mittelgroßen, ihm unbekannten Mann in schwarzer Kleidung vor sich. Er trägt eine ebenfalls schwarze Gugel tief ins Gesicht gezogen. Das helle Licht der neu entstandenen Lichtsäule beleuchtet noch einen kurzen Moment einige handtellergroße Plättchen, die auf den Ärmeln des Gewandes des Unbekannten aufgebracht sind. &amp;quot;Wenn der Amandatus ein Deus ex Natura ist, dann sollte ich wohl ex Machina genannt werden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt sichtlich zusammen, schweigt einige Sekunden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;öhh..Jetzt habt Ihr mich überrascht. Ich dachte, Ihr wärt schon früher in der Nähe gewesen..aber da hatte ich Euch nicht bemerkt. Und was nun ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr müsst hier weg und zwar schnell. Der Orden hat die Kalibrierung fast beendet, danach kommt das Feuer... Das Gelände hat er inzwischen mit den Söldner gut umstellt, so dass keiner entkommmen kann...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kenne ich die Gestalt bzw. den Mann ? Nein, er ist Dir völlig unbekannt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan sieht sich den Mann derweil genauer an. Er achtet auf irgendwelche Tätowierungen, Rangabzeichen.. etwas, was auf seine Stellung in dem ein oder anderen Orden schliessen lässt. Das Einzige, das an der schwarzen Kleidung auffällig ist, sind die etwa handtellergroßen Plättchen, die mit kaum erkennbaren Zeichen verziert sind. Es ist zwar zu dunkel, um sie genau entziffern zu können, den Stil erkennt Quendan aber sofort: Ordo Mechanicus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bekommt Arwed etwas von der Begegnung mit? Nachdem Arwed seine Untersuchung beendet hat, sieht er, wie Quendan mit einem Fremden redet, bevor das Licht der von Quendan entfachten Lichtsäule erlischt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, ich denke, dass Ihr recht habt. Aber warum sagt IHR mir das ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ein Apparatus besitzt immer mehrere Teile und nicht alle arbeiten in die gleiche Richtung... Sie wollen so wenige Zeugen wie möglich, vor allem keine, die auch nur im Ansatz ahnen, was hier wirklich vor sich geht. Deshalb ist ihr Plan ganz einfach: jeden hier Verbliebenen töten, alle anderen, die relevant wären folgen früher oder später. Die Methode ist ebenfalls simpel: den Bereich umstellen mit unwissenden Söldner, die jeden umbringen, der sich hinaus wagt, der Bereich selbst wird mit Brandgeschossen niedergemacht, bis nichts mehr steht. Dem Tor und dem Amandatus wird dabei nichts geschehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Warum ich Euch das sage, habt Ihr gefragt. Im erleuchteten Ordo Mechanicus gibt es solche, die nicht blind sind und die Docartus nicht willenlos folgen und diese wollen, dass Ihr überlebt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was soll dann mit und an diesem Ort und den Platten geschehen, wenn wir - so oder so - weg wären ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Wenn alle Störenden beseitigt sind, werden sie sich den Ort und die Platten sehr genau anschauen. Vermutlich wird sich Docartus selbst der Sache annehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed tritt von hinten an die beiden heran. &amp;quot;Wenn dem so ist, daß nicht alle Eures Ordens blindlings Docartus folgen, so bringt ihr uns frohe Kunde in einer wahrhaft dunklen Stunde. Läßt sich der Weg, den Docartus beschreiten will, mit wenigen Sätzen zusammenfassen? Und was gedenken seine Kritiker, zu tun?&amp;quot; Arwed grinst. &amp;quot;Aber noch viel wichtiger: Was gedenken seine Kritiker, jetzt in diesem Augenblick zu tun? Wenn eine Flucht für uns bereits vollkommen ausgeschlossen wäre, so wärd Ihr wohl nicht hier, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Das sind viele Frage für wenig Zeit und zudem kann und will ich nicht alle beantworten. Seine Kritiker sehen jedenfalls in Euch potentielle Verbündete und als einen ersten Schritt betrachten Sie das Angebot, Euch hier wegzubringen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut Arwed an und zieht die Augenbrauen fragend nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Die Entscheidung sollte Euch leicht fallen. Der sichere Tod auf der einen, das Leben und neue Verbündete auf der anderen Seite. Darum lasst mich als Euren Deus ex Machina gewähren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle dringt inzwischen wieder liturgischer Gesang von Bruder Guntram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed erwidert Quendans Blick und meint grinsend: &amp;quot;Ich dachte, mit meiner letzten Frage wäre schon alles gesagt... euer Auftreten, werter Maschinist, hat tatsächlich etwas von der theatralischen &#039;Deus ex Machina&#039;. Dies sind Tage voller Wirrungen... Also, was schlagt ihr vor, um diesen etwas ungastlich gewordenen Ort zu verlassen? Und wie machen wir das unseren neugewonnenen ceridischen Freunden (ja, Tage voller Wirrungen) klar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Mir stehen Mittel zur Verfügung, die es mir erlauben, Euch ungesehen von hier wegzubringen... im wörtlichen Sinn. Es läßt die Söldner und meine Kollegen im richtigen Augenblick auf etwas anderes blicken, so dass Ihr, wenn wir uns beeilen, die Bühne verlassen könnt. Es handelt sich um kleine... Amulette, die man bei sich trägt. Auch für den ein oder anderen Ceriden wäre wohl noch eines vorhanden. Sollte ich zu wenige haben, so könntet Ihr sie Euch dennoch teilen, müsstet dann aber sehr nahe beeinander bleiben. Wie - Ihr - das Euren ceridischen Freunden klar macht, spielt für mich keine Rolle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed wirft Quendan einen vielsagenden Blick zu - er hält den Vorschlag des nächtlichen Gastes für vernünftig und erwartet ein bestätigendes Nicken. Dann wendet er sich wieder dem Besucher zu: &amp;quot;Gesetztenfalls, wir kommen so an den Söldnern vorbei... wie nehmen wir wieder Verbindung auf? Ich nehme stark an, daß Ihr nicht auf uns warten könnt, Eure Abwesenheit würde sicher Verdacht erregen. Aber ich denke, daß es noch den einen oder anderen Satz gibt, den wir bei einer Tasse Tee und nicht auf dem Schlachtfeld wechseln sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan misstrauisch: &amp;quot;Und Ihr habt die Amulette wohl schon jetzt dabei, oder Herr - wie soll noch gleich Euere Anrede sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Nennt mich, wie Ihr wollt. Ich habe drei Stück dabei, die, wie gesagt, auch für mehrere Personen, wenn auch nicht viel mehr genutzt werden können. Ich begleite Euch ein Stück, in Sicherheit trennen sich unsere Wege. Wenn alles soweit überstanden ist, werde ich Euch aufsuchen, um die genannten Sätze zu wechseln. Alles andere ist mir zu gefährlich, diese Angelegenheit hier reicht völlig aus, um allerlei Wirbel zu verursachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt, zuckt mit den Schultern und meint schließlich: &amp;quot;Nun denn, dann sollten wir nicht mehr allzu viel Zeit verlieren, mit dem Wirbel zu beginnen.&amp;quot; Zu Quendan gewandt fügt er hinzu: &amp;quot;Die letzten Tage waren schon voller Überraschungen und Wendungen, so daß das hier&amp;quot;, er deutet mit dem Finger in der Dreierrunde herum, &amp;quot;auch nicht phantastischer als der Rest ist. Das einzige, was mich jetzt noch wirklich überraschen könnte, wäre das plötzliche Auftauchen der Königlichen Kavallerie (sofern sie nicht schon da ist). Quendan, wir haben heroisch die Stellung gehalten, aber wenn wir nicht ebenso heroisch sterben wollen, so denke ich, daß die Zeit des Rückzugs gekommen ist. Um Dein Mißtrauen etwas zu glätten, läßt sich die Umstellung durch die Söldner mit einer Frage an unsere Späher überprüfen. Und wenn dem so ist, dann sollten wir wirklich jede Hilfe nutzen, um lebend den Hügel zu verlassen. Ich denke, wir sollten uns daran machen, unsere ceridischen Kollegen von der Sache zu überzeugen - das dürfte vermutlich eh&#039; mehr Zeit in Anspruch nehmen, als uns lieb ist...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, Arwed ich denke trotz aller anderen Bedenken, dass wir das Angebot des Herrn Dema, (an den EOM gewandt) so würde ich Euch gerne nennen, nicht ausschlagen. Wollt Ihr uns ins Lager begleiten, oder habt Ihr, während wir mit den Ceriden und den Einwohnern sprechen, andere Dinge vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ich warte hier. Beeilt Euch aber, wir sollten so bald als möglich aufbrechen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil an der Hütte: Waltharius beendet seine Meditation, verläßt die dunkle Ecke und schaut sich um, er entdeckt Quendan, Arwed und eine dritte, ihm unbekannte Person, die im Gespräch vertieft sind. Da das Gespräch etwas abseits im Wald und offensichtlich friedlicher Natur zu sein scheint, sieht Waltharius keinen Grund sich dazu zu gesellen. Er überprüft seine Ausrüstung und bereitet sich auf seine Nachtwache vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unternehmen die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote: Organisatorisches...==&lt;br /&gt;
Liest hier noch jemand mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber mich gehts ja eigentlich gar nichts (mehr) an.... :-)&lt;br /&gt;
Aber verfolge ich mit Interesse den weiteren(?) Verlauf der Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch ich schaue ein paar mal der Woche vorbei, was sich hier tut...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Ah, das ist schön. Und wie sieht&#039;s mit den Teilnehmern aus? Kann&#039;s weitergehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: ich bin dabei ... und Guntram ist immer noch in der Kapelle und tut Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Alles klar. Arwed und Quendan?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: [070103]&lt;br /&gt;
Ja, das ist wohl besser so, dann ist auch die Wissenslücke beim Abt von Dunkelstein weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: Hmpf, Diss-Streß. Bin aber noch dabei :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Da es nun seit über einem Monat nicht mehr weitergeht, schlage ich vor, dass ich Anfang Januar ein Ende schreiben würde, wie ich das jetzt sehe. Alle Charaktere würden unbeschadet aus der Sache hervorgehen, und wir legen das Unternehmen zu den Akten. Was meint Ihr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo und Guten Morgen. Den Vorschlag halte ich für sinnvoll.&lt;br /&gt;
mfg Thomas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: Irgendwie tritt sonst alles auf der Stelle. Was Arwed gerne gemacht hätte:&lt;br /&gt;
1. mit heiler Haut davonkommen :-)&lt;br /&gt;
2. Treffen mit dem Ordo, weitere Kontaktmöglichkeit (können wir in Verbindung bleiben?)&lt;br /&gt;
3. Sollte nicht ohnehin klar sein, daß die Beobachtungsapparati vor Ort hinüber sind: Mit ihnen einen Blick auf die Aktivitäten des Ordo werfen. Ansonsten wäre es natürlich bestrebenswert, noch grob mitzubekommen, was dort vor sich geht (werden die Platten abtransportiert? Wenn ja, in welche Richtung? etc.)&lt;br /&gt;
Gruß &amp;amp;&amp;amp; guten Rutsch, Stefan.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3259</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
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		<updated>2006-12-31T08:48:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Fußnote: Organisatorisches... */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ? Die Säule hatte einen Durchmesser von ca. 20cm und reichte in den Himmel, wie hoch, war nicht zu sehen. Die Helligkeit entsprach einem hellen, weißen Magnesiumlicht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut umher, sieht aber gerade nur den meditierenden Waltharius. Er zuckt die Schultern, späht ins Dunkle der Nacht und als er nach einigen Sekunden niemanden sieht, geht er mit der Laterne zur Einschlagstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan hält seine Hand über den Beutel und fühlt, ob noch Hitze abgestrahlt wird. In der Tat ist der Inhalt noch heiß und so wartet Quendan einige Momente bis er etwas abgekühlt ist. Dann nimmt er den Beutel und geht in Deckung des Hauses. Dort dreht er das Licht der Laterne weit auf und schaut sich den Inhalt nochmals genau an, indem er ihn betrachtet, daran riecht und auch das Material anfühlt. Das Pulver ist von schwarzer Farbe und riecht verbrannt. Die Kugeln sind ebenfalls sehr dunkel und noch immer sehr warm, wenn auch nicht mehr heiß. Bei genauerer Betrachtung scheinen auch die Kugeln aus einem Pulver zu bestehen, das in Form gepresst wurde. An einigen Stellen sind die Kugeln recht glatt, der größte Teil der Oberfläche ist aber aufgeraut, so dass Einbuchtungen und Risse entstanden sind. Die Kugeln riechen schweflig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut sich die Feuchtigkeit der Kugeln und des Pulvers an. Es erscheint trocken und gleicht am ehesten Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend nimmt geht er mit dem Brandsatz eilig zurück in das Haus, holt sich dort aus seinem Rucksack drei Beutel und eine Lederrolle aus weichem, dicklichem Leder.&lt;br /&gt;
An einem leergeräumten Tisch reiht er alles nebeneinander auf. Er rollt die Lederrolle auf, nimmt die Brandsatzkugeln einzeln und legt sie in jeweils einen Stoffbeutel. Danach kippt er das Pulver vorsichtig, um nichts zu verlieren, breitflächig auf die Narbenseite der Lederrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel des Pulvers kippt er nach sehr kurzer Zeit (ca. 1 Minute) in einen der drei Beutel, eilt mit diesem dann nach außen zu Arwed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Schau, Arwed ! Ich hoffe dieser &amp;quot;Satz&amp;quot; ist trocken genug. Den zweiten werde ich gleich noch mit etwas Stroh oder ähnlichem ausstatten, so dass die Grundtemperatur dann höher wird. Außerdem bringe ich einen brandbeschleuniger und so was wie ne Zündung an. Dann bereiten wir mit den Sätzen leicht außerhalb des Lagers ein Scheinziel vor. Dass heisst, im Lager stehen Leute, die den Brandsatz so schnell wie möglich abdecken. Entweder mit Wasser überschütten, oder mit getränkten Decken, mit Eimern abdecken, oder notfalls ein Schild drüberwerfen. Dann versuchen wir gleichzeitig den Ablenkungsbrandsatz zu zünden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Hm, auf alle Fälle besser, als nichts zu tun. Wir müssen also hoffen, daß nicht mehr allzu viele Probeschlüsse kommen... Aber im Zweifelsfall erkaufen wir uns so zumindest etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed hält inne... Als ob etwas seine Worte gehört hätte, ist ein leises Pfeifen in der Ferne zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ahhrg, nein ! Nicht so schnell !&amp;quot; Er spurtet mit dem Beutel in der Hand los in den Wald. (dorthin wo man in kürzester Zeit weit kommt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnappt sich den nächsten Wasserkübel und/oder die nächste Decke (oder ähnliches), folgt Quendan eiligst nach draußen, um dort das Geschoß löschen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Quendan schnell von der wahrscheinlichen Einschlagstellt wegeilt, rennt Arwed dem Geschoß entgegen und erreicht den Waldrand in dem Moment als es vielleicht 20 Schritt weiter niedergeht. An dieser Stelle, in Richtung der Kapelle, ist der Boden abschüssig, dagegen stehen die Bäume nicht sehr dicht. Im Dunkeln kommt man zunächst etwas langsamer vorran, das ändert sich aber, als wieder eine Lichtsäule gen Himmel schnellt. Nur Sekunden später erreicht Arwed die Einschlagstelle. Dort sieht man am Boden einen Körper im Rauch verborgen, aus dem die Lichtsäule ragt. Für den Bruchteil einer Sekunde hält Arwed innerlich den Atem an, als er die Figur im Rauch sieht, einen kleinen runden Körper, vermutlich ein Beutel, ähnlich dem früher gefundenen ... dann löscht er hastig das Feuer und der Strahl erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Stefan: Erm, Avenor, Du verwirrst mich... &amp;quot;Körper&amp;quot; im mathematischen oder im antropomorphen Sinne? Im mathematisch-geometrischen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan derweil: Den Beutel in der einen, einen Feuerscheit in der anderen, rennt, bis das Pfeifen ganz nah ist, bzw. gerade auffhört, dann wirft er den Beutel zu Boden und entzündet ihn mit dem Scheit in dem Moment als die Lichtsäule erlischt. Zunächst passiert sekundenlang nichts, dann gibt es einen kleinen Funken an der Stelle, an der Quendan den Scheit in eine der Kugeln gebohrt hat. Plötzlich, Quendan kann gerade noch seine Hand zurückziehen, schießt ein Lichtstrahl gen Himmel. Quendan sieht für einen Moment genau in das Licht, dann wird ihm weiß vor Augen und er kann nichts mehr erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sucht inzwischen nach magischer Reststrahlung, findet aber in der Kürze des Moments nur schwache, unspezifische Reste. Entweder es war nur wenig Magie beteiligt, oder aber stärkere ist gut gedämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deus ex Machina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blinzelt, reibt sich die Augen, kneift sie zusammen, aber seine Sicht kommt nur langsam zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr wirklich, dass sie das verwirren wird? Glaubt Ihr wirklich, dass dies Eure Rettung ist?&amp;quot; Die männliche Stimme kommt von einem Punkt, der nur wenige Schritt rechts hinter Quendan liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt ersichtlich zusammen und fährt herum:&amp;quot;Werter Amandatus, natürlich wird sie dieses Spielchen nicht wirklich aufhalten. Es beschäftigt uns und es beschäftigt sie ein Weilchen. Vielleicht und dass ist meine Hoffnung, entlastet uns diese Aktion etwas für den ersten Angriff.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amandatus? ... Das ist wohl zu viel der Ehre. Nein, der bin ich nicht...&amp;quot; Quendans Sinne erholen sich allmählich von dem Blitz und er erkennt langsam einen mittelgroßen, ihm unbekannten Mann in schwarzer Kleidung vor sich. Er trägt eine ebenfalls schwarze Gugel tief ins Gesicht gezogen. Das helle Licht der neu entstandenen Lichtsäule beleuchtet noch einen kurzen Moment einige handtellergroße Plättchen, die auf den Ärmeln des Gewandes des Unbekannten aufgebracht sind. &amp;quot;Wenn der Amandatus ein Deus ex Natura ist, dann sollte ich wohl ex Machina genannt werden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt sichtlich zusammen, schweigt einige Sekunden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;öhh..Jetzt habt Ihr mich überrascht. Ich dachte, Ihr wärt schon früher in der Nähe gewesen..aber da hatte ich Euch nicht bemerkt. Und was nun ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr müsst hier weg und zwar schnell. Der Orden hat die Kalibrierung fast beendet, danach kommt das Feuer... Das Gelände hat er inzwischen mit den Söldner gut umstellt, so dass keiner entkommmen kann...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kenne ich die Gestalt bzw. den Mann ? Nein, er ist Dir völlig unbekannt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan sieht sich den Mann derweil genauer an. Er achtet auf irgendwelche Tätowierungen, Rangabzeichen.. etwas, was auf seine Stellung in dem ein oder anderen Orden schliessen lässt. Das Einzige, das an der schwarzen Kleidung auffällig ist, sind die etwa handtellergroßen Plättchen, die mit kaum erkennbaren Zeichen verziert sind. Es ist zwar zu dunkel, um sie genau entziffern zu können, den Stil erkennt Quendan aber sofort: Ordo Mechanicus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bekommt Arwed etwas von der Begegnung mit? Nachdem Arwed seine Untersuchung beendet hat, sieht er, wie Quendan mit einem Fremden redet, bevor das Licht der von Quendan entfachten Lichtsäule erlischt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, ich denke, dass Ihr recht habt. Aber warum sagt IHR mir das ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ein Apparatus besitzt immer mehrere Teile und nicht alle arbeiten in die gleiche Richtung... Sie wollen so wenige Zeugen wie möglich, vor allem keine, die auch nur im Ansatz ahnen, was hier wirklich vor sich geht. Deshalb ist ihr Plan ganz einfach: jeden hier Verbliebenen töten, alle anderen, die relevant wären folgen früher oder später. Die Methode ist ebenfalls simpel: den Bereich umstellen mit unwissenden Söldner, die jeden umbringen, der sich hinaus wagt, der Bereich selbst wird mit Brandgeschossen niedergemacht, bis nichts mehr steht. Dem Tor und dem Amandatus wird dabei nichts geschehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Warum ich Euch das sage, habt Ihr gefragt. Im erleuchteten Ordo Mechanicus gibt es solche, die nicht blind sind und die Docartus nicht willenlos folgen und diese wollen, dass Ihr überlebt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was soll dann mit und an diesem Ort und den Platten geschehen, wenn wir - so oder so - weg wären ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Wenn alle Störenden beseitigt sind, werden sie sich den Ort und die Platten sehr genau anschauen. Vermutlich wird sich Docartus selbst der Sache annehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed tritt von hinten an die beiden heran. &amp;quot;Wenn dem so ist, daß nicht alle Eures Ordens blindlings Docartus folgen, so bringt ihr uns frohe Kunde in einer wahrhaft dunklen Stunde. Läßt sich der Weg, den Docartus beschreiten will, mit wenigen Sätzen zusammenfassen? Und was gedenken seine Kritiker, zu tun?&amp;quot; Arwed grinst. &amp;quot;Aber noch viel wichtiger: Was gedenken seine Kritiker, jetzt in diesem Augenblick zu tun? Wenn eine Flucht für uns bereits vollkommen ausgeschlossen wäre, so wärd Ihr wohl nicht hier, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Das sind viele Frage für wenig Zeit und zudem kann und will ich nicht alle beantworten. Seine Kritiker sehen jedenfalls in Euch potentielle Verbündete und als einen ersten Schritt betrachten Sie das Angebot, Euch hier wegzubringen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut Arwed an und zieht die Augenbrauen fragend nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Die Entscheidung sollte Euch leicht fallen. Der sichere Tod auf der einen, das Leben und neue Verbündete auf der anderen Seite. Darum lasst mich als Euren Deus ex Machina gewähren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle dringt inzwischen wieder liturgischer Gesang von Bruder Guntram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed erwidert Quendans Blick und meint grinsend: &amp;quot;Ich dachte, mit meiner letzten Frage wäre schon alles gesagt... euer Auftreten, werter Maschinist, hat tatsächlich etwas von der theatralischen &#039;Deus ex Machina&#039;. Dies sind Tage voller Wirrungen... Also, was schlagt ihr vor, um diesen etwas ungastlich gewordenen Ort zu verlassen? Und wie machen wir das unseren neugewonnenen ceridischen Freunden (ja, Tage voller Wirrungen) klar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Mir stehen Mittel zur Verfügung, die es mir erlauben, Euch ungesehen von hier wegzubringen... im wörtlichen Sinn. Es läßt die Söldner und meine Kollegen im richtigen Augenblick auf etwas anderes blicken, so dass Ihr, wenn wir uns beeilen, die Bühne verlassen könnt. Es handelt sich um kleine... Amulette, die man bei sich trägt. Auch für den ein oder anderen Ceriden wäre wohl noch eines vorhanden. Sollte ich zu wenige haben, so könntet Ihr sie Euch dennoch teilen, müsstet dann aber sehr nahe beeinander bleiben. Wie - Ihr - das Euren ceridischen Freunden klar macht, spielt für mich keine Rolle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed wirft Quendan einen vielsagenden Blick zu - er hält den Vorschlag des nächtlichen Gastes für vernünftig und erwartet ein bestätigendes Nicken. Dann wendet er sich wieder dem Besucher zu: &amp;quot;Gesetztenfalls, wir kommen so an den Söldnern vorbei... wie nehmen wir wieder Verbindung auf? Ich nehme stark an, daß Ihr nicht auf uns warten könnt, Eure Abwesenheit würde sicher Verdacht erregen. Aber ich denke, daß es noch den einen oder anderen Satz gibt, den wir bei einer Tasse Tee und nicht auf dem Schlachtfeld wechseln sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan misstrauisch: &amp;quot;Und Ihr habt die Amulette wohl schon jetzt dabei, oder Herr - wie soll noch gleich Euere Anrede sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Nennt mich, wie Ihr wollt. Ich habe drei Stück dabei, die, wie gesagt, auch für mehrere Personen, wenn auch nicht viel mehr genutzt werden können. Ich begleite Euch ein Stück, in Sicherheit trennen sich unsere Wege. Wenn alles soweit überstanden ist, werde ich Euch aufsuchen, um die genannten Sätze zu wechseln. Alles andere ist mir zu gefährlich, diese Angelegenheit hier reicht völlig aus, um allerlei Wirbel zu verursachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt, zuckt mit den Schultern und meint schließlich: &amp;quot;Nun denn, dann sollten wir nicht mehr allzu viel Zeit verlieren, mit dem Wirbel zu beginnen.&amp;quot; Zu Quendan gewandt fügt er hinzu: &amp;quot;Die letzten Tage waren schon voller Überraschungen und Wendungen, so daß das hier&amp;quot;, er deutet mit dem Finger in der Dreierrunde herum, &amp;quot;auch nicht phantastischer als der Rest ist. Das einzige, was mich jetzt noch wirklich überraschen könnte, wäre das plötzliche Auftauchen der Königlichen Kavallerie (sofern sie nicht schon da ist). Quendan, wir haben heroisch die Stellung gehalten, aber wenn wir nicht ebenso heroisch sterben wollen, so denke ich, daß die Zeit des Rückzugs gekommen ist. Um Dein Mißtrauen etwas zu glätten, läßt sich die Umstellung durch die Söldner mit einer Frage an unsere Späher überprüfen. Und wenn dem so ist, dann sollten wir wirklich jede Hilfe nutzen, um lebend den Hügel zu verlassen. Ich denke, wir sollten uns daran machen, unsere ceridischen Kollegen von der Sache zu überzeugen - das dürfte vermutlich eh&#039; mehr Zeit in Anspruch nehmen, als uns lieb ist...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, Arwed ich denke trotz aller anderen Bedenken, dass wir das Angebot des Herrn Dema, (an den EOM gewandt) so würde ich Euch gerne nennen, nicht ausschlagen. Wollt Ihr uns ins Lager begleiten, oder habt Ihr, während wir mit den Ceriden und den Einwohnern sprechen, andere Dinge vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ich warte hier. Beeilt Euch aber, wir sollten so bald als möglich aufbrechen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil an der Hütte: Waltharius beendet seine Meditation, verläßt die dunkle Ecke und schaut sich um, er entdeckt Quendan, Arwed und eine dritte, ihm unbekannte Person, die im Gespräch vertieft sind. Da das Gespräch etwas abseits im Wald und offensichtlich friedlicher Natur zu sein scheint, sieht Waltharius keinen Grund sich dazu zu gesellen. Er überprüft seine Ausrüstung und bereitet sich auf seine Nachtwache vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unternehmen die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote: Organisatorisches...==&lt;br /&gt;
Liest hier noch jemand mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber mich gehts ja eigentlich gar nichts (mehr) an.... :-)&lt;br /&gt;
Aber verfolge ich mit Interesse den weiteren(?) Verlauf der Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch ich schaue ein paar mal der Woche vorbei, was sich hier tut...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Ah, das ist schön. Und wie sieht&#039;s mit den Teilnehmern aus? Kann&#039;s weitergehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: ich bin dabei ... und Guntram ist immer noch in der Kapelle und tut Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Alles klar. Arwed und Quendan?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: [061231]&lt;br /&gt;
Ja, das ist wohl besser so, dann ist auch die Wissenslücke beim Abt von Dunkelstein weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: Hmpf, Diss-Streß. Bin aber noch dabei :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Da es nun seit über einem Monat nicht mehr weitergeht, schlage ich vor, dass ich Anfang Januar ein Ende schreiben würde, wie ich das jetzt sehe. Alle Charaktere würden unbeschadet aus der Sache hervorgehen, und wir legen das Unternehmen zu den Akten. Was meint Ihr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hallo und Guten Morgen. Den Vorschlag halte ich für sinnvoll.&lt;br /&gt;
mfg Thomas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: Irgendwie tritt sonst alles auf der Stelle. Was Arwed gerne gemacht hätte:&lt;br /&gt;
1. mit heiler Haut davonkommen :-)&lt;br /&gt;
2. Treffen mit dem Ordo, weitere Kontaktmöglichkeit (können wir in Verbindung bleiben?)&lt;br /&gt;
3. Sollte nicht ohnehin klar sein, daß die Beobachtungsapparati vor Ort hinüber sind: Mit ihnen einen Blick auf die Aktivitäten des Ordo werfen. Ansonsten wäre es natürlich bestrebenswert, noch grob mitzubekommen, was dort vor sich geht (werden die Platten abtransportiert? Wenn ja, in welche Richtung? etc.)&lt;br /&gt;
Gruß &amp;amp;&amp;amp; guten Rutsch, Stefan.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3256</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
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		<updated>2006-12-29T15:03:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Fußnote: Organisatorisches... */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ? Die Säule hatte einen Durchmesser von ca. 20cm und reichte in den Himmel, wie hoch, war nicht zu sehen. Die Helligkeit entsprach einem hellen, weißen Magnesiumlicht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut umher, sieht aber gerade nur den meditierenden Waltharius. Er zuckt die Schultern, späht ins Dunkle der Nacht und als er nach einigen Sekunden niemanden sieht, geht er mit der Laterne zur Einschlagstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan hält seine Hand über den Beutel und fühlt, ob noch Hitze abgestrahlt wird. In der Tat ist der Inhalt noch heiß und so wartet Quendan einige Momente bis er etwas abgekühlt ist. Dann nimmt er den Beutel und geht in Deckung des Hauses. Dort dreht er das Licht der Laterne weit auf und schaut sich den Inhalt nochmals genau an, indem er ihn betrachtet, daran riecht und auch das Material anfühlt. Das Pulver ist von schwarzer Farbe und riecht verbrannt. Die Kugeln sind ebenfalls sehr dunkel und noch immer sehr warm, wenn auch nicht mehr heiß. Bei genauerer Betrachtung scheinen auch die Kugeln aus einem Pulver zu bestehen, das in Form gepresst wurde. An einigen Stellen sind die Kugeln recht glatt, der größte Teil der Oberfläche ist aber aufgeraut, so dass Einbuchtungen und Risse entstanden sind. Die Kugeln riechen schweflig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut sich die Feuchtigkeit der Kugeln und des Pulvers an. Es erscheint trocken und gleicht am ehesten Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend nimmt geht er mit dem Brandsatz eilig zurück in das Haus, holt sich dort aus seinem Rucksack drei Beutel und eine Lederrolle aus weichem, dicklichem Leder.&lt;br /&gt;
An einem leergeräumten Tisch reiht er alles nebeneinander auf. Er rollt die Lederrolle auf, nimmt die Brandsatzkugeln einzeln und legt sie in jeweils einen Stoffbeutel. Danach kippt er das Pulver vorsichtig, um nichts zu verlieren, breitflächig auf die Narbenseite der Lederrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel des Pulvers kippt er nach sehr kurzer Zeit (ca. 1 Minute) in einen der drei Beutel, eilt mit diesem dann nach außen zu Arwed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Schau, Arwed ! Ich hoffe dieser &amp;quot;Satz&amp;quot; ist trocken genug. Den zweiten werde ich gleich noch mit etwas Stroh oder ähnlichem ausstatten, so dass die Grundtemperatur dann höher wird. Außerdem bringe ich einen brandbeschleuniger und so was wie ne Zündung an. Dann bereiten wir mit den Sätzen leicht außerhalb des Lagers ein Scheinziel vor. Dass heisst, im Lager stehen Leute, die den Brandsatz so schnell wie möglich abdecken. Entweder mit Wasser überschütten, oder mit getränkten Decken, mit Eimern abdecken, oder notfalls ein Schild drüberwerfen. Dann versuchen wir gleichzeitig den Ablenkungsbrandsatz zu zünden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Hm, auf alle Fälle besser, als nichts zu tun. Wir müssen also hoffen, daß nicht mehr allzu viele Probeschlüsse kommen... Aber im Zweifelsfall erkaufen wir uns so zumindest etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed hält inne... Als ob etwas seine Worte gehört hätte, ist ein leises Pfeifen in der Ferne zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ahhrg, nein ! Nicht so schnell !&amp;quot; Er spurtet mit dem Beutel in der Hand los in den Wald. (dorthin wo man in kürzester Zeit weit kommt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnappt sich den nächsten Wasserkübel und/oder die nächste Decke (oder ähnliches), folgt Quendan eiligst nach draußen, um dort das Geschoß löschen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Quendan schnell von der wahrscheinlichen Einschlagstellt wegeilt, rennt Arwed dem Geschoß entgegen und erreicht den Waldrand in dem Moment als es vielleicht 20 Schritt weiter niedergeht. An dieser Stelle, in Richtung der Kapelle, ist der Boden abschüssig, dagegen stehen die Bäume nicht sehr dicht. Im Dunkeln kommt man zunächst etwas langsamer vorran, das ändert sich aber, als wieder eine Lichtsäule gen Himmel schnellt. Nur Sekunden später erreicht Arwed die Einschlagstelle. Dort sieht man am Boden einen Körper im Rauch verborgen, aus dem die Lichtsäule ragt. Für den Bruchteil einer Sekunde hält Arwed innerlich den Atem an, als er die Figur im Rauch sieht, einen kleinen runden Körper, vermutlich ein Beutel, ähnlich dem früher gefundenen ... dann löscht er hastig das Feuer und der Strahl erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Stefan: Erm, Avenor, Du verwirrst mich... &amp;quot;Körper&amp;quot; im mathematischen oder im antropomorphen Sinne? Im mathematisch-geometrischen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan derweil: Den Beutel in der einen, einen Feuerscheit in der anderen, rennt, bis das Pfeifen ganz nah ist, bzw. gerade auffhört, dann wirft er den Beutel zu Boden und entzündet ihn mit dem Scheit in dem Moment als die Lichtsäule erlischt. Zunächst passiert sekundenlang nichts, dann gibt es einen kleinen Funken an der Stelle, an der Quendan den Scheit in eine der Kugeln gebohrt hat. Plötzlich, Quendan kann gerade noch seine Hand zurückziehen, schießt ein Lichtstrahl gen Himmel. Quendan sieht für einen Moment genau in das Licht, dann wird ihm weiß vor Augen und er kann nichts mehr erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sucht inzwischen nach magischer Reststrahlung, findet aber in der Kürze des Moments nur schwache, unspezifische Reste. Entweder es war nur wenig Magie beteiligt, oder aber stärkere ist gut gedämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deus ex Machina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blinzelt, reibt sich die Augen, kneift sie zusammen, aber seine Sicht kommt nur langsam zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr wirklich, dass sie das verwirren wird? Glaubt Ihr wirklich, dass dies Eure Rettung ist?&amp;quot; Die männliche Stimme kommt von einem Punkt, der nur wenige Schritt rechts hinter Quendan liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt ersichtlich zusammen und fährt herum:&amp;quot;Werter Amandatus, natürlich wird sie dieses Spielchen nicht wirklich aufhalten. Es beschäftigt uns und es beschäftigt sie ein Weilchen. Vielleicht und dass ist meine Hoffnung, entlastet uns diese Aktion etwas für den ersten Angriff.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amandatus? ... Das ist wohl zu viel der Ehre. Nein, der bin ich nicht...&amp;quot; Quendans Sinne erholen sich allmählich von dem Blitz und er erkennt langsam einen mittelgroßen, ihm unbekannten Mann in schwarzer Kleidung vor sich. Er trägt eine ebenfalls schwarze Gugel tief ins Gesicht gezogen. Das helle Licht der neu entstandenen Lichtsäule beleuchtet noch einen kurzen Moment einige handtellergroße Plättchen, die auf den Ärmeln des Gewandes des Unbekannten aufgebracht sind. &amp;quot;Wenn der Amandatus ein Deus ex Natura ist, dann sollte ich wohl ex Machina genannt werden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt sichtlich zusammen, schweigt einige Sekunden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;öhh..Jetzt habt Ihr mich überrascht. Ich dachte, Ihr wärt schon früher in der Nähe gewesen..aber da hatte ich Euch nicht bemerkt. Und was nun ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr müsst hier weg und zwar schnell. Der Orden hat die Kalibrierung fast beendet, danach kommt das Feuer... Das Gelände hat er inzwischen mit den Söldner gut umstellt, so dass keiner entkommmen kann...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kenne ich die Gestalt bzw. den Mann ? Nein, er ist Dir völlig unbekannt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan sieht sich den Mann derweil genauer an. Er achtet auf irgendwelche Tätowierungen, Rangabzeichen.. etwas, was auf seine Stellung in dem ein oder anderen Orden schliessen lässt. Das Einzige, das an der schwarzen Kleidung auffällig ist, sind die etwa handtellergroßen Plättchen, die mit kaum erkennbaren Zeichen verziert sind. Es ist zwar zu dunkel, um sie genau entziffern zu können, den Stil erkennt Quendan aber sofort: Ordo Mechanicus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bekommt Arwed etwas von der Begegnung mit? Nachdem Arwed seine Untersuchung beendet hat, sieht er, wie Quendan mit einem Fremden redet, bevor das Licht der von Quendan entfachten Lichtsäule erlischt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, ich denke, dass Ihr recht habt. Aber warum sagt IHR mir das ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ein Apparatus besitzt immer mehrere Teile und nicht alle arbeiten in die gleiche Richtung... Sie wollen so wenige Zeugen wie möglich, vor allem keine, die auch nur im Ansatz ahnen, was hier wirklich vor sich geht. Deshalb ist ihr Plan ganz einfach: jeden hier Verbliebenen töten, alle anderen, die relevant wären folgen früher oder später. Die Methode ist ebenfalls simpel: den Bereich umstellen mit unwissenden Söldner, die jeden umbringen, der sich hinaus wagt, der Bereich selbst wird mit Brandgeschossen niedergemacht, bis nichts mehr steht. Dem Tor und dem Amandatus wird dabei nichts geschehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Warum ich Euch das sage, habt Ihr gefragt. Im erleuchteten Ordo Mechanicus gibt es solche, die nicht blind sind und die Docartus nicht willenlos folgen und diese wollen, dass Ihr überlebt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was soll dann mit und an diesem Ort und den Platten geschehen, wenn wir - so oder so - weg wären ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Wenn alle Störenden beseitigt sind, werden sie sich den Ort und die Platten sehr genau anschauen. Vermutlich wird sich Docartus selbst der Sache annehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed tritt von hinten an die beiden heran. &amp;quot;Wenn dem so ist, daß nicht alle Eures Ordens blindlings Docartus folgen, so bringt ihr uns frohe Kunde in einer wahrhaft dunklen Stunde. Läßt sich der Weg, den Docartus beschreiten will, mit wenigen Sätzen zusammenfassen? Und was gedenken seine Kritiker, zu tun?&amp;quot; Arwed grinst. &amp;quot;Aber noch viel wichtiger: Was gedenken seine Kritiker, jetzt in diesem Augenblick zu tun? Wenn eine Flucht für uns bereits vollkommen ausgeschlossen wäre, so wärd Ihr wohl nicht hier, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Das sind viele Frage für wenig Zeit und zudem kann und will ich nicht alle beantworten. Seine Kritiker sehen jedenfalls in Euch potentielle Verbündete und als einen ersten Schritt betrachten Sie das Angebot, Euch hier wegzubringen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut Arwed an und zieht die Augenbrauen fragend nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Die Entscheidung sollte Euch leicht fallen. Der sichere Tod auf der einen, das Leben und neue Verbündete auf der anderen Seite. Darum lasst mich als Euren Deus ex Machina gewähren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle dringt inzwischen wieder liturgischer Gesang von Bruder Guntram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed erwidert Quendans Blick und meint grinsend: &amp;quot;Ich dachte, mit meiner letzten Frage wäre schon alles gesagt... euer Auftreten, werter Maschinist, hat tatsächlich etwas von der theatralischen &#039;Deus ex Machina&#039;. Dies sind Tage voller Wirrungen... Also, was schlagt ihr vor, um diesen etwas ungastlich gewordenen Ort zu verlassen? Und wie machen wir das unseren neugewonnenen ceridischen Freunden (ja, Tage voller Wirrungen) klar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Mir stehen Mittel zur Verfügung, die es mir erlauben, Euch ungesehen von hier wegzubringen... im wörtlichen Sinn. Es läßt die Söldner und meine Kollegen im richtigen Augenblick auf etwas anderes blicken, so dass Ihr, wenn wir uns beeilen, die Bühne verlassen könnt. Es handelt sich um kleine... Amulette, die man bei sich trägt. Auch für den ein oder anderen Ceriden wäre wohl noch eines vorhanden. Sollte ich zu wenige haben, so könntet Ihr sie Euch dennoch teilen, müsstet dann aber sehr nahe beeinander bleiben. Wie - Ihr - das Euren ceridischen Freunden klar macht, spielt für mich keine Rolle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed wirft Quendan einen vielsagenden Blick zu - er hält den Vorschlag des nächtlichen Gastes für vernünftig und erwartet ein bestätigendes Nicken. Dann wendet er sich wieder dem Besucher zu: &amp;quot;Gesetztenfalls, wir kommen so an den Söldnern vorbei... wie nehmen wir wieder Verbindung auf? Ich nehme stark an, daß Ihr nicht auf uns warten könnt, Eure Abwesenheit würde sicher Verdacht erregen. Aber ich denke, daß es noch den einen oder anderen Satz gibt, den wir bei einer Tasse Tee und nicht auf dem Schlachtfeld wechseln sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan misstrauisch: &amp;quot;Und Ihr habt die Amulette wohl schon jetzt dabei, oder Herr - wie soll noch gleich Euere Anrede sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Nennt mich, wie Ihr wollt. Ich habe drei Stück dabei, die, wie gesagt, auch für mehrere Personen, wenn auch nicht viel mehr genutzt werden können. Ich begleite Euch ein Stück, in Sicherheit trennen sich unsere Wege. Wenn alles soweit überstanden ist, werde ich Euch aufsuchen, um die genannten Sätze zu wechseln. Alles andere ist mir zu gefährlich, diese Angelegenheit hier reicht völlig aus, um allerlei Wirbel zu verursachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt, zuckt mit den Schultern und meint schließlich: &amp;quot;Nun denn, dann sollten wir nicht mehr allzu viel Zeit verlieren, mit dem Wirbel zu beginnen.&amp;quot; Zu Quendan gewandt fügt er hinzu: &amp;quot;Die letzten Tage waren schon voller Überraschungen und Wendungen, so daß das hier&amp;quot;, er deutet mit dem Finger in der Dreierrunde herum, &amp;quot;auch nicht phantastischer als der Rest ist. Das einzige, was mich jetzt noch wirklich überraschen könnte, wäre das plötzliche Auftauchen der Königlichen Kavallerie (sofern sie nicht schon da ist). Quendan, wir haben heroisch die Stellung gehalten, aber wenn wir nicht ebenso heroisch sterben wollen, so denke ich, daß die Zeit des Rückzugs gekommen ist. Um Dein Mißtrauen etwas zu glätten, läßt sich die Umstellung durch die Söldner mit einer Frage an unsere Späher überprüfen. Und wenn dem so ist, dann sollten wir wirklich jede Hilfe nutzen, um lebend den Hügel zu verlassen. Ich denke, wir sollten uns daran machen, unsere ceridischen Kollegen von der Sache zu überzeugen - das dürfte vermutlich eh&#039; mehr Zeit in Anspruch nehmen, als uns lieb ist...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, Arwed ich denke trotz aller anderen Bedenken, dass wir das Angebot des Herrn Dema, (an den EOM gewandt) so würde ich Euch gerne nennen, nicht ausschlagen. Wollt Ihr uns ins Lager begleiten, oder habt Ihr, während wir mit den Ceriden und den Einwohnern sprechen, andere Dinge vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ich warte hier. Beeilt Euch aber, wir sollten so bald als möglich aufbrechen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil an der Hütte: Waltharius beendet seine Meditation, verläßt die dunkle Ecke und schaut sich um, er entdeckt Quendan, Arwed und eine dritte, ihm unbekannte Person, die im Gespräch vertieft sind. Da das Gespräch etwas abseits im Wald und offensichtlich friedlicher Natur zu sein scheint, sieht Waltharius keinen Grund sich dazu zu gesellen. Er überprüft seine Ausrüstung und bereitet sich auf seine Nachtwache vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unternehmen die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote: Organisatorisches...==&lt;br /&gt;
Liest hier noch jemand mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber mich gehts ja eigentlich gar nichts (mehr) an.... :-)&lt;br /&gt;
Aber verfolge ich mit Interesse den weiteren(?) Verlauf der Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch ich schaue ein paar mal der Woche vorbei, was sich hier tut...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Ah, das ist schön. Und wie sieht&#039;s mit den Teilnehmern aus? Kann&#039;s weitergehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: ich bin dabei ... und Guntram ist immer noch in der Kapelle und tut Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Alles klar. Arwed und Quendan?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: [061229]&lt;br /&gt;
Ja, das ist wohl besser so, dann ist auch die Wissenslücke beim Abt von Dunkelstein weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: Hmpf, Diss-Streß. Bin aber noch dabei :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Da es nun seit über einem Monat nicht mehr weitergeht, schlage ich vor, dass ich Anfang Januar ein Ende schreiben würde, wie ich das jetzt sehe. Alle Charaktere würden unbeschadet aus der Sache hervorgehen, und wir legen das Unternehmen zu den Akten. Was meint Ihr?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3255</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3255"/>
		<updated>2006-12-29T15:03:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Fußnote: Organisatorisches... */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ? Die Säule hatte einen Durchmesser von ca. 20cm und reichte in den Himmel, wie hoch, war nicht zu sehen. Die Helligkeit entsprach einem hellen, weißen Magnesiumlicht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut umher, sieht aber gerade nur den meditierenden Waltharius. Er zuckt die Schultern, späht ins Dunkle der Nacht und als er nach einigen Sekunden niemanden sieht, geht er mit der Laterne zur Einschlagstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan hält seine Hand über den Beutel und fühlt, ob noch Hitze abgestrahlt wird. In der Tat ist der Inhalt noch heiß und so wartet Quendan einige Momente bis er etwas abgekühlt ist. Dann nimmt er den Beutel und geht in Deckung des Hauses. Dort dreht er das Licht der Laterne weit auf und schaut sich den Inhalt nochmals genau an, indem er ihn betrachtet, daran riecht und auch das Material anfühlt. Das Pulver ist von schwarzer Farbe und riecht verbrannt. Die Kugeln sind ebenfalls sehr dunkel und noch immer sehr warm, wenn auch nicht mehr heiß. Bei genauerer Betrachtung scheinen auch die Kugeln aus einem Pulver zu bestehen, das in Form gepresst wurde. An einigen Stellen sind die Kugeln recht glatt, der größte Teil der Oberfläche ist aber aufgeraut, so dass Einbuchtungen und Risse entstanden sind. Die Kugeln riechen schweflig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut sich die Feuchtigkeit der Kugeln und des Pulvers an. Es erscheint trocken und gleicht am ehesten Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend nimmt geht er mit dem Brandsatz eilig zurück in das Haus, holt sich dort aus seinem Rucksack drei Beutel und eine Lederrolle aus weichem, dicklichem Leder.&lt;br /&gt;
An einem leergeräumten Tisch reiht er alles nebeneinander auf. Er rollt die Lederrolle auf, nimmt die Brandsatzkugeln einzeln und legt sie in jeweils einen Stoffbeutel. Danach kippt er das Pulver vorsichtig, um nichts zu verlieren, breitflächig auf die Narbenseite der Lederrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel des Pulvers kippt er nach sehr kurzer Zeit (ca. 1 Minute) in einen der drei Beutel, eilt mit diesem dann nach außen zu Arwed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Schau, Arwed ! Ich hoffe dieser &amp;quot;Satz&amp;quot; ist trocken genug. Den zweiten werde ich gleich noch mit etwas Stroh oder ähnlichem ausstatten, so dass die Grundtemperatur dann höher wird. Außerdem bringe ich einen brandbeschleuniger und so was wie ne Zündung an. Dann bereiten wir mit den Sätzen leicht außerhalb des Lagers ein Scheinziel vor. Dass heisst, im Lager stehen Leute, die den Brandsatz so schnell wie möglich abdecken. Entweder mit Wasser überschütten, oder mit getränkten Decken, mit Eimern abdecken, oder notfalls ein Schild drüberwerfen. Dann versuchen wir gleichzeitig den Ablenkungsbrandsatz zu zünden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Hm, auf alle Fälle besser, als nichts zu tun. Wir müssen also hoffen, daß nicht mehr allzu viele Probeschlüsse kommen... Aber im Zweifelsfall erkaufen wir uns so zumindest etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed hält inne... Als ob etwas seine Worte gehört hätte, ist ein leises Pfeifen in der Ferne zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ahhrg, nein ! Nicht so schnell !&amp;quot; Er spurtet mit dem Beutel in der Hand los in den Wald. (dorthin wo man in kürzester Zeit weit kommt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnappt sich den nächsten Wasserkübel und/oder die nächste Decke (oder ähnliches), folgt Quendan eiligst nach draußen, um dort das Geschoß löschen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Quendan schnell von der wahrscheinlichen Einschlagstellt wegeilt, rennt Arwed dem Geschoß entgegen und erreicht den Waldrand in dem Moment als es vielleicht 20 Schritt weiter niedergeht. An dieser Stelle, in Richtung der Kapelle, ist der Boden abschüssig, dagegen stehen die Bäume nicht sehr dicht. Im Dunkeln kommt man zunächst etwas langsamer vorran, das ändert sich aber, als wieder eine Lichtsäule gen Himmel schnellt. Nur Sekunden später erreicht Arwed die Einschlagstelle. Dort sieht man am Boden einen Körper im Rauch verborgen, aus dem die Lichtsäule ragt. Für den Bruchteil einer Sekunde hält Arwed innerlich den Atem an, als er die Figur im Rauch sieht, einen kleinen runden Körper, vermutlich ein Beutel, ähnlich dem früher gefundenen ... dann löscht er hastig das Feuer und der Strahl erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Stefan: Erm, Avenor, Du verwirrst mich... &amp;quot;Körper&amp;quot; im mathematischen oder im antropomorphen Sinne? Im mathematisch-geometrischen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan derweil: Den Beutel in der einen, einen Feuerscheit in der anderen, rennt, bis das Pfeifen ganz nah ist, bzw. gerade auffhört, dann wirft er den Beutel zu Boden und entzündet ihn mit dem Scheit in dem Moment als die Lichtsäule erlischt. Zunächst passiert sekundenlang nichts, dann gibt es einen kleinen Funken an der Stelle, an der Quendan den Scheit in eine der Kugeln gebohrt hat. Plötzlich, Quendan kann gerade noch seine Hand zurückziehen, schießt ein Lichtstrahl gen Himmel. Quendan sieht für einen Moment genau in das Licht, dann wird ihm weiß vor Augen und er kann nichts mehr erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sucht inzwischen nach magischer Reststrahlung, findet aber in der Kürze des Moments nur schwache, unspezifische Reste. Entweder es war nur wenig Magie beteiligt, oder aber stärkere ist gut gedämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deus ex Machina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blinzelt, reibt sich die Augen, kneift sie zusammen, aber seine Sicht kommt nur langsam zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr wirklich, dass sie das verwirren wird? Glaubt Ihr wirklich, dass dies Eure Rettung ist?&amp;quot; Die männliche Stimme kommt von einem Punkt, der nur wenige Schritt rechts hinter Quendan liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt ersichtlich zusammen und fährt herum:&amp;quot;Werter Amandatus, natürlich wird sie dieses Spielchen nicht wirklich aufhalten. Es beschäftigt uns und es beschäftigt sie ein Weilchen. Vielleicht und dass ist meine Hoffnung, entlastet uns diese Aktion etwas für den ersten Angriff.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amandatus? ... Das ist wohl zu viel der Ehre. Nein, der bin ich nicht...&amp;quot; Quendans Sinne erholen sich allmählich von dem Blitz und er erkennt langsam einen mittelgroßen, ihm unbekannten Mann in schwarzer Kleidung vor sich. Er trägt eine ebenfalls schwarze Gugel tief ins Gesicht gezogen. Das helle Licht der neu entstandenen Lichtsäule beleuchtet noch einen kurzen Moment einige handtellergroße Plättchen, die auf den Ärmeln des Gewandes des Unbekannten aufgebracht sind. &amp;quot;Wenn der Amandatus ein Deus ex Natura ist, dann sollte ich wohl ex Machina genannt werden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt sichtlich zusammen, schweigt einige Sekunden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;öhh..Jetzt habt Ihr mich überrascht. Ich dachte, Ihr wärt schon früher in der Nähe gewesen..aber da hatte ich Euch nicht bemerkt. Und was nun ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr müsst hier weg und zwar schnell. Der Orden hat die Kalibrierung fast beendet, danach kommt das Feuer... Das Gelände hat er inzwischen mit den Söldner gut umstellt, so dass keiner entkommmen kann...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kenne ich die Gestalt bzw. den Mann ? Nein, er ist Dir völlig unbekannt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan sieht sich den Mann derweil genauer an. Er achtet auf irgendwelche Tätowierungen, Rangabzeichen.. etwas, was auf seine Stellung in dem ein oder anderen Orden schliessen lässt. Das Einzige, das an der schwarzen Kleidung auffällig ist, sind die etwa handtellergroßen Plättchen, die mit kaum erkennbaren Zeichen verziert sind. Es ist zwar zu dunkel, um sie genau entziffern zu können, den Stil erkennt Quendan aber sofort: Ordo Mechanicus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bekommt Arwed etwas von der Begegnung mit? Nachdem Arwed seine Untersuchung beendet hat, sieht er, wie Quendan mit einem Fremden redet, bevor das Licht der von Quendan entfachten Lichtsäule erlischt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, ich denke, dass Ihr recht habt. Aber warum sagt IHR mir das ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ein Apparatus besitzt immer mehrere Teile und nicht alle arbeiten in die gleiche Richtung... Sie wollen so wenige Zeugen wie möglich, vor allem keine, die auch nur im Ansatz ahnen, was hier wirklich vor sich geht. Deshalb ist ihr Plan ganz einfach: jeden hier Verbliebenen töten, alle anderen, die relevant wären folgen früher oder später. Die Methode ist ebenfalls simpel: den Bereich umstellen mit unwissenden Söldner, die jeden umbringen, der sich hinaus wagt, der Bereich selbst wird mit Brandgeschossen niedergemacht, bis nichts mehr steht. Dem Tor und dem Amandatus wird dabei nichts geschehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Warum ich Euch das sage, habt Ihr gefragt. Im erleuchteten Ordo Mechanicus gibt es solche, die nicht blind sind und die Docartus nicht willenlos folgen und diese wollen, dass Ihr überlebt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was soll dann mit und an diesem Ort und den Platten geschehen, wenn wir - so oder so - weg wären ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Wenn alle Störenden beseitigt sind, werden sie sich den Ort und die Platten sehr genau anschauen. Vermutlich wird sich Docartus selbst der Sache annehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed tritt von hinten an die beiden heran. &amp;quot;Wenn dem so ist, daß nicht alle Eures Ordens blindlings Docartus folgen, so bringt ihr uns frohe Kunde in einer wahrhaft dunklen Stunde. Läßt sich der Weg, den Docartus beschreiten will, mit wenigen Sätzen zusammenfassen? Und was gedenken seine Kritiker, zu tun?&amp;quot; Arwed grinst. &amp;quot;Aber noch viel wichtiger: Was gedenken seine Kritiker, jetzt in diesem Augenblick zu tun? Wenn eine Flucht für uns bereits vollkommen ausgeschlossen wäre, so wärd Ihr wohl nicht hier, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Das sind viele Frage für wenig Zeit und zudem kann und will ich nicht alle beantworten. Seine Kritiker sehen jedenfalls in Euch potentielle Verbündete und als einen ersten Schritt betrachten Sie das Angebot, Euch hier wegzubringen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut Arwed an und zieht die Augenbrauen fragend nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Die Entscheidung sollte Euch leicht fallen. Der sichere Tod auf der einen, das Leben und neue Verbündete auf der anderen Seite. Darum lasst mich als Euren Deus ex Machina gewähren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle dringt inzwischen wieder liturgischer Gesang von Bruder Guntram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed erwidert Quendans Blick und meint grinsend: &amp;quot;Ich dachte, mit meiner letzten Frage wäre schon alles gesagt... euer Auftreten, werter Maschinist, hat tatsächlich etwas von der theatralischen &#039;Deus ex Machina&#039;. Dies sind Tage voller Wirrungen... Also, was schlagt ihr vor, um diesen etwas ungastlich gewordenen Ort zu verlassen? Und wie machen wir das unseren neugewonnenen ceridischen Freunden (ja, Tage voller Wirrungen) klar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Mir stehen Mittel zur Verfügung, die es mir erlauben, Euch ungesehen von hier wegzubringen... im wörtlichen Sinn. Es läßt die Söldner und meine Kollegen im richtigen Augenblick auf etwas anderes blicken, so dass Ihr, wenn wir uns beeilen, die Bühne verlassen könnt. Es handelt sich um kleine... Amulette, die man bei sich trägt. Auch für den ein oder anderen Ceriden wäre wohl noch eines vorhanden. Sollte ich zu wenige haben, so könntet Ihr sie Euch dennoch teilen, müsstet dann aber sehr nahe beeinander bleiben. Wie - Ihr - das Euren ceridischen Freunden klar macht, spielt für mich keine Rolle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed wirft Quendan einen vielsagenden Blick zu - er hält den Vorschlag des nächtlichen Gastes für vernünftig und erwartet ein bestätigendes Nicken. Dann wendet er sich wieder dem Besucher zu: &amp;quot;Gesetztenfalls, wir kommen so an den Söldnern vorbei... wie nehmen wir wieder Verbindung auf? Ich nehme stark an, daß Ihr nicht auf uns warten könnt, Eure Abwesenheit würde sicher Verdacht erregen. Aber ich denke, daß es noch den einen oder anderen Satz gibt, den wir bei einer Tasse Tee und nicht auf dem Schlachtfeld wechseln sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan misstrauisch: &amp;quot;Und Ihr habt die Amulette wohl schon jetzt dabei, oder Herr - wie soll noch gleich Euere Anrede sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Nennt mich, wie Ihr wollt. Ich habe drei Stück dabei, die, wie gesagt, auch für mehrere Personen, wenn auch nicht viel mehr genutzt werden können. Ich begleite Euch ein Stück, in Sicherheit trennen sich unsere Wege. Wenn alles soweit überstanden ist, werde ich Euch aufsuchen, um die genannten Sätze zu wechseln. Alles andere ist mir zu gefährlich, diese Angelegenheit hier reicht völlig aus, um allerlei Wirbel zu verursachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt, zuckt mit den Schultern und meint schließlich: &amp;quot;Nun denn, dann sollten wir nicht mehr allzu viel Zeit verlieren, mit dem Wirbel zu beginnen.&amp;quot; Zu Quendan gewandt fügt er hinzu: &amp;quot;Die letzten Tage waren schon voller Überraschungen und Wendungen, so daß das hier&amp;quot;, er deutet mit dem Finger in der Dreierrunde herum, &amp;quot;auch nicht phantastischer als der Rest ist. Das einzige, was mich jetzt noch wirklich überraschen könnte, wäre das plötzliche Auftauchen der Königlichen Kavallerie (sofern sie nicht schon da ist). Quendan, wir haben heroisch die Stellung gehalten, aber wenn wir nicht ebenso heroisch sterben wollen, so denke ich, daß die Zeit des Rückzugs gekommen ist. Um Dein Mißtrauen etwas zu glätten, läßt sich die Umstellung durch die Söldner mit einer Frage an unsere Späher überprüfen. Und wenn dem so ist, dann sollten wir wirklich jede Hilfe nutzen, um lebend den Hügel zu verlassen. Ich denke, wir sollten uns daran machen, unsere ceridischen Kollegen von der Sache zu überzeugen - das dürfte vermutlich eh&#039; mehr Zeit in Anspruch nehmen, als uns lieb ist...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, Arwed ich denke trotz aller anderen Bedenken, dass wir das Angebot des Herrn Dema, (an den EOM gewandt) so würde ich Euch gerne nennen, nicht ausschlagen. Wollt Ihr uns ins Lager begleiten, oder habt Ihr, während wir mit den Ceriden und den Einwohnern sprechen, andere Dinge vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ich warte hier. Beeilt Euch aber, wir sollten so bald als möglich aufbrechen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil an der Hütte: Waltharius beendet seine Meditation, verläßt die dunkle Ecke und schaut sich um, er entdeckt Quendan, Arwed und eine dritte, ihm unbekannte Person, die im Gespräch vertieft sind. Da das Gespräch etwas abseits im Wald und offensichtlich friedlicher Natur zu sein scheint, sieht Waltharius keinen Grund sich dazu zu gesellen. Er überprüft seine Ausrüstung und bereitet sich auf seine Nachtwache vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unternehmen die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote: Organisatorisches...==&lt;br /&gt;
Liest hier noch jemand mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber mich gehts ja eigentlich gar nichts (mehr) an.... :-)&lt;br /&gt;
Aber verfolge ich mit Interesse den weiteren(?) Verlauf der Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch ich schaue ein paar mal der Woche vorbei, was sich hier tut...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Ah, das ist schön. Und wie sieht&#039;s mit den Teilnehmern aus? Kann&#039;s weitergehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: ich bin dabei ... und Guntram ist immer noch in der Kapelle und tut Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Alles klar. Arwed und Quendan?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: [061229]&lt;br /&gt;
Ja, das ist wohl besser so, dann ist auch die Wissenslücke bim Abt von Dunkelstein weg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: Hmpf, Diss-Streß. Bin aber noch dabei :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Da es nun seit über einem Monat nicht mehr weitergeht, schlage ich vor, dass ich Anfang Januar ein Ende schreiben würde, wie ich das jetzt sehe. Alle Charaktere würden unbeschadet aus der Sache hervorgehen, und wir legen das Unternehmen zu den Akten. Was meint Ihr?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3254</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3254"/>
		<updated>2006-12-29T15:00:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Fußnote: Organisatorisches... */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ? Die Säule hatte einen Durchmesser von ca. 20cm und reichte in den Himmel, wie hoch, war nicht zu sehen. Die Helligkeit entsprach einem hellen, weißen Magnesiumlicht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut umher, sieht aber gerade nur den meditierenden Waltharius. Er zuckt die Schultern, späht ins Dunkle der Nacht und als er nach einigen Sekunden niemanden sieht, geht er mit der Laterne zur Einschlagstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan hält seine Hand über den Beutel und fühlt, ob noch Hitze abgestrahlt wird. In der Tat ist der Inhalt noch heiß und so wartet Quendan einige Momente bis er etwas abgekühlt ist. Dann nimmt er den Beutel und geht in Deckung des Hauses. Dort dreht er das Licht der Laterne weit auf und schaut sich den Inhalt nochmals genau an, indem er ihn betrachtet, daran riecht und auch das Material anfühlt. Das Pulver ist von schwarzer Farbe und riecht verbrannt. Die Kugeln sind ebenfalls sehr dunkel und noch immer sehr warm, wenn auch nicht mehr heiß. Bei genauerer Betrachtung scheinen auch die Kugeln aus einem Pulver zu bestehen, das in Form gepresst wurde. An einigen Stellen sind die Kugeln recht glatt, der größte Teil der Oberfläche ist aber aufgeraut, so dass Einbuchtungen und Risse entstanden sind. Die Kugeln riechen schweflig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut sich die Feuchtigkeit der Kugeln und des Pulvers an. Es erscheint trocken und gleicht am ehesten Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend nimmt geht er mit dem Brandsatz eilig zurück in das Haus, holt sich dort aus seinem Rucksack drei Beutel und eine Lederrolle aus weichem, dicklichem Leder.&lt;br /&gt;
An einem leergeräumten Tisch reiht er alles nebeneinander auf. Er rollt die Lederrolle auf, nimmt die Brandsatzkugeln einzeln und legt sie in jeweils einen Stoffbeutel. Danach kippt er das Pulver vorsichtig, um nichts zu verlieren, breitflächig auf die Narbenseite der Lederrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel des Pulvers kippt er nach sehr kurzer Zeit (ca. 1 Minute) in einen der drei Beutel, eilt mit diesem dann nach außen zu Arwed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Schau, Arwed ! Ich hoffe dieser &amp;quot;Satz&amp;quot; ist trocken genug. Den zweiten werde ich gleich noch mit etwas Stroh oder ähnlichem ausstatten, so dass die Grundtemperatur dann höher wird. Außerdem bringe ich einen brandbeschleuniger und so was wie ne Zündung an. Dann bereiten wir mit den Sätzen leicht außerhalb des Lagers ein Scheinziel vor. Dass heisst, im Lager stehen Leute, die den Brandsatz so schnell wie möglich abdecken. Entweder mit Wasser überschütten, oder mit getränkten Decken, mit Eimern abdecken, oder notfalls ein Schild drüberwerfen. Dann versuchen wir gleichzeitig den Ablenkungsbrandsatz zu zünden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Hm, auf alle Fälle besser, als nichts zu tun. Wir müssen also hoffen, daß nicht mehr allzu viele Probeschlüsse kommen... Aber im Zweifelsfall erkaufen wir uns so zumindest etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed hält inne... Als ob etwas seine Worte gehört hätte, ist ein leises Pfeifen in der Ferne zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ahhrg, nein ! Nicht so schnell !&amp;quot; Er spurtet mit dem Beutel in der Hand los in den Wald. (dorthin wo man in kürzester Zeit weit kommt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnappt sich den nächsten Wasserkübel und/oder die nächste Decke (oder ähnliches), folgt Quendan eiligst nach draußen, um dort das Geschoß löschen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Quendan schnell von der wahrscheinlichen Einschlagstellt wegeilt, rennt Arwed dem Geschoß entgegen und erreicht den Waldrand in dem Moment als es vielleicht 20 Schritt weiter niedergeht. An dieser Stelle, in Richtung der Kapelle, ist der Boden abschüssig, dagegen stehen die Bäume nicht sehr dicht. Im Dunkeln kommt man zunächst etwas langsamer vorran, das ändert sich aber, als wieder eine Lichtsäule gen Himmel schnellt. Nur Sekunden später erreicht Arwed die Einschlagstelle. Dort sieht man am Boden einen Körper im Rauch verborgen, aus dem die Lichtsäule ragt. Für den Bruchteil einer Sekunde hält Arwed innerlich den Atem an, als er die Figur im Rauch sieht, einen kleinen runden Körper, vermutlich ein Beutel, ähnlich dem früher gefundenen ... dann löscht er hastig das Feuer und der Strahl erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Stefan: Erm, Avenor, Du verwirrst mich... &amp;quot;Körper&amp;quot; im mathematischen oder im antropomorphen Sinne? Im mathematisch-geometrischen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan derweil: Den Beutel in der einen, einen Feuerscheit in der anderen, rennt, bis das Pfeifen ganz nah ist, bzw. gerade auffhört, dann wirft er den Beutel zu Boden und entzündet ihn mit dem Scheit in dem Moment als die Lichtsäule erlischt. Zunächst passiert sekundenlang nichts, dann gibt es einen kleinen Funken an der Stelle, an der Quendan den Scheit in eine der Kugeln gebohrt hat. Plötzlich, Quendan kann gerade noch seine Hand zurückziehen, schießt ein Lichtstrahl gen Himmel. Quendan sieht für einen Moment genau in das Licht, dann wird ihm weiß vor Augen und er kann nichts mehr erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sucht inzwischen nach magischer Reststrahlung, findet aber in der Kürze des Moments nur schwache, unspezifische Reste. Entweder es war nur wenig Magie beteiligt, oder aber stärkere ist gut gedämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deus ex Machina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blinzelt, reibt sich die Augen, kneift sie zusammen, aber seine Sicht kommt nur langsam zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr wirklich, dass sie das verwirren wird? Glaubt Ihr wirklich, dass dies Eure Rettung ist?&amp;quot; Die männliche Stimme kommt von einem Punkt, der nur wenige Schritt rechts hinter Quendan liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt ersichtlich zusammen und fährt herum:&amp;quot;Werter Amandatus, natürlich wird sie dieses Spielchen nicht wirklich aufhalten. Es beschäftigt uns und es beschäftigt sie ein Weilchen. Vielleicht und dass ist meine Hoffnung, entlastet uns diese Aktion etwas für den ersten Angriff.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amandatus? ... Das ist wohl zu viel der Ehre. Nein, der bin ich nicht...&amp;quot; Quendans Sinne erholen sich allmählich von dem Blitz und er erkennt langsam einen mittelgroßen, ihm unbekannten Mann in schwarzer Kleidung vor sich. Er trägt eine ebenfalls schwarze Gugel tief ins Gesicht gezogen. Das helle Licht der neu entstandenen Lichtsäule beleuchtet noch einen kurzen Moment einige handtellergroße Plättchen, die auf den Ärmeln des Gewandes des Unbekannten aufgebracht sind. &amp;quot;Wenn der Amandatus ein Deus ex Natura ist, dann sollte ich wohl ex Machina genannt werden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt sichtlich zusammen, schweigt einige Sekunden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;öhh..Jetzt habt Ihr mich überrascht. Ich dachte, Ihr wärt schon früher in der Nähe gewesen..aber da hatte ich Euch nicht bemerkt. Und was nun ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr müsst hier weg und zwar schnell. Der Orden hat die Kalibrierung fast beendet, danach kommt das Feuer... Das Gelände hat er inzwischen mit den Söldner gut umstellt, so dass keiner entkommmen kann...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kenne ich die Gestalt bzw. den Mann ? Nein, er ist Dir völlig unbekannt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan sieht sich den Mann derweil genauer an. Er achtet auf irgendwelche Tätowierungen, Rangabzeichen.. etwas, was auf seine Stellung in dem ein oder anderen Orden schliessen lässt. Das Einzige, das an der schwarzen Kleidung auffällig ist, sind die etwa handtellergroßen Plättchen, die mit kaum erkennbaren Zeichen verziert sind. Es ist zwar zu dunkel, um sie genau entziffern zu können, den Stil erkennt Quendan aber sofort: Ordo Mechanicus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bekommt Arwed etwas von der Begegnung mit? Nachdem Arwed seine Untersuchung beendet hat, sieht er, wie Quendan mit einem Fremden redet, bevor das Licht der von Quendan entfachten Lichtsäule erlischt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, ich denke, dass Ihr recht habt. Aber warum sagt IHR mir das ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ein Apparatus besitzt immer mehrere Teile und nicht alle arbeiten in die gleiche Richtung... Sie wollen so wenige Zeugen wie möglich, vor allem keine, die auch nur im Ansatz ahnen, was hier wirklich vor sich geht. Deshalb ist ihr Plan ganz einfach: jeden hier Verbliebenen töten, alle anderen, die relevant wären folgen früher oder später. Die Methode ist ebenfalls simpel: den Bereich umstellen mit unwissenden Söldner, die jeden umbringen, der sich hinaus wagt, der Bereich selbst wird mit Brandgeschossen niedergemacht, bis nichts mehr steht. Dem Tor und dem Amandatus wird dabei nichts geschehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Warum ich Euch das sage, habt Ihr gefragt. Im erleuchteten Ordo Mechanicus gibt es solche, die nicht blind sind und die Docartus nicht willenlos folgen und diese wollen, dass Ihr überlebt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was soll dann mit und an diesem Ort und den Platten geschehen, wenn wir - so oder so - weg wären ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Wenn alle Störenden beseitigt sind, werden sie sich den Ort und die Platten sehr genau anschauen. Vermutlich wird sich Docartus selbst der Sache annehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed tritt von hinten an die beiden heran. &amp;quot;Wenn dem so ist, daß nicht alle Eures Ordens blindlings Docartus folgen, so bringt ihr uns frohe Kunde in einer wahrhaft dunklen Stunde. Läßt sich der Weg, den Docartus beschreiten will, mit wenigen Sätzen zusammenfassen? Und was gedenken seine Kritiker, zu tun?&amp;quot; Arwed grinst. &amp;quot;Aber noch viel wichtiger: Was gedenken seine Kritiker, jetzt in diesem Augenblick zu tun? Wenn eine Flucht für uns bereits vollkommen ausgeschlossen wäre, so wärd Ihr wohl nicht hier, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Das sind viele Frage für wenig Zeit und zudem kann und will ich nicht alle beantworten. Seine Kritiker sehen jedenfalls in Euch potentielle Verbündete und als einen ersten Schritt betrachten Sie das Angebot, Euch hier wegzubringen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut Arwed an und zieht die Augenbrauen fragend nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Die Entscheidung sollte Euch leicht fallen. Der sichere Tod auf der einen, das Leben und neue Verbündete auf der anderen Seite. Darum lasst mich als Euren Deus ex Machina gewähren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle dringt inzwischen wieder liturgischer Gesang von Bruder Guntram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed erwidert Quendans Blick und meint grinsend: &amp;quot;Ich dachte, mit meiner letzten Frage wäre schon alles gesagt... euer Auftreten, werter Maschinist, hat tatsächlich etwas von der theatralischen &#039;Deus ex Machina&#039;. Dies sind Tage voller Wirrungen... Also, was schlagt ihr vor, um diesen etwas ungastlich gewordenen Ort zu verlassen? Und wie machen wir das unseren neugewonnenen ceridischen Freunden (ja, Tage voller Wirrungen) klar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Mir stehen Mittel zur Verfügung, die es mir erlauben, Euch ungesehen von hier wegzubringen... im wörtlichen Sinn. Es läßt die Söldner und meine Kollegen im richtigen Augenblick auf etwas anderes blicken, so dass Ihr, wenn wir uns beeilen, die Bühne verlassen könnt. Es handelt sich um kleine... Amulette, die man bei sich trägt. Auch für den ein oder anderen Ceriden wäre wohl noch eines vorhanden. Sollte ich zu wenige haben, so könntet Ihr sie Euch dennoch teilen, müsstet dann aber sehr nahe beeinander bleiben. Wie - Ihr - das Euren ceridischen Freunden klar macht, spielt für mich keine Rolle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed wirft Quendan einen vielsagenden Blick zu - er hält den Vorschlag des nächtlichen Gastes für vernünftig und erwartet ein bestätigendes Nicken. Dann wendet er sich wieder dem Besucher zu: &amp;quot;Gesetztenfalls, wir kommen so an den Söldnern vorbei... wie nehmen wir wieder Verbindung auf? Ich nehme stark an, daß Ihr nicht auf uns warten könnt, Eure Abwesenheit würde sicher Verdacht erregen. Aber ich denke, daß es noch den einen oder anderen Satz gibt, den wir bei einer Tasse Tee und nicht auf dem Schlachtfeld wechseln sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan misstrauisch: &amp;quot;Und Ihr habt die Amulette wohl schon jetzt dabei, oder Herr - wie soll noch gleich Euere Anrede sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Nennt mich, wie Ihr wollt. Ich habe drei Stück dabei, die, wie gesagt, auch für mehrere Personen, wenn auch nicht viel mehr genutzt werden können. Ich begleite Euch ein Stück, in Sicherheit trennen sich unsere Wege. Wenn alles soweit überstanden ist, werde ich Euch aufsuchen, um die genannten Sätze zu wechseln. Alles andere ist mir zu gefährlich, diese Angelegenheit hier reicht völlig aus, um allerlei Wirbel zu verursachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt, zuckt mit den Schultern und meint schließlich: &amp;quot;Nun denn, dann sollten wir nicht mehr allzu viel Zeit verlieren, mit dem Wirbel zu beginnen.&amp;quot; Zu Quendan gewandt fügt er hinzu: &amp;quot;Die letzten Tage waren schon voller Überraschungen und Wendungen, so daß das hier&amp;quot;, er deutet mit dem Finger in der Dreierrunde herum, &amp;quot;auch nicht phantastischer als der Rest ist. Das einzige, was mich jetzt noch wirklich überraschen könnte, wäre das plötzliche Auftauchen der Königlichen Kavallerie (sofern sie nicht schon da ist). Quendan, wir haben heroisch die Stellung gehalten, aber wenn wir nicht ebenso heroisch sterben wollen, so denke ich, daß die Zeit des Rückzugs gekommen ist. Um Dein Mißtrauen etwas zu glätten, läßt sich die Umstellung durch die Söldner mit einer Frage an unsere Späher überprüfen. Und wenn dem so ist, dann sollten wir wirklich jede Hilfe nutzen, um lebend den Hügel zu verlassen. Ich denke, wir sollten uns daran machen, unsere ceridischen Kollegen von der Sache zu überzeugen - das dürfte vermutlich eh&#039; mehr Zeit in Anspruch nehmen, als uns lieb ist...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, Arwed ich denke trotz aller anderen Bedenken, dass wir das Angebot des Herrn Dema, (an den EOM gewandt) so würde ich Euch gerne nennen, nicht ausschlagen. Wollt Ihr uns ins Lager begleiten, oder habt Ihr, während wir mit den Ceriden und den Einwohnern sprechen, andere Dinge vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ich warte hier. Beeilt Euch aber, wir sollten so bald als möglich aufbrechen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil an der Hütte: Waltharius beendet seine Meditation, verläßt die dunkle Ecke und schaut sich um, er entdeckt Quendan, Arwed und eine dritte, ihm unbekannte Person, die im Gespräch vertieft sind. Da das Gespräch etwas abseits im Wald und offensichtlich friedlicher Natur zu sein scheint, sieht Waltharius keinen Grund sich dazu zu gesellen. Er überprüft seine Ausrüstung und bereitet sich auf seine Nachtwache vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unternehmen die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote: Organisatorisches...==&lt;br /&gt;
Liest hier noch jemand mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber mich gehts ja eigentlich gar nichts (mehr) an.... :-)&lt;br /&gt;
Aber verfolge ich mit Interesse den weiteren(?) Verlauf der Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch ich schaue ein paar mal der Woche vorbei, was sich hier tut...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Ah, das ist schön. Und wie sieht&#039;s mit den Teilnehmern aus? Kann&#039;s weitergehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: ich bin dabei ... und Guntram ist immer noch in der Kapelle und tut Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Alles klar. Arwed und Quendan?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: [061229]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: Hmpf, Diss-Streß. Bin aber noch dabei :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Da es nun seit über einem Monat nicht mehr weitergeht, schlage ich vor, dass ich Anfang Januar ein Ende schreiben würde, wie ich das jetzt sehe. Alle Charaktere würden unbeschadet aus der Sache hervorgehen, und wir legen das Unternehmen zu den Akten. Was meint Ihr?&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3252</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3252"/>
		<updated>2006-12-28T18:49:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Fußnote: Organisatorisches... */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ? Die Säule hatte einen Durchmesser von ca. 20cm und reichte in den Himmel, wie hoch, war nicht zu sehen. Die Helligkeit entsprach einem hellen, weißen Magnesiumlicht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut umher, sieht aber gerade nur den meditierenden Waltharius. Er zuckt die Schultern, späht ins Dunkle der Nacht und als er nach einigen Sekunden niemanden sieht, geht er mit der Laterne zur Einschlagstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan hält seine Hand über den Beutel und fühlt, ob noch Hitze abgestrahlt wird. In der Tat ist der Inhalt noch heiß und so wartet Quendan einige Momente bis er etwas abgekühlt ist. Dann nimmt er den Beutel und geht in Deckung des Hauses. Dort dreht er das Licht der Laterne weit auf und schaut sich den Inhalt nochmals genau an, indem er ihn betrachtet, daran riecht und auch das Material anfühlt. Das Pulver ist von schwarzer Farbe und riecht verbrannt. Die Kugeln sind ebenfalls sehr dunkel und noch immer sehr warm, wenn auch nicht mehr heiß. Bei genauerer Betrachtung scheinen auch die Kugeln aus einem Pulver zu bestehen, das in Form gepresst wurde. An einigen Stellen sind die Kugeln recht glatt, der größte Teil der Oberfläche ist aber aufgeraut, so dass Einbuchtungen und Risse entstanden sind. Die Kugeln riechen schweflig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut sich die Feuchtigkeit der Kugeln und des Pulvers an. Es erscheint trocken und gleicht am ehesten Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend nimmt geht er mit dem Brandsatz eilig zurück in das Haus, holt sich dort aus seinem Rucksack drei Beutel und eine Lederrolle aus weichem, dicklichem Leder.&lt;br /&gt;
An einem leergeräumten Tisch reiht er alles nebeneinander auf. Er rollt die Lederrolle auf, nimmt die Brandsatzkugeln einzeln und legt sie in jeweils einen Stoffbeutel. Danach kippt er das Pulver vorsichtig, um nichts zu verlieren, breitflächig auf die Narbenseite der Lederrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel des Pulvers kippt er nach sehr kurzer Zeit (ca. 1 Minute) in einen der drei Beutel, eilt mit diesem dann nach außen zu Arwed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Schau, Arwed ! Ich hoffe dieser &amp;quot;Satz&amp;quot; ist trocken genug. Den zweiten werde ich gleich noch mit etwas Stroh oder ähnlichem ausstatten, so dass die Grundtemperatur dann höher wird. Außerdem bringe ich einen brandbeschleuniger und so was wie ne Zündung an. Dann bereiten wir mit den Sätzen leicht außerhalb des Lagers ein Scheinziel vor. Dass heisst, im Lager stehen Leute, die den Brandsatz so schnell wie möglich abdecken. Entweder mit Wasser überschütten, oder mit getränkten Decken, mit Eimern abdecken, oder notfalls ein Schild drüberwerfen. Dann versuchen wir gleichzeitig den Ablenkungsbrandsatz zu zünden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Hm, auf alle Fälle besser, als nichts zu tun. Wir müssen also hoffen, daß nicht mehr allzu viele Probeschlüsse kommen... Aber im Zweifelsfall erkaufen wir uns so zumindest etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed hält inne... Als ob etwas seine Worte gehört hätte, ist ein leises Pfeifen in der Ferne zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ahhrg, nein ! Nicht so schnell !&amp;quot; Er spurtet mit dem Beutel in der Hand los in den Wald. (dorthin wo man in kürzester Zeit weit kommt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnappt sich den nächsten Wasserkübel und/oder die nächste Decke (oder ähnliches), folgt Quendan eiligst nach draußen, um dort das Geschoß löschen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Quendan schnell von der wahrscheinlichen Einschlagstellt wegeilt, rennt Arwed dem Geschoß entgegen und erreicht den Waldrand in dem Moment als es vielleicht 20 Schritt weiter niedergeht. An dieser Stelle, in Richtung der Kapelle, ist der Boden abschüssig, dagegen stehen die Bäume nicht sehr dicht. Im Dunkeln kommt man zunächst etwas langsamer vorran, das ändert sich aber, als wieder eine Lichtsäule gen Himmel schnellt. Nur Sekunden später erreicht Arwed die Einschlagstelle. Dort sieht man am Boden einen Körper im Rauch verborgen, aus dem die Lichtsäule ragt. Für den Bruchteil einer Sekunde hält Arwed innerlich den Atem an, als er die Figur im Rauch sieht, einen kleinen runden Körper, vermutlich ein Beutel, ähnlich dem früher gefundenen ... dann löscht er hastig das Feuer und der Strahl erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Stefan: Erm, Avenor, Du verwirrst mich... &amp;quot;Körper&amp;quot; im mathematischen oder im antropomorphen Sinne? Im mathematisch-geometrischen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan derweil: Den Beutel in der einen, einen Feuerscheit in der anderen, rennt, bis das Pfeifen ganz nah ist, bzw. gerade auffhört, dann wirft er den Beutel zu Boden und entzündet ihn mit dem Scheit in dem Moment als die Lichtsäule erlischt. Zunächst passiert sekundenlang nichts, dann gibt es einen kleinen Funken an der Stelle, an der Quendan den Scheit in eine der Kugeln gebohrt hat. Plötzlich, Quendan kann gerade noch seine Hand zurückziehen, schießt ein Lichtstrahl gen Himmel. Quendan sieht für einen Moment genau in das Licht, dann wird ihm weiß vor Augen und er kann nichts mehr erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sucht inzwischen nach magischer Reststrahlung, findet aber in der Kürze des Moments nur schwache, unspezifische Reste. Entweder es war nur wenig Magie beteiligt, oder aber stärkere ist gut gedämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deus ex Machina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blinzelt, reibt sich die Augen, kneift sie zusammen, aber seine Sicht kommt nur langsam zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr wirklich, dass sie das verwirren wird? Glaubt Ihr wirklich, dass dies Eure Rettung ist?&amp;quot; Die männliche Stimme kommt von einem Punkt, der nur wenige Schritt rechts hinter Quendan liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt ersichtlich zusammen und fährt herum:&amp;quot;Werter Amandatus, natürlich wird sie dieses Spielchen nicht wirklich aufhalten. Es beschäftigt uns und es beschäftigt sie ein Weilchen. Vielleicht und dass ist meine Hoffnung, entlastet uns diese Aktion etwas für den ersten Angriff.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amandatus? ... Das ist wohl zu viel der Ehre. Nein, der bin ich nicht...&amp;quot; Quendans Sinne erholen sich allmählich von dem Blitz und er erkennt langsam einen mittelgroßen, ihm unbekannten Mann in schwarzer Kleidung vor sich. Er trägt eine ebenfalls schwarze Gugel tief ins Gesicht gezogen. Das helle Licht der neu entstandenen Lichtsäule beleuchtet noch einen kurzen Moment einige handtellergroße Plättchen, die auf den Ärmeln des Gewandes des Unbekannten aufgebracht sind. &amp;quot;Wenn der Amandatus ein Deus ex Natura ist, dann sollte ich wohl ex Machina genannt werden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt sichtlich zusammen, schweigt einige Sekunden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;öhh..Jetzt habt Ihr mich überrascht. Ich dachte, Ihr wärt schon früher in der Nähe gewesen..aber da hatte ich Euch nicht bemerkt. Und was nun ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr müsst hier weg und zwar schnell. Der Orden hat die Kalibrierung fast beendet, danach kommt das Feuer... Das Gelände hat er inzwischen mit den Söldner gut umstellt, so dass keiner entkommmen kann...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kenne ich die Gestalt bzw. den Mann ? Nein, er ist Dir völlig unbekannt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan sieht sich den Mann derweil genauer an. Er achtet auf irgendwelche Tätowierungen, Rangabzeichen.. etwas, was auf seine Stellung in dem ein oder anderen Orden schliessen lässt. Das Einzige, das an der schwarzen Kleidung auffällig ist, sind die etwa handtellergroßen Plättchen, die mit kaum erkennbaren Zeichen verziert sind. Es ist zwar zu dunkel, um sie genau entziffern zu können, den Stil erkennt Quendan aber sofort: Ordo Mechanicus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bekommt Arwed etwas von der Begegnung mit? Nachdem Arwed seine Untersuchung beendet hat, sieht er, wie Quendan mit einem Fremden redet, bevor das Licht der von Quendan entfachten Lichtsäule erlischt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, ich denke, dass Ihr recht habt. Aber warum sagt IHR mir das ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ein Apparatus besitzt immer mehrere Teile und nicht alle arbeiten in die gleiche Richtung... Sie wollen so wenige Zeugen wie möglich, vor allem keine, die auch nur im Ansatz ahnen, was hier wirklich vor sich geht. Deshalb ist ihr Plan ganz einfach: jeden hier Verbliebenen töten, alle anderen, die relevant wären folgen früher oder später. Die Methode ist ebenfalls simpel: den Bereich umstellen mit unwissenden Söldner, die jeden umbringen, der sich hinaus wagt, der Bereich selbst wird mit Brandgeschossen niedergemacht, bis nichts mehr steht. Dem Tor und dem Amandatus wird dabei nichts geschehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Warum ich Euch das sage, habt Ihr gefragt. Im erleuchteten Ordo Mechanicus gibt es solche, die nicht blind sind und die Docartus nicht willenlos folgen und diese wollen, dass Ihr überlebt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was soll dann mit und an diesem Ort und den Platten geschehen, wenn wir - so oder so - weg wären ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Wenn alle Störenden beseitigt sind, werden sie sich den Ort und die Platten sehr genau anschauen. Vermutlich wird sich Docartus selbst der Sache annehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed tritt von hinten an die beiden heran. &amp;quot;Wenn dem so ist, daß nicht alle Eures Ordens blindlings Docartus folgen, so bringt ihr uns frohe Kunde in einer wahrhaft dunklen Stunde. Läßt sich der Weg, den Docartus beschreiten will, mit wenigen Sätzen zusammenfassen? Und was gedenken seine Kritiker, zu tun?&amp;quot; Arwed grinst. &amp;quot;Aber noch viel wichtiger: Was gedenken seine Kritiker, jetzt in diesem Augenblick zu tun? Wenn eine Flucht für uns bereits vollkommen ausgeschlossen wäre, so wärd Ihr wohl nicht hier, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Das sind viele Frage für wenig Zeit und zudem kann und will ich nicht alle beantworten. Seine Kritiker sehen jedenfalls in Euch potentielle Verbündete und als einen ersten Schritt betrachten Sie das Angebot, Euch hier wegzubringen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut Arwed an und zieht die Augenbrauen fragend nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Die Entscheidung sollte Euch leicht fallen. Der sichere Tod auf der einen, das Leben und neue Verbündete auf der anderen Seite. Darum lasst mich als Euren Deus ex Machina gewähren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle dringt inzwischen wieder liturgischer Gesang von Bruder Guntram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed erwidert Quendans Blick und meint grinsend: &amp;quot;Ich dachte, mit meiner letzten Frage wäre schon alles gesagt... euer Auftreten, werter Maschinist, hat tatsächlich etwas von der theatralischen &#039;Deus ex Machina&#039;. Dies sind Tage voller Wirrungen... Also, was schlagt ihr vor, um diesen etwas ungastlich gewordenen Ort zu verlassen? Und wie machen wir das unseren neugewonnenen ceridischen Freunden (ja, Tage voller Wirrungen) klar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Mir stehen Mittel zur Verfügung, die es mir erlauben, Euch ungesehen von hier wegzubringen... im wörtlichen Sinn. Es läßt die Söldner und meine Kollegen im richtigen Augenblick auf etwas anderes blicken, so dass Ihr, wenn wir uns beeilen, die Bühne verlassen könnt. Es handelt sich um kleine... Amulette, die man bei sich trägt. Auch für den ein oder anderen Ceriden wäre wohl noch eines vorhanden. Sollte ich zu wenige haben, so könntet Ihr sie Euch dennoch teilen, müsstet dann aber sehr nahe beeinander bleiben. Wie - Ihr - das Euren ceridischen Freunden klar macht, spielt für mich keine Rolle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed wirft Quendan einen vielsagenden Blick zu - er hält den Vorschlag des nächtlichen Gastes für vernünftig und erwartet ein bestätigendes Nicken. Dann wendet er sich wieder dem Besucher zu: &amp;quot;Gesetztenfalls, wir kommen so an den Söldnern vorbei... wie nehmen wir wieder Verbindung auf? Ich nehme stark an, daß Ihr nicht auf uns warten könnt, Eure Abwesenheit würde sicher Verdacht erregen. Aber ich denke, daß es noch den einen oder anderen Satz gibt, den wir bei einer Tasse Tee und nicht auf dem Schlachtfeld wechseln sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan misstrauisch: &amp;quot;Und Ihr habt die Amulette wohl schon jetzt dabei, oder Herr - wie soll noch gleich Euere Anrede sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Nennt mich, wie Ihr wollt. Ich habe drei Stück dabei, die, wie gesagt, auch für mehrere Personen, wenn auch nicht viel mehr genutzt werden können. Ich begleite Euch ein Stück, in Sicherheit trennen sich unsere Wege. Wenn alles soweit überstanden ist, werde ich Euch aufsuchen, um die genannten Sätze zu wechseln. Alles andere ist mir zu gefährlich, diese Angelegenheit hier reicht völlig aus, um allerlei Wirbel zu verursachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt, zuckt mit den Schultern und meint schließlich: &amp;quot;Nun denn, dann sollten wir nicht mehr allzu viel Zeit verlieren, mit dem Wirbel zu beginnen.&amp;quot; Zu Quendan gewandt fügt er hinzu: &amp;quot;Die letzten Tage waren schon voller Überraschungen und Wendungen, so daß das hier&amp;quot;, er deutet mit dem Finger in der Dreierrunde herum, &amp;quot;auch nicht phantastischer als der Rest ist. Das einzige, was mich jetzt noch wirklich überraschen könnte, wäre das plötzliche Auftauchen der Königlichen Kavallerie (sofern sie nicht schon da ist). Quendan, wir haben heroisch die Stellung gehalten, aber wenn wir nicht ebenso heroisch sterben wollen, so denke ich, daß die Zeit des Rückzugs gekommen ist. Um Dein Mißtrauen etwas zu glätten, läßt sich die Umstellung durch die Söldner mit einer Frage an unsere Späher überprüfen. Und wenn dem so ist, dann sollten wir wirklich jede Hilfe nutzen, um lebend den Hügel zu verlassen. Ich denke, wir sollten uns daran machen, unsere ceridischen Kollegen von der Sache zu überzeugen - das dürfte vermutlich eh&#039; mehr Zeit in Anspruch nehmen, als uns lieb ist...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, Arwed ich denke trotz aller anderen Bedenken, dass wir das Angebot des Herrn Dema, (an den EOM gewandt) so würde ich Euch gerne nennen, nicht ausschlagen. Wollt Ihr uns ins Lager begleiten, oder habt Ihr, während wir mit den Ceriden und den Einwohnern sprechen, andere Dinge vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ich warte hier. Beeilt Euch aber, wir sollten so bald als möglich aufbrechen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil an der Hütte: Waltharius beendet seine Meditation, verläßt die dunkle Ecke und schaut sich um, er entdeckt Quendan, Arwed und eine dritte, ihm unbekannte Person, die im Gespräch vertieft sind. Da das Gespräch etwas abseits im Wald und offensichtlich friedlicher Natur zu sein scheint, sieht Waltharius keinen Grund sich dazu zu gesellen. Er überprüft seine Ausrüstung und bereitet sich auf seine Nachtwache vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unternehmen die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote: Organisatorisches...==&lt;br /&gt;
Liest hier noch jemand mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber mich gehts ja eigentlich gar nichts (mehr) an.... :-)&lt;br /&gt;
Aber verfolge ich mit Interesse den weiteren(?) Verlauf der Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch ich schaue ein paar mal der Woche vorbei, was sich hier tut...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Ah, das ist schön. Und wie sieht&#039;s mit den Teilnehmern aus? Kann&#039;s weitergehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: ich bin dabei ... und Guntram ist immer noch in der Kapelle und tut Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Alles klar. Arwed und Quendan?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: [061228]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: Hmpf, Diss-Streß. Bin aber noch dabei :-)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3251</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3251"/>
		<updated>2006-12-27T16:25:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Fußnote: Organisatorisches... */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ? Die Säule hatte einen Durchmesser von ca. 20cm und reichte in den Himmel, wie hoch, war nicht zu sehen. Die Helligkeit entsprach einem hellen, weißen Magnesiumlicht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut umher, sieht aber gerade nur den meditierenden Waltharius. Er zuckt die Schultern, späht ins Dunkle der Nacht und als er nach einigen Sekunden niemanden sieht, geht er mit der Laterne zur Einschlagstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan hält seine Hand über den Beutel und fühlt, ob noch Hitze abgestrahlt wird. In der Tat ist der Inhalt noch heiß und so wartet Quendan einige Momente bis er etwas abgekühlt ist. Dann nimmt er den Beutel und geht in Deckung des Hauses. Dort dreht er das Licht der Laterne weit auf und schaut sich den Inhalt nochmals genau an, indem er ihn betrachtet, daran riecht und auch das Material anfühlt. Das Pulver ist von schwarzer Farbe und riecht verbrannt. Die Kugeln sind ebenfalls sehr dunkel und noch immer sehr warm, wenn auch nicht mehr heiß. Bei genauerer Betrachtung scheinen auch die Kugeln aus einem Pulver zu bestehen, das in Form gepresst wurde. An einigen Stellen sind die Kugeln recht glatt, der größte Teil der Oberfläche ist aber aufgeraut, so dass Einbuchtungen und Risse entstanden sind. Die Kugeln riechen schweflig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut sich die Feuchtigkeit der Kugeln und des Pulvers an. Es erscheint trocken und gleicht am ehesten Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend nimmt geht er mit dem Brandsatz eilig zurück in das Haus, holt sich dort aus seinem Rucksack drei Beutel und eine Lederrolle aus weichem, dicklichem Leder.&lt;br /&gt;
An einem leergeräumten Tisch reiht er alles nebeneinander auf. Er rollt die Lederrolle auf, nimmt die Brandsatzkugeln einzeln und legt sie in jeweils einen Stoffbeutel. Danach kippt er das Pulver vorsichtig, um nichts zu verlieren, breitflächig auf die Narbenseite der Lederrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel des Pulvers kippt er nach sehr kurzer Zeit (ca. 1 Minute) in einen der drei Beutel, eilt mit diesem dann nach außen zu Arwed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Schau, Arwed ! Ich hoffe dieser &amp;quot;Satz&amp;quot; ist trocken genug. Den zweiten werde ich gleich noch mit etwas Stroh oder ähnlichem ausstatten, so dass die Grundtemperatur dann höher wird. Außerdem bringe ich einen brandbeschleuniger und so was wie ne Zündung an. Dann bereiten wir mit den Sätzen leicht außerhalb des Lagers ein Scheinziel vor. Dass heisst, im Lager stehen Leute, die den Brandsatz so schnell wie möglich abdecken. Entweder mit Wasser überschütten, oder mit getränkten Decken, mit Eimern abdecken, oder notfalls ein Schild drüberwerfen. Dann versuchen wir gleichzeitig den Ablenkungsbrandsatz zu zünden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Hm, auf alle Fälle besser, als nichts zu tun. Wir müssen also hoffen, daß nicht mehr allzu viele Probeschlüsse kommen... Aber im Zweifelsfall erkaufen wir uns so zumindest etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed hält inne... Als ob etwas seine Worte gehört hätte, ist ein leises Pfeifen in der Ferne zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ahhrg, nein ! Nicht so schnell !&amp;quot; Er spurtet mit dem Beutel in der Hand los in den Wald. (dorthin wo man in kürzester Zeit weit kommt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnappt sich den nächsten Wasserkübel und/oder die nächste Decke (oder ähnliches), folgt Quendan eiligst nach draußen, um dort das Geschoß löschen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Quendan schnell von der wahrscheinlichen Einschlagstellt wegeilt, rennt Arwed dem Geschoß entgegen und erreicht den Waldrand in dem Moment als es vielleicht 20 Schritt weiter niedergeht. An dieser Stelle, in Richtung der Kapelle, ist der Boden abschüssig, dagegen stehen die Bäume nicht sehr dicht. Im Dunkeln kommt man zunächst etwas langsamer vorran, das ändert sich aber, als wieder eine Lichtsäule gen Himmel schnellt. Nur Sekunden später erreicht Arwed die Einschlagstelle. Dort sieht man am Boden einen Körper im Rauch verborgen, aus dem die Lichtsäule ragt. Für den Bruchteil einer Sekunde hält Arwed innerlich den Atem an, als er die Figur im Rauch sieht, einen kleinen runden Körper, vermutlich ein Beutel, ähnlich dem früher gefundenen ... dann löscht er hastig das Feuer und der Strahl erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Stefan: Erm, Avenor, Du verwirrst mich... &amp;quot;Körper&amp;quot; im mathematischen oder im antropomorphen Sinne? Im mathematisch-geometrischen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan derweil: Den Beutel in der einen, einen Feuerscheit in der anderen, rennt, bis das Pfeifen ganz nah ist, bzw. gerade auffhört, dann wirft er den Beutel zu Boden und entzündet ihn mit dem Scheit in dem Moment als die Lichtsäule erlischt. Zunächst passiert sekundenlang nichts, dann gibt es einen kleinen Funken an der Stelle, an der Quendan den Scheit in eine der Kugeln gebohrt hat. Plötzlich, Quendan kann gerade noch seine Hand zurückziehen, schießt ein Lichtstrahl gen Himmel. Quendan sieht für einen Moment genau in das Licht, dann wird ihm weiß vor Augen und er kann nichts mehr erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sucht inzwischen nach magischer Reststrahlung, findet aber in der Kürze des Moments nur schwache, unspezifische Reste. Entweder es war nur wenig Magie beteiligt, oder aber stärkere ist gut gedämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deus ex Machina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blinzelt, reibt sich die Augen, kneift sie zusammen, aber seine Sicht kommt nur langsam zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr wirklich, dass sie das verwirren wird? Glaubt Ihr wirklich, dass dies Eure Rettung ist?&amp;quot; Die männliche Stimme kommt von einem Punkt, der nur wenige Schritt rechts hinter Quendan liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt ersichtlich zusammen und fährt herum:&amp;quot;Werter Amandatus, natürlich wird sie dieses Spielchen nicht wirklich aufhalten. Es beschäftigt uns und es beschäftigt sie ein Weilchen. Vielleicht und dass ist meine Hoffnung, entlastet uns diese Aktion etwas für den ersten Angriff.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amandatus? ... Das ist wohl zu viel der Ehre. Nein, der bin ich nicht...&amp;quot; Quendans Sinne erholen sich allmählich von dem Blitz und er erkennt langsam einen mittelgroßen, ihm unbekannten Mann in schwarzer Kleidung vor sich. Er trägt eine ebenfalls schwarze Gugel tief ins Gesicht gezogen. Das helle Licht der neu entstandenen Lichtsäule beleuchtet noch einen kurzen Moment einige handtellergroße Plättchen, die auf den Ärmeln des Gewandes des Unbekannten aufgebracht sind. &amp;quot;Wenn der Amandatus ein Deus ex Natura ist, dann sollte ich wohl ex Machina genannt werden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt sichtlich zusammen, schweigt einige Sekunden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;öhh..Jetzt habt Ihr mich überrascht. Ich dachte, Ihr wärt schon früher in der Nähe gewesen..aber da hatte ich Euch nicht bemerkt. Und was nun ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr müsst hier weg und zwar schnell. Der Orden hat die Kalibrierung fast beendet, danach kommt das Feuer... Das Gelände hat er inzwischen mit den Söldner gut umstellt, so dass keiner entkommmen kann...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kenne ich die Gestalt bzw. den Mann ? Nein, er ist Dir völlig unbekannt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan sieht sich den Mann derweil genauer an. Er achtet auf irgendwelche Tätowierungen, Rangabzeichen.. etwas, was auf seine Stellung in dem ein oder anderen Orden schliessen lässt. Das Einzige, das an der schwarzen Kleidung auffällig ist, sind die etwa handtellergroßen Plättchen, die mit kaum erkennbaren Zeichen verziert sind. Es ist zwar zu dunkel, um sie genau entziffern zu können, den Stil erkennt Quendan aber sofort: Ordo Mechanicus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bekommt Arwed etwas von der Begegnung mit? Nachdem Arwed seine Untersuchung beendet hat, sieht er, wie Quendan mit einem Fremden redet, bevor das Licht der von Quendan entfachten Lichtsäule erlischt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, ich denke, dass Ihr recht habt. Aber warum sagt IHR mir das ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ein Apparatus besitzt immer mehrere Teile und nicht alle arbeiten in die gleiche Richtung... Sie wollen so wenige Zeugen wie möglich, vor allem keine, die auch nur im Ansatz ahnen, was hier wirklich vor sich geht. Deshalb ist ihr Plan ganz einfach: jeden hier Verbliebenen töten, alle anderen, die relevant wären folgen früher oder später. Die Methode ist ebenfalls simpel: den Bereich umstellen mit unwissenden Söldner, die jeden umbringen, der sich hinaus wagt, der Bereich selbst wird mit Brandgeschossen niedergemacht, bis nichts mehr steht. Dem Tor und dem Amandatus wird dabei nichts geschehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Warum ich Euch das sage, habt Ihr gefragt. Im erleuchteten Ordo Mechanicus gibt es solche, die nicht blind sind und die Docartus nicht willenlos folgen und diese wollen, dass Ihr überlebt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was soll dann mit und an diesem Ort und den Platten geschehen, wenn wir - so oder so - weg wären ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Wenn alle Störenden beseitigt sind, werden sie sich den Ort und die Platten sehr genau anschauen. Vermutlich wird sich Docartus selbst der Sache annehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed tritt von hinten an die beiden heran. &amp;quot;Wenn dem so ist, daß nicht alle Eures Ordens blindlings Docartus folgen, so bringt ihr uns frohe Kunde in einer wahrhaft dunklen Stunde. Läßt sich der Weg, den Docartus beschreiten will, mit wenigen Sätzen zusammenfassen? Und was gedenken seine Kritiker, zu tun?&amp;quot; Arwed grinst. &amp;quot;Aber noch viel wichtiger: Was gedenken seine Kritiker, jetzt in diesem Augenblick zu tun? Wenn eine Flucht für uns bereits vollkommen ausgeschlossen wäre, so wärd Ihr wohl nicht hier, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Das sind viele Frage für wenig Zeit und zudem kann und will ich nicht alle beantworten. Seine Kritiker sehen jedenfalls in Euch potentielle Verbündete und als einen ersten Schritt betrachten Sie das Angebot, Euch hier wegzubringen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut Arwed an und zieht die Augenbrauen fragend nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Die Entscheidung sollte Euch leicht fallen. Der sichere Tod auf der einen, das Leben und neue Verbündete auf der anderen Seite. Darum lasst mich als Euren Deus ex Machina gewähren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle dringt inzwischen wieder liturgischer Gesang von Bruder Guntram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed erwidert Quendans Blick und meint grinsend: &amp;quot;Ich dachte, mit meiner letzten Frage wäre schon alles gesagt... euer Auftreten, werter Maschinist, hat tatsächlich etwas von der theatralischen &#039;Deus ex Machina&#039;. Dies sind Tage voller Wirrungen... Also, was schlagt ihr vor, um diesen etwas ungastlich gewordenen Ort zu verlassen? Und wie machen wir das unseren neugewonnenen ceridischen Freunden (ja, Tage voller Wirrungen) klar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Mir stehen Mittel zur Verfügung, die es mir erlauben, Euch ungesehen von hier wegzubringen... im wörtlichen Sinn. Es läßt die Söldner und meine Kollegen im richtigen Augenblick auf etwas anderes blicken, so dass Ihr, wenn wir uns beeilen, die Bühne verlassen könnt. Es handelt sich um kleine... Amulette, die man bei sich trägt. Auch für den ein oder anderen Ceriden wäre wohl noch eines vorhanden. Sollte ich zu wenige haben, so könntet Ihr sie Euch dennoch teilen, müsstet dann aber sehr nahe beeinander bleiben. Wie - Ihr - das Euren ceridischen Freunden klar macht, spielt für mich keine Rolle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed wirft Quendan einen vielsagenden Blick zu - er hält den Vorschlag des nächtlichen Gastes für vernünftig und erwartet ein bestätigendes Nicken. Dann wendet er sich wieder dem Besucher zu: &amp;quot;Gesetztenfalls, wir kommen so an den Söldnern vorbei... wie nehmen wir wieder Verbindung auf? Ich nehme stark an, daß Ihr nicht auf uns warten könnt, Eure Abwesenheit würde sicher Verdacht erregen. Aber ich denke, daß es noch den einen oder anderen Satz gibt, den wir bei einer Tasse Tee und nicht auf dem Schlachtfeld wechseln sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan misstrauisch: &amp;quot;Und Ihr habt die Amulette wohl schon jetzt dabei, oder Herr - wie soll noch gleich Euere Anrede sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Nennt mich, wie Ihr wollt. Ich habe drei Stück dabei, die, wie gesagt, auch für mehrere Personen, wenn auch nicht viel mehr genutzt werden können. Ich begleite Euch ein Stück, in Sicherheit trennen sich unsere Wege. Wenn alles soweit überstanden ist, werde ich Euch aufsuchen, um die genannten Sätze zu wechseln. Alles andere ist mir zu gefährlich, diese Angelegenheit hier reicht völlig aus, um allerlei Wirbel zu verursachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt, zuckt mit den Schultern und meint schließlich: &amp;quot;Nun denn, dann sollten wir nicht mehr allzu viel Zeit verlieren, mit dem Wirbel zu beginnen.&amp;quot; Zu Quendan gewandt fügt er hinzu: &amp;quot;Die letzten Tage waren schon voller Überraschungen und Wendungen, so daß das hier&amp;quot;, er deutet mit dem Finger in der Dreierrunde herum, &amp;quot;auch nicht phantastischer als der Rest ist. Das einzige, was mich jetzt noch wirklich überraschen könnte, wäre das plötzliche Auftauchen der Königlichen Kavallerie (sofern sie nicht schon da ist). Quendan, wir haben heroisch die Stellung gehalten, aber wenn wir nicht ebenso heroisch sterben wollen, so denke ich, daß die Zeit des Rückzugs gekommen ist. Um Dein Mißtrauen etwas zu glätten, läßt sich die Umstellung durch die Söldner mit einer Frage an unsere Späher überprüfen. Und wenn dem so ist, dann sollten wir wirklich jede Hilfe nutzen, um lebend den Hügel zu verlassen. Ich denke, wir sollten uns daran machen, unsere ceridischen Kollegen von der Sache zu überzeugen - das dürfte vermutlich eh&#039; mehr Zeit in Anspruch nehmen, als uns lieb ist...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, Arwed ich denke trotz aller anderen Bedenken, dass wir das Angebot des Herrn Dema, (an den EOM gewandt) so würde ich Euch gerne nennen, nicht ausschlagen. Wollt Ihr uns ins Lager begleiten, oder habt Ihr, während wir mit den Ceriden und den Einwohnern sprechen, andere Dinge vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ich warte hier. Beeilt Euch aber, wir sollten so bald als möglich aufbrechen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil an der Hütte: Waltharius beendet seine Meditation, verläßt die dunkle Ecke und schaut sich um, er entdeckt Quendan, Arwed und eine dritte, ihm unbekannte Person, die im Gespräch vertieft sind. Da das Gespräch etwas abseits im Wald und offensichtlich friedlicher Natur zu sein scheint, sieht Waltharius keinen Grund sich dazu zu gesellen. Er überprüft seine Ausrüstung und bereitet sich auf seine Nachtwache vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unternehmen die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote: Organisatorisches...==&lt;br /&gt;
Liest hier noch jemand mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber mich gehts ja eigentlich gar nichts (mehr) an.... :-)&lt;br /&gt;
Aber verfolge ich mit Interesse den weiteren(?) Verlauf der Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch ich schaue ein paar mal der Woche vorbei, was sich hier tut...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Ah, das ist schön. Und wie sieht&#039;s mit den Teilnehmern aus? Kann&#039;s weitergehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: ich bin dabei ... und Guntram ist immer noch in der Kapelle und tut Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Alles klar. Arwed und Quendan?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: [061227]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: Hmpf, Diss-Streß. Bin aber noch dabei :-)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3250</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3250"/>
		<updated>2006-12-26T09:07:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Fußnote: Organisatorisches... */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ? Die Säule hatte einen Durchmesser von ca. 20cm und reichte in den Himmel, wie hoch, war nicht zu sehen. Die Helligkeit entsprach einem hellen, weißen Magnesiumlicht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut umher, sieht aber gerade nur den meditierenden Waltharius. Er zuckt die Schultern, späht ins Dunkle der Nacht und als er nach einigen Sekunden niemanden sieht, geht er mit der Laterne zur Einschlagstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan hält seine Hand über den Beutel und fühlt, ob noch Hitze abgestrahlt wird. In der Tat ist der Inhalt noch heiß und so wartet Quendan einige Momente bis er etwas abgekühlt ist. Dann nimmt er den Beutel und geht in Deckung des Hauses. Dort dreht er das Licht der Laterne weit auf und schaut sich den Inhalt nochmals genau an, indem er ihn betrachtet, daran riecht und auch das Material anfühlt. Das Pulver ist von schwarzer Farbe und riecht verbrannt. Die Kugeln sind ebenfalls sehr dunkel und noch immer sehr warm, wenn auch nicht mehr heiß. Bei genauerer Betrachtung scheinen auch die Kugeln aus einem Pulver zu bestehen, das in Form gepresst wurde. An einigen Stellen sind die Kugeln recht glatt, der größte Teil der Oberfläche ist aber aufgeraut, so dass Einbuchtungen und Risse entstanden sind. Die Kugeln riechen schweflig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut sich die Feuchtigkeit der Kugeln und des Pulvers an. Es erscheint trocken und gleicht am ehesten Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend nimmt geht er mit dem Brandsatz eilig zurück in das Haus, holt sich dort aus seinem Rucksack drei Beutel und eine Lederrolle aus weichem, dicklichem Leder.&lt;br /&gt;
An einem leergeräumten Tisch reiht er alles nebeneinander auf. Er rollt die Lederrolle auf, nimmt die Brandsatzkugeln einzeln und legt sie in jeweils einen Stoffbeutel. Danach kippt er das Pulver vorsichtig, um nichts zu verlieren, breitflächig auf die Narbenseite der Lederrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel des Pulvers kippt er nach sehr kurzer Zeit (ca. 1 Minute) in einen der drei Beutel, eilt mit diesem dann nach außen zu Arwed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Schau, Arwed ! Ich hoffe dieser &amp;quot;Satz&amp;quot; ist trocken genug. Den zweiten werde ich gleich noch mit etwas Stroh oder ähnlichem ausstatten, so dass die Grundtemperatur dann höher wird. Außerdem bringe ich einen brandbeschleuniger und so was wie ne Zündung an. Dann bereiten wir mit den Sätzen leicht außerhalb des Lagers ein Scheinziel vor. Dass heisst, im Lager stehen Leute, die den Brandsatz so schnell wie möglich abdecken. Entweder mit Wasser überschütten, oder mit getränkten Decken, mit Eimern abdecken, oder notfalls ein Schild drüberwerfen. Dann versuchen wir gleichzeitig den Ablenkungsbrandsatz zu zünden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Hm, auf alle Fälle besser, als nichts zu tun. Wir müssen also hoffen, daß nicht mehr allzu viele Probeschlüsse kommen... Aber im Zweifelsfall erkaufen wir uns so zumindest etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed hält inne... Als ob etwas seine Worte gehört hätte, ist ein leises Pfeifen in der Ferne zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ahhrg, nein ! Nicht so schnell !&amp;quot; Er spurtet mit dem Beutel in der Hand los in den Wald. (dorthin wo man in kürzester Zeit weit kommt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnappt sich den nächsten Wasserkübel und/oder die nächste Decke (oder ähnliches), folgt Quendan eiligst nach draußen, um dort das Geschoß löschen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Quendan schnell von der wahrscheinlichen Einschlagstellt wegeilt, rennt Arwed dem Geschoß entgegen und erreicht den Waldrand in dem Moment als es vielleicht 20 Schritt weiter niedergeht. An dieser Stelle, in Richtung der Kapelle, ist der Boden abschüssig, dagegen stehen die Bäume nicht sehr dicht. Im Dunkeln kommt man zunächst etwas langsamer vorran, das ändert sich aber, als wieder eine Lichtsäule gen Himmel schnellt. Nur Sekunden später erreicht Arwed die Einschlagstelle. Dort sieht man am Boden einen Körper im Rauch verborgen, aus dem die Lichtsäule ragt. Für den Bruchteil einer Sekunde hält Arwed innerlich den Atem an, als er die Figur im Rauch sieht, einen kleinen runden Körper, vermutlich ein Beutel, ähnlich dem früher gefundenen ... dann löscht er hastig das Feuer und der Strahl erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Stefan: Erm, Avenor, Du verwirrst mich... &amp;quot;Körper&amp;quot; im mathematischen oder im antropomorphen Sinne? Im mathematisch-geometrischen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan derweil: Den Beutel in der einen, einen Feuerscheit in der anderen, rennt, bis das Pfeifen ganz nah ist, bzw. gerade auffhört, dann wirft er den Beutel zu Boden und entzündet ihn mit dem Scheit in dem Moment als die Lichtsäule erlischt. Zunächst passiert sekundenlang nichts, dann gibt es einen kleinen Funken an der Stelle, an der Quendan den Scheit in eine der Kugeln gebohrt hat. Plötzlich, Quendan kann gerade noch seine Hand zurückziehen, schießt ein Lichtstrahl gen Himmel. Quendan sieht für einen Moment genau in das Licht, dann wird ihm weiß vor Augen und er kann nichts mehr erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sucht inzwischen nach magischer Reststrahlung, findet aber in der Kürze des Moments nur schwache, unspezifische Reste. Entweder es war nur wenig Magie beteiligt, oder aber stärkere ist gut gedämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deus ex Machina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blinzelt, reibt sich die Augen, kneift sie zusammen, aber seine Sicht kommt nur langsam zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr wirklich, dass sie das verwirren wird? Glaubt Ihr wirklich, dass dies Eure Rettung ist?&amp;quot; Die männliche Stimme kommt von einem Punkt, der nur wenige Schritt rechts hinter Quendan liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt ersichtlich zusammen und fährt herum:&amp;quot;Werter Amandatus, natürlich wird sie dieses Spielchen nicht wirklich aufhalten. Es beschäftigt uns und es beschäftigt sie ein Weilchen. Vielleicht und dass ist meine Hoffnung, entlastet uns diese Aktion etwas für den ersten Angriff.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amandatus? ... Das ist wohl zu viel der Ehre. Nein, der bin ich nicht...&amp;quot; Quendans Sinne erholen sich allmählich von dem Blitz und er erkennt langsam einen mittelgroßen, ihm unbekannten Mann in schwarzer Kleidung vor sich. Er trägt eine ebenfalls schwarze Gugel tief ins Gesicht gezogen. Das helle Licht der neu entstandenen Lichtsäule beleuchtet noch einen kurzen Moment einige handtellergroße Plättchen, die auf den Ärmeln des Gewandes des Unbekannten aufgebracht sind. &amp;quot;Wenn der Amandatus ein Deus ex Natura ist, dann sollte ich wohl ex Machina genannt werden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt sichtlich zusammen, schweigt einige Sekunden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;öhh..Jetzt habt Ihr mich überrascht. Ich dachte, Ihr wärt schon früher in der Nähe gewesen..aber da hatte ich Euch nicht bemerkt. Und was nun ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr müsst hier weg und zwar schnell. Der Orden hat die Kalibrierung fast beendet, danach kommt das Feuer... Das Gelände hat er inzwischen mit den Söldner gut umstellt, so dass keiner entkommmen kann...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kenne ich die Gestalt bzw. den Mann ? Nein, er ist Dir völlig unbekannt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan sieht sich den Mann derweil genauer an. Er achtet auf irgendwelche Tätowierungen, Rangabzeichen.. etwas, was auf seine Stellung in dem ein oder anderen Orden schliessen lässt. Das Einzige, das an der schwarzen Kleidung auffällig ist, sind die etwa handtellergroßen Plättchen, die mit kaum erkennbaren Zeichen verziert sind. Es ist zwar zu dunkel, um sie genau entziffern zu können, den Stil erkennt Quendan aber sofort: Ordo Mechanicus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bekommt Arwed etwas von der Begegnung mit? Nachdem Arwed seine Untersuchung beendet hat, sieht er, wie Quendan mit einem Fremden redet, bevor das Licht der von Quendan entfachten Lichtsäule erlischt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, ich denke, dass Ihr recht habt. Aber warum sagt IHR mir das ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ein Apparatus besitzt immer mehrere Teile und nicht alle arbeiten in die gleiche Richtung... Sie wollen so wenige Zeugen wie möglich, vor allem keine, die auch nur im Ansatz ahnen, was hier wirklich vor sich geht. Deshalb ist ihr Plan ganz einfach: jeden hier Verbliebenen töten, alle anderen, die relevant wären folgen früher oder später. Die Methode ist ebenfalls simpel: den Bereich umstellen mit unwissenden Söldner, die jeden umbringen, der sich hinaus wagt, der Bereich selbst wird mit Brandgeschossen niedergemacht, bis nichts mehr steht. Dem Tor und dem Amandatus wird dabei nichts geschehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Warum ich Euch das sage, habt Ihr gefragt. Im erleuchteten Ordo Mechanicus gibt es solche, die nicht blind sind und die Docartus nicht willenlos folgen und diese wollen, dass Ihr überlebt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was soll dann mit und an diesem Ort und den Platten geschehen, wenn wir - so oder so - weg wären ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Wenn alle Störenden beseitigt sind, werden sie sich den Ort und die Platten sehr genau anschauen. Vermutlich wird sich Docartus selbst der Sache annehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed tritt von hinten an die beiden heran. &amp;quot;Wenn dem so ist, daß nicht alle Eures Ordens blindlings Docartus folgen, so bringt ihr uns frohe Kunde in einer wahrhaft dunklen Stunde. Läßt sich der Weg, den Docartus beschreiten will, mit wenigen Sätzen zusammenfassen? Und was gedenken seine Kritiker, zu tun?&amp;quot; Arwed grinst. &amp;quot;Aber noch viel wichtiger: Was gedenken seine Kritiker, jetzt in diesem Augenblick zu tun? Wenn eine Flucht für uns bereits vollkommen ausgeschlossen wäre, so wärd Ihr wohl nicht hier, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Das sind viele Frage für wenig Zeit und zudem kann und will ich nicht alle beantworten. Seine Kritiker sehen jedenfalls in Euch potentielle Verbündete und als einen ersten Schritt betrachten Sie das Angebot, Euch hier wegzubringen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut Arwed an und zieht die Augenbrauen fragend nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Die Entscheidung sollte Euch leicht fallen. Der sichere Tod auf der einen, das Leben und neue Verbündete auf der anderen Seite. Darum lasst mich als Euren Deus ex Machina gewähren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle dringt inzwischen wieder liturgischer Gesang von Bruder Guntram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed erwidert Quendans Blick und meint grinsend: &amp;quot;Ich dachte, mit meiner letzten Frage wäre schon alles gesagt... euer Auftreten, werter Maschinist, hat tatsächlich etwas von der theatralischen &#039;Deus ex Machina&#039;. Dies sind Tage voller Wirrungen... Also, was schlagt ihr vor, um diesen etwas ungastlich gewordenen Ort zu verlassen? Und wie machen wir das unseren neugewonnenen ceridischen Freunden (ja, Tage voller Wirrungen) klar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Mir stehen Mittel zur Verfügung, die es mir erlauben, Euch ungesehen von hier wegzubringen... im wörtlichen Sinn. Es läßt die Söldner und meine Kollegen im richtigen Augenblick auf etwas anderes blicken, so dass Ihr, wenn wir uns beeilen, die Bühne verlassen könnt. Es handelt sich um kleine... Amulette, die man bei sich trägt. Auch für den ein oder anderen Ceriden wäre wohl noch eines vorhanden. Sollte ich zu wenige haben, so könntet Ihr sie Euch dennoch teilen, müsstet dann aber sehr nahe beeinander bleiben. Wie - Ihr - das Euren ceridischen Freunden klar macht, spielt für mich keine Rolle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed wirft Quendan einen vielsagenden Blick zu - er hält den Vorschlag des nächtlichen Gastes für vernünftig und erwartet ein bestätigendes Nicken. Dann wendet er sich wieder dem Besucher zu: &amp;quot;Gesetztenfalls, wir kommen so an den Söldnern vorbei... wie nehmen wir wieder Verbindung auf? Ich nehme stark an, daß Ihr nicht auf uns warten könnt, Eure Abwesenheit würde sicher Verdacht erregen. Aber ich denke, daß es noch den einen oder anderen Satz gibt, den wir bei einer Tasse Tee und nicht auf dem Schlachtfeld wechseln sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan misstrauisch: &amp;quot;Und Ihr habt die Amulette wohl schon jetzt dabei, oder Herr - wie soll noch gleich Euere Anrede sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Nennt mich, wie Ihr wollt. Ich habe drei Stück dabei, die, wie gesagt, auch für mehrere Personen, wenn auch nicht viel mehr genutzt werden können. Ich begleite Euch ein Stück, in Sicherheit trennen sich unsere Wege. Wenn alles soweit überstanden ist, werde ich Euch aufsuchen, um die genannten Sätze zu wechseln. Alles andere ist mir zu gefährlich, diese Angelegenheit hier reicht völlig aus, um allerlei Wirbel zu verursachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt, zuckt mit den Schultern und meint schließlich: &amp;quot;Nun denn, dann sollten wir nicht mehr allzu viel Zeit verlieren, mit dem Wirbel zu beginnen.&amp;quot; Zu Quendan gewandt fügt er hinzu: &amp;quot;Die letzten Tage waren schon voller Überraschungen und Wendungen, so daß das hier&amp;quot;, er deutet mit dem Finger in der Dreierrunde herum, &amp;quot;auch nicht phantastischer als der Rest ist. Das einzige, was mich jetzt noch wirklich überraschen könnte, wäre das plötzliche Auftauchen der Königlichen Kavallerie (sofern sie nicht schon da ist). Quendan, wir haben heroisch die Stellung gehalten, aber wenn wir nicht ebenso heroisch sterben wollen, so denke ich, daß die Zeit des Rückzugs gekommen ist. Um Dein Mißtrauen etwas zu glätten, läßt sich die Umstellung durch die Söldner mit einer Frage an unsere Späher überprüfen. Und wenn dem so ist, dann sollten wir wirklich jede Hilfe nutzen, um lebend den Hügel zu verlassen. Ich denke, wir sollten uns daran machen, unsere ceridischen Kollegen von der Sache zu überzeugen - das dürfte vermutlich eh&#039; mehr Zeit in Anspruch nehmen, als uns lieb ist...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, Arwed ich denke trotz aller anderen Bedenken, dass wir das Angebot des Herrn Dema, (an den EOM gewandt) so würde ich Euch gerne nennen, nicht ausschlagen. Wollt Ihr uns ins Lager begleiten, oder habt Ihr, während wir mit den Ceriden und den Einwohnern sprechen, andere Dinge vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ich warte hier. Beeilt Euch aber, wir sollten so bald als möglich aufbrechen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil an der Hütte: Waltharius beendet seine Meditation, verläßt die dunkle Ecke und schaut sich um, er entdeckt Quendan, Arwed und eine dritte, ihm unbekannte Person, die im Gespräch vertieft sind. Da das Gespräch etwas abseits im Wald und offensichtlich friedlicher Natur zu sein scheint, sieht Waltharius keinen Grund sich dazu zu gesellen. Er überprüft seine Ausrüstung und bereitet sich auf seine Nachtwache vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unternehmen die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote: Organisatorisches...==&lt;br /&gt;
Liest hier noch jemand mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber mich gehts ja eigentlich gar nichts (mehr) an.... :-)&lt;br /&gt;
Aber verfolge ich mit Interesse den weiteren(?) Verlauf der Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch ich schaue ein paar mal der Woche vorbei, was sich hier tut...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Ah, das ist schön. Und wie sieht&#039;s mit den Teilnehmern aus? Kann&#039;s weitergehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: ich bin dabei ... und Guntram ist immer noch in der Kapelle und tut Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Alles klar. Arwed und Quendan?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: [061226]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: Hmpf, Diss-Streß. Bin aber noch dabei :-)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3249</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3249"/>
		<updated>2006-12-25T09:42:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Fußnote: Organisatorisches... */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ? Die Säule hatte einen Durchmesser von ca. 20cm und reichte in den Himmel, wie hoch, war nicht zu sehen. Die Helligkeit entsprach einem hellen, weißen Magnesiumlicht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut umher, sieht aber gerade nur den meditierenden Waltharius. Er zuckt die Schultern, späht ins Dunkle der Nacht und als er nach einigen Sekunden niemanden sieht, geht er mit der Laterne zur Einschlagstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan hält seine Hand über den Beutel und fühlt, ob noch Hitze abgestrahlt wird. In der Tat ist der Inhalt noch heiß und so wartet Quendan einige Momente bis er etwas abgekühlt ist. Dann nimmt er den Beutel und geht in Deckung des Hauses. Dort dreht er das Licht der Laterne weit auf und schaut sich den Inhalt nochmals genau an, indem er ihn betrachtet, daran riecht und auch das Material anfühlt. Das Pulver ist von schwarzer Farbe und riecht verbrannt. Die Kugeln sind ebenfalls sehr dunkel und noch immer sehr warm, wenn auch nicht mehr heiß. Bei genauerer Betrachtung scheinen auch die Kugeln aus einem Pulver zu bestehen, das in Form gepresst wurde. An einigen Stellen sind die Kugeln recht glatt, der größte Teil der Oberfläche ist aber aufgeraut, so dass Einbuchtungen und Risse entstanden sind. Die Kugeln riechen schweflig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut sich die Feuchtigkeit der Kugeln und des Pulvers an. Es erscheint trocken und gleicht am ehesten Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend nimmt geht er mit dem Brandsatz eilig zurück in das Haus, holt sich dort aus seinem Rucksack drei Beutel und eine Lederrolle aus weichem, dicklichem Leder.&lt;br /&gt;
An einem leergeräumten Tisch reiht er alles nebeneinander auf. Er rollt die Lederrolle auf, nimmt die Brandsatzkugeln einzeln und legt sie in jeweils einen Stoffbeutel. Danach kippt er das Pulver vorsichtig, um nichts zu verlieren, breitflächig auf die Narbenseite der Lederrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel des Pulvers kippt er nach sehr kurzer Zeit (ca. 1 Minute) in einen der drei Beutel, eilt mit diesem dann nach außen zu Arwed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Schau, Arwed ! Ich hoffe dieser &amp;quot;Satz&amp;quot; ist trocken genug. Den zweiten werde ich gleich noch mit etwas Stroh oder ähnlichem ausstatten, so dass die Grundtemperatur dann höher wird. Außerdem bringe ich einen brandbeschleuniger und so was wie ne Zündung an. Dann bereiten wir mit den Sätzen leicht außerhalb des Lagers ein Scheinziel vor. Dass heisst, im Lager stehen Leute, die den Brandsatz so schnell wie möglich abdecken. Entweder mit Wasser überschütten, oder mit getränkten Decken, mit Eimern abdecken, oder notfalls ein Schild drüberwerfen. Dann versuchen wir gleichzeitig den Ablenkungsbrandsatz zu zünden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Hm, auf alle Fälle besser, als nichts zu tun. Wir müssen also hoffen, daß nicht mehr allzu viele Probeschlüsse kommen... Aber im Zweifelsfall erkaufen wir uns so zumindest etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed hält inne... Als ob etwas seine Worte gehört hätte, ist ein leises Pfeifen in der Ferne zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ahhrg, nein ! Nicht so schnell !&amp;quot; Er spurtet mit dem Beutel in der Hand los in den Wald. (dorthin wo man in kürzester Zeit weit kommt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnappt sich den nächsten Wasserkübel und/oder die nächste Decke (oder ähnliches), folgt Quendan eiligst nach draußen, um dort das Geschoß löschen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Quendan schnell von der wahrscheinlichen Einschlagstellt wegeilt, rennt Arwed dem Geschoß entgegen und erreicht den Waldrand in dem Moment als es vielleicht 20 Schritt weiter niedergeht. An dieser Stelle, in Richtung der Kapelle, ist der Boden abschüssig, dagegen stehen die Bäume nicht sehr dicht. Im Dunkeln kommt man zunächst etwas langsamer vorran, das ändert sich aber, als wieder eine Lichtsäule gen Himmel schnellt. Nur Sekunden später erreicht Arwed die Einschlagstelle. Dort sieht man am Boden einen Körper im Rauch verborgen, aus dem die Lichtsäule ragt. Für den Bruchteil einer Sekunde hält Arwed innerlich den Atem an, als er die Figur im Rauch sieht, einen kleinen runden Körper, vermutlich ein Beutel, ähnlich dem früher gefundenen ... dann löscht er hastig das Feuer und der Strahl erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Stefan: Erm, Avenor, Du verwirrst mich... &amp;quot;Körper&amp;quot; im mathematischen oder im antropomorphen Sinne? Im mathematisch-geometrischen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan derweil: Den Beutel in der einen, einen Feuerscheit in der anderen, rennt, bis das Pfeifen ganz nah ist, bzw. gerade auffhört, dann wirft er den Beutel zu Boden und entzündet ihn mit dem Scheit in dem Moment als die Lichtsäule erlischt. Zunächst passiert sekundenlang nichts, dann gibt es einen kleinen Funken an der Stelle, an der Quendan den Scheit in eine der Kugeln gebohrt hat. Plötzlich, Quendan kann gerade noch seine Hand zurückziehen, schießt ein Lichtstrahl gen Himmel. Quendan sieht für einen Moment genau in das Licht, dann wird ihm weiß vor Augen und er kann nichts mehr erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sucht inzwischen nach magischer Reststrahlung, findet aber in der Kürze des Moments nur schwache, unspezifische Reste. Entweder es war nur wenig Magie beteiligt, oder aber stärkere ist gut gedämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deus ex Machina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blinzelt, reibt sich die Augen, kneift sie zusammen, aber seine Sicht kommt nur langsam zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr wirklich, dass sie das verwirren wird? Glaubt Ihr wirklich, dass dies Eure Rettung ist?&amp;quot; Die männliche Stimme kommt von einem Punkt, der nur wenige Schritt rechts hinter Quendan liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt ersichtlich zusammen und fährt herum:&amp;quot;Werter Amandatus, natürlich wird sie dieses Spielchen nicht wirklich aufhalten. Es beschäftigt uns und es beschäftigt sie ein Weilchen. Vielleicht und dass ist meine Hoffnung, entlastet uns diese Aktion etwas für den ersten Angriff.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amandatus? ... Das ist wohl zu viel der Ehre. Nein, der bin ich nicht...&amp;quot; Quendans Sinne erholen sich allmählich von dem Blitz und er erkennt langsam einen mittelgroßen, ihm unbekannten Mann in schwarzer Kleidung vor sich. Er trägt eine ebenfalls schwarze Gugel tief ins Gesicht gezogen. Das helle Licht der neu entstandenen Lichtsäule beleuchtet noch einen kurzen Moment einige handtellergroße Plättchen, die auf den Ärmeln des Gewandes des Unbekannten aufgebracht sind. &amp;quot;Wenn der Amandatus ein Deus ex Natura ist, dann sollte ich wohl ex Machina genannt werden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt sichtlich zusammen, schweigt einige Sekunden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;öhh..Jetzt habt Ihr mich überrascht. Ich dachte, Ihr wärt schon früher in der Nähe gewesen..aber da hatte ich Euch nicht bemerkt. Und was nun ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr müsst hier weg und zwar schnell. Der Orden hat die Kalibrierung fast beendet, danach kommt das Feuer... Das Gelände hat er inzwischen mit den Söldner gut umstellt, so dass keiner entkommmen kann...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kenne ich die Gestalt bzw. den Mann ? Nein, er ist Dir völlig unbekannt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan sieht sich den Mann derweil genauer an. Er achtet auf irgendwelche Tätowierungen, Rangabzeichen.. etwas, was auf seine Stellung in dem ein oder anderen Orden schliessen lässt. Das Einzige, das an der schwarzen Kleidung auffällig ist, sind die etwa handtellergroßen Plättchen, die mit kaum erkennbaren Zeichen verziert sind. Es ist zwar zu dunkel, um sie genau entziffern zu können, den Stil erkennt Quendan aber sofort: Ordo Mechanicus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bekommt Arwed etwas von der Begegnung mit? Nachdem Arwed seine Untersuchung beendet hat, sieht er, wie Quendan mit einem Fremden redet, bevor das Licht der von Quendan entfachten Lichtsäule erlischt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, ich denke, dass Ihr recht habt. Aber warum sagt IHR mir das ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ein Apparatus besitzt immer mehrere Teile und nicht alle arbeiten in die gleiche Richtung... Sie wollen so wenige Zeugen wie möglich, vor allem keine, die auch nur im Ansatz ahnen, was hier wirklich vor sich geht. Deshalb ist ihr Plan ganz einfach: jeden hier Verbliebenen töten, alle anderen, die relevant wären folgen früher oder später. Die Methode ist ebenfalls simpel: den Bereich umstellen mit unwissenden Söldner, die jeden umbringen, der sich hinaus wagt, der Bereich selbst wird mit Brandgeschossen niedergemacht, bis nichts mehr steht. Dem Tor und dem Amandatus wird dabei nichts geschehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Warum ich Euch das sage, habt Ihr gefragt. Im erleuchteten Ordo Mechanicus gibt es solche, die nicht blind sind und die Docartus nicht willenlos folgen und diese wollen, dass Ihr überlebt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was soll dann mit und an diesem Ort und den Platten geschehen, wenn wir - so oder so - weg wären ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Wenn alle Störenden beseitigt sind, werden sie sich den Ort und die Platten sehr genau anschauen. Vermutlich wird sich Docartus selbst der Sache annehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed tritt von hinten an die beiden heran. &amp;quot;Wenn dem so ist, daß nicht alle Eures Ordens blindlings Docartus folgen, so bringt ihr uns frohe Kunde in einer wahrhaft dunklen Stunde. Läßt sich der Weg, den Docartus beschreiten will, mit wenigen Sätzen zusammenfassen? Und was gedenken seine Kritiker, zu tun?&amp;quot; Arwed grinst. &amp;quot;Aber noch viel wichtiger: Was gedenken seine Kritiker, jetzt in diesem Augenblick zu tun? Wenn eine Flucht für uns bereits vollkommen ausgeschlossen wäre, so wärd Ihr wohl nicht hier, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Das sind viele Frage für wenig Zeit und zudem kann und will ich nicht alle beantworten. Seine Kritiker sehen jedenfalls in Euch potentielle Verbündete und als einen ersten Schritt betrachten Sie das Angebot, Euch hier wegzubringen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut Arwed an und zieht die Augenbrauen fragend nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Die Entscheidung sollte Euch leicht fallen. Der sichere Tod auf der einen, das Leben und neue Verbündete auf der anderen Seite. Darum lasst mich als Euren Deus ex Machina gewähren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle dringt inzwischen wieder liturgischer Gesang von Bruder Guntram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed erwidert Quendans Blick und meint grinsend: &amp;quot;Ich dachte, mit meiner letzten Frage wäre schon alles gesagt... euer Auftreten, werter Maschinist, hat tatsächlich etwas von der theatralischen &#039;Deus ex Machina&#039;. Dies sind Tage voller Wirrungen... Also, was schlagt ihr vor, um diesen etwas ungastlich gewordenen Ort zu verlassen? Und wie machen wir das unseren neugewonnenen ceridischen Freunden (ja, Tage voller Wirrungen) klar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Mir stehen Mittel zur Verfügung, die es mir erlauben, Euch ungesehen von hier wegzubringen... im wörtlichen Sinn. Es läßt die Söldner und meine Kollegen im richtigen Augenblick auf etwas anderes blicken, so dass Ihr, wenn wir uns beeilen, die Bühne verlassen könnt. Es handelt sich um kleine... Amulette, die man bei sich trägt. Auch für den ein oder anderen Ceriden wäre wohl noch eines vorhanden. Sollte ich zu wenige haben, so könntet Ihr sie Euch dennoch teilen, müsstet dann aber sehr nahe beeinander bleiben. Wie - Ihr - das Euren ceridischen Freunden klar macht, spielt für mich keine Rolle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed wirft Quendan einen vielsagenden Blick zu - er hält den Vorschlag des nächtlichen Gastes für vernünftig und erwartet ein bestätigendes Nicken. Dann wendet er sich wieder dem Besucher zu: &amp;quot;Gesetztenfalls, wir kommen so an den Söldnern vorbei... wie nehmen wir wieder Verbindung auf? Ich nehme stark an, daß Ihr nicht auf uns warten könnt, Eure Abwesenheit würde sicher Verdacht erregen. Aber ich denke, daß es noch den einen oder anderen Satz gibt, den wir bei einer Tasse Tee und nicht auf dem Schlachtfeld wechseln sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan misstrauisch: &amp;quot;Und Ihr habt die Amulette wohl schon jetzt dabei, oder Herr - wie soll noch gleich Euere Anrede sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Nennt mich, wie Ihr wollt. Ich habe drei Stück dabei, die, wie gesagt, auch für mehrere Personen, wenn auch nicht viel mehr genutzt werden können. Ich begleite Euch ein Stück, in Sicherheit trennen sich unsere Wege. Wenn alles soweit überstanden ist, werde ich Euch aufsuchen, um die genannten Sätze zu wechseln. Alles andere ist mir zu gefährlich, diese Angelegenheit hier reicht völlig aus, um allerlei Wirbel zu verursachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt, zuckt mit den Schultern und meint schließlich: &amp;quot;Nun denn, dann sollten wir nicht mehr allzu viel Zeit verlieren, mit dem Wirbel zu beginnen.&amp;quot; Zu Quendan gewandt fügt er hinzu: &amp;quot;Die letzten Tage waren schon voller Überraschungen und Wendungen, so daß das hier&amp;quot;, er deutet mit dem Finger in der Dreierrunde herum, &amp;quot;auch nicht phantastischer als der Rest ist. Das einzige, was mich jetzt noch wirklich überraschen könnte, wäre das plötzliche Auftauchen der Königlichen Kavallerie (sofern sie nicht schon da ist). Quendan, wir haben heroisch die Stellung gehalten, aber wenn wir nicht ebenso heroisch sterben wollen, so denke ich, daß die Zeit des Rückzugs gekommen ist. Um Dein Mißtrauen etwas zu glätten, läßt sich die Umstellung durch die Söldner mit einer Frage an unsere Späher überprüfen. Und wenn dem so ist, dann sollten wir wirklich jede Hilfe nutzen, um lebend den Hügel zu verlassen. Ich denke, wir sollten uns daran machen, unsere ceridischen Kollegen von der Sache zu überzeugen - das dürfte vermutlich eh&#039; mehr Zeit in Anspruch nehmen, als uns lieb ist...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, Arwed ich denke trotz aller anderen Bedenken, dass wir das Angebot des Herrn Dema, (an den EOM gewandt) so würde ich Euch gerne nennen, nicht ausschlagen. Wollt Ihr uns ins Lager begleiten, oder habt Ihr, während wir mit den Ceriden und den Einwohnern sprechen, andere Dinge vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ich warte hier. Beeilt Euch aber, wir sollten so bald als möglich aufbrechen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil an der Hütte: Waltharius beendet seine Meditation, verläßt die dunkle Ecke und schaut sich um, er entdeckt Quendan, Arwed und eine dritte, ihm unbekannte Person, die im Gespräch vertieft sind. Da das Gespräch etwas abseits im Wald und offensichtlich friedlicher Natur zu sein scheint, sieht Waltharius keinen Grund sich dazu zu gesellen. Er überprüft seine Ausrüstung und bereitet sich auf seine Nachtwache vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unternehmen die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote: Organisatorisches...==&lt;br /&gt;
Liest hier noch jemand mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber mich gehts ja eigentlich gar nichts (mehr) an.... :-)&lt;br /&gt;
Aber verfolge ich mit Interesse den weiteren(?) Verlauf der Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch ich schaue ein paar mal der Woche vorbei, was sich hier tut...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Ah, das ist schön. Und wie sieht&#039;s mit den Teilnehmern aus? Kann&#039;s weitergehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: ich bin dabei ... und Guntram ist immer noch in der Kapelle und tut Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Alles klar. Arwed und Quendan?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: [061225]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: Hmpf, Diss-Streß. Bin aber noch dabei :-)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
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		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3248</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
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		<updated>2006-12-21T16:04:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Fußnote: Organisatorisches... */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ? Die Säule hatte einen Durchmesser von ca. 20cm und reichte in den Himmel, wie hoch, war nicht zu sehen. Die Helligkeit entsprach einem hellen, weißen Magnesiumlicht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut umher, sieht aber gerade nur den meditierenden Waltharius. Er zuckt die Schultern, späht ins Dunkle der Nacht und als er nach einigen Sekunden niemanden sieht, geht er mit der Laterne zur Einschlagstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan hält seine Hand über den Beutel und fühlt, ob noch Hitze abgestrahlt wird. In der Tat ist der Inhalt noch heiß und so wartet Quendan einige Momente bis er etwas abgekühlt ist. Dann nimmt er den Beutel und geht in Deckung des Hauses. Dort dreht er das Licht der Laterne weit auf und schaut sich den Inhalt nochmals genau an, indem er ihn betrachtet, daran riecht und auch das Material anfühlt. Das Pulver ist von schwarzer Farbe und riecht verbrannt. Die Kugeln sind ebenfalls sehr dunkel und noch immer sehr warm, wenn auch nicht mehr heiß. Bei genauerer Betrachtung scheinen auch die Kugeln aus einem Pulver zu bestehen, das in Form gepresst wurde. An einigen Stellen sind die Kugeln recht glatt, der größte Teil der Oberfläche ist aber aufgeraut, so dass Einbuchtungen und Risse entstanden sind. Die Kugeln riechen schweflig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut sich die Feuchtigkeit der Kugeln und des Pulvers an. Es erscheint trocken und gleicht am ehesten Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend nimmt geht er mit dem Brandsatz eilig zurück in das Haus, holt sich dort aus seinem Rucksack drei Beutel und eine Lederrolle aus weichem, dicklichem Leder.&lt;br /&gt;
An einem leergeräumten Tisch reiht er alles nebeneinander auf. Er rollt die Lederrolle auf, nimmt die Brandsatzkugeln einzeln und legt sie in jeweils einen Stoffbeutel. Danach kippt er das Pulver vorsichtig, um nichts zu verlieren, breitflächig auf die Narbenseite der Lederrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel des Pulvers kippt er nach sehr kurzer Zeit (ca. 1 Minute) in einen der drei Beutel, eilt mit diesem dann nach außen zu Arwed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Schau, Arwed ! Ich hoffe dieser &amp;quot;Satz&amp;quot; ist trocken genug. Den zweiten werde ich gleich noch mit etwas Stroh oder ähnlichem ausstatten, so dass die Grundtemperatur dann höher wird. Außerdem bringe ich einen brandbeschleuniger und so was wie ne Zündung an. Dann bereiten wir mit den Sätzen leicht außerhalb des Lagers ein Scheinziel vor. Dass heisst, im Lager stehen Leute, die den Brandsatz so schnell wie möglich abdecken. Entweder mit Wasser überschütten, oder mit getränkten Decken, mit Eimern abdecken, oder notfalls ein Schild drüberwerfen. Dann versuchen wir gleichzeitig den Ablenkungsbrandsatz zu zünden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Hm, auf alle Fälle besser, als nichts zu tun. Wir müssen also hoffen, daß nicht mehr allzu viele Probeschlüsse kommen... Aber im Zweifelsfall erkaufen wir uns so zumindest etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed hält inne... Als ob etwas seine Worte gehört hätte, ist ein leises Pfeifen in der Ferne zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ahhrg, nein ! Nicht so schnell !&amp;quot; Er spurtet mit dem Beutel in der Hand los in den Wald. (dorthin wo man in kürzester Zeit weit kommt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnappt sich den nächsten Wasserkübel und/oder die nächste Decke (oder ähnliches), folgt Quendan eiligst nach draußen, um dort das Geschoß löschen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Quendan schnell von der wahrscheinlichen Einschlagstellt wegeilt, rennt Arwed dem Geschoß entgegen und erreicht den Waldrand in dem Moment als es vielleicht 20 Schritt weiter niedergeht. An dieser Stelle, in Richtung der Kapelle, ist der Boden abschüssig, dagegen stehen die Bäume nicht sehr dicht. Im Dunkeln kommt man zunächst etwas langsamer vorran, das ändert sich aber, als wieder eine Lichtsäule gen Himmel schnellt. Nur Sekunden später erreicht Arwed die Einschlagstelle. Dort sieht man am Boden einen Körper im Rauch verborgen, aus dem die Lichtsäule ragt. Für den Bruchteil einer Sekunde hält Arwed innerlich den Atem an, als er die Figur im Rauch sieht, einen kleinen runden Körper, vermutlich ein Beutel, ähnlich dem früher gefundenen ... dann löscht er hastig das Feuer und der Strahl erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Stefan: Erm, Avenor, Du verwirrst mich... &amp;quot;Körper&amp;quot; im mathematischen oder im antropomorphen Sinne? Im mathematisch-geometrischen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan derweil: Den Beutel in der einen, einen Feuerscheit in der anderen, rennt, bis das Pfeifen ganz nah ist, bzw. gerade auffhört, dann wirft er den Beutel zu Boden und entzündet ihn mit dem Scheit in dem Moment als die Lichtsäule erlischt. Zunächst passiert sekundenlang nichts, dann gibt es einen kleinen Funken an der Stelle, an der Quendan den Scheit in eine der Kugeln gebohrt hat. Plötzlich, Quendan kann gerade noch seine Hand zurückziehen, schießt ein Lichtstrahl gen Himmel. Quendan sieht für einen Moment genau in das Licht, dann wird ihm weiß vor Augen und er kann nichts mehr erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sucht inzwischen nach magischer Reststrahlung, findet aber in der Kürze des Moments nur schwache, unspezifische Reste. Entweder es war nur wenig Magie beteiligt, oder aber stärkere ist gut gedämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deus ex Machina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blinzelt, reibt sich die Augen, kneift sie zusammen, aber seine Sicht kommt nur langsam zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr wirklich, dass sie das verwirren wird? Glaubt Ihr wirklich, dass dies Eure Rettung ist?&amp;quot; Die männliche Stimme kommt von einem Punkt, der nur wenige Schritt rechts hinter Quendan liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt ersichtlich zusammen und fährt herum:&amp;quot;Werter Amandatus, natürlich wird sie dieses Spielchen nicht wirklich aufhalten. Es beschäftigt uns und es beschäftigt sie ein Weilchen. Vielleicht und dass ist meine Hoffnung, entlastet uns diese Aktion etwas für den ersten Angriff.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amandatus? ... Das ist wohl zu viel der Ehre. Nein, der bin ich nicht...&amp;quot; Quendans Sinne erholen sich allmählich von dem Blitz und er erkennt langsam einen mittelgroßen, ihm unbekannten Mann in schwarzer Kleidung vor sich. Er trägt eine ebenfalls schwarze Gugel tief ins Gesicht gezogen. Das helle Licht der neu entstandenen Lichtsäule beleuchtet noch einen kurzen Moment einige handtellergroße Plättchen, die auf den Ärmeln des Gewandes des Unbekannten aufgebracht sind. &amp;quot;Wenn der Amandatus ein Deus ex Natura ist, dann sollte ich wohl ex Machina genannt werden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt sichtlich zusammen, schweigt einige Sekunden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;öhh..Jetzt habt Ihr mich überrascht. Ich dachte, Ihr wärt schon früher in der Nähe gewesen..aber da hatte ich Euch nicht bemerkt. Und was nun ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr müsst hier weg und zwar schnell. Der Orden hat die Kalibrierung fast beendet, danach kommt das Feuer... Das Gelände hat er inzwischen mit den Söldner gut umstellt, so dass keiner entkommmen kann...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kenne ich die Gestalt bzw. den Mann ? Nein, er ist Dir völlig unbekannt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan sieht sich den Mann derweil genauer an. Er achtet auf irgendwelche Tätowierungen, Rangabzeichen.. etwas, was auf seine Stellung in dem ein oder anderen Orden schliessen lässt. Das Einzige, das an der schwarzen Kleidung auffällig ist, sind die etwa handtellergroßen Plättchen, die mit kaum erkennbaren Zeichen verziert sind. Es ist zwar zu dunkel, um sie genau entziffern zu können, den Stil erkennt Quendan aber sofort: Ordo Mechanicus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bekommt Arwed etwas von der Begegnung mit? Nachdem Arwed seine Untersuchung beendet hat, sieht er, wie Quendan mit einem Fremden redet, bevor das Licht der von Quendan entfachten Lichtsäule erlischt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, ich denke, dass Ihr recht habt. Aber warum sagt IHR mir das ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ein Apparatus besitzt immer mehrere Teile und nicht alle arbeiten in die gleiche Richtung... Sie wollen so wenige Zeugen wie möglich, vor allem keine, die auch nur im Ansatz ahnen, was hier wirklich vor sich geht. Deshalb ist ihr Plan ganz einfach: jeden hier Verbliebenen töten, alle anderen, die relevant wären folgen früher oder später. Die Methode ist ebenfalls simpel: den Bereich umstellen mit unwissenden Söldner, die jeden umbringen, der sich hinaus wagt, der Bereich selbst wird mit Brandgeschossen niedergemacht, bis nichts mehr steht. Dem Tor und dem Amandatus wird dabei nichts geschehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Warum ich Euch das sage, habt Ihr gefragt. Im erleuchteten Ordo Mechanicus gibt es solche, die nicht blind sind und die Docartus nicht willenlos folgen und diese wollen, dass Ihr überlebt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was soll dann mit und an diesem Ort und den Platten geschehen, wenn wir - so oder so - weg wären ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Wenn alle Störenden beseitigt sind, werden sie sich den Ort und die Platten sehr genau anschauen. Vermutlich wird sich Docartus selbst der Sache annehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed tritt von hinten an die beiden heran. &amp;quot;Wenn dem so ist, daß nicht alle Eures Ordens blindlings Docartus folgen, so bringt ihr uns frohe Kunde in einer wahrhaft dunklen Stunde. Läßt sich der Weg, den Docartus beschreiten will, mit wenigen Sätzen zusammenfassen? Und was gedenken seine Kritiker, zu tun?&amp;quot; Arwed grinst. &amp;quot;Aber noch viel wichtiger: Was gedenken seine Kritiker, jetzt in diesem Augenblick zu tun? Wenn eine Flucht für uns bereits vollkommen ausgeschlossen wäre, so wärd Ihr wohl nicht hier, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Das sind viele Frage für wenig Zeit und zudem kann und will ich nicht alle beantworten. Seine Kritiker sehen jedenfalls in Euch potentielle Verbündete und als einen ersten Schritt betrachten Sie das Angebot, Euch hier wegzubringen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut Arwed an und zieht die Augenbrauen fragend nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Die Entscheidung sollte Euch leicht fallen. Der sichere Tod auf der einen, das Leben und neue Verbündete auf der anderen Seite. Darum lasst mich als Euren Deus ex Machina gewähren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle dringt inzwischen wieder liturgischer Gesang von Bruder Guntram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed erwidert Quendans Blick und meint grinsend: &amp;quot;Ich dachte, mit meiner letzten Frage wäre schon alles gesagt... euer Auftreten, werter Maschinist, hat tatsächlich etwas von der theatralischen &#039;Deus ex Machina&#039;. Dies sind Tage voller Wirrungen... Also, was schlagt ihr vor, um diesen etwas ungastlich gewordenen Ort zu verlassen? Und wie machen wir das unseren neugewonnenen ceridischen Freunden (ja, Tage voller Wirrungen) klar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Mir stehen Mittel zur Verfügung, die es mir erlauben, Euch ungesehen von hier wegzubringen... im wörtlichen Sinn. Es läßt die Söldner und meine Kollegen im richtigen Augenblick auf etwas anderes blicken, so dass Ihr, wenn wir uns beeilen, die Bühne verlassen könnt. Es handelt sich um kleine... Amulette, die man bei sich trägt. Auch für den ein oder anderen Ceriden wäre wohl noch eines vorhanden. Sollte ich zu wenige haben, so könntet Ihr sie Euch dennoch teilen, müsstet dann aber sehr nahe beeinander bleiben. Wie - Ihr - das Euren ceridischen Freunden klar macht, spielt für mich keine Rolle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed wirft Quendan einen vielsagenden Blick zu - er hält den Vorschlag des nächtlichen Gastes für vernünftig und erwartet ein bestätigendes Nicken. Dann wendet er sich wieder dem Besucher zu: &amp;quot;Gesetztenfalls, wir kommen so an den Söldnern vorbei... wie nehmen wir wieder Verbindung auf? Ich nehme stark an, daß Ihr nicht auf uns warten könnt, Eure Abwesenheit würde sicher Verdacht erregen. Aber ich denke, daß es noch den einen oder anderen Satz gibt, den wir bei einer Tasse Tee und nicht auf dem Schlachtfeld wechseln sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan misstrauisch: &amp;quot;Und Ihr habt die Amulette wohl schon jetzt dabei, oder Herr - wie soll noch gleich Euere Anrede sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Nennt mich, wie Ihr wollt. Ich habe drei Stück dabei, die, wie gesagt, auch für mehrere Personen, wenn auch nicht viel mehr genutzt werden können. Ich begleite Euch ein Stück, in Sicherheit trennen sich unsere Wege. Wenn alles soweit überstanden ist, werde ich Euch aufsuchen, um die genannten Sätze zu wechseln. Alles andere ist mir zu gefährlich, diese Angelegenheit hier reicht völlig aus, um allerlei Wirbel zu verursachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt, zuckt mit den Schultern und meint schließlich: &amp;quot;Nun denn, dann sollten wir nicht mehr allzu viel Zeit verlieren, mit dem Wirbel zu beginnen.&amp;quot; Zu Quendan gewandt fügt er hinzu: &amp;quot;Die letzten Tage waren schon voller Überraschungen und Wendungen, so daß das hier&amp;quot;, er deutet mit dem Finger in der Dreierrunde herum, &amp;quot;auch nicht phantastischer als der Rest ist. Das einzige, was mich jetzt noch wirklich überraschen könnte, wäre das plötzliche Auftauchen der Königlichen Kavallerie (sofern sie nicht schon da ist). Quendan, wir haben heroisch die Stellung gehalten, aber wenn wir nicht ebenso heroisch sterben wollen, so denke ich, daß die Zeit des Rückzugs gekommen ist. Um Dein Mißtrauen etwas zu glätten, läßt sich die Umstellung durch die Söldner mit einer Frage an unsere Späher überprüfen. Und wenn dem so ist, dann sollten wir wirklich jede Hilfe nutzen, um lebend den Hügel zu verlassen. Ich denke, wir sollten uns daran machen, unsere ceridischen Kollegen von der Sache zu überzeugen - das dürfte vermutlich eh&#039; mehr Zeit in Anspruch nehmen, als uns lieb ist...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, Arwed ich denke trotz aller anderen Bedenken, dass wir das Angebot des Herrn Dema, (an den EOM gewandt) so würde ich Euch gerne nennen, nicht ausschlagen. Wollt Ihr uns ins Lager begleiten, oder habt Ihr, während wir mit den Ceriden und den Einwohnern sprechen, andere Dinge vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ich warte hier. Beeilt Euch aber, wir sollten so bald als möglich aufbrechen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil an der Hütte: Waltharius beendet seine Meditation, verläßt die dunkle Ecke und schaut sich um, er entdeckt Quendan, Arwed und eine dritte, ihm unbekannte Person, die im Gespräch vertieft sind. Da das Gespräch etwas abseits im Wald und offensichtlich friedlicher Natur zu sein scheint, sieht Waltharius keinen Grund sich dazu zu gesellen. Er überprüft seine Ausrüstung und bereitet sich auf seine Nachtwache vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unternehmen die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote: Organisatorisches...==&lt;br /&gt;
Liest hier noch jemand mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber mich gehts ja eigentlich gar nichts (mehr) an.... :-)&lt;br /&gt;
Aber verfolge ich mit Interesse den weiteren(?) Verlauf der Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch ich schaue ein paar mal der Woche vorbei, was sich hier tut...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Ah, das ist schön. Und wie sieht&#039;s mit den Teilnehmern aus? Kann&#039;s weitergehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: ich bin dabei ... und Guntram ist immer noch in der Kapelle und tut Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Alles klar. Arwed und Quendan?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: [061221]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: Hmpf, Diss-Streß. Bin aber noch dabei :-)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3246</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3246"/>
		<updated>2006-11-29T17:05:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Fußnote: Organisatorisches... */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ? Die Säule hatte einen Durchmesser von ca. 20cm und reichte in den Himmel, wie hoch, war nicht zu sehen. Die Helligkeit entsprach einem hellen, weißen Magnesiumlicht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut umher, sieht aber gerade nur den meditierenden Waltharius. Er zuckt die Schultern, späht ins Dunkle der Nacht und als er nach einigen Sekunden niemanden sieht, geht er mit der Laterne zur Einschlagstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan hält seine Hand über den Beutel und fühlt, ob noch Hitze abgestrahlt wird. In der Tat ist der Inhalt noch heiß und so wartet Quendan einige Momente bis er etwas abgekühlt ist. Dann nimmt er den Beutel und geht in Deckung des Hauses. Dort dreht er das Licht der Laterne weit auf und schaut sich den Inhalt nochmals genau an, indem er ihn betrachtet, daran riecht und auch das Material anfühlt. Das Pulver ist von schwarzer Farbe und riecht verbrannt. Die Kugeln sind ebenfalls sehr dunkel und noch immer sehr warm, wenn auch nicht mehr heiß. Bei genauerer Betrachtung scheinen auch die Kugeln aus einem Pulver zu bestehen, das in Form gepresst wurde. An einigen Stellen sind die Kugeln recht glatt, der größte Teil der Oberfläche ist aber aufgeraut, so dass Einbuchtungen und Risse entstanden sind. Die Kugeln riechen schweflig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut sich die Feuchtigkeit der Kugeln und des Pulvers an. Es erscheint trocken und gleicht am ehesten Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend nimmt geht er mit dem Brandsatz eilig zurück in das Haus, holt sich dort aus seinem Rucksack drei Beutel und eine Lederrolle aus weichem, dicklichem Leder.&lt;br /&gt;
An einem leergeräumten Tisch reiht er alles nebeneinander auf. Er rollt die Lederrolle auf, nimmt die Brandsatzkugeln einzeln und legt sie in jeweils einen Stoffbeutel. Danach kippt er das Pulver vorsichtig, um nichts zu verlieren, breitflächig auf die Narbenseite der Lederrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel des Pulvers kippt er nach sehr kurzer Zeit (ca. 1 Minute) in einen der drei Beutel, eilt mit diesem dann nach außen zu Arwed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Schau, Arwed ! Ich hoffe dieser &amp;quot;Satz&amp;quot; ist trocken genug. Den zweiten werde ich gleich noch mit etwas Stroh oder ähnlichem ausstatten, so dass die Grundtemperatur dann höher wird. Außerdem bringe ich einen brandbeschleuniger und so was wie ne Zündung an. Dann bereiten wir mit den Sätzen leicht außerhalb des Lagers ein Scheinziel vor. Dass heisst, im Lager stehen Leute, die den Brandsatz so schnell wie möglich abdecken. Entweder mit Wasser überschütten, oder mit getränkten Decken, mit Eimern abdecken, oder notfalls ein Schild drüberwerfen. Dann versuchen wir gleichzeitig den Ablenkungsbrandsatz zu zünden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Hm, auf alle Fälle besser, als nichts zu tun. Wir müssen also hoffen, daß nicht mehr allzu viele Probeschlüsse kommen... Aber im Zweifelsfall erkaufen wir uns so zumindest etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed hält inne... Als ob etwas seine Worte gehört hätte, ist ein leises Pfeifen in der Ferne zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ahhrg, nein ! Nicht so schnell !&amp;quot; Er spurtet mit dem Beutel in der Hand los in den Wald. (dorthin wo man in kürzester Zeit weit kommt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnappt sich den nächsten Wasserkübel und/oder die nächste Decke (oder ähnliches), folgt Quendan eiligst nach draußen, um dort das Geschoß löschen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Quendan schnell von der wahrscheinlichen Einschlagstellt wegeilt, rennt Arwed dem Geschoß entgegen und erreicht den Waldrand in dem Moment als es vielleicht 20 Schritt weiter niedergeht. An dieser Stelle, in Richtung der Kapelle, ist der Boden abschüssig, dagegen stehen die Bäume nicht sehr dicht. Im Dunkeln kommt man zunächst etwas langsamer vorran, das ändert sich aber, als wieder eine Lichtsäule gen Himmel schnellt. Nur Sekunden später erreicht Arwed die Einschlagstelle. Dort sieht man am Boden einen Körper im Rauch verborgen, aus dem die Lichtsäule ragt. Für den Bruchteil einer Sekunde hält Arwed innerlich den Atem an, als er die Figur im Rauch sieht, einen kleinen runden Körper, vermutlich ein Beutel, ähnlich dem früher gefundenen ... dann löscht er hastig das Feuer und der Strahl erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Stefan: Erm, Avenor, Du verwirrst mich... &amp;quot;Körper&amp;quot; im mathematischen oder im antropomorphen Sinne? Im mathematisch-geometrischen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan derweil: Den Beutel in der einen, einen Feuerscheit in der anderen, rennt, bis das Pfeifen ganz nah ist, bzw. gerade auffhört, dann wirft er den Beutel zu Boden und entzündet ihn mit dem Scheit in dem Moment als die Lichtsäule erlischt. Zunächst passiert sekundenlang nichts, dann gibt es einen kleinen Funken an der Stelle, an der Quendan den Scheit in eine der Kugeln gebohrt hat. Plötzlich, Quendan kann gerade noch seine Hand zurückziehen, schießt ein Lichtstrahl gen Himmel. Quendan sieht für einen Moment genau in das Licht, dann wird ihm weiß vor Augen und er kann nichts mehr erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sucht inzwischen nach magischer Reststrahlung, findet aber in der Kürze des Moments nur schwache, unspezifische Reste. Entweder es war nur wenig Magie beteiligt, oder aber stärkere ist gut gedämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deus ex Machina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blinzelt, reibt sich die Augen, kneift sie zusammen, aber seine Sicht kommt nur langsam zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr wirklich, dass sie das verwirren wird? Glaubt Ihr wirklich, dass dies Eure Rettung ist?&amp;quot; Die männliche Stimme kommt von einem Punkt, der nur wenige Schritt rechts hinter Quendan liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt ersichtlich zusammen und fährt herum:&amp;quot;Werter Amandatus, natürlich wird sie dieses Spielchen nicht wirklich aufhalten. Es beschäftigt uns und es beschäftigt sie ein Weilchen. Vielleicht und dass ist meine Hoffnung, entlastet uns diese Aktion etwas für den ersten Angriff.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amandatus? ... Das ist wohl zu viel der Ehre. Nein, der bin ich nicht...&amp;quot; Quendans Sinne erholen sich allmählich von dem Blitz und er erkennt langsam einen mittelgroßen, ihm unbekannten Mann in schwarzer Kleidung vor sich. Er trägt eine ebenfalls schwarze Gugel tief ins Gesicht gezogen. Das helle Licht der neu entstandenen Lichtsäule beleuchtet noch einen kurzen Moment einige handtellergroße Plättchen, die auf den Ärmeln des Gewandes des Unbekannten aufgebracht sind. &amp;quot;Wenn der Amandatus ein Deus ex Natura ist, dann sollte ich wohl ex Machina genannt werden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt sichtlich zusammen, schweigt einige Sekunden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;öhh..Jetzt habt Ihr mich überrascht. Ich dachte, Ihr wärt schon früher in der Nähe gewesen..aber da hatte ich Euch nicht bemerkt. Und was nun ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr müsst hier weg und zwar schnell. Der Orden hat die Kalibrierung fast beendet, danach kommt das Feuer... Das Gelände hat er inzwischen mit den Söldner gut umstellt, so dass keiner entkommmen kann...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kenne ich die Gestalt bzw. den Mann ? Nein, er ist Dir völlig unbekannt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan sieht sich den Mann derweil genauer an. Er achtet auf irgendwelche Tätowierungen, Rangabzeichen.. etwas, was auf seine Stellung in dem ein oder anderen Orden schliessen lässt. Das Einzige, das an der schwarzen Kleidung auffällig ist, sind die etwa handtellergroßen Plättchen, die mit kaum erkennbaren Zeichen verziert sind. Es ist zwar zu dunkel, um sie genau entziffern zu können, den Stil erkennt Quendan aber sofort: Ordo Mechanicus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bekommt Arwed etwas von der Begegnung mit? Nachdem Arwed seine Untersuchung beendet hat, sieht er, wie Quendan mit einem Fremden redet, bevor das Licht der von Quendan entfachten Lichtsäule erlischt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, ich denke, dass Ihr recht habt. Aber warum sagt IHR mir das ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ein Apparatus besitzt immer mehrere Teile und nicht alle arbeiten in die gleiche Richtung... Sie wollen so wenige Zeugen wie möglich, vor allem keine, die auch nur im Ansatz ahnen, was hier wirklich vor sich geht. Deshalb ist ihr Plan ganz einfach: jeden hier Verbliebenen töten, alle anderen, die relevant wären folgen früher oder später. Die Methode ist ebenfalls simpel: den Bereich umstellen mit unwissenden Söldner, die jeden umbringen, der sich hinaus wagt, der Bereich selbst wird mit Brandgeschossen niedergemacht, bis nichts mehr steht. Dem Tor und dem Amandatus wird dabei nichts geschehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Warum ich Euch das sage, habt Ihr gefragt. Im erleuchteten Ordo Mechanicus gibt es solche, die nicht blind sind und die Docartus nicht willenlos folgen und diese wollen, dass Ihr überlebt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was soll dann mit und an diesem Ort und den Platten geschehen, wenn wir - so oder so - weg wären ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Wenn alle Störenden beseitigt sind, werden sie sich den Ort und die Platten sehr genau anschauen. Vermutlich wird sich Docartus selbst der Sache annehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed tritt von hinten an die beiden heran. &amp;quot;Wenn dem so ist, daß nicht alle Eures Ordens blindlings Docartus folgen, so bringt ihr uns frohe Kunde in einer wahrhaft dunklen Stunde. Läßt sich der Weg, den Docartus beschreiten will, mit wenigen Sätzen zusammenfassen? Und was gedenken seine Kritiker, zu tun?&amp;quot; Arwed grinst. &amp;quot;Aber noch viel wichtiger: Was gedenken seine Kritiker, jetzt in diesem Augenblick zu tun? Wenn eine Flucht für uns bereits vollkommen ausgeschlossen wäre, so wärd Ihr wohl nicht hier, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Das sind viele Frage für wenig Zeit und zudem kann und will ich nicht alle beantworten. Seine Kritiker sehen jedenfalls in Euch potentielle Verbündete und als einen ersten Schritt betrachten Sie das Angebot, Euch hier wegzubringen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut Arwed an und zieht die Augenbrauen fragend nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Die Entscheidung sollte Euch leicht fallen. Der sichere Tod auf der einen, das Leben und neue Verbündete auf der anderen Seite. Darum lasst mich als Euren Deus ex Machina gewähren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle dringt inzwischen wieder liturgischer Gesang von Bruder Guntram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed erwidert Quendans Blick und meint grinsend: &amp;quot;Ich dachte, mit meiner letzten Frage wäre schon alles gesagt... euer Auftreten, werter Maschinist, hat tatsächlich etwas von der theatralischen &#039;Deus ex Machina&#039;. Dies sind Tage voller Wirrungen... Also, was schlagt ihr vor, um diesen etwas ungastlich gewordenen Ort zu verlassen? Und wie machen wir das unseren neugewonnenen ceridischen Freunden (ja, Tage voller Wirrungen) klar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Mir stehen Mittel zur Verfügung, die es mir erlauben, Euch ungesehen von hier wegzubringen... im wörtlichen Sinn. Es läßt die Söldner und meine Kollegen im richtigen Augenblick auf etwas anderes blicken, so dass Ihr, wenn wir uns beeilen, die Bühne verlassen könnt. Es handelt sich um kleine... Amulette, die man bei sich trägt. Auch für den ein oder anderen Ceriden wäre wohl noch eines vorhanden. Sollte ich zu wenige haben, so könntet Ihr sie Euch dennoch teilen, müsstet dann aber sehr nahe beeinander bleiben. Wie - Ihr - das Euren ceridischen Freunden klar macht, spielt für mich keine Rolle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed wirft Quendan einen vielsagenden Blick zu - er hält den Vorschlag des nächtlichen Gastes für vernünftig und erwartet ein bestätigendes Nicken. Dann wendet er sich wieder dem Besucher zu: &amp;quot;Gesetztenfalls, wir kommen so an den Söldnern vorbei... wie nehmen wir wieder Verbindung auf? Ich nehme stark an, daß Ihr nicht auf uns warten könnt, Eure Abwesenheit würde sicher Verdacht erregen. Aber ich denke, daß es noch den einen oder anderen Satz gibt, den wir bei einer Tasse Tee und nicht auf dem Schlachtfeld wechseln sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan misstrauisch: &amp;quot;Und Ihr habt die Amulette wohl schon jetzt dabei, oder Herr - wie soll noch gleich Euere Anrede sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Nennt mich, wie Ihr wollt. Ich habe drei Stück dabei, die, wie gesagt, auch für mehrere Personen, wenn auch nicht viel mehr genutzt werden können. Ich begleite Euch ein Stück, in Sicherheit trennen sich unsere Wege. Wenn alles soweit überstanden ist, werde ich Euch aufsuchen, um die genannten Sätze zu wechseln. Alles andere ist mir zu gefährlich, diese Angelegenheit hier reicht völlig aus, um allerlei Wirbel zu verursachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt, zuckt mit den Schultern und meint schließlich: &amp;quot;Nun denn, dann sollten wir nicht mehr allzu viel Zeit verlieren, mit dem Wirbel zu beginnen.&amp;quot; Zu Quendan gewandt fügt er hinzu: &amp;quot;Die letzten Tage waren schon voller Überraschungen und Wendungen, so daß das hier&amp;quot;, er deutet mit dem Finger in der Dreierrunde herum, &amp;quot;auch nicht phantastischer als der Rest ist. Das einzige, was mich jetzt noch wirklich überraschen könnte, wäre das plötzliche Auftauchen der Königlichen Kavallerie (sofern sie nicht schon da ist). Quendan, wir haben heroisch die Stellung gehalten, aber wenn wir nicht ebenso heroisch sterben wollen, so denke ich, daß die Zeit des Rückzugs gekommen ist. Um Dein Mißtrauen etwas zu glätten, läßt sich die Umstellung durch die Söldner mit einer Frage an unsere Späher überprüfen. Und wenn dem so ist, dann sollten wir wirklich jede Hilfe nutzen, um lebend den Hügel zu verlassen. Ich denke, wir sollten uns daran machen, unsere ceridischen Kollegen von der Sache zu überzeugen - das dürfte vermutlich eh&#039; mehr Zeit in Anspruch nehmen, als uns lieb ist...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, Arwed ich denke trotz aller anderen Bedenken, dass wir das Angebot des Herrn Dema, (an den EOM gewandt) so würde ich Euch gerne nennen, nicht ausschlagen. Wollt Ihr uns ins Lager begleiten, oder habt Ihr, während wir mit den Ceriden und den Einwohnern sprechen, andere Dinge vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ich warte hier. Beeilt Euch aber, wir sollten so bald als möglich aufbrechen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil an der Hütte: Waltharius beendet seine Meditation, verläßt die dunkle Ecke und schaut sich um, er entdeckt Quendan, Arwed und eine dritte, ihm unbekannte Person, die im Gespräch vertieft sind. Da das Gespräch etwas abseits im Wald und offensichtlich friedlicher Natur zu sein scheint, sieht Waltharius keinen Grund sich dazu zu gesellen. Er überprüft seine Ausrüstung und bereitet sich auf seine Nachtwache vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unternehmen die anderen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote: Organisatorisches...==&lt;br /&gt;
Liest hier noch jemand mit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, aber mich gehts ja eigentlich gar nichts (mehr) an.... :-)&lt;br /&gt;
Aber verfolge ich mit Interesse den weiteren(?) Verlauf der Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auch ich schaue ein paar mal der Woche vorbei, was sich hier tut...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Ah, das ist schön. Und wie sieht&#039;s mit den Teilnehmern aus? Kann&#039;s weitergehen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: ich bin dabei ... und Guntram ist immer noch in der Kapelle und tut Dinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Alles klar. Arwed und Quendan?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: Ich bin da, und habe Waltharius in eine Situation versetzt, in der er weder gesucht noch geweckt werden muß. An Diskussionen über magische Dinge möchte er sich nicht ohne Not beteiligen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3221</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
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		<updated>2006-10-31T19:22:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Deus ex Machina */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ? Die Säule hatte einen Durchmesser von ca. 20cm und reichte in den Himmel, wie hoch, war nicht zu sehen. Die Helligkeit entsprach einem hellen, weißen Magnesiumlicht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut umher, sieht aber gerade nur den meditierenden Waltharius. Er zuckt die Schultern, späht ins Dunkle der Nacht und als er nach einigen Sekunden niemanden sieht, geht er mit der Laterne zur Einschlagstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan hält seine Hand über den Beutel und fühlt, ob noch Hitze abgestrahlt wird. In der Tat ist der Inhalt noch heiß und so wartet Quendan einige Momente bis er etwas abgekühlt ist. Dann nimmt er den Beutel und geht in Deckung des Hauses. Dort dreht er das Licht der Laterne weit auf und schaut sich den Inhalt nochmals genau an, indem er ihn betrachtet, daran riecht und auch das Material anfühlt. Das Pulver ist von schwarzer Farbe und riecht verbrannt. Die Kugeln sind ebenfalls sehr dunkel und noch immer sehr warm, wenn auch nicht mehr heiß. Bei genauerer Betrachtung scheinen auch die Kugeln aus einem Pulver zu bestehen, das in Form gepresst wurde. An einigen Stellen sind die Kugeln recht glatt, der größte Teil der Oberfläche ist aber aufgeraut, so dass Einbuchtungen und Risse entstanden sind. Die Kugeln riechen schweflig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut sich die Feuchtigkeit der Kugeln und des Pulvers an. Es erscheint trocken und gleicht am ehesten Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend nimmt geht er mit dem Brandsatz eilig zurück in das Haus, holt sich dort aus seinem Rucksack drei Beutel und eine Lederrolle aus weichem, dicklichem Leder.&lt;br /&gt;
An einem leergeräumten Tisch reiht er alles nebeneinander auf. Er rollt die Lederrolle auf, nimmt die Brandsatzkugeln einzeln und legt sie in jeweils einen Stoffbeutel. Danach kippt er das Pulver vorsichtig, um nichts zu verlieren, breitflächig auf die Narbenseite der Lederrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel des Pulvers kippt er nach sehr kurzer Zeit (ca. 1 Minute) in einen der drei Beutel, eilt mit diesem dann nach außen zu Arwed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Schau, Arwed ! Ich hoffe dieser &amp;quot;Satz&amp;quot; ist trocken genug. Den zweiten werde ich gleich noch mit etwas Stroh oder ähnlichem ausstatten, so dass die Grundtemperatur dann höher wird. Außerdem bringe ich einen brandbeschleuniger und so was wie ne Zündung an. Dann bereiten wir mit den Sätzen leicht außerhalb des Lagers ein Scheinziel vor. Dass heisst, im Lager stehen Leute, die den Brandsatz so schnell wie möglich abdecken. Entweder mit Wasser überschütten, oder mit getränkten Decken, mit Eimern abdecken, oder notfalls ein Schild drüberwerfen. Dann versuchen wir gleichzeitig den Ablenkungsbrandsatz zu zünden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Hm, auf alle Fälle besser, als nichts zu tun. Wir müssen also hoffen, daß nicht mehr allzu viele Probeschlüsse kommen... Aber im Zweifelsfall erkaufen wir uns so zumindest etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed hält inne... Als ob etwas seine Worte gehört hätte, ist ein leises Pfeifen in der Ferne zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ahhrg, nein ! Nicht so schnell !&amp;quot; Er spurtet mit dem Beutel in der Hand los in den Wald. (dorthin wo man in kürzester Zeit weit kommt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnappt sich den nächsten Wasserkübel und/oder die nächste Decke (oder ähnliches), folgt Quendan eiligst nach draußen, um dort das Geschoß löschen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Quendan schnell von der wahrscheinlichen Einschlagstellt wegeilt, rennt Arwed dem Geschoß entgegen und erreicht den Waldrand in dem Moment als es vielleicht 20 Schritt weiter niedergeht. An dieser Stelle, in Richtung der Kapelle, ist der Boden abschüssig, dagegen stehen die Bäume nicht sehr dicht. Im Dunkeln kommt man zunächst etwas langsamer vorran, das ändert sich aber, als wieder eine Lichtsäule gen Himmel schnellt. Nur Sekunden später erreicht Arwed die Einschlagstelle. Dort sieht man am Boden einen Körper im Rauch verborgen, aus dem die Lichtsäule ragt. Für den Bruchteil einer Sekunde hält Arwed innerlich den Atem an, als er die Figur im Rauch sieht, einen kleinen runden Körper, vermutlich ein Beutel, ähnlich dem früher gefundenen ... dann löscht er hastig das Feuer und der Strahl erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Stefan: Erm, Avenor, Du verwirrst mich... &amp;quot;Körper&amp;quot; im mathematischen oder im antropomorphen Sinne? Im mathematisch-geometrischen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan derweil: Den Beutel in der einen, einen Feuerscheit in der anderen, rennt, bis das Pfeifen ganz nah ist, bzw. gerade auffhört, dann wirft er den Beutel zu Boden und entzündet ihn mit dem Scheit in dem Moment als die Lichtsäule erlischt. Zunächst passiert sekundenlang nichts, dann gibt es einen kleinen Funken an der Stelle, an der Quendan den Scheit in eine der Kugeln gebohrt hat. Plötzlich, Quendan kann gerade noch seine Hand zurückziehen, schießt ein Lichtstrahl gen Himmel. Quendan sieht für einen Moment genau in das Licht, dann wird ihm weiß vor Augen und er kann nichts mehr erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sucht inzwischen nach magischer Reststrahlung, findet aber in der Kürze des Moments nur schwache, unspezifische Reste. Entweder es war nur wenig Magie beteiligt, oder aber stärkere ist gut gedämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deus ex Machina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blinzelt, reibt sich die Augen, kneift sie zusammen, aber seine Sicht kommt nur langsam zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr wirklich, dass sie das verwirren wird? Glaubt Ihr wirklich, dass dies Eure Rettung ist?&amp;quot; Die männliche Stimme kommt von einem Punkt, der nur wenige Schritt rechts hinter Quendan liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt ersichtlich zusammen und fährt herum:&amp;quot;Werter Amandatus, natürlich wird sie dieses Spielchen nicht wirklich aufhalten. Es beschäftigt uns und es beschäftigt sie ein Weilchen. Vielleicht und dass ist meine Hoffnung, entlastet uns diese Aktion etwas für den ersten Angriff.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amandatus? ... Das ist wohl zu viel der Ehre. Nein, der bin ich nicht...&amp;quot; Quendans Sinne erholen sich allmählich von dem Blitz und er erkennt langsam einen mittelgroßen, ihm unbekannten Mann in schwarzer Kleidung vor sich. Er trägt eine ebenfalls schwarze Gugel tief ins Gesicht gezogen. Das helle Licht der neu entstandenen Lichtsäule beleuchtet noch einen kurzen Moment einige handtellergroße Plättchen, die auf den Ärmeln des Gewandes des Unbekannten aufgebracht sind. &amp;quot;Wenn der Amandatus ein Deus ex Natura ist, dann sollte ich wohl ex Machina genannt werden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt sichtlich zusammen, schweigt einige Sekunden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;öhh..Jetzt habt Ihr mich überrascht. Ich dachte, Ihr wärt schon früher in der Nähe gewesen..aber da hatte ich Euch nicht bemerkt. Und was nun ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr müsst hier weg und zwar schnell. Der Orden hat die Kalibrierung fast beendet, danach kommt das Feuer... Das Gelände hat er inzwischen mit den Söldner gut umstellt, so dass keiner entkommmen kann...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kenne ich die Gestalt bzw. den Mann ? Nein, er ist Dir völlig unbekannt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan sieht sich den Mann derweil genauer an. Er achtet auf irgendwelche Tätowierungen, Rangabzeichen.. etwas, was auf seine Stellung in dem ein oder anderen Orden schliessen lässt. Das Einzige, das an der schwarzen Kleidung auffällig ist, sind die etwa handtellergroßen Plättchen, die mit kaum erkennbaren Zeichen verziert sind. Es ist zwar zu dunkel, um sie genau entziffern zu können, den Stil erkennt Quendan aber sofort: Ordo Mechanicus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bekommt Arwed etwas von der Begegnung mit? Nachdem Arwed seine Untersuchung beendet hat, sieht er, wie Quendan mit einem Fremden redet, bevor das Licht der von Quendan entfachten Lichtsäule erlischt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, ich denke, dass Ihr recht habt. Aber warum sagt IHR mir das ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ein Apparatus besitzt immer mehrere Teile und nicht alle arbeiten in die gleiche Richtung... Sie wollen so wenige Zeugen wie möglich, vor allem keine, die auch nur im Ansatz ahnen, was hier wirklich vor sich geht. Deshalb ist ihr Plan ganz einfach: jeden hier Verbliebenen töten, alle anderen, die relevant wären folgen früher oder später. Die Methode ist ebenfalls simpel: den Bereich umstellen mit unwissenden Söldner, die jeden umbringen, der sich hinaus wagt, der Bereich selbst wird mit Brandgeschossen niedergemacht, bis nichts mehr steht. Dem Tor und dem Amandatus wird dabei nichts geschehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Warum ich Euch das sage, habt Ihr gefragt. Im erleuchteten Ordo Mechanicus gibt es solche, die nicht blind sind und die Docartus nicht willenlos folgen und diese wollen, dass Ihr überlebt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was soll dann mit und an diesem Ort und den Platten geschehen, wenn wir - so oder so - weg wären ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Wenn alle Störenden beseitigt sind, werden sie sich den Ort und die Platten sehr genau anschauen. Vermutlich wird sich Docartus selbst der Sache annehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed tritt von hinten an die beiden heran. &amp;quot;Wenn dem so ist, daß nicht alle Eures Ordens blindlings Docartus folgen, so bringt ihr uns frohe Kunde in einer wahrhaft dunklen Stunde. Läßt sich der Weg, den Docartus beschreiten will, mit wenigen Sätzen zusammenfassen? Und was gedenken seine Kritiker, zu tun?&amp;quot; Arwed grinst. &amp;quot;Aber noch viel wichtiger: Was gedenken seine Kritiker, jetzt in diesem Augenblick zu tun? Wenn eine Flucht für uns bereits vollkommen ausgeschlossen wäre, so wärd Ihr wohl nicht hier, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Das sind viele Frage für wenig Zeit und zudem kann und will ich nicht alle beantworten. Seine Kritiker sehen jedenfalls in Euch potentielle Verbündete und als einen ersten Schritt betrachten Sie das Angebot, Euch hier wegzubringen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut Arwed an und zieht die Augenbrauen fragend nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Die Entscheidung sollte Euch leicht fallen. Der sichere Tod auf der einen, das Leben und neue Verbündete auf der anderen Seite. Darum lasst mich als Euren Deus ex Machina gewähren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle dringt inzwischen wieder liturgischer Gesang von Bruder Guntram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed erwidert Quendans Blick und meint grinsend: &amp;quot;Ich dachte, mit meiner letzten Frage wäre schon alles gesagt... euer Auftreten, werter Maschinist, hat tatsächlich etwas von der theatralischen &#039;Deus ex Machina&#039;. Dies sind Tage voller Wirrungen... Also, was schlagt ihr vor, um diesen etwas ungastlich gewordenen Ort zu verlassen? Und wie machen wir das unseren neugewonnenen ceridischen Freunden (ja, Tage voller Wirrungen) klar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Mir stehen Mittel zur Verfügung, die es mir erlauben, Euch ungesehen von hier wegzubringen... im wörtlichen Sinn. Es läßt die Söldner und meine Kollegen im richtigen Augenblick auf etwas anderes blicken, so dass Ihr, wenn wir uns beeilen, die Bühne verlassen könnt. Es handelt sich um kleine... Amulette, die man bei sich trägt. Auch für den ein oder anderen Ceriden wäre wohl noch eines vorhanden. Sollte ich zu wenige haben, so könntet Ihr sie Euch dennoch teilen, müsstet dann aber sehr nahe beeinander bleiben. Wie - Ihr - das Euren ceridischen Freunden klar macht, spielt für mich keine Rolle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed wirft Quendan einen vielsagenden Blick zu - er hält den Vorschlag des nächtlichen Gastes für vernünftig und erwartet ein bestätigendes Nicken. Dann wendet er sich wieder dem Besucher zu: &amp;quot;Gesetztenfalls, wir kommen so an den Söldnern vorbei... wie nehmen wir wieder Verbindung auf? Ich nehme stark an, daß Ihr nicht auf uns warten könnt, Eure Abwesenheit würde sicher Verdacht erregen. Aber ich denke, daß es noch den einen oder anderen Satz gibt, den wir bei einer Tasse Tee und nicht auf dem Schlachtfeld wechseln sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan misstrauisch: &amp;quot;Und Ihr habt die Amulette wohl schon jetzt dabei, oder Herr - wie soll noch gleich Euere Anrede sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Nennt mich, wie Ihr wollt. Ich habe drei Stück dabei, die, wie gesagt, auch für mehrere Personen, wenn auch nicht viel mehr genutzt werden können. Ich begleite Euch ein Stück, in Sicherheit trennen sich unsere Wege. Wenn alles soweit überstanden ist, werde ich Euch aufsuchen, um die genannten Sätze zu wechseln. Alles andere ist mir zu gefährlich, diese Angelegenheit hier reicht völlig aus, um allerlei Wirbel zu verursachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt, zuckt mit den Schultern und meint schließlich: &amp;quot;Nun denn, dann sollten wir nicht mehr allzu viel Zeit verlieren, mit dem Wirbel zu beginnen.&amp;quot; Zu Quendan gewandt fügt er hinzu: &amp;quot;Die letzten Tage waren schon voller Überraschungen und Wendungen, so daß das hier&amp;quot;, er deutet mit dem Finger in der Dreierrunde herum, &amp;quot;auch nicht phantastischer als der Rest ist. Das einzige, was mich jetzt noch wirklich überraschen könnte, wäre das plötzliche Auftauchen der Königlichen Kavallerie (sofern sie nicht schon da ist). Quendan, wir haben heroisch die Stellung gehalten, aber wenn wir nicht ebenso heroisch sterben wollen, so denke ich, daß die Zeit des Rückzugs gekommen ist. Um Dein Mißtrauen etwas zu glätten, läßt sich die Umstellung durch die Söldner mit einer Frage an unsere Späher überprüfen. Und wenn dem so ist, dann sollten wir wirklich jede Hilfe nutzen, um lebend den Hügel zu verlassen. Ich denke, wir sollten uns daran machen, unsere ceridischen Kollegen von der Sache zu überzeugen - das dürfte vermutlich eh&#039; mehr Zeit in Anspruch nehmen, als uns lieb ist...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, Arwed ich denke trotz aller anderen Bedenken, dass wir das Angebot des Herrn Dema, (an den EOM gewandt) so würde ich Euch gerne nennen, nicht ausschlagen. Wollt Ihr uns ins Lager begleiten, oder habt Ihr, während wir mit den Ceriden und den Einwohnern sprechen, andere Dinge vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ich warte hier. Beeilt Euch aber, wir sollten so bald als möglich aufbrechen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil an der Hütte: Waltharius beendet seine Meditation, verläßt die dunkle Ecke und schaut sich um, er entdeckt Quendan, Arwed und eine dritte, ihm unbekannte Person, die im Gespräch vertieft sind. Da das Gespräch etwas abseits im Wald und offensichtlich friedlicher Natur zu sein scheint, sieht Waltharius keinen Grund sich dazu zu gesellen. Er überprüft seine Ausrüstung und bereitet sich auf seine Nachtwache vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote: Organisatorisches...==&lt;br /&gt;
Henning: Stefan S., ich ruf Dich heute Abend mal an, dann kanns Du mich/Guntram ja mal &amp;quot;überreden&amp;quot;.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3115</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=3115"/>
		<updated>2006-10-15T07:33:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Deus ex Machina */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ? Die Säule hatte einen Durchmesser von ca. 20cm und reichte in den Himmel, wie hoch, war nicht zu sehen. Die Helligkeit entsprach einem hellen, weißen Magnesiumlicht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut umher, sieht aber gerade nur den meditierenden Waltharius. Er zuckt die Schultern, späht ins Dunkle der Nacht und als er nach einigen Sekunden niemanden sieht, geht er mit der Laterne zur Einschlagstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan hält seine Hand über den Beutel und fühlt, ob noch Hitze abgestrahlt wird. In der Tat ist der Inhalt noch heiß und so wartet Quendan einige Momente bis er etwas abgekühlt ist. Dann nimmt er den Beutel und geht in Deckung des Hauses. Dort dreht er das Licht der Laterne weit auf und schaut sich den Inhalt nochmals genau an, indem er ihn betrachtet, daran riecht und auch das Material anfühlt. Das Pulver ist von schwarzer Farbe und riecht verbrannt. Die Kugeln sind ebenfalls sehr dunkel und noch immer sehr warm, wenn auch nicht mehr heiß. Bei genauerer Betrachtung scheinen auch die Kugeln aus einem Pulver zu bestehen, das in Form gepresst wurde. An einigen Stellen sind die Kugeln recht glatt, der größte Teil der Oberfläche ist aber aufgeraut, so dass Einbuchtungen und Risse entstanden sind. Die Kugeln riechen schweflig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut sich die Feuchtigkeit der Kugeln und des Pulvers an. Es erscheint trocken und gleicht am ehesten Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend nimmt geht er mit dem Brandsatz eilig zurück in das Haus, holt sich dort aus seinem Rucksack drei Beutel und eine Lederrolle aus weichem, dicklichem Leder.&lt;br /&gt;
An einem leergeräumten Tisch reiht er alles nebeneinander auf. Er rollt die Lederrolle auf, nimmt die Brandsatzkugeln einzeln und legt sie in jeweils einen Stoffbeutel. Danach kippt er das Pulver vorsichtig, um nichts zu verlieren, breitflächig auf die Narbenseite der Lederrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel des Pulvers kippt er nach sehr kurzer Zeit (ca. 1 Minute) in einen der drei Beutel, eilt mit diesem dann nach außen zu Arwed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Schau, Arwed ! Ich hoffe dieser &amp;quot;Satz&amp;quot; ist trocken genug. Den zweiten werde ich gleich noch mit etwas Stroh oder ähnlichem ausstatten, so dass die Grundtemperatur dann höher wird. Außerdem bringe ich einen brandbeschleuniger und so was wie ne Zündung an. Dann bereiten wir mit den Sätzen leicht außerhalb des Lagers ein Scheinziel vor. Dass heisst, im Lager stehen Leute, die den Brandsatz so schnell wie möglich abdecken. Entweder mit Wasser überschütten, oder mit getränkten Decken, mit Eimern abdecken, oder notfalls ein Schild drüberwerfen. Dann versuchen wir gleichzeitig den Ablenkungsbrandsatz zu zünden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Hm, auf alle Fälle besser, als nichts zu tun. Wir müssen also hoffen, daß nicht mehr allzu viele Probeschlüsse kommen... Aber im Zweifelsfall erkaufen wir uns so zumindest etwas Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed hält inne... Als ob etwas seine Worte gehört hätte, ist ein leises Pfeifen in der Ferne zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ahhrg, nein ! Nicht so schnell !&amp;quot; Er spurtet mit dem Beutel in der Hand los in den Wald. (dorthin wo man in kürzester Zeit weit kommt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnappt sich den nächsten Wasserkübel und/oder die nächste Decke (oder ähnliches), folgt Quendan eiligst nach draußen, um dort das Geschoß löschen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während Quendan schnell von der wahrscheinlichen Einschlagstellt wegeilt, rennt Arwed dem Geschoß entgegen und erreicht den Waldrand in dem Moment als es vielleicht 20 Schritt weiter niedergeht. An dieser Stelle, in Richtung der Kapelle, ist der Boden abschüssig, dagegen stehen die Bäume nicht sehr dicht. Im Dunkeln kommt man zunächst etwas langsamer vorran, das ändert sich aber, als wieder eine Lichtsäule gen Himmel schnellt. Nur Sekunden später erreicht Arwed die Einschlagstelle. Dort sieht man am Boden einen Körper im Rauch verborgen, aus dem die Lichtsäule ragt. Für den Bruchteil einer Sekunde hält Arwed innerlich den Atem an, als er die Figur im Rauch sieht, einen kleinen runden Körper, vermutlich ein Beutel, ähnlich dem früher gefundenen ... dann löscht er hastig das Feuer und der Strahl erlischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Stefan: Erm, Avenor, Du verwirrst mich... &amp;quot;Körper&amp;quot; im mathematischen oder im antropomorphen Sinne? Im mathematisch-geometrischen...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan derweil: Den Beutel in der einen, einen Feuerscheit in der anderen, rennt, bis das Pfeifen ganz nah ist, bzw. gerade auffhört, dann wirft er den Beutel zu Boden und entzündet ihn mit dem Scheit in dem Moment als die Lichtsäule erlischt. Zunächst passiert sekundenlang nichts, dann gibt es einen kleinen Funken an der Stelle, an der Quendan den Scheit in eine der Kugeln gebohrt hat. Plötzlich, Quendan kann gerade noch seine Hand zurückziehen, schießt ein Lichtstrahl gen Himmel. Quendan sieht für einen Moment genau in das Licht, dann wird ihm weiß vor Augen und er kann nichts mehr erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sucht inzwischen nach magischer Reststrahlung, findet aber in der Kürze des Moments nur schwache, unspezifische Reste. Entweder es war nur wenig Magie beteiligt, oder aber stärkere ist gut gedämpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Deus ex Machina==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blinzelt, reibt sich die Augen, kneift sie zusammen, aber seine Sicht kommt nur langsam zurück.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Glaubt Ihr wirklich, dass sie das verwirren wird? Glaubt Ihr wirklich, dass dies Eure Rettung ist?&amp;quot; Die männliche Stimme kommt von einem Punkt, der nur wenige Schritt rechts hinter Quendan liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt ersichtlich zusammen und fährt herum:&amp;quot;Werter Amandatus, natürlich wird sie dieses Spielchen nicht wirklich aufhalten. Es beschäftigt uns und es beschäftigt sie ein Weilchen. Vielleicht und dass ist meine Hoffnung, entlastet uns diese Aktion etwas für den ersten Angriff.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Amandatus? ... Das ist wohl zu viel der Ehre. Nein, der bin ich nicht...&amp;quot; Quendans Sinne erholen sich allmählich von dem Blitz und er erkennt langsam einen mittelgroßen, ihm unbekannten Mann in schwarzer Kleidung vor sich. Er trägt eine ebenfalls schwarze Gugel tief ins Gesicht gezogen. Das helle Licht der neu entstandenen Lichtsäule beleuchtet noch einen kurzen Moment einige handtellergroße Plättchen, die auf den Ärmeln des Gewandes des Unbekannten aufgebracht sind. &amp;quot;Wenn der Amandatus ein Deus ex Natura ist, dann sollte ich wohl ex Machina genannt werden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zuckt sichtlich zusammen, schweigt einige Sekunden...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;öhh..Jetzt habt Ihr mich überrascht. Ich dachte, Ihr wärt schon früher in der Nähe gewesen..aber da hatte ich Euch nicht bemerkt. Und was nun ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ihr müsst hier weg und zwar schnell. Der Orden hat die Kalibrierung fast beendet, danach kommt das Feuer... Das Gelände hat er inzwischen mit den Söldner gut umstellt, so dass keiner entkommmen kann...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Kenne ich die Gestalt bzw. den Mann ? Nein, er ist Dir völlig unbekannt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan sieht sich den Mann derweil genauer an. Er achtet auf irgendwelche Tätowierungen, Rangabzeichen.. etwas, was auf seine Stellung in dem ein oder anderen Orden schliessen lässt. Das Einzige, das an der schwarzen Kleidung auffällig ist, sind die etwa handtellergroßen Plättchen, die mit kaum erkennbaren Zeichen verziert sind. Es ist zwar zu dunkel, um sie genau entziffern zu können, den Stil erkennt Quendan aber sofort: Ordo Mechanicus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Bekommt Arwed etwas von der Begegnung mit? Nachdem Arwed seine Untersuchung beendet hat, sieht er, wie Quendan mit einem Fremden redet, bevor das Licht der von Quendan entfachten Lichtsäule erlischt.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, ich denke, dass Ihr recht habt. Aber warum sagt IHR mir das ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Ein Apparatus besitzt immer mehrere Teile und nicht alle arbeiten in die gleiche Richtung... Sie wollen so wenige Zeugen wie möglich, vor allem keine, die auch nur im Ansatz ahnen, was hier wirklich vor sich geht. Deshalb ist ihr Plan ganz einfach: jeden hier Verbliebenen töten, alle anderen, die relevant wären folgen früher oder später. Die Methode ist ebenfalls simpel: den Bereich umstellen mit unwissenden Söldner, die jeden umbringen, der sich hinaus wagt, der Bereich selbst wird mit Brandgeschossen niedergemacht, bis nichts mehr steht. Dem Tor und dem Amandatus wird dabei nichts geschehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Warum ich Euch das sage, habt Ihr gefragt. Im erleuchteten Ordo Mechanicus gibt es solche, die nicht blind sind und die Docartus nicht willenlos folgen und diese wollen, dass Ihr überlebt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was soll dann mit und an diesem Ort und den Platten geschehen, wenn wir - so oder so - weg wären ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Wenn alle Störenden beseitigt sind, werden sie sich den Ort und die Platten sehr genau anschauen. Vermutlich wird sich Docartus selbst der Sache annehmen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed tritt von hinten an die beiden heran. &amp;quot;Wenn dem so ist, daß nicht alle Eures Ordens blindlings Docartus folgen, so bringt ihr uns frohe Kunde in einer wahrhaft dunklen Stunde. Läßt sich der Weg, den Docartus beschreiten will, mit wenigen Sätzen zusammenfassen? Und was gedenken seine Kritiker, zu tun?&amp;quot; Arwed grinst. &amp;quot;Aber noch viel wichtiger: Was gedenken seine Kritiker, jetzt in diesem Augenblick zu tun? Wenn eine Flucht für uns bereits vollkommen ausgeschlossen wäre, so wärd Ihr wohl nicht hier, oder?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Das sind viele Frage für wenig Zeit und zudem kann und will ich nicht alle beantworten. Seine Kritiker sehen jedenfalls in Euch potentielle Verbündete und als einen ersten Schritt betrachten Sie das Angebot, Euch hier wegzubringen...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut Arwed an und zieht die Augenbrauen fragend nach oben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Die Entscheidung sollte Euch leicht fallen. Der sichere Tod auf der einen, das Leben und neue Verbündete auf der anderen Seite. Darum lasst mich als Euren Deus ex Machina gewähren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle dringt inzwischen wieder liturgischer Gesang von Bruder Guntram.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed erwidert Quendans Blick und meint grinsend: &amp;quot;Ich dachte, mit meiner letzten Frage wäre schon alles gesagt... euer Auftreten, werter Maschinist, hat tatsächlich etwas von der theatralischen &#039;Deus ex Machina&#039;. Dies sind Tage voller Wirrungen... Also, was schlagt ihr vor, um diesen etwas ungastlich gewordenen Ort zu verlassen? Und wie machen wir das unseren neugewonnenen ceridischen Freunden (ja, Tage voller Wirrungen) klar?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Mir stehen Mittel zur Verfügung, die es mir erlauben, Euch ungesehen von hier wegzubringen... im wörtlichen Sinn. Es läßt die Söldner und meine Kollegen im richtigen Augenblick auf etwas anderes blicken, so dass Ihr, wenn wir uns beeilen, die Bühne verlassen könnt. Es handelt sich um kleine... Amulette, die man bei sich trägt. Auch für den ein oder anderen Ceriden wäre wohl noch eines vorhanden. Sollte ich zu wenige haben, so könntet Ihr sie Euch dennoch teilen, müsstet dann aber sehr nahe beeinander bleiben. Wie - Ihr - das Euren ceridischen Freunden klar macht, spielt für mich keine Rolle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed wirft Quendan einen vielsagenden Blick zu - er hält den Vorschlag des nächtlichen Gastes für vernünftig und erwartet ein bestätigendes Nicken. Dann wendet er sich wieder dem Besucher zu: &amp;quot;Gesetztenfalls, wir kommen so an den Söldnern vorbei... wie nehmen wir wieder Verbindung auf? Ich nehme stark an, daß Ihr nicht auf uns warten könnt, Eure Abwesenheit würde sicher Verdacht erregen. Aber ich denke, daß es noch den einen oder anderen Satz gibt, den wir bei einer Tasse Tee und nicht auf dem Schlachtfeld wechseln sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan misstrauisch: &amp;quot;Und Ihr habt die Amulette wohl schon jetzt dabei, oder Herr - wie soll noch gleich Euere Anrede sein?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(E/D)OM: &amp;quot;Nennt mich, wie Ihr wollt. Ich habe drei Stück dabei, die, wie gesagt, auch für mehrere Personen, wenn auch nicht viel mehr genutzt werden können. Ich begleite Euch ein Stück, in Sicherheit trennen sich unsere Wege. Wenn alles soweit überstanden ist, werde ich Euch aufsuchen, um die genannten Sätze zu wechseln. Alles andere ist mir zu gefährlich, diese Angelegenheit hier reicht völlig aus, um allerlei Wirbel zu verursachen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt, zuckt mit den Schultern und meint schließlich: &amp;quot;Nun denn, dann sollten wir nicht mehr allzu viel Zeit verlieren, mit dem Wirbel zu beginnen.&amp;quot; Zu Quendan gewandt fügt er hinzu: &amp;quot;Die letzten Tage waren schon voller Überraschungen und Wendungen, so daß das hier&amp;quot;, er deutet mit dem Finger in der Dreierrunde herum, &amp;quot;auch nicht phantastischer als der Rest ist. Das einzige, was mich jetzt noch wirklich überraschen könnte, wäre das plötzliche Auftauchen der Königlichen Kavallerie (sofern sie nicht schon da ist). Quendan, wir haben heroisch die Stellung gehalten, aber wenn wir nicht ebenso heroisch sterben wollen, so denke ich, daß die Zeit des Rückzugs gekommen ist. Um Dein Mißtrauen etwas zu glätten, läßt sich die Umstellung durch die Söldner mit einer Frage an unsere Späher überprüfen. Und wenn dem so ist, dann sollten wir wirklich jede Hilfe nutzen, um lebend den Hügel zu verlassen. Ich denke, wir sollten uns daran machen, unsere ceridischen Kollegen von der Sache zu überzeugen - das dürfte vermutlich eh&#039; mehr Zeit in Anspruch nehmen, als uns lieb ist...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, Arwed ich denke trotz aller anderen Bedenken, dass wir das Angebot des Herrn Dema, (an den EOM gewandt) so würde ich Euch gerne nennen, nicht ausschlagen. Wollt Ihr uns ins Lager begleiten, oder habt Ihr, während wir mit den Ceriden und den Einwohnern sprechen, andere Dinge vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil an der Hütte: Waltharius beendet seine Meditation, verläßt die dunkle Ecke und schaut sich um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fußnote: Organisatorisches...==&lt;br /&gt;
Stefan R: Aufgrund des eher eingeschränkten Fortschreitens eine Frage: Wollen wir die Geschichte lieber auf dem anstehenden Rollenspiel-Con als Tischrollenspiel zu Ende bringen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marc H: Die Idee ist gut. Schade nur, dass die Zeitlinie dann wieder weit zurückhinkt (tut sie schon bei arg vielen Forschungspunkten der Uni). Da die Uni Tlamana voraussichtlich auf Helicon 34 als Spieler anwesend sein wird, wäre es toll, wenn bis dahin noch gespielt werden könnte. Soweit meine Meinung (ich weiss, dass das zeitlich immer so ne Sache ist - ich kenn es ja selber)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan R: Das Probleme sehe ich prinzipiell auch so. Wie sieht&#039;s bei den anderen aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TM: Also von mir aus kann´s weitergehen. Ich hab´ Spaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan R: Wunderbar. Könnte die anderen möglichst bald mal melden? Es reicht auch ein kurzes &amp;quot;Hier weiter&amp;quot; oder &amp;quot;am Con&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: Der Ausgang wird für die hohen ceridischen Würdenträger immer wichtiger. Beim Abt von Dunkelstein also bis zum Adelstag.&lt;br /&gt;
Ansonsten mir macht es Spaß und ich bin auch regelmäßig dabei. August wird bei mir dünn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan S: Von mir aus hier weiter - so weit wir halt kommen, den Rest dann am Tisch :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: Stefan S., ich ruf Dich heute Abend mal an, dann kanns Du mich/Guntram ja mal &amp;quot;überreden&amp;quot;.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=405</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
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		<updated>2006-06-11T17:32:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Die vierte Erscheinung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ? Die Säule hatte einen Durchmesser von ca. 20cm und reichte in den Himmel, wie hoch, war nicht zu sehen. Die Helligkeit entsprach einem hellen, weißen Magnesiumlicht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut umher, sieht aber gerade nur den meditierenden Waltharius. Er zuckt die Schultern, späht ins Dunkle der Nacht und als er nach einigen Sekunden niemanden sieht, geht er mit der Laterne zur Einschlagstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan hält seine Hand über den Beutel und fühlt, ob noch Hitze abgestrahlt wird. In der Tat ist der Inhalt noch heiß und so wartet Quendan einige Momente bis er etwas abgekühlt ist. Dann nimmt er den Beutel und geht in Deckung des Hauses. Dort dreht er das Licht der Laterne weit auf und schaut sich den Inhalt nochmals genau an, indem er ihn betrachtet, daran riecht und auch das Material anfühlt. Das Pulver ist von schwarzer Farbe und riecht verbrannt. Die Kugeln sind ebenfalls sehr dunkel und noch immer sehr warm, wenn auch nicht mehr heiß. Bei genauerer Betrachtung scheinen auch die Kugeln aus einem Pulver zu bestehen, das in Form gepresst wurde. An einigen Stellen sind die Kugeln recht glatt, der größte Teil der Oberfläche ist aber aufgeraut, so dass Einbuchtungen und Risse entstanden sind. Die Kugeln riechen schweflig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut sich die Feuchtigkeit der Kugeln und des Pulvers an. Es erscheint trocken und gleicht am ehesten Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend nimmt geht er mit dem Brandsatz eilig zurück in das Haus, holt sich dort aus seinem Rucksack drei Beutel und eine Lederrolle aus weichem, dicklichem Leder.&lt;br /&gt;
An einem leergeräumten Tisch reiht er alles nebeneinander auf. Er rollt die Lederrolle auf, nimmt die Brandsatzkugeln einzeln und legt sie in jeweils einen Stoffbeutel. Danach kippt er das Pulver vorsichtig, um nichts zu verlieren, breitflächig auf die Narbenseite der Lederrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel des Pulvers kippt er nach sehr kurzer Zeit (ca. 1 Minute) in einen der drei Beutel, eilt mit diesem dann nach außen zu Arwed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Schau, Arwed ! Ich hoffe dieser &amp;quot;Satz&amp;quot; ist trocken genug. Den zweiten werde ich gleich noch mit etwas Stroh oder ähnlichem ausstatten, so dass die Grundtemperatur dann höher wird. Außerdem bringe ich einen brandbeschleuniger und so was wie ne Zündung an. Dann bereiten wir mit den Sätzen leicht außerhalb des Lagers ein Scheinziel vor. Dass heisst, im Lager stehen Leute, die den Brandsatz so schnell wie möglich abdecken. Entweder mit Wasser überschütten, oder mit getränkten Decken, mit Eimern abdecken, oder notfalls ein Schild drüberwerfen. Dann versuchen wir gleichzeitig den Ablenkungsbrandsatz zu zünden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie reagiert Arwed?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Stefan S.: Ich bin vom 5. bis zum 14.5. auf Achse und vermutlich Internet-los. Also nicht wundern, wenn von mir nix kommt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan R: Stefan, bist Du wieder da? Melde Dich doch mal...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan S.: *meld* ;-)  Bin wieder da.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas M. ex K. aus N.: (&amp;quot;also nicht wundern wenn nichts kommt&amp;quot;...kommt noch was ?)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan R: Aufgrund des eher eingeschränkten Fortschreitens eine Frage: Wollen wir die Geschichte lieber auf dem anstehenden Rollenspiel-Con als Tischrollenspiel zu Ende bringen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marc H: Die Idee ist gut. Schade nur, dass die Zeitlinie dann wieder weit zurückhinkt (tut sie schon bei arg vielen Forschungspunkten der Uni). Da die Uni Tlamana voraussichtlich auf Helicon 34 als Spieler anwesend sein wird, wäre es toll, wenn bis dahin noch gespielt werden könnte. Soweit meine Meinung (ich weiss, dass das zeitlich immer so ne Sache ist - ich kenn es ja selber)...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan R: Das Probleme sehe ich prinzipiell auch so. Wie sieht&#039;s bei den anderen aus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TM: Also von mir aus kann´s weitergehen. Ich hab´ Spaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan R: Wunderbar. Könnte die anderen möglichst bald mal melden? Es reicht auch ein kurzes &amp;quot;Hier weiter&amp;quot; oder &amp;quot;am Con&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: Der Ausgang wird für die hohen ceridischen Würdenträger immer wichtiger. Beim Abt von Dunkelstein also bis zum Adelstag.&lt;br /&gt;
Ansonsten mir macht es Spaß und ich bin auch regelmäßig dabei. August wird bei mir dünn.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=399</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
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		<updated>2006-06-04T07:48:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Die vierte Erscheinung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ? Die Säule hatte einen Durchmesser von ca. 20cm und reichte in den Himmel, wie hoch, war nicht zu sehen. Die Helligkeit entsprach einem hellen, weißen Magnesiumlicht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut umher, sieht aber gerade nur den meditierenden Waltharius. Er zuckt die Schultern, späht ins Dunkle der Nacht und als er nach einigen Sekunden niemanden sieht, geht er mit der Laterne zur Einschlagstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan hält seine Hand über den Beutel und fühlt, ob noch Hitze abgestrahlt wird. In der Tat ist der Inhalt noch heiß und so wartet Quendan einige Momente bis er etwas abgekühlt ist. Dann nimmt er den Beutel und geht in Deckung des Hauses. Dort dreht er das Licht der Laterne weit auf und schaut sich den Inhalt nochmals genau an, indem er ihn betrachtet, daran riecht und auch das Material anfühlt. Das Pulver ist von schwarzer Farbe und riecht verbrannt. Die Kugeln sind ebenfalls sehr dunkel und noch immer sehr warm, wenn auch nicht mehr heiß. Bei genauerer Betrachtung scheinen auch die Kugeln aus einem Pulver zu bestehen, das in Form gepresst wurde. An einigen Stellen sind die Kugeln recht glatt, der größte Teil der Oberfläche ist aber aufgeraut, so dass Einbuchtungen und Risse entstanden sind. Die Kugeln riechen schweflig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut sich die Feuchtigkeit der Kugeln und des Pulvers an. Es erscheint trocken und gleicht am ehesten Asche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschliessend nimmt geht er mit dem Brandsatz eilig zurück in das Haus, holt sich dort aus seinem Rucksack drei Beutel und eine Lederrolle aus weichem, dicklichem Leder.&lt;br /&gt;
An einem leergeräumten Tisch reiht er alles nebeneinander auf. Er rollt die Lederrolle auf, nimmt die Brandsatzkugeln einzeln und legt sie in jeweils einen Stoffbeutel. Danach kippt er das Pulver vorsichtig, um nichts zu verlieren, breitflächig auf die Narbenseite der Lederrolle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Drittel des Pulvers kippt er nach sehr kurzer Zeit (ca. 1 Minute) in einen der drei Beutel, eilt mit diesem dann nach außen zu Arwed.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Schau, Arwed ! Ich hoffe dieser &amp;quot;Satz&amp;quot; ist trocken genug. Den zweiten werde ich gleich noch mit etwas Stroh oder ähnlichem ausstatten, so dass die Grundtemperatur dann höher wird. Außerdem bringe ich einen brandbeschleuniger und so was wie ne Zündung an. Dann bereiten wir mit den Sätzen leicht außerhalb des Lagers ein Scheinziel vor. Dass heisst, im Lager stehen Leute, die den Brandsatz so schnell wie möglich abdecken. Entweder mit Wasser überschütten, oder mit getränkten Decken, mit Eimern abdecken, oder notfalls ein Schild drüberwerfen. Dann versuchen wir gleichzeitig den Ablenkungsbrandsatz zu zünden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Stefan S.: Ich bin vom 5. bis zum 14.5. auf Achse und vermutlich Internet-los. Also nicht wundern, wenn von mir nix kommt...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan R: Stefan, bist Du wieder da? Melde Dich doch mal...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan S.: *meld* ;-)  Bin wieder da.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas M. ex K. aus N.: (&amp;quot;also nicht wundern wenn nichts kommt&amp;quot;...kommt noch was ?)&lt;br /&gt;
[Zulu: bin da]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=386</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=386"/>
		<updated>2006-05-03T16:43:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Die vierte Erscheinung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ? Die Säule hatte einen Durchmesser von ca. 20cm und reichte in den Himmel, wie hoch, war nicht zu sehen. Die Helligkeit entsprach einem hellen, weißen Magnesiumlicht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut umher, sieht aber gerade nur den meditierenden Waltharius. Er zuckt die Schultern, späht ins Dunkle der Nacht und als er nach einigen Sekunden niemanden sieht, geht er mit der Laterne zur Einschlagstelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan hält seine Hand über den Beutel und fühlt, ob noch Hitze abgestrahlt wird. Dann nimmt er den Beutel und geht in Deckung des Hauses. Dort dreht er das Licht der Laterne weit auf und schaut sich den Inhalt nochmals genau an, indem er ihn betrachtet, daran riecht und auch das Material anfühlt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=383</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=383"/>
		<updated>2006-04-27T21:45:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Die vierte Erscheinung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan blickt sich um. Im Hauseingang erspäht er einen Eimer mit Wasser, den ein Anwohner wohl als Vorkehrung gegen einen Angriff durch Brandgeschosse nach Anweisung Waltharius&#039; hier abgestellt haben muss. Schnell schnappt er ihn sich und rennt zur Einschlagstelle. Quendan ruft im Rennen: &amp;quot;Die Laterne ! Die Laterne !.. &amp;quot; An der Einschlagstelle angekommen bohrt sich eine Säule aus Licht in den Himmel, als Quendan den Inhalt des Eimers über den Brandherd entleert. Die Säule erlischt fast schlagartig und zurück bleibt eine dunkle Wolke, die schnell vergeht. Auch hier ist der Boden etwas geschwärzt. Weiterhin sieht man aber dort, wo eben noch Licht in den Himmel fuhr, die Reste - nun deutlich - eines beutelförmigen Geschosses, in dessen Innern ein Pulver, sowie drei faustgroße Kugeln zu sehen sind. Es riecht verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas: Wie muss ich mir denn die Höhe und den Umfang, sowie die Helligkeit der Lichtsäule vorstellen ?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt, um eine Laterne zu holen und schaut, was sonst noch passiert ist. &lt;br /&gt;
Hat jemand eine Laterne hell erleuchtet ? Einen Lichtzauber gewirkt ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht, zumal sie sich jetzt ausrechnen können in die Nähe von löschbereiten Leuten getroffen zu haben. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=378</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
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		<updated>2006-04-24T18:58:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Die vierte Erscheinung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht. Ich denke ich sollte mich ausruhen, denn auch die letzte Nacht war schon kurz. Andererseits ist an schlafen gehen nicht zu denken. Ich werde mich hier an der dunklen Stelle vor der Hütte hinsetzen und etwas Meditieren, um mich geistig wieder zu stärken. Holt mich wenn etwas los ist und ich eingeschlafen sein sollte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Sprachs, wickelt sich in die Decke und setzt sich leicht abseits der Tür vor die Hütte und beginnt mit dem Meditieren.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=377</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=377"/>
		<updated>2006-04-24T18:48:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Die vierte Erscheinung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, dann treffe ich hier schnelle Vorbereitungen&amp;quot;. Sprach´s und ging in´s Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die vierte Erscheinung==&lt;br /&gt;
Quendan will gerade das Haus betreten, als erneut ein Geschoss sich dem Platz nähert. Quendan selbst hört es eher, als dass er er sieht, denn es geht, von den typischen Lichterscheinungen begleitet, nur einige Schritt hinter dem Haupthaus nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das wird eine tolle Nacht. Was sind eigentlich unsere Möglichkeiten, die wir jetzt haben?&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=374</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=374"/>
		<updated>2006-04-19T16:48:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Die dritte Erscheinung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=373</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
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		<updated>2006-04-18T20:03:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Die dritte Erscheinung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:? SL: Vermutlich würde das Dach nicht durchschlagen werden.), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ? SL: Ja, er ist noch anwesend, auch wenn er im Moment nicht bei Euch steht.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, Illusionen. Hängen wir eine Laterne auf...&amp;quot; Quendan greift sich eine Laterne, zündet sie an, nachdem er den Füllstand überprüft hat und geht dann mit Arwed und Waltharius an die Stelle, die Waltharius gedeutet hat. Quendan: &amp;quot;...es ist zwar nicht die Illusion, von der ich mir etwas verspreche, schaden wird´s aber wohl kaum und schließlich fällt mir auch nichts wirklich besserer ein. ...........................................&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius führt den Dreiertrupp sicher durch die Aufgestellten Fallen und nachdem die Laterne Aufgehängt ist wieder zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Oder vielleicht doch zumindest ein Ansatz...Ich habe zwei handgroße Konstrukte vorbereitet. Eine Abwandlung des Feuerfingers, beziehungsweise einen Blendzauber könnten wir dort hineinbringen, in einiger Entfernung vom Lager könnte dann jemand, wenn ein Geschoß sich in Richtung Lager bewegt, den Apparatus auslösen und so einen weiteren Blitz erzeugen. Das wird sicherlich Unklarheit bezüglich des Ziels schaffen. Was haltet Ihr davon ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Nun je länger wir sie hinhalten können ohne daß irgend jemand hier Schaden nimmt, um so besser. Wir sollten sie aber nicht zu offensichtlich verarschen. Denn idealer weise stehen morgen ihre eigenen Truppen im Geschützhagel.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
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		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=370</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
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		<updated>2006-04-14T15:23:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Die dritte Erscheinung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:?), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius zeigt dabei zur flach ansteigenden Seite des Hügels, wo er auch wegen der Steigung das ideale Aufmarschgebiet vermutet.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=369</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=369"/>
		<updated>2006-04-14T15:20:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Die dritte Erscheinung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed kann sich eines breiten Grinsens nicht erwehren. &amp;quot;Eine interessante Frage. Vielleicht fürchten sie etwas an diesem Ort - wie den Amandatus zum Beispiel?&amp;quot; Sein Grinsen verblaßt, er läßt die Schultern etwas hängen. &amp;quot;Nein, ehrlich, ich befürchte, daß es nicht so einfach ist. Und: Nein, ich habe keine gesicherte Antwort.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hmm, die könnten gestern auch eine magische Analyse des Hauses durchgeführt haben...vielleicht hat sie das etwas in Richtung Einschätzung das Haus wäre eine Festung gebracht. &lt;br /&gt;
So recht schlau werde ich aus der Vorgehensweise aber nicht. Es sieht auf jeden Fall aus wie ein Einschießen. Ich nehme nicht an (SL:?), dass der Beutel das Dach durchschlagen würde, also dass dann kein Lichtstrahl gegen Himmel fahren würde und somit das Ausbleiben des Strahls das Ziel vorgibt. Andererseits, wenn der Lichtschweif schon eine Zielhilfe ist, dann haben wir wohl wenig Möglichkeiten dagegen etwas zu unternehmen. Das Zeugs fliegt einfach zu schnell. &lt;br /&gt;
Wenn´s was helfen würde, d.h. ihr habt eine Idee was wir damit erreichen wollen, dann könnte ich den Effekt ziemlich schnell nachahmen - vielleicht um einen Einschlag nachzuahmen. &lt;br /&gt;
Und zu Waltharius´ Frage nochmals: Die sind so viele Leute, dass ich das vorgehen nicht so recht verstehe. Gehen Sie vielleicht davon aus, dass sie genug Zeit haben, um ganz auf der sicheren Seite anzugreifen ?&lt;br /&gt;
[Ist Ritter Hardobar eigentlich auch noch anwesend ?]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ihr sprecht von Illusionen, Meister Quendan? Nun vielleicht ist auch die große Armee bloß eine Illusion und dort sind bloß eine Hand voll Schergen. Was wir tun können, wir können dort im Wald eine helle Laterne an den Baum hängen. Wenn wir sonst kein Licht machen zielen sie warscheinlich dort hin.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=365</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
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		<updated>2006-04-12T20:07:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Die dritte Erscheinung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;..oder..&amp;quot;, denkt nach &amp;quot;...Sie haben etwas vorher am Haus gemacht, dass auf einen sagen wir Geschoßeinschlag reagiert...Denn ich habe jemandem vom DOM am Abend hinter dem Haus beim zaubern beobachtet. Arwed, wie sind die Geschoße beschaffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed zeigt auf den Beutel mit den Geschoßresten. &amp;quot;Viel ist nicht mehr übrig, aber wie es scheint, ist es in erster Linie etwas Leinenstoff; den Brandspuren nach zu urteilen war möglicherweise etwas darin eingewickelt. Hmm... entweder hat sich davon ziemlich viel während des Flugs aufgelöst, oder das Material ist ziemlich schwer... oder der DOM hat da &#039;nachgeholfen&#039; - etwas so leichtes würde sich mit einem Katapult nur schwer so weit schleudern lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ihr könnt das sicher auch ohne mich diskutieren. Ich werde mich jetzt (endlich) zurück in die Kapelle begeben und beenden, was Waltharius und ich begonnen haben.&amp;quot; &lt;br /&gt;
Quendan nickt ihm zu.&lt;br /&gt;
Zielstrebig geht er in die Kapelle und tut wie er gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht zum Beutel, betrachtet ihn sich genauer. Öffnet dann den Beutel, unter dem Licht einer Laterne betrachtet er ihn von der Innenseite, riecht daran. Schließlich prüft er mit den Fingern, wie sich das Material anfühlt. Es sind nur wenig Reste zu finden, die auf eine schnelle und vollständige Verbrennung schließen lassen. Die Alchemie kennt sicher Methoden die solches erlauben, insbesondere, wenn mit Magie nachgeholfen werden kann. Was genau im Beutel war, ist nicht mehr sicher zu sagen, der Geruch wirkt allenfalls etwas schwefelig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Hmm, ich hätte eher eine bauchige, tönerne Flasche mit Lunte erwartet. Aber ein Stoffbeutel tut es auch, wenn man brennbares Pulver hat. Mit etwas Bleipulver angereichert ist das sicherlich genauso schwer wie ein Sandsack und der läßt sich gut werfen. Allerdings sind derartige Pulver selten. Im übrigen seid vorsichtig mit eurer Laterne, sie könnten auch auf Lichterscheinungen auf der Hügelspitze zielen. Mir stellt sich allerdings eine ganz andere Frage. Wenn das so viele sind, wieso überrennen die uns nicht einfach? Sturmreif schießen macht man für gewöhnlich nur bei schwer einzunehmenden Festungen.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=358</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
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		<updated>2006-04-11T19:36:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Die dritte Erscheinung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius erklärt den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert. Die Einwohner hören bedächtig zu, obwohl man ihnen anmerkt, dass es sie eher beunruhigt, erfahren zu müssen, wie man mit Brandgeschossen umgeht - vom Standpunkt des Beschossenen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft Quendan noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig nähert sich Arwed den Stoffresten (mit dem Wind, falls der Rauch beißend oder gar giftig wirkt)... Die Stoffreste - passen gerade so in die hohle Hand - sind ziemlich verkohlt, das wenige das noch zu erkennen ist, sieht nach Leinen oder etwas ähnlichem aus. Was es mal war, kann man nicht mehr sagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed sieht Guntram fragend an. &amp;quot;Könnt ihr euch einen Reim hierauf machen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram sieht sich die Reste an und sagt: &amp;quot;Das ist weniger spektakulär, als ich erwartet hatte.&amp;quot; Er schaut zu Arwed herüber. &amp;quot;Scheiße in die hohle Hand,&amp;quot; versucht er die Situation zu entspannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed geht auf drei Schritt Abstand zu dem Einschlag und betrachtet nochmals die Umgebung, nach irgendwelchen Auffälligkeiten suchend. Er erkennt jedoch nichts weiter, seufzt, und rammt mit reichlich Schwung seinen Stab vor sich ein Stück weit in den Boden; er scheint sich zu konzentrieren, jedenfalls schließt er die Augen halb und beginnt in ruhigen und gleichmäßigen Zügen zu atmen. (Ich möchte mir eine Übersicht über die arcane Situation mit einer kurzen Analyse verschaffen - magische &amp;quot;Reststrahlung&amp;quot;, einen groben Überblick über die Situationsharmonik, Resonanzverbindung zwischen dem Stoffrest und der Umgebung - gibt es insbesondere Resonanzverbindungen auf Lebewesen oder Geist&lt;br /&gt;
Arwed kann noch einen leichten Rest an Magie feststellen der schnell verklingt. Besondere Resonanzen des Stoffes zur Umgebung, also auch irgend einen Teil von ihr, ist nicht zu erkennen. Insgesamt bietet sich ihm ein recht unspektakuläres Bild.&lt;br /&gt;
).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Guntram sieht, was Arwed vorhat/macht, geht er einige Schritte zur Seite. Er zieht die rechte Augenbraue hoch und wartet, bis Arwed fertig ist. &amp;quot;Und?&amp;quot; Arwed macht ein langes Gesicht, zuckt mit den Schultern: &amp;quot;Hm. Nicht viel zu spüren, und nichts, was uns beunruhigen müßte. Aber andererseits beunruhigt mich genau das... wir kommen über das Mutmaßen über die Vorhaben des DOM (und den Zweck dieses Geschosses) nicht hinaus.&amp;quot;  Arwed zieht ein leeres Lederbeutelchen hervor, beugt sich über den Stoffrest, und wirft Guntram einen fragenden Blick zu. Wenn dieser nichts dagegen hat, macht sich Arwed daran, die Asche und Stoffreste vorsichtig in den Beutel zu verfrachten. Guntram wendet sich ab und geht zurück in die Kapelle, um die unterbrochene Messe wieder aufzunehmen und zu beenden. Arwed eilt ihm einen Augenblick später hinterher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und zwei der Anwohner begeben sich vorsichtig an besagte Stelle. Im Wald rings um die Wege scheint alles ruhig. An der Stelle angekommen, warten die drei. Von hier aus hat man eine gute Sicht auf den freien Himmel, die Lage des DOM-Lagers ist am Schein der Feuer leicht zu erkennen, obgleich man das Lager selbst nicht sieht.&lt;br /&gt;
Quendan und die anderen Beiden warten wenn es sich machen lässt im Sichtschutz am Rande des Waldes. 5min,10min... dann...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die dritte Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner sehen plötzlich, wie sich aus Richtung des Lagers ein weiteres Geschoss pfeifend in den Himmel erhebt. Auch dieses Ding zieht einen Schweif hinter sich her, der einige Zeit in der Luft stehen bleibt, so dass man die Flugbahn gut verfolgen kann: es fliegt Richtung des Haupthauses und Kapelle, wohin genau sieht die kleine Gruppe nicht, denn es verschwindet hinter Bäumen. Irgendwo geht es dann wohl zu Boden und für einen Moment ist wieder ein Strahl gen Himmel zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lager derweil sieht man dies ebenfalls, die Einschlagstelle ist von hier aus aber klarer zu sehen, insbesondere Guntram sieht es sehr geanu: nur wenige Schritt hinter der Kapelle im Wald und dementsprechend im direkten Sichtfeld des Ceriden. Guntram sieht, wie das Geschoss zu Boden geht, und beim Aufschlag mit einer kurzen Stichflamme in einer Wolke aufgeht, sofort gefolgt von eben dem Lichtstrahl gen Himmel. Das Geschoss selbst war kaum zu sehen, zu schnell hat es sich bewegt und zu schnell ist es verbrannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bleibt abrupt stehen und wartet, bis Arwerd zu ihm aufgeholt hat. &amp;quot;Sie werden besser!&amp;quot; raunt er ihm zu. &amp;quot;Leider verbrennen die Dinger zu schnell, als dass man sie untersuchen könnte. Außer vielleicht, sie würden genau in einen Wassereimer treffen. Sie sind ja kaum so groß wie ein kleiner Kürbis.&amp;quot; Guntram denkt kurz darüber nach, was er gerade gesagt hat. Er schaut Arwed herausfordernd an. &amp;quot;Denkt ihr was ich denke?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Nun wenn ihr denkt, daß man mit ausreichend vielen Wassereimern ein Geschoß auffangen könnte, dann denke ich, daß ich denke, daß das vermutlich eher nicht klappen wird... aber wir können&#039;s ja probieren!&amp;quot; Etwas leiser fügt er hinzu: &amp;quot;Dann ist auch die Dorfbevölkerung beschäftigt und kommt nicht auf irgendwelche dummen Ideen.&amp;quot; Bei den Vieren, wenn der DOM seine Schützen von der Ostarischen Infantrie hätte, wäre hier schon längst alles Schutt und Asche ;-)  Korrelieren die Einschlagstellen mit früheren Lagerpositionen der Platten? Der letzte Einschlag ja, die anderen nicht. n=3, d.h. keine Signifikanz ;-) *indietischkantebeiß* Aaaah *rotfl* Ich fürchte, die Stichprobenmenge wird sich in bälde vergrößern... Und wenn ich meine Erfahrungen mit Artillerie einbringen darf - ein bis zwei Schüsse vorweg zum &amp;quot;Einstellen der Zielkorrdinaten&amp;quot; sind völlig normal. Das lässt hoffen ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Gut, genug gesehen, lasst uns ins Lager zurückkehren und schauen, ob sich da jemand rumtreibt. Ich hoffe den anderen fällt was ein, um dem Zielscheibenschiessen die Suppe zu versalzen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan und die beiden Anwohner machen sich sodann auf den Rückweg, wobei sie zunächst noch vorsichtig und leise einmal um das Lager herum gehen. Im Wald finden sich aber keine Auffälligkeiten. Kein Späher ist zu sehen und die hier und da aufgestellten Fallen sind noch immer gespannt. Dann begeben sie sich zurück ins Lager, wo sie auf Guntram und Arwed treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Hallo ! Wir haben gesehen, dass die Geschoße aus dem DOM-Lager kommen. Es sieht für mich so aus, als dass es Markierungsgeschosse sind. Anhand der Lichtsäulen kann man ganz gut sehen, wo es eingeschlagen hat. Wir sind noch um´s Lager rum, da ist zur Zeit zumindest die Luft rein. Gegen diese Markierer ist es wohl schwer anzukommen. Wäre ich ein Dunkelelf hätte ich wohl meine Dunkelheitsaura ausgebreitet. Prinzipiell könnte ich auch sowas um das Haus hinbekommen, aber dann würden wir dort auch gar nichts sehen. Was mir außerdem komisch erscheint ist, dass vom Tal aus unser Haus eigentlich gar nicht sichtbar sein kann. Woher wissen sie dann, dass sie &amp;quot;getroffen&amp;quot; haben ? Entweder so habe ich mir gedacht, lauert einer hier rum und beobachtet..deswegen sind wir auf dem Rückweg um´s Lager geschlichen, oder sie haben etwas in das Geschoß eingebaut. Was habt Ihr herausgefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Tumult vor der Hütte auf die Rückkehrer der Erkundungstrupps aufmerksam geworden, tritt Waltharius aus der Hütte und fragt: &amp;quot;Was habt ihr über die Geschosse herausgefunden?&amp;quot; Zusätzlich zu der sonst üblichen Ausrüstung hat Waltharius eine grobe Wolldecke dabei.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=334</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
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		<updated>2006-03-27T19:09:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Die zweite Erscheinung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram fügt noch hinzu: &amp;quot;Nein, die Präsenz des Einen kann ich nicht spüren.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Eine solche Stelle findet er im Eingangsbereich. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen. Die Einwohner reagieren verdutzt: &amp;quot;Äh, und wie? Wir waren noch nie unter Beschuss...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram ruft ihm noch hinterher: &amp;quot;Ich gehe zurück in die Kapelle und versuche zu vollenden, was wir begonnen haben. Lass noch einige Eimer mit Wasser zur Kapelle bringen, falls sie die in Brand schießen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed drängelt: &amp;quot;Guntram, wir sollten uns eine Einschlagstelle ansehen... schnell. Damit wir wenigstens ahnen können, womit wir es zu tun haben...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram zögert kurz, dann sagt er: &amp;quot;Gut, aber dann schnell.&amp;quot; Gemeinsam mit Arwed gehen sie zu der ersten Einschlagstelle. Vorsichtig nähern sie sich der Stelle und spähen voraus in den Wald, doch zunächst ist nichts zu sehen. Noch etwas weiter schwebt dann der Geruch von Rauch in der Luft und tatsächlich sieht man dann nur ein wenig Rauch aufsteigen. Dieser kommt wohl von der Einschlagstelle, die weitaus weniger auffällig ist, als das zu erwarten gewesen wäre: Inmitten eines schwarzen Flecks sind Reste von verkohltem Stoff zu sehen, die rings um dem Mittelpunkt verteilt sind. Ein Feuer ist nirgends zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Thomas:OT: Hallo, habe derzeit kein Internet und kein Telefon. Dauert ein bischen, bis das wieder läuft. Update 27.3. ==&amp;gt; am Wochenende soll ich mein Telefon und auch den neuen Internetanschluß bekommen. Ich hoffe dass ab Sonntag wieder alles im Lot ist. Derweil...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan eilt mit ein paar Leuten in Richtung des DOM-Lagers. Nachdem Sie am Rand des eigenen Lager angelangt sind, verlangsamt Quendan das Tempo. Quendan:&amp;quot;Im DOM-Lager können wir sowieso nichts ausrichten, aber wir können schauen, ob sich hier irgendwelche von denen rumtreiben. Lasst uns noch etwas weiter gehen, bis an den Weg, ab dem man den freien Himmel sehen kann, dann können wir erkennen, von woher die Geschosse kommen. Danach geht es zurück ins Lager mit dem Umweg über die anderen Trampelpfade, um zu sehen, ob sich jemand von denen rumtreibt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen erklärt Waltharius den Einwohnern die Situation aus seiner Sicht, und wie das mit Brandgeschossen im allgemeinen so funktioniert.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=324</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
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		<updated>2006-03-16T21:55:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Die zweite Erscheinung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden. Dort noch anwesenden Einwohnern rät er sich darauf einzustellen schnell ein Pechfeuer oder Steinölfeuer löschen zu müssen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=323</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=323"/>
		<updated>2006-03-16T21:49:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Die zweite Erscheinung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der andere Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die zweite Erscheinung ==&lt;br /&gt;
Während Quendan und ein paar der Anwohner sich auf dem Weg in Richtung der DOM-Lagers aufmachen, nähern sich Guntram und Waltharius der Einschlagstelle. Keine der beiden Gruppen haben die Lichtung verlassen, als wieder ein Pfeifen in der Ferne zu hören ist. Auch dieses Mal kommt es schnell näher. Quendan sieht wie etwas fliegendes schnell näher kommt und dabei einen hellen Schweif hinter sich her zieht. Die Bahn des Objektes senkt sich schnell und so geht es im Wald auf der dem DOM zugewandten Seite der Lichtung nieder. Wieder verstreichen wenige lautlose Momente, bis eine Säule aus Licht dem Himmel entgegenrast und dann zusammen mit dem Schweif verlischt. Die Anwohner in Quendans Begleitung reagieren sichtlich unruhig. Die erste Erscheinung schien Neugier in ihnen geweckt zu haben, doch die zweite weckt zumindest Unbehaglichkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu seinen Gefährten:&amp;quot;Das ist weder von dem Einen, denn er gibt Zeichen wenn öfters, dann in gleich bleibender Art, noch von einem Daimon, der würde besser treffen. Das sind ziemlich sicher Brandgeschosse einer Kriegsmaschine. Wir sollten kein Licht machen, das ihnen zeigt wo wir sind. Aber mit einem ordentlichen Holzhaufen und einer Lampe darüber könnten wir sie eventuell ein wenig ablenken. Ich denke, dass der Feind uns für sehr schlagkräftig hält, sonst würden sie uns nicht erst sturmreif schießen. Damit läßt sich Zeit gewinnen. Ich gehe jetzt zurück zum Haus, und versuche dort einschlagende Geschosse mit einer Decke zu löschen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Nach diesen Worten dreht Waltharius um und eilt hastig ins Haus zurück. Dort besorgt er sich eine Decke, löscht noch vorhandenes Licht und begibt sich an eine Stelle von wo aus er möglichst schnell im Haus ausbrechendes Feuer löschen kann, aber selber genügend Schutz findet um nicht selber getroffen zu werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=320</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=320"/>
		<updated>2006-03-16T16:39:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Auf der Lichtung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ja - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war, werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen ansehen gehen. Warscheinlich kann der ander Trupp im DOM-Lager das dazugehörige Geschütz vorfinden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=319</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=319"/>
		<updated>2006-03-16T16:30:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Auf der Lichtung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Arwed denkt einen Moment über die Flugrichtung nach, die dank des nur langsam verglühenden Schweifes gut zu sehen war. Die Erscheinung hat die Lichtung zwischen Haupthaus und Kappelle überquert und kam ungefähr aus Richtung Tal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed verkneift den Reflex, die Augen zu verdrehen... &amp;quot;Ja Waltharius, so muß es wohl sein - sofern keine... erm... daimonischen Mächte am Werk sind. Der Heulbolzen war beleuchtet, kam in etwa aus Richtung des Streitlagers, flog mit einem hellen Lichtschweif über unsere Lichtung, landete nahezu lautlos im Wald, von wo aus nochmals eine Lichtsäule aufstieg. Spürt ihr die Präsenz des Einen? Falls nicht, würde ich anfangen, mir um das Wohlbefinden des Amandatus zu machen - der hielt sich doch in letzter Zeit hier im Wald auf, nicht wahr? In jedem Fall müssen wir schnellstmöglich wissen, was da passiert. Quendan - gehst Du nochmal mit einer Gruppe Gerüsteter im Eiltempo(!) Richtung DOM-Lager? Ich werde Guntram zur Einschlagsstelle begleiten - dort wolltest Du doch hin, vermute ich?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Vermuten - Ich vermute es war ein Brandgeschoß des DOM. - Wenn es rein materiell war werden wir es an der Einschlagstelle vorfinden. Ich werde mir das jetzt mit den anderen andsehen gehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit diesen Worten schließt sich Waltharius dem Trupp an, der die Einschlagstelle untersuchen möchte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
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		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
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		<updated>2006-03-15T19:41:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Während dessen in der Kapelle... */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius greift sich seine paar Utensilien zusammen und folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=315</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=315"/>
		<updated>2006-03-15T19:40:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Auf der Lichtung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius fragt Arwed: &amp;quot;Von wo nach wo ist das Ding denn geflogen, und was war zu sehen? Für mich hat sich das wie ein riesen großer Heulbolzen angehört. Es gibt für mich nur zwei Möglichkeiten, entweder es ist von Menschenhand oder ein Zeichen des Einen.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=314</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Nacht3</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Nacht3&amp;diff=314"/>
		<updated>2006-03-15T19:34:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Während dessen in der Kapelle... */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Die Nacht des dritten Tages==&lt;br /&gt;
Die Nacht hat die Ansiedlung inzwischen in Dunkelheit getaucht, die nur durch ein Lagerfeuer und wenige Fackeln erleuchtet wird. Waltharius und Guntram haben sich in die Kapelle zurückgezogen, um dort eine Messe zu feiern. Nur gelegentlich hört man leise Worte und Gesang aus dem abseits gelegenen Gebäude. Obgleich es eine laue Sommernacht ist, friert man heute nacht und so halten sich die anderen Heligonier im Haupthaus auf oder wärmen sich am Lagerfeuer. &lt;br /&gt;
Eine Stunde nach Sonnenuntergang wird die drückende Stille von Tucco unterbrochen, der eifrig gestikulierend auf den Platz tritt.&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sie sind da!&amp;quot; ruft er. &amp;quot;Unten im Tal sieht man Lagerfeuer, eine ganze Menge Lagerfeuer! Da rücken Berittene mit Wägen an, Zelte werden aufgestellt und irgend etwas großes haben sie auch dabei! Verstärkt die Wachen!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun, wenn sie jetzt anrücken und die Zelte aufstellen, werden wir wohl noch etwas Zeit haben. Wo genau stellen sie ihr Lager auf ? Ich würde mir das selbst gerne anschauen gehen...mit einer kleinen Truppe vielleicht ?!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Gleich unten im Tal. Nur ein paar Minuten von hier, ... vielleicht eine Meile oder so.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: Zu den umstehenden Leuten gewandt:&amp;quot;Den Gottesdienst sollten wir wohl jetzt nicht stören. Allerdings wäre auch nicht schlecht, wenn jemand den Ceriden Bescheid gibt, sobald der Dienst zuende ist. Außerdem halte ich es für sinnvoll, dass Arwed oder ich - also einer von uns Beiden - hierbleibt. Ich werde noch kurz etwas vorbereiten und ich würde gerne mit 2-3 Leuten losgehen. Geht jemand von Euch mit (an die Dorfleute gewandt) ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich würde wieder mitkommen. Ich bin sicher ich kann auch gleich noch zwei andere finden. Den Ceriden können wir Bescheid sagen, wenn sie fertig sind. Kann aber wohl noch ein Weilchen dauern. Ich meine die hätten vorgehabt, den Großteil der Nacht in der Kapelle beim Gottesdienst zu verbringen. Ich geh&#039; jetzt erst Mal Leute besorgen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan mit Arwed allein: &amp;quot;Ich habe ein Fernrohr dabei. Hast du eine Idee, wie wir einen Lichtverstärkungszauber auf das Ding legen können ? Eigentich meine ich, ob du eine Idee hast, wie das schnell gehen könnte, ohne das Gerät zu zerstören. Ein vorgefertigtes Konstrukt habe ich für so etwas leider nicht und auch keine Idee, wie es schnell und einfach funktionieren würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed schnauft deutlich hörber. &amp;quot;Pffffff... aber holla...&amp;quot; Dann legt sich seine Stirn in Falten, während er gedankenverloren das Fernrohr in seinen Händen hin- und herdreht. Nach ein, zwei Minuten meint er: &amp;quot;Ich hätte da eine Idee... es wäre keine richtige &#039;Lichtverstärkung&#039;, aber Du könntest damit Personen im Dunkeln erkennen... habe ich eine Viertelstunde?&amp;quot; Arwed blickt Quendan fragend an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, klar. Das verschafft uns einen deutlichen Vorteil. Hast du schon eine Ahnung, wie lange der Zauber aktiv bleiben kann ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Wenn es nach mir geht, kannst Du das selber beeinflussen... wir werden sehen.&amp;quot; Arwed nimmt Quendans Fernrohr an sich und verschwindet damit in ein ruhiges Zimmer im Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige Momente später erscheint Tucco wieder in Begleitung von Schlucker-Fenrik und Spitzmesser-Jolsten. &amp;quot;Wegen uns kann&#039;s dann losgehen!&amp;quot; meint Tucco.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Sehr gut. Danke, dass Ihr mitkommt. Mein Kollege braucht noch etwas Zeit, dann bekommen wir ein Fernrohr mit..eines..aber warten wir mal ab, ob es klappt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Tucco nickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schnürt sich die Schuhe erneut, dass nichts in der Nacht aufgeht. Für letzte Hilfe in einem Notfall trägt er seinen Dolch in der Lederscheide am Gürtel, deren Sitz er nochmals kontrolliert. Tucco, Fenrik und Jolsten dagegen sind mit Schwertern bewaffnet. &amp;quot;Für den Fall der Fälle!&amp;quot; kommentiert Jolsten den Blick auf die Waffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leute, die sich zufällig dem Zimmer nähern, in das sich Arwed zurückgezogen hat, können daraus verschiedenste Geräusche hören: Meist das Kratzen einer Feder auf Pergament, mal geht Arwed wieder auf und ab, mal hört man ein Scharren und Knirschen, manchmal zusammen mit einem kurzen Quietschen (ähnlich dem Geräusch von Kreide, die ungeschickt über eine Tafel gezogen wird), das einem die Nackenhaare aufstehen läßt. Nebenbei kann man Arwed immer mal wieder murmeln hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten halben Stunde verläßt ein schweißgebadeter Arwed das Zimmer in Richtung Quendan. In den Händen hält er Quendans Fernrohr: Es ist nun von einem dünnen Kalbsleder eng ummantelt, die Linse vorne und das Okkular sind mit einem dünnen, fast durchsichtigen Stück Pergament überspannt. Auf dem vorderen Drittel des Leders sieht man verschiedene kreisförmige Muster und Myrdan-Schriftzeichen. Die Zeichen sind mit einigen wenigen langen, dünnen Linien mit dem Okkular verbunden, um das sich ebenfalls ein schmaler Kreis mit Schriftzeichen windet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed winkt Quendan zur Seite und erklärt: &amp;quot;Also, das Fernrohr sollte nun auch Geist, also Intellekt, in Körpern erkennen können, und zwar unabhängig vom Umbegungslicht. Das Pergament vorne und hinten kannst Du auch abmachen, ich habe es als Schutz angebracht, damit das Konstrukt nicht verwischt... gar nicht so einfach, eine Tinte aus Gummiarabicum anzurühren, die ihren Zweck erfüllt und auf den Linsen hält! Die Konstrukte ließen sich glücklicherweise so formen, daß Du das Fernrohr noch immer als solches benutzen kannst (ohne das Pergament, versteht sich), Du hast nur vom Rand her ein paar dunkle Schemen im Blickfeld.&lt;br /&gt;
Das Konstrukt, wenn aktiv, sendet aus der Mitte der Frontlinse eine Art Detektionszauber aus; er ist recht fein gebündelt und entspricht der Bildmitte im Okkular. Wird hiermit ein intelligentes Wesen erkannt, fängt der Kristallsplitter, der auf der Mitte des Okkulars klebt&amp;quot; - Arwed blickt auf und wirft Quendan einen entschuldigenden Blick zu - &amp;quot;rötlich zu leuchten an. Je mehr Geist vorhanden ist, desto intensiver das Rot. Bei Tieren wie einem Hund sollte es also ein dunkelrotes Leuchten geben, bei Menschen ein Hellrot. Dadurch, daß die Detektion recht stark gebündelt ist, kannst Du sogar beim Schwenken die Anzahl erahnen, der Stein wird ja heller und dunkler.&amp;quot; Arwed seufzt. &amp;quot;Soviel zu den guten Nachrichten...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er blickt Quendan ernst an. &amp;quot;Das ganze ist mit heißer Nadel gestrickt. So heiß, daß ich mir beim Anfassen schon fast die Finger verbrenne. Das Konstrukt hat keine eigene Kraftversorgung, den Impuls mußt Du selber liefern. Du mußt Deine Finger auf die Nahtstellen aufsetzen, hier... und hier...&amp;quot; Arwed weist auf sechs Punkte auf dem vorderen Konstruktteil hin - drei für die linke, drei für die rechte Hand. &amp;quot;Die Stärke des Impulses bestimmt die Reichweite. Die ersten zwanzig, vielleicht dreißig Meter dürften noch sicher sein. Was darüber hinaus geht... die Abnutzung des Konstrukts steigt exponentiell mit der aufgebrachten Kraft. Bei der sicheren Reichweite solltest Du das Konstrukt in Summe mindestens 15 Minuten betreiben können. Bei höheren Kräften tu&#039; ich mir sehr schwer, das abzuschätzen. Es ist also Vorsicht angebracht. Achja, ich vergaß: Die höhere Krafteinbringung ist von Dir selbst zu dämpfen. Sollte das Konstrukt durchbrennen - wegen Abnutzung oder wegen einer zu extremen Messung: Aus diesem Grund ist Detektion und Darstellung getrennt. Die Verbindung gibt hoffentlich als erstes auf, außerdem habe ich in den Verbindungslinien einen weiteren, rudimentären Schutz angebracht. Trotzdem... ich will nicht garantieren, daß das im dümmsten Falle ins Auge geht, im wahrsten Sinn des Wortes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed seufzt. &amp;quot;Eigentlich würde ich mich viel wohler fühlen, wenn ich noch mal zwei Stunden in vernünftige Sicherungen investieren könnte... aber die Zeit habe ich nicht, oder?&amp;quot; Er überlegt kurz. &amp;quot;Verflixt, fast hätte ich vergessen zu erwähnen: Die Detektion ist selbstredend aktiv - eine Art &#039;Sehstrahl&#039; eben. Wenn jemand die Möglichkeit hat, magische Aktivität zu sehen... dann sieht das aktive Fernrohr aus wie der Lichtkegel eines Leuchtturms im Dunst.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco, Henrik und Jolsten blicken von Arwed zu Quendan und von diesem wieder zurück. &amp;quot;Äh, ja..., heißt das, wir können jetzt aufbrechen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Vielen Dank, Arwed ! Ich teste es wohl erst unten, nicht das beim Transport das Okularkonstrukt abgeht. Wir werden sehen...&amp;quot; An die drei anderen gewandt, während er das Rohr nochmals in ein Stück Leder einwickelt und in den kleinen Rucksack verpackt: &amp;quot;Ja, wir sollten uns eilen, ehe sie das Lager kompletiert haben. Tucco, seid so gut und zeigt bitte den besten Weg.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;In Ordnung. Wie gesagt - die Pergamenthülsen kannst Du abnehmen (und bei Bedarf auch wieder drüberstülpen), die sind nur mit einer Kordel als Schutz befestigt und haben nichts mit dem Konstrukt zu tun. Ich werde hier im Lager bleiben und die Augen offenhalten...&amp;quot; Mit besorgtem Blick fügt er hinzu, &amp;quot;Laßt euch nicht erwischen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schlechte Aussicht==&lt;br /&gt;
Tucco geht voran und leitet die kleine Gruppe den Weg um das Gasthaus herum. Dann biegt er links in den kleinen steilen Weg ein, der Richtung Tal führt. Diesen geht die Gruppe entlang, bis sie an der kleinen Kappelle angelangt. Tucco stellt sich auf die Bank neben dem kleinen Gebäude und blickt Richtung Tal. &amp;quot;Von hier kann man sie schon sehen.&amp;quot; In der Tat sieht man zahlreiche Lagerfeuer und Fackeln, die ein Lager aus Zelten und Wägen beleuchten. Gestalten laufen eilig hin und her, 100 oder 200 an der Zahl, vielleicht mehr. Inmitten des Lagers steht ein großes Objekt, das von einer Plane verdeckt ist und alle Wägen überragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan bleibt aprupt stehen und schaut einige Zeit ungläubig auf den Aufmarsch.&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Was..., was geht hier vor ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ich sag&#039; doch, das sind ne ganze Menge!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich denke, Euch würde es nichts ausmachen, wenn wir nochmals kurz hoch ins Lager gehen würden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco: &amp;quot;Ganz ehrlich? Also mir wäre das sogar lieber...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Dann lasst uns wieder hinaufgehen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wieder im Lager ==&lt;br /&gt;
Aus der Kapelle ist immer noch leiser Gesang zu hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht an der Kapelle vorbei, nicht ohne einen Blick durch die Fenster hineinzuwerfen. Er sieht Guntram und Waltharius mit ausgetreckten Armen vor dem Altar liegen. Sie scheinen tief in ein Gebet vertieft zu sein, zumindest hat es dem &amp;quot;monotonen Sing-Sang&amp;quot; nach den Anschein. Danach steuert Qnendan direkt Arwed an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Du Arwed, ich denke wir haben ein noch größeres Problem, wie ich dachte. Da unten warten wohl ca 100-200 Leute auf Ihren Einsatz und ich gehe derzeit nicht davon aus, dass die Lagerfeuer und Wägen der Anzahltäuschung dienten. Zudem haben sie ein größeres Objekt dabei.&lt;br /&gt;
Aufgrund der Anzahl der Leute und/oder des Objektes gehe ich davon aus, dass &amp;quot;der Einsatz&amp;quot; wohl schon länger vorbereitet war und dass vor allem ihre Basis auch recht nah zu diesem Ort hier liegen muss, denn sonst wären sie mit den Wägen nicht so schnell hier gewesen. Weiterhin denke ich, dass wir unsere Strategie überdenken sollten, denn fraglich ist, ob wir bei einer Belagerung des Hauses wirklich überhaupt noch fliehen könnten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed macht ein leicht mürrisches Gesicht. &amp;quot;Naja, was hast Du anderes erwartet? Wenn der Bote von vielen dutzend Bewaffneten spricht... Aber wenn man es dann mit eigenen Augen sieht, ist es doch was ganz anderes, nicht wahr? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, ich hatte leider eher an die 50 Leute gedacht. Bei diesen hätten wir meiner Ansicht noch was machen können, aber wie du sagst, wenn man so viele sieht, ist es wohl eindeutig.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Das größere Objekt, von dem Du berichtest, erstaunt natürlich; es scheint, als ob unsere Kollegen vom DOM mal wieder über bedeutend bessere Informationsquellen verfügen als wir.&amp;quot; Arwed faltet die Hände, wobei er die Zeigefinger in der für ihn typischen &#039;Magister-Dozenten-Weise&#039; aufeinanderstellt. Während er langsam hin- und hergeht, denkt er laut: &amp;quot;Wir haben also mehrere Möglichkeiten. Die erste wäre, den Ort nun fluchtartig zu verlassen.&amp;quot; Er blickt Quendan an. &amp;quot;Unsere Ceridischen Mitstreiter werden davon wohl eher schwer zu überzeugen sein. Die nächste Möglichkeit ist, auf heligonische Hilfe zu warten und zu sehen, wie sich die Sache entwickelt. Der DOM will diesen Ort, er möchte kein Blutbad. Es ist zwar eine riskante Spekulation, aber ich vermute, daß es keinen Angriff ohne Vorwarnung geben würde - und selbst wenn, tendiere ich zu der Meinung, daß sie Flüchtende laufenlassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ob der DOM über tatsächliche Informationen verfügt, steht mit dem großen Objekt für mich noch nicht fest. Deine Meinung über die Ceriden teile ich allerdings. Heligonische Hilfe sehe ich keine in Sicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed holt einmal tief Luft. Dann meint er: &amp;quot;In jedem Fall sollten wir die Ereignisse hier dokumentieren und per Brieftaube wegschaffen. Auch denke ich, daß wir unseren Decanus nun dringend bitten sollten, die Informationen sofort an den Nexus in Escandra weiterzuleiten. Das schwere Geschütz des DOM stimmt mich sehr nachdenklich.&amp;quot; Mit finsterer Miene fügt er hinzu: &amp;quot;Egal, ob wir uns für das Bleiben oder das Flüchten entscheiden - und die Entscheidung müssen wir wohl bis Sonnenaufgang treffen - ich will nicht umsonst mitten in der Nacht aufgestanden sein. Ein Lager, das gerade aufgeschlagen wird... schlechtes Licht, viele Leute... das bedeutet normalerweise reichlich Unruhe und eine nicht unerhebliche Menge an Chaos. So eine Chance, dem DOM noch das eine oder andere Kuckucksei ins Nest zu legen bekommen wir vermutlich nicht nochmal. Wir sollten rasch eine Handvoll Ideen entwickeln, wie wir dieses Chaos noch verstärken - angefangen beim Vergiften der Nahrungsmittel bis hin zur Sabotage des vermeintlichen Apparatus.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ja, einen kurzen Bericht an Rasmus zu senden halte ich für gut. Den Nexus in Escandra zu verständigen...hmm, darüber möchte ich mir gerade keine Gedanken machen. Ich würde das in dem Brief aber nicht explizit schreiben...vielleicht hat das in möglichen späteren Konstellationen eher Nachteile für uns. Noch weniger kommt für mich der Einsazt von Gift, wenn wir denn überhaupt eines hätten oder so kurzfristig herstellen könnten, für mich nicht in Frage. Weder halte ich persönlich den Einsatz von Gift für akzeptabel, noch ist solch ein Einsatz in unserer Situation hilfreich, oder glaubst du, dass wir 200 Leute vergiften könnten ? Die Überlebenden würden sich sicherlich blutig rächen wollen. &lt;br /&gt;
Wie dem auch sei. Die Essenz ist schon, dass wir uns bis Sonnenaufgang entscheiden müssen. Wie sieht´s aus, wie lange wollen wir auf die Ceridischen Feierlichkeiten warten ?&lt;br /&gt;
Quendan schätzt dass es langsam gegen die elfte Stunde zur Nacht zugehen müsste. Tucco und die beiden anderen haben sich zu den anderen Einwohnern gesellt. Sie stehen in einem Pulk zusammen und diskuttieren aufgeregt. Thema ist ganz eindeutig der Orden, der in viel zu großer Nähe lauert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed: &amp;quot;Paß mal auf, was Dein Begleiter der Dorfbevölkerung erzählt... daß da nicht noch weiterer Ärger entsteht. Was das Gift angeht: Nun, der DOM ist uns zwanzig zu eins überlegen, es stellt sich die Frage, wie hoch wir die Moral in solchen Umständen aufhängen wollen. Abgesehen davon muß man sie ja nicht umbringen - Kampfunfähigkeit reicht. Ich dachte da an subtilere Mittel - etwas, das nach verdorbenen Lebensmitteln aussieht. Sowas passiert in der Feldküche leicht mal - und wirkt sich schnell und recht drastisch aus. Mit Durchfall, Magenkrämpfen, Erbrechen und leichtem Fieber kämpft es sich nicht sonderlich gut. Da sowas durch natürliche Verunreinigung entsteht, sollte sich ein entsprechendes Mittelchen, das vielleicht etwas schneller und etwas kräftier wirkt, nicht allzu schwer herstellen lassen. Entweder hat die hiesige Kräuterfrau in der Richtung was auf Lager, oder wir müssen uns Gedanken machen, den normalen Effekt mit unserern Mitteln etwas zu unterstreichen - wobei mir ersteres lieber wäre. Oh - was die Ceriden angeht: Ich würde sie nicht unterbrechen, wir haben keine echten neuen Informationen, und ich denke (oder hoffe!), daß sie wohlüberlegt haben, was sie gerade tun.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Erscheinung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So diskuttieren die Gelehrten noch ein Weilchen, als ihr Gespräch plötzlich unterbrochen wird. In der Ferne ist eine leises Pfeifen zu hören, dass schnell lauter wird. Dann rast irgend etwas über die Lichtung hinweg. Das Ding selbst ist zu schnell, um es so recht zu erkennen, allerdings zieht es einen leuchtenden Schweif wie ein Band hinter sich her. Seltsam lautlos kracht es in den Wald. Der leuchtende Schweif hängt noch immer in der Luft und verblasst nur langsam, während eine drückende Stille der Überraschung die Szene fest im Griff hält. Wenige Sekunden später schießt ein Strahl hellen Lichtes von der Stelle, wo der Körper in den Wald gekracht ist, senkrecht gen Himmel, bleibt dort glitzernd stehen und verglüht dann zusammen mit dem Schweif.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Augenblick fassungsloser Stille bringt Arwed ein leises &amp;quot;Was zum...&amp;quot; heraus. Er blickt kurz nachdenklich zu Boden, fixiert danach Quendan mit entschlossenem Blick. &amp;quot;Quendan, schau&#039; mal nach unseren Ceridischen Freunden. Wenn die ansprechbar sind, frage sie, ob sie wissen, was das war. Ich gehe zur hiesigen Kräuterfrau; wenn - wie ich vermute - das... erm... Ding... nicht vom DOM stammt, dann sind die mindestens genauso verdattert wie wir. Soviel Aufruhr im DOM-Lager bekommen wir nicht nochmal, das ist unsere Chance.&amp;quot; Arwed eilt auf das Grüppchen Dorfbewohner... Sie starren mit weit aufgerissenen Augen in den inzwischen dunklen Wald, in Richtung der Stelle an der die Stelle in zu Boden gegangen sein muss. Keiner spricht ein Wort. Dann flüstert einer leise &amp;quot;Was war ... das?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Während dessen in der Kapelle... ===&lt;br /&gt;
Guntram schreckt aus seinem Gebet hoch, sammelt sich aber dann und meint: &amp;quot;Ich denke, wir werfen mal einen Blick aus dem Fenster. Dann sehen wir ja, was dort &amp;quot;eingeschlagen&amp;quot; ist. Ich werde auf alle Fälle dort hinausgehen. Kommt Ihr mit?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius sieht sich erst einmal verrdattert in der Kapelle um und fragt:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wer hat hier drin einen Heulbolzen abgeschossen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Er stellt ziemlich schnell fest, dass niemand da ist der dies getan haben könnte und dass alle Fenster noch ganz sind. Er stellt fest:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wenn das ein Heulbolzen war, und der nicht hier drinnen geflogen ist, dann ist der richtig groß gewesen. Oder es war etwas anderes. Wir sollten nachsehen gehen was es war. Vielleicht war es auch ein Zeichen des Einen. Wir können ja die anderen Fragen gehen, ich denke, daß wir vom Fenster aus nicht wirklich viel sehen werden. Allerdings sollten wir Aufpassen bevor wir zur Türe hinaus gehen, nicht daß wir in einen Pfeilhagel hinaustreten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram tritt zum Fenster und schaut hinaus und kann gerade noch die &amp;quot;Reste&amp;quot; des Objektes verglühen sehen. Er schaut kurz zu Waltharius hinüber und deutet ihm an, ihm zu folgen. Danach tritt er aus der Kapelle hinaus, wo er auf Quendan trifft. Waltharius folgt Guntram ins Freie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auf der Lichtung ===&lt;br /&gt;
Guntram spricht Quendan an: &amp;quot;Ich werde mit das kurz einmal ansehen, bin gleich wieder da.&amp;quot; Er wendet sich zum gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Arwed Guntram sieht, dreht er auf halbem Wege um und eilt ihm entgegen. &amp;quot;Wir sollten nachsehen, was da passiert ist. Eurem etwas aufgeretem Auftreten nach zu urteilen, handelt es sich hier nicht um eine Erscheinung des Einen? Falls nein brauchen wir Ruckzuck zwei Gruppen, die die Lage eroieren: Eine Gruppe Richtung DOM-Lager, die andere Richtung Landeplatz dieses... was auch immer.&amp;quot; Er blickt zu den Dorfbewohnern. &amp;quot;Ein paar zuverlässige Bewaffnete von denen sind sicher auch sinnvoll; außerdem sind sie dann beschäftigt und können sich nicht zu viele Gedanken machen&amp;quot;.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Tag3&amp;diff=256</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Tag3</title>
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		<updated>2006-01-19T18:26:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Am Abend */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Am frühen Morgen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein Großteil der Nacht durchgearbeitet worden ist, fallen alle schnell in einen tiefen Schlaf, der jedoch nich lange währt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Magister Quendan! Wacht auf!&amp;quot; flüstert eine Stimme direkt an des Magisters Ohr. Quendan schreckt auf, meint er sei gerade eben erst eingeschlafen, und in der Tat ist es drauße noch dunkel. Die Umbegung ist zunächst noch sehr verschwommen, doch ein paar Mal Blinzeln und schon erkennt er, dass einer der hier Ansässigen vor ihm steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Herr! Da draußen im Wald, wir glauben da ist jemand... oder mehrere... Wir haben Wache gehalten und vor ein paar Momenten haben wir jemanden bemerkt. Wir haben jemanden nachsehen geschickt. Ich gehe jetzt auch die anderen wecken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansässige wartet keine Reaktion ab, sondern begibt sich schnell und leise zu den anderen und weckt sie mit ähnlichen Erklärungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan kneift ein paarmal die Augen zusammen und schwingt die Beine aus dem Bett. Ein kurzes knacksen der Füße, als Gewicht auf sie kommt, ein paar Kniebeugen, um den Puls schnell hochzukriegen, dann schnappt sich Quendan seinen Mantel, wirft ihn um und greift zu seiner Tasche. Dort holt er einen Dolch und einige wenige Zauberutensilien hervor. Die ersten Schritte noch etwas steif, begibt er sich die Treppen hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius, von der Graberei noch etwas geschafft und wenig ausgeruht schaut sich kurz etwas zerknittert um. Danach wirf er sich eine Robe über schlupft in die Stiefel, stülpt sich irgendwie den Helm auf den Kopf, grabscht sich Armbrust, Bolzen und Schild. Erst danach versucht er auszumachen, wo die anderen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer gewissen Orientierungszeit macht Waltharius die Armbrust schußbereit und versucht durch die Tür die Lage auf dem Hof zu erspähen.&lt;br /&gt;
Quendan kommt zu Waltharius und flüstert: &amp;quot;Ich gehe über die Küche rum raus...&amp;quot; und schlupft davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram, der die Nacht über geschlafen hat, krabbelt aus seinem Bett und zieht sich langsam an. &amp;quot;Der Eine wird uns schon beschützen.&amp;quot; sagt er gähnend in Richtung Bruder Waltherius, bevor er sich auf den Weg in Richtung Toilette macht. In der Tür dreht es sich nochmals um. &amp;quot;Und der Amandatus ist ja schließlich auch noch da!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius blickt durch die Tür nach draußen. Draußen ist es noch dunkel, am Horizont ist das erste Licht zu erahnen. Man sieht nur den leeren Platz und die Feuerstelle, die noch ein wenig glimmt. An einen Baum gepresst steht einer der Ansässigen - Tucco, der Koch - und starrt in den Wald, ohne sich zu rühren, der Rest schläft wohl noch. Aus dem Wald sind Geräusche von knackenden und brechenden Ästen zu hören. Dann sieht man Guntram den Platz betreten.&lt;br /&gt;
Da übermäßige Eile gerade nicht geboten scheint zurrt sich Waltharius erst einmal die mitgegrabschte Ausrüstung zurecht, macht Knöpfe, Gürtel und Bänder zu. Danach schenkt er dem Geschehen draußen wieder die volle Aufmerksamkeit. Waltharius fragt leise: &amp;quot;Hat auch jemand die Rückseite des Hauses im Auge?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut vorsichtig zum Hinterausgang hinaus. Nach kurzem Warten öffnet er die Tür weiter, huscht hindurch zum Wald und versteckt sich dann am Waldrand. Er wartet, ob irgendetwas zu hören ist, und in der Tat dringen Rascheln und Knacken aus dem Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco wendet sich vom Wald ab und flüstert dann zögerlich: &amp;quot;Äh, nein, ich glaube nicht. Ich geh&#039; da besser mal nachsehen.&amp;quot; Tucco eilt leise davon und lässt Waltharius alleine zurück, Guntram ist inzwischen im Haupthaus verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius murmelt noch erstaunt: &amp;quot;Verstecken sich jetzt alle hier Anwesenden hinter einem Küchenmesser und einer Armbrust? Hoffentlich sind da nur Rehe und Hirsche unterwegs.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco ist gerade hinter dem Haus verschwunden, als die Geräusche aus dem Wald lauter werden und näher kommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil im Haus begibt sich Guntram in die Küche, die er verwaist auffindet. Da er direkt nach der Laudes (also noch vor dem Frühstück) aufbrechen will, beginnt er damit, sich ein Vesper für unterwegs zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius ruft verhalten Richtung Küche: &amp;quot;He! Guntram! Da draußen tut sich ernsthaft etwas!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram brauch ein Weilchen, wird aber dann auf die leisen Rufe aufmerksam. Guntram öffnet daraufhin ein Fenster und schaut hinaus. Zunächst fällt nichts auf bis auf die Geräusche aus dem Wald, dann kommt einer der Ansässigen, Pieken-Wulf, aus dem Wald, einen weitere, unbekannte Person vor sich hertreibend. Wulf sieht ein wenig mitgenommen aus, allerdings kein Vergleich mit dem Unbekannten, der über ein blaues Auge und eine blutige Nase zu klagen hat, außerdem hat Wulf ihm offenbar die Hände gefesselt. &amp;quot;Der hat sich im Wald rumgetrieben!&amp;quot; Der Fremde trägt lederne Kleidung von dunkler Färbung, keine Taschen oder Beutel und war wohl mit einem Kurzschwert bewaffnet, das nunmehr Wulf in der Hand hält. Guntram ruft ihm zu: &amp;quot;Bring ihn hierher in die Küche. Da können wir uns mit ihm unterhalten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wulf nickt kurz und bringt den Gefangenen in die Küche. Dort setzt er ihn auf einen Stuhl und stellt sich hinter ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quendan in der Zwischenzeit...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan kauert derweil immer noch versteckt im Wald und lauscht. Die Geräusche waren zunächst nur Geräusche des Waldes, doch nunmehr meint er eine Gestalt sich von Baumstamm zu Baumstamm bewegen zu sehen. Offenbar hat diese ihn aber noch nicht entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan wartet weiterhin ab und schaut zu welches Ziel sich die Gestalt bewegt. Die Person bewegt sich weiter leise Richtung Waldrand und verharrt dort, scheint den Platz zu beobachten. Dann nimmt sie einen Gegenstand aus der Tache, etwa faustgroß, macht einige kleine Bewegungen. Dann ist kurz eine schwacher, bläulicher Lichtschimmer zu erkennen bevor sie den Gegenstand wieder in einer Tasche verstaut. Die Gestalt wendet sich dann herum und schleicht zurück in Richtung Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan überlegt, ob er der Gestalt unbemerkt hinterherschleichen kann, wägt seine Chancen ab, und kommt dann zum Schluss, das die Chancen nicht schlecht stehen. Die Gestalt rechnet nicht mit einem Verfolger, andererseits ist es recht dunkel und der Waldboden sicherlich nicht angenehm, um darüber zu schleichen. Die Gestalt bewegt sich weiter im Wald um das Haupthaus herum, offenbar in Richtung der Seite, auf der es geschickter ins Tal geht, als über den nahen Steilhang. Quendan selbst versteckt sich im Wald nahe des Zugangs zur Küche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan beschliesst, der Gestalt hinerherzuschleichen, zumindest soweit, bis ein Ziel bzw. eine beständige Richtung erkennbar ist, in welche sich die Gestalt bewegt, oder bis sich während des hinterherspionierens ein bemerkenswertes Ereignis eintritt. (aprupter Richtungswechsel der Gestalt, Verharren, lautes Knacksen durch Quendan o.ä.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestalt schleicht in Richtung des Weges ins Tal. Zunächst ist sie sehr vorsichtig, je weiter sie sich aber vom Haus entfernt, desto schneller und auch unvorsichtiger beweget sie sich weiter. Quendan entspannt langsam ein wenig, war das lautlose Bewegen bisher doch eher schwierig und ungewohnt, doch in genau diesem Augenblick, als sich beide schon auf dem Weg ins Tal befinden, tritt Quendan auf einen kleinen Ast. Die Gestalt bleibt ruckartig stehen und verharrt regungslos. An dieser Stelle gibt es links und rechts des Weges noch Gebüsch, hinter Quendan, vielleicht in zwei drei Schritt Entfernung führt der Hauptweg entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein..&amp;quot; denkt Quendan sich. Hier ist es die richtige Zeit, die Verfolgung abzubrechen. Quendan duckt sich, dreht sich etwas, damit seine schmale Seite zum Verfolgten zeigt und geht einen Schritt zur Seite, um besser mit dem Hügel zu verschmelzen. Dann wartet er ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestalt verharrt noch eine Weile regungslos und dreht sich dann ruckartig herum. Sie späht in die Dunkelheit, wendet sich dann aber wieder ab und schleicht leise davon. Sobald die Gestalt aus dem Sichtfeld verschwunden ist, wagt auch Quendan wieder zu atmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan begibt sich schleichend und vorsichtig wieder zurück zur &amp;quot;Unterkunft&amp;quot;, die er nach einem kurzen Weg durch Dämmerlicht erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Verhör==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius schaut derweil kurz zur Küchentür rein und meint: &amp;quot;Guntram kannst du untersuchen, ob das einer der Amandati ist? Falls er kein Amandatus ist sollten wir wissen warum er sich hier rumtreibt. Ich gehe wieder den Eingang bewachen.&amp;quot; Sofort verschwindet Waltharius wieder und geht zur Eingangstür, um dort wieder einsatzbereit zu sein. Draußen herrscht weiterhin Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Küche haben Guntram und Pieken-Wulf derweil den unbekannten an eine Stuhl gebunden. Guntram baut sich vor ihm auf und stellt ihm einige Fragen: &amp;quot;Wer bist du? Warum bist du hier? Was machst Du um diese Zeit mittem im Wald? Warum hast du diesen Mann (er deutet auf Pieken-Wulf) angegriffen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Ich bin nur einer von vielen. Ihr habt etwas, dass wir wollen. Entweder Ihr macht, dass Ihr wegkommt oder wir setzten Euch fest oder töten Euch gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram denkt bei sich: &amp;quot;Definitiv kein Amandatus!&amp;quot; bevor er dem Fremden einige Fragen stellt: &amp;quot;Wer ist &amp;quot;wir&amp;quot; und wieviele seid Ihr? Warum glaubt Ihr, uns festsetzen zu können? Wer legitimiert Euch dazu?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Wir sind der Erleuchtete Ordo Mechanicus und wir werden Euch gefangen nehmen oder töten, weil wir das können. Wer uns ... legitimiert? (Er grinst breit) ... man nennt es das Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesicht von Guntram ist eiskalt, als er antwortet: &amp;quot;Erstens lasse ich mich nicht von irgend einem dahergelaufenen, blöd-grinsendem Depp einfach so gefangen nahmen - es sieht im übrigen ja eher danach aus, als ob wir Euch gefangen nehmen - und zweitens ist noch lange nicht entschieden, wer hier der Stärkere ist. Ich glaube, ihr überschätzt Eure Macht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Ihr mögt mich gefangengenommen haben, die anderen, die kommen, dagegen sind frei. Ich bin nicht wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Du bist ein Dummschwätzer und ein Phantast! Und Du hast mir immer noch nicht gesagt: Wie viele? Es reicht mir auch schon die Zahl derer, die heute Nacht hier im Wald unterwegs sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Im Wald sind wohl nur eine Handvoll. Die werden aber wohl schon längst über alle Berge sein. Und die anderen, die hierher kommen? Nun, hundert werden wohl nicht reichen, mein Herr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Und wann kommen die?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Wie spät ist es?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram schaut kurz aus dem Fenster, fühlt in sich hinein (Grad der Müdigkeit) und sagt: &amp;quot;Ich schätze, es ist jetzt so gegen sieben &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: So wörtlich habe ich das nicht gemeint, aber vielleicht solltet Ihr es wörtlich nehmen. (Er grinst.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram gibt ein genervtes Grummeln von sich, bevor er weiterspricht: &amp;quot;Soll ich daraus schließen, dass deine Kollegen bei Sonnenaufgang kommen? Oder was sollte dieses &#039;aber vielleicht solltet Ihr es wörtlich nehmen&#039;?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fremde zuckt nur die Schultern und grinst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es im Wald vor der Hütte inzwischen ruhiger geworden zu sein scheint, beschließt Waltharius am Waldrand vor der Hütte einen kleinen Patrouliengang zu machen. Er macht sich hierzu auf den Weg und versucht dabei ein möglichst geringes Ziel abzugeben. Vom Waldrand aus versucht er dann Geschehnisse im Wald und unten im Tal zu erkennen. Möglicherweise ist noch ein Schimmer von Fackeln oder einem Lagerfeuer zu erkennen. Waltharius tritt also den kurzen Weg zu der kleinen Kappelle an, von der man einen gewissen Blick ins Tal hat. Von dort aus sieht man am Rand des Sichtfelds am Horizont noch Rauch, der von einem großen Feuer stammen könnte. Ein Feuerschein ist nicht mehr zu sehen, allerdings steht die Sonne auch schon niedrig am Horizont und es wird rasch heller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Prior Anselmo erwacht schließlich, zieht sich rasch an und gesellt sich zu den anderen. Noch ein wenig schlaftrunken meint er zu Guntram:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Idee die Platten aus Holz nachzubauen halte ich für schlecht durchführbar. Dafür brauchen wir das richtige Werkzeug, eine größere Menge passendes Holz und mehrere Tage Zeit. Ich werde versuchen aus Weidengeflecht und Lehm die Platten nachzubauen.&amp;quot; Er blickt sich um und bemerkt, dass Guntram gerade mit einer Person beschäftigt ist, die an einen Stuhl gefesselt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram dreht sich zu Anselmo um und straft ihn mit einem düsterem Blick. Dann wendet er sich wieder dem Gefangenem zu: &amp;quot;Tja, da Du es mir nich sagen willst (und auch leider gehört hast, was Anselmo gerade gesagt hat), wirst Du wohl für eine gewisse Zeit unser Gast bleiben.&amp;quot; Er winkt Pieken Wulf zu sich. &amp;quot;Kümmer Dich doch bitte um unseren &#039;Gast&#039;.&amp;quot; Danach beginnt er, sein Vesper für die Exkursion zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius merkt sich die Richtung in der der Rauch aufgestiegen ist und setzt seinen kleinen Patrouliengang fort. Er läßt sich dabei Zeit, um möglichst alles im Wald gesehen zu haben. Waltharius kehrt so zur Lichtung mit dem Haupthaus zurück und umrundet sie einmal, den Blick dabei auf den Wald gerichtet, wo alles normal erscheint. Sobald sich etwas mehr Leben auf der Lichtung zeigt geht Waltharius zu Guntram, um sich mit den Anderen über die Aufgaben und Vorhaben des heutigen Tages zu einigen, denn es gibt einiges zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius trifft Guntram kurz bevor die Morgenandacht beginnt und meint: &amp;quot;Guntram, wir sollten nach der Morgenadacht mit den Anderen kurz absprechen, was diesen Tag an Arbeiten so ansteht und was wir zu tun gedenken. Doch laßt uns jetzt die Morgenandacht halten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie weiter?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Morgenlob tritt Bruder Guntram aus der Kapelle, um sich auf den Weg in den Wald zu machen. Er hat Schreibzeug dabei, um sich Notizen und Skizzen von der Umgebung zu machen. Ein Vesper hat er ebenfalls eingepackt. Er schaut sich um, ob ihn jemand begleiten möchte. &lt;br /&gt;
Waltharius zu Guntram: &amp;quot;Wartet nicht so schnell, wir wollten doch noch kurz besprechen, was heute zu tun ist. Und ihr solltet auf keinen Fall alleine in den Wald gehen. Seht wie Richard zurückgekommen ist und der Mann ist sicherlich wehrhaft. Außerdem habe ich noch den Rauch, der von einem größeren Lagerfeuer stammen könnte in der Richtung gesehen.&amp;quot; Dabei deutet Waltharius in die Richtung in der er vor der Andacht den Rauch gesehen hat. &amp;quot;Ich werde die restlichen Leute in der Hütte zusammentrommeln, wir treffen uns dann vor der Hütte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius geht zügig los und trommelt die Leute die sich in der Hütte befinden, und an den Entscheidungen mit Teilhaben wollen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bringt seinen Plan vor, im Wald nach möglichen Plätzen zu schauen, von denen aus eine gute Verteidigung möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Die Idee ist gut, vielleicht können wir auch Hinterhalte und Fallen stellen. Allerdings sollten wir auch diesen Platz hier im Auge behalten, damit uns die Platten nicht abhanden kommen. Weiterhin sollten wir auch hier eine Verteidigung aufbauen, und auch Quendans Idee mit einer Plattenkopie umsetzen. Wir sollten Trupps bilden, die all dieses umsetzen. Wer soll mit Euch Bruder Guntram den Wald erkunden gehen? Und wer beteiligt sich an den anderen beiden Vorhaben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ich denke, zwei weitere sollten reichen. Vier Augen sehen besser als zwei. Und das dritte Paar kann nach potentiellen Gefahren Ausschau halten. In Klartext: Mich sollte einer begleiten, der gut kämpfen kann und einer, der sich gut im Wald auskennt.&amp;quot; Er schlielt in Richtung Haupthaus zu den Einheimischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das hört sich vernünftig an. Mit den Verbliebenen werde ich dann hier die Plattenkopie anfertigen und hier eine Verteidigung aufbauen, auch wenn ich für letzteres nur halbwegs eine Idee habe. Ihr solltet nur aufpassen wenn Ihr zurückkommt, wir werden warscheinlich ein paar Fallen aufgebaut haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ähm ... bitte seid vorsichtig mit den Fallen. Ich möchte nicht von meinen eigenen Leuten &#039;erschlagen&#039; werden. Wir werden auf exakt dem selben Weg zurücklaufen, auf dem wir das Lager verlassen. Also baut dort noch keine Fallen auf.&amp;quot; Er verabschiedet sich, geht rüber zum Haupthaus und überredet dort zwei &#039;Einheimische&#039;, ihn zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Waltharius geht die Gebäude und Umgebung nach für den Plattenkopie Bau und für den Fallenbau geeigneten Gegenständen absuchen. Dabei hält er speziell nach Balken, Brettern, elastischen Stäben und Ästen und Seilwerk Ausschau. Die meisten Fallen werden in der Art zurückgebundene Äste, die durch ein Seil ausgelöst angespitzte Stöcke in den Gegner hauen, oder schwere Steine, die von weit oben aus den Bäumen herausschwingen sein. Ausgelöst wird unterschiedlich mit Stolperleinen, oder von einem Wächter per Zugseil. Nach etwa einer Stunde hat Waltharius einigen Kram, wie Balken, Bretter und Seilwerk zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach geht Waltharius Quendan aufsuchen, da dieser das Tuch mit dem Abdruck für die Plattenkopie hat. Waltharius fragt Quendan: &amp;quot;Meister Quendan, welche Eigenschaften muß die Plattenkopie haben? Beziehungsweise könnt Ihr euch um den Plattenbau kümmern?&amp;quot; Ich würde gerne am Rand der Lichtung mit ein paar Helfern ein paar Fallen aufbauen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zu Waltharius: &amp;quot;Die Plattenkopie müssen nur ungefähr einer richtigen Platte entsprechen. Wir sollten auch nicht zuviel Zeit hierfür investieren, da die Anderen bei genug Zeit herausfinden werden was sie wollen...es soll sie ja nur Zeit kosten und verwirren...Sucht ein paar größere Holzbretter, die wir auf das richtige Mass sägen können. Falls die Bretter nicht lang genug sind, sollten sie in der richtige Dicke sein. Dann nehmt Kohle und bestreicht damit die Platten so schwarz wie möglich. Mit meiner gelben Kreide werde ich dann Symbole aufmalen, die ein Imitat der Jore..äh Plattenkon..nunja, Plattensigillen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu Quendan: &amp;quot;Wenn es nur auf die Form ankommt, geht auch ein quadratisch befüllter Strohsack? Das liese sich sicherlich am allerschnellsten bewerkstelligen. Am Ofen ist der dann auch gleich schön schwarz gemacht, die Töpfe sind danach etwas sauberer. Aber mal kurz schauen, vielleicht sind bei den zusammengetragenen Brettern ein paar, die man nur aneinander und übereinander zu legen braucht. 2 - 3 Bretter für eine untere Lage und ebensoviele quer oben drauf. Damit sollte sich auch ein dickes Quadrat bewerkstelligen lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius schaut kurz bei den paar zusammengetragenen Balken und Brettern nach und stellt fest, dass zwar kein einzelnes Brett die notwendige Dicke hat, wenn man aber verschiedene Bretter zurechtsägt und übereinanderlegt, dann liese sich schon eine Holzplatte konstruieren, die in ihren Ausmaßen einer Platte gleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius glaubt die geeignetsten Bretter aus dem Haufen raus, sie dürfen auch schon ein bischen morsch, aber nicht feucht sein, damit sie sich besser sägen lassen. Danach stelle er für die Oberfläche die Bretter zusammen, die nebeneinandergelegt ohne Lücke und ohne in der Breite zugesägt werden zu müssen, die richtige Plattenbreite erreichen. Danach gibt er sie zum zurechtsägen. &lt;br /&gt;
Zum erreichen der Plattendicke werden Latten wie bei einem Bilderrahmen im Ring gelegt. Die Platte wird damit hohl. Dann noch ein paar Bretter drunter, wenn es da ein paar spalten hat, soll nicht stören. Das ganze wid mit möglichst wenig Nägeln zusammengenagelt. Mit einem Lappen wird dann der Ruß vom Kochgeschirr auf die Konstruktion übertragen. Danach kann Quendan die Zeichnungen auftragen. Nach knapp zwei Stunden ist das Werk vollbracht. Auf eine Entfernung von einigen Dutzend Schritten könnte man die Kopie wohl mit dem Original verwechseln. Allerdings verfällt die Täuschung mit jedem Schritt den man näher kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Quendan der Kopie widmet, geht Waltharius an den Fallenbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hügel ist nach Norden und Westen sehr steil. Dort reicht es große Holzrugel und Steine bereit zu legen, die man etwahigen Angreifern, die aus aus den Richtungen kommen, entgegenrollen lassen kann.&lt;br /&gt;
Im Osten ist der Hügel nicht ganz so steil, dafür aber mit viel Buschwerk bewachsen. Dort macht es Sinn einige Fallen aufzustellen, die sowohl Lärm machen, als auch einzelne Angreifer verletzen. Diese Fallen funktionieren in der Art wie bei einem Bogen zurückgebogener Ast, der mit spitzen Hölzern versehen beim zurückschnellen, dort anschleichende Leute verletzt. Angefangen wird dort mit den wahrscheinlichsten Angriffswegen. &lt;br /&gt;
Nach Süden zu ist der Hügel sehr flach und nur mit hohen Bäumen bewachsen. Dort lassen sich an langen Seilen Stämme und Steine in Großer Höhe Aufhängen, die über eine Auslöseschnur ausgelöst quer über Pfade und kleinere Lichtungen schwingen.&lt;br /&gt;
Waltharius versucht dazu drei bis vier geeignete Trupps zusammen zu stellen, die die jeweiligen Aufgaben bewerkstellign können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
thomas: Von mir aus stehen im Moment keine weiteren Aktionen an. Außer Stefan oder jemand anderes brauch noch eine weitere Beschreibung...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Noch was organisatorisches: Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Charaktere, die hier schon länger nicht mehr bespielt worden sind, abgereist sind. Dmit wären also noch Quendan, Waltharius und Guntram an Spielercharakteren anwesend. Meinungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan S.: Arwed hat ein starkes Interesse an den Vorgängen und bleibt daher bei Quendan vor Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas: Von mir aus ok. Ich versuche zwar gerade Simone dazu zu bringe, doch etwas mitzumachen, aber ihr ist die Erholung vom Hausbau wichtiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: &amp;quot;Sie haben uns alle verlassen ... *heul*&amp;quot; - aber jetzt mal im Ernst: das ist schon in Ordnung so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: Wie immer, wenns ernst wird sind die ganzen Krieger weg. Nun denn, das muß auch so gehen, der Eine wird Waltharius schon beistehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Guntrams Ausflug in den Wald==&lt;br /&gt;
Guntram wandert mit zwei der Einheimischen in den Wald, auf der Suche nach einem Platz, der gut zu verteidigen wäre. Die drei streifen einige Zeit umher, stellen dann aber fest, das die Ebene, auf der das Gasthaus und die Kapelle stehen, die höchste in der weiteren Umgebung ist. Um die Ebene und Lichtung herum fällt das Gelände mehr oder weniger steil ab. Im umliegenden Wald gibt es zwar Stellen, die einigermaßen zu verteidigen wären, weil zu drei Seiten das Gelände abfällt, aber an mindestens der vierten steigt die Umgebung an, eine ideale Gelegenheit für eventuelle Angreifer, mit Fernkampfwaffen den Belagerten den Garaus zu machen. Die bisherige Suche blieb also ohne Erfolg und je länger die drei suchen, desto offensichtlicher wird, das die Ebene noch am besten zu verteidigen ist, jedenfalls wenn man genügend Leute und Material besitzt. Mit dieser Erkenntnis kehren die drei zur Mittagszeit zurück zum Lager, wo sie den anderen Bericht erstatten. Guntram schließt mit den Worten: &amp;quot;Hoffentlich kommt die heilige Miliz bald.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gelehrtengespräche==&lt;br /&gt;
Im Laufe des Morgens nimmt Arwed Quendan zur Seite, um mit ihm einige Worte zu wechseln. &amp;quot;Bei Deinem gestrigen Gespräch mit dem Amandatus hast Du die 1000jährige Prophezeiung zitiert - &#039;Dann wird er den Weg seiner Brüder und Schwestern gehen und einen Schlüssel preisgeben, und die jungen Söhne und Töchter der Unschuld werden einen Weg beschreiten, der sie schließlich in das Erste Gefecht führt&#039;. Den Schlüssel zum Tor der Unschuld besitzen wir - das hat der Amandatus sogar selbst gesagt. Sind wir demnach auch Reisende und noch tiefer in die Geschichte verstrickt, als uns bis dato bewußt ist?&amp;quot; Arwed grinst verschmitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber eigentlich wollte ich noch etwas praktischeres ansprechen, als lediglich zu philosophieren. Ich hatte vom ersten Augenblick seines Auftretens den Eindruck, daß der Amandatus - ebenso wie der Eine - lediglich seinen eigenen Willen verfolgt. Der Amandatus wird dafür sorgen, daß die Platten nicht entfernt werden; seinem Gespräch nach zu urteilen sind ihm die Randbedingungen völlig egal: Ob der EOM sich hier herumtreibt oder ob er von Gläubigen umgegben ist, scheint ihn nicht zu kümmern. Die Reisenden werden einen Weg finden, ihre Seele hierher zu transportieren, und mehr braucht er nicht. Ich glaube daher nicht, daß er uns bei der Verteidigung des Ortes helfen wird. Unsere Position sieht auch nicht so rosig aus, als daß wir sie ernsthaft halten können. Das einzige, das die resttlamanische Gruppe noch machen kann, ist mal wieder beobachten... hast Du eine Idee, wie wir hierfür die Situation verbessern können? Einen Beobachtungsposten errichten und den ähnlich tarnen wie ich es bei den Platten versucht habe? Oder siehst Du weitere Möglichkeiten, das Geschehen zu beobachten, wenn der DOM hier anrückt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, auch ich gehe davon aus, dass die Platten durch den DOM nicht von diesem Ort entfernbar sind. Zumindest werden Sie sehr lange brauchen...und genau dies ist einer der beiden Punkte, um die es geht.&lt;br /&gt;
Es geht mir bei der Verteidigung nicht darum, die Oberhoheit über die Platten oder diesen Ort zu haben, denn dieses Ziel halte ich in Anbetracht unserer Personalstärke und Kampfkraft für nicht haltbar. Mir geht es darum, dem DOM so wenig Zeit wie möglich zu geben, die Platten zu analysieren und mit Ihnen etwas anzustellen.&lt;br /&gt;
Sollten wir ernsthaft angegriffen werden und in Bedrängnis kommen, setze ich auf eine vorbereitete Flucht (d.h. auch ein Fluchtweg und ein Fluchtziel sind zu schaffen.). Zweitens geht es um den Zugang zu diesem Ort. Je mehr der DOM Zeit hat, sich an diesem Ort einzunisten, desto schlechter stehen für uns spätere Zugangschancen. Wenn wir ihn andererseits lang genug hinhalten können, trifft evtl. Verstärkung aus Tlamana ein. Außerdem gibt es in der Angelegenheit der Verstärkung auch noch die Reisenden, von denen die Ersten wohl bald eintreffen werden. Auch dies macht es dem DOM schwerer. Und sollte die Heilige Miliz ankommen, ist dieses Thema sowieso erledigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie du bemerkst, gehe ich nicht von unserer Beobachter Position, sondern von einer aktiven Rolle aus. Auch wenn ich im Moment stark auf die Verzögerungen für den DOM ausgerichtet bin, beschäftigt mich andererseits die Situation mit der Dualität der Platten. Sie gehören einerseit vollkommen magischer, jorenaähnlicher Natur und andererseits geistig gesehen zum Einen. Die Platten wurden durch andere jorenaähnliche Kosntrukte gesichert, die dämonischer Art waren. Also für mich ist die eine Seite magischer Natur und die andere ceridischer/dämonischer. Hierdrüber liesse sich bei einigem Nachdenken noch etwas über die Art der Beiden herausfinden. &lt;br /&gt;
Ein weiterer Punkt in meinen Überlegungen betrifft den Amandatus und seine Werdung. Mir über Zweiteres Gedanken zu machen, ist mir in der augenblicklichen Situation zu viel. Aber mit ihm reden könnte uns einige weitere Einsichten geben. Geklärt ist die &amp;quot;Söhne und Töchter&amp;quot;, womit wohl die jungen Menschen (seit 500 Jahren?) gemeint sind. Damit blieben aus diesem, mir wichtigen Satz, noch zwei Passagen. &amp;quot;ging er den Weg seiner Brüder und Schwestern&amp;quot; und &amp;quot;das erste Gefecht&amp;quot;. Die Natur des Zweiten und die Eigenschaften oder Namen der Ersteren wären meiner Meinung nach hilfreiche Informationen. Vielleicht ergibt sich nochmals die Zeit mit ihm zu sprechen, bevor die anderen potentiellen Amandati ankommen und er sich um sie kümmern muss. &lt;br /&gt;
In deren Fall wir ja wohl ganz eindeutig beobachten wollen und wir uns vom DOM nicht abdrängen lassen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed nickt. Dann meint er: &amp;quot;Das philosophieren muß erst einmal hintenanstehen. Hast Du schon konkrete Vorstellungen für einen geordneten Rückzugsplan? Falls ja, würde ich Dich bitten, diesen auszuarbeiten. Ich werde den Tag nutzen, in verschiedenen Abständen zu diesem Ort möglichst gute Anknüpfungspunkte für Resonanzbrücken zu schaffen - sollten wir hier vertrieben werden und später wiederkommen wollen, ist sowas sicher zu unserem Vorteil. Wenn dann noch Zeit bleibt: Meinst Du, es wäre besser, sich auf eine Schaffung einer Beobachtungsmöglichkeit zu konzentrieren, oder die Fallen im Wald arcan zu stärken?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ich denke beides hat seinen Sinn.&amp;quot; Er denkt kurz nach und sagt dann: &amp;quot;Ich denke die Schaffung von Möglichkeiten zur Beobachtung wären an diesem Ort besonders interessant. Ich würde ihnen den Vorzug geben. Und ja, die Ablenkungen sind fertig. Der Schutz des Hauses ist auch so weit vorbereitet, wie ich mit vorhandenem Material durchführen kann. Ich werde mich an die Fluchtmöglichkeiten machen....achja, dem Nexus haben wir ja auch was geschrieben...ich hät´s fast vergessen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Außerdem gehe ich sicherheitshalber noch mal an die Stelle schauen, wo der DOM gestern Nacht magisch aktiv war...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tlamanische Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Quendan geht an die Stelle und wirkt ein &amp;quot;Magieerkennen&amp;quot;. Allerdings findet sich dort kaum eine magische Strahlung vor. Wenn hier Magie gewirkt wurde, dann geht sie inziwschen längst im Rauschen unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed bereitet zwei Konstrukte vor: Ein Auge und ein Ohr zur Beobachtung des Platzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Auge sucht Arwed einen Baum mit einem (augförmigen) Astloch mit Blick auf den Platz. In das Astloch baut Arwed sein Konstrukt ein; es besteht aus einer Lochblende (wie für eine Lochkamera) und einer Projektionsrückseite. Die Rückseite ist auf der Außenseite (Projektionsfläche) weiß, auf der Innenseite mit den &amp;quot;arwedtypischen&amp;quot; Zeichen versehen. Eine zweite Holzplatte, die in Arweds Analysekästchen paßt, trägt das Gegenstück zu dem Konstrukt auf der Projektionsfläche. Hierdurch kann über eine Resonanzbrücke das Bild auf das mattierte Glas in dem Analysekästchen gelangen; die Schutz- und Isolierungskonstrukte in dem Analysekästchen sorgen für ein zusätzliches Maß an Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Soll die Platte dann hier das Gegenstück zum Herumtragen sein? -- Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:PdU-Tag3-AugeSkizze.png|400px|Skizze Augen-Konstrukt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ohr besteht aus zwei aus Bast geflochtenen, sich nach innen verjüngenden Schnecken, in die ein Pergamentstreifen mit einem weiteren von Arweds Konstrukten eingewoben wird. Eines der beiden dient als Ohr vor Ort und wird entsprechend versteckt; am anderen kann man - statt dem Meeresrauschen - die Geräusche an der Gegenstelle hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Wie groß soll die Reichweite sein? (Je weiter desto eher klappt es nicht oder nicht immer...) -- Lausch-Reichweite oder Übertragungsreichweite? Das Lauschen dürfte um so besser funkionieren, je größer ich die Muschel baue. Das hängt von der Umgebung ab, wie gut ich das Ding verstecken kann... die Übertragung sollte nur von der Qualität der Resonanzbrücke sein; gewünscht ist hier eine &amp;quot;safe distance&amp;quot;, so daß die Beobachtung aus sicherer Entfernung und ohne Angst vor Entdeckung durch Patrouillen erfolgen kann. Mehr ist natürlich immer besser :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Am Abend==&lt;br /&gt;
Nachdem die noch verbliebenen Heligonier zusammen mit den Ansässigen Fallen aufgestellt haben und auch die Plattenkopie fertiggestellt ist, ist der Nachmittag schnell vergangen. Die Ansässigen patrouillieren am der Lichtungsrand entlang und spähen in den Wald. Das Wetter ist zwar sonnig und nicht zu heiß, aber dennoch liegt eine unbestimmte Spannung in der Luft. Guntram, Waltharius und Quendan fassen die Lage noch einmal zusammen:&lt;br /&gt;
Die Plattenkopie ist unter dem Boden des Haupthauses verborgen und die Bodenbretter wieder notdürftig vernagelt. Die Originalplatten sind in der Kapelle untergebracht, die Lichtung ist mit Fallen mehr oder weniger umgeben, allerdings sind diese provisorisch und der Ring hat sicher ein paar Lücken, dennoch zufriedenstellend für die inverstierte Zeit. Waltharius kennt die Lage der Fallen genau, auch die anderen wurden informiert. Die Ansässigen halten Wachen und patrouillieren. Ach ja, und von der heiligen Miliz ist noch nichts zu sehen... und wird es wohl auch auf absehbare Zeit nicht, Tage wird es in jedem Fall dauern, vielleicht länger, natürlich nur wenn jemand sie verständigt hat, also auch mehr oder weniger heil in Heligonia angekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu Guntram, Quendan und Arwed: &amp;quot;Wir sollten uns diese Nacht an den Wachen beteiligen, auch wenn jeder einzelne von uns vielleicht nur wenig ausrichten kann. Ist eine Einteilung in 4 Wachen für euch Ok? Ich würde die dritte Wache gleich nach Mitternacht übernehmen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed lächelt darauf hin zynisch: &amp;quot;Natürlich werde ich mich an den Wachschichten beteiligen; auch wenn ich vielleicht nicht viel ausrichten kann - allemal besser, als im Schlaf erdolcht zu werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, natürlich werden wir auch Wache halten. Welche möchtet Ihr, dass ich übernehme ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram meldet sich für die letzte Wache bis zum Sonnenaufgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Jemand der noch die Schlafenden wecken kann, erreicht weit mehr als nichts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot; Nun, da wir unsere Verteidigung im Groben vorbereitet haben, schlage ich vor, dass wir auch an einen vielleicht notwendigen Rückzug denken. Da wir wohl auf der Lichtung als letzte Bastion das Haus haben, sollten wir uns Gedanken machen, an welcher Stelle wir das Haus verlassen und wohin wir fliehen könnten. Habt Ihr bei Euerer Exkursion heute Vormittag vielleicht eine passende Stelle gefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ich denke, dass wir als erstes zu der kleinen Hütte am Fuß des Berges fliehen sollten. Dort könnten wir einige Dinge deponieren bzw. verstecken, die wir für eine längere Reise - ich möchte nicht sagen Flucht - brauchen. Wie sollten uns Rucksäcke packen, die wir dann so schnell wie möglich runterschaffen sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ich stimme zu, daß wir zu einer Flucht bereit sein sollten. Allerdings möchte ich nicht auf ein leicht auffindbares Depot bauen, speziell was ist, wenn der Feind genau von dort kommt, dort sogar seine Ausgangsbasis für Angriffe gegen uns aufgebaut hat? Warscheinlich ist es besser einen minimale Rucksack bereit zu stellen, der uns ein 2 - 3 tägiges Durchschlagen nach Heligonia ermöglichen sollte. Wir würden auf einer Flucht eh kaum schlafen. Ich denke, daß man uns nicht viel länger als einen Tag verfolgen wird. Andererseits wird der DOM damit rechnen, daß wir Hilfe holen werden, und zu verhindern suchen, daß dieser Platz von Heligoniern wiedergefunden wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Das Problem ist: wir wissen nicht, von welcher Seite der Feind kommt. Wir können ja zwei Depots einrichten, in jeder Richtung eines. Die wichtigsten Dinge würde ich ohnehin am Mann behalten. Ich will bei einer hektischen Flucht nicht noch mein Gepäck mit dem Proviant suchen müssen. Und wenn wir den Hang hinunterrennen müssen, ist ein großer und schwerer Rucksack nur hinderlich. Ich schlage vor, wir deponieren unser Reisegepäck einerseits bei der Hütte am vorderen Hang, unterhalb der Rückseite der Kapelle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[@Stefan: Guntram wird über die Nacht hin etwas &amp;quot;in Zwiegespräch mit dem Einen und seinem Gedächtnis treten&amp;quot;. Ich schicke Dir deswegen eine Mail.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich gehe davon aus, dass wir, mehr oder weniger, eingekreist werden und wir uns im Falle einer Flucht irgendwo durchschlagen müssen. Ich sehe ein Depot als sinnvoll an, was entgegengesetzt vom Lager der anderen liegt. Dort ist es am unwahrscheinlichsten, dass sie sein werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Das ist sehr wahrscheinlich, da gebe ich Dir recht. Bleibt nur die Frage, wo wird deren Lager sein? Hast Du schon was gefunden? Ich habe bei meiner Wanderung leider nichts entdeckt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ich brauche kein Depot. Fast alles was ich auf einer Flucht benötige trage ich am Leib oder bei mir. Als da währen Kleidung, Waffen und ein Messer. Verbleibt nicht viel, ein Stück Tuch und etwas Seil für ein behelfsmäßiges Zelt, einen weiteren Umhang, etwas zu essen und zu trinken. Brauche also nur dafür zu sorgen, daß ich den Rucksack jederzeit mitnehmen kann, und das geht am besten wenn dieser hier in meiner Nähe ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Mein persönliches Hab und Gut habe ich auch am Mann. Mir geht es nur um die notwendige Ausrüstung einer Flucht, nämlich hauptsächlich Proviant, Waffen, Decken, evtl. ein Zelt, usw..&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius lächelt: &amp;quot;Ich habe ein Zelt da, und es sind auch noch die Maultiere da, die den ganzen Kram getragen haben, aber auf einer Flucht müssen wir schon deutlich schneller vorankommen als auf dem Pilgerzug hierher, wenn wir nicht gleich von irgendwelchen Häschern niedergestreckt werden wollen. Außerdem müßt Ihr das Wasser und das Brot in Eurem Proviant jeden Tag wechseln, sonst wird das Zeug ungesund. Und ich habe nur eine Armbrust, kann also keine weitere irgendwo deponieren.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Tag3&amp;diff=255</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Tag3</title>
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		<updated>2006-01-19T18:13:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Am Abend */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Am frühen Morgen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein Großteil der Nacht durchgearbeitet worden ist, fallen alle schnell in einen tiefen Schlaf, der jedoch nich lange währt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Magister Quendan! Wacht auf!&amp;quot; flüstert eine Stimme direkt an des Magisters Ohr. Quendan schreckt auf, meint er sei gerade eben erst eingeschlafen, und in der Tat ist es drauße noch dunkel. Die Umbegung ist zunächst noch sehr verschwommen, doch ein paar Mal Blinzeln und schon erkennt er, dass einer der hier Ansässigen vor ihm steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Herr! Da draußen im Wald, wir glauben da ist jemand... oder mehrere... Wir haben Wache gehalten und vor ein paar Momenten haben wir jemanden bemerkt. Wir haben jemanden nachsehen geschickt. Ich gehe jetzt auch die anderen wecken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansässige wartet keine Reaktion ab, sondern begibt sich schnell und leise zu den anderen und weckt sie mit ähnlichen Erklärungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan kneift ein paarmal die Augen zusammen und schwingt die Beine aus dem Bett. Ein kurzes knacksen der Füße, als Gewicht auf sie kommt, ein paar Kniebeugen, um den Puls schnell hochzukriegen, dann schnappt sich Quendan seinen Mantel, wirft ihn um und greift zu seiner Tasche. Dort holt er einen Dolch und einige wenige Zauberutensilien hervor. Die ersten Schritte noch etwas steif, begibt er sich die Treppen hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius, von der Graberei noch etwas geschafft und wenig ausgeruht schaut sich kurz etwas zerknittert um. Danach wirf er sich eine Robe über schlupft in die Stiefel, stülpt sich irgendwie den Helm auf den Kopf, grabscht sich Armbrust, Bolzen und Schild. Erst danach versucht er auszumachen, wo die anderen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer gewissen Orientierungszeit macht Waltharius die Armbrust schußbereit und versucht durch die Tür die Lage auf dem Hof zu erspähen.&lt;br /&gt;
Quendan kommt zu Waltharius und flüstert: &amp;quot;Ich gehe über die Küche rum raus...&amp;quot; und schlupft davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram, der die Nacht über geschlafen hat, krabbelt aus seinem Bett und zieht sich langsam an. &amp;quot;Der Eine wird uns schon beschützen.&amp;quot; sagt er gähnend in Richtung Bruder Waltherius, bevor er sich auf den Weg in Richtung Toilette macht. In der Tür dreht es sich nochmals um. &amp;quot;Und der Amandatus ist ja schließlich auch noch da!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius blickt durch die Tür nach draußen. Draußen ist es noch dunkel, am Horizont ist das erste Licht zu erahnen. Man sieht nur den leeren Platz und die Feuerstelle, die noch ein wenig glimmt. An einen Baum gepresst steht einer der Ansässigen - Tucco, der Koch - und starrt in den Wald, ohne sich zu rühren, der Rest schläft wohl noch. Aus dem Wald sind Geräusche von knackenden und brechenden Ästen zu hören. Dann sieht man Guntram den Platz betreten.&lt;br /&gt;
Da übermäßige Eile gerade nicht geboten scheint zurrt sich Waltharius erst einmal die mitgegrabschte Ausrüstung zurecht, macht Knöpfe, Gürtel und Bänder zu. Danach schenkt er dem Geschehen draußen wieder die volle Aufmerksamkeit. Waltharius fragt leise: &amp;quot;Hat auch jemand die Rückseite des Hauses im Auge?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut vorsichtig zum Hinterausgang hinaus. Nach kurzem Warten öffnet er die Tür weiter, huscht hindurch zum Wald und versteckt sich dann am Waldrand. Er wartet, ob irgendetwas zu hören ist, und in der Tat dringen Rascheln und Knacken aus dem Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco wendet sich vom Wald ab und flüstert dann zögerlich: &amp;quot;Äh, nein, ich glaube nicht. Ich geh&#039; da besser mal nachsehen.&amp;quot; Tucco eilt leise davon und lässt Waltharius alleine zurück, Guntram ist inzwischen im Haupthaus verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius murmelt noch erstaunt: &amp;quot;Verstecken sich jetzt alle hier Anwesenden hinter einem Küchenmesser und einer Armbrust? Hoffentlich sind da nur Rehe und Hirsche unterwegs.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco ist gerade hinter dem Haus verschwunden, als die Geräusche aus dem Wald lauter werden und näher kommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil im Haus begibt sich Guntram in die Küche, die er verwaist auffindet. Da er direkt nach der Laudes (also noch vor dem Frühstück) aufbrechen will, beginnt er damit, sich ein Vesper für unterwegs zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius ruft verhalten Richtung Küche: &amp;quot;He! Guntram! Da draußen tut sich ernsthaft etwas!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram brauch ein Weilchen, wird aber dann auf die leisen Rufe aufmerksam. Guntram öffnet daraufhin ein Fenster und schaut hinaus. Zunächst fällt nichts auf bis auf die Geräusche aus dem Wald, dann kommt einer der Ansässigen, Pieken-Wulf, aus dem Wald, einen weitere, unbekannte Person vor sich hertreibend. Wulf sieht ein wenig mitgenommen aus, allerdings kein Vergleich mit dem Unbekannten, der über ein blaues Auge und eine blutige Nase zu klagen hat, außerdem hat Wulf ihm offenbar die Hände gefesselt. &amp;quot;Der hat sich im Wald rumgetrieben!&amp;quot; Der Fremde trägt lederne Kleidung von dunkler Färbung, keine Taschen oder Beutel und war wohl mit einem Kurzschwert bewaffnet, das nunmehr Wulf in der Hand hält. Guntram ruft ihm zu: &amp;quot;Bring ihn hierher in die Küche. Da können wir uns mit ihm unterhalten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wulf nickt kurz und bringt den Gefangenen in die Küche. Dort setzt er ihn auf einen Stuhl und stellt sich hinter ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quendan in der Zwischenzeit...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan kauert derweil immer noch versteckt im Wald und lauscht. Die Geräusche waren zunächst nur Geräusche des Waldes, doch nunmehr meint er eine Gestalt sich von Baumstamm zu Baumstamm bewegen zu sehen. Offenbar hat diese ihn aber noch nicht entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan wartet weiterhin ab und schaut zu welches Ziel sich die Gestalt bewegt. Die Person bewegt sich weiter leise Richtung Waldrand und verharrt dort, scheint den Platz zu beobachten. Dann nimmt sie einen Gegenstand aus der Tache, etwa faustgroß, macht einige kleine Bewegungen. Dann ist kurz eine schwacher, bläulicher Lichtschimmer zu erkennen bevor sie den Gegenstand wieder in einer Tasche verstaut. Die Gestalt wendet sich dann herum und schleicht zurück in Richtung Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan überlegt, ob er der Gestalt unbemerkt hinterherschleichen kann, wägt seine Chancen ab, und kommt dann zum Schluss, das die Chancen nicht schlecht stehen. Die Gestalt rechnet nicht mit einem Verfolger, andererseits ist es recht dunkel und der Waldboden sicherlich nicht angenehm, um darüber zu schleichen. Die Gestalt bewegt sich weiter im Wald um das Haupthaus herum, offenbar in Richtung der Seite, auf der es geschickter ins Tal geht, als über den nahen Steilhang. Quendan selbst versteckt sich im Wald nahe des Zugangs zur Küche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan beschliesst, der Gestalt hinerherzuschleichen, zumindest soweit, bis ein Ziel bzw. eine beständige Richtung erkennbar ist, in welche sich die Gestalt bewegt, oder bis sich während des hinterherspionierens ein bemerkenswertes Ereignis eintritt. (aprupter Richtungswechsel der Gestalt, Verharren, lautes Knacksen durch Quendan o.ä.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestalt schleicht in Richtung des Weges ins Tal. Zunächst ist sie sehr vorsichtig, je weiter sie sich aber vom Haus entfernt, desto schneller und auch unvorsichtiger beweget sie sich weiter. Quendan entspannt langsam ein wenig, war das lautlose Bewegen bisher doch eher schwierig und ungewohnt, doch in genau diesem Augenblick, als sich beide schon auf dem Weg ins Tal befinden, tritt Quendan auf einen kleinen Ast. Die Gestalt bleibt ruckartig stehen und verharrt regungslos. An dieser Stelle gibt es links und rechts des Weges noch Gebüsch, hinter Quendan, vielleicht in zwei drei Schritt Entfernung führt der Hauptweg entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein..&amp;quot; denkt Quendan sich. Hier ist es die richtige Zeit, die Verfolgung abzubrechen. Quendan duckt sich, dreht sich etwas, damit seine schmale Seite zum Verfolgten zeigt und geht einen Schritt zur Seite, um besser mit dem Hügel zu verschmelzen. Dann wartet er ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestalt verharrt noch eine Weile regungslos und dreht sich dann ruckartig herum. Sie späht in die Dunkelheit, wendet sich dann aber wieder ab und schleicht leise davon. Sobald die Gestalt aus dem Sichtfeld verschwunden ist, wagt auch Quendan wieder zu atmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan begibt sich schleichend und vorsichtig wieder zurück zur &amp;quot;Unterkunft&amp;quot;, die er nach einem kurzen Weg durch Dämmerlicht erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Verhör==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius schaut derweil kurz zur Küchentür rein und meint: &amp;quot;Guntram kannst du untersuchen, ob das einer der Amandati ist? Falls er kein Amandatus ist sollten wir wissen warum er sich hier rumtreibt. Ich gehe wieder den Eingang bewachen.&amp;quot; Sofort verschwindet Waltharius wieder und geht zur Eingangstür, um dort wieder einsatzbereit zu sein. Draußen herrscht weiterhin Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Küche haben Guntram und Pieken-Wulf derweil den unbekannten an eine Stuhl gebunden. Guntram baut sich vor ihm auf und stellt ihm einige Fragen: &amp;quot;Wer bist du? Warum bist du hier? Was machst Du um diese Zeit mittem im Wald? Warum hast du diesen Mann (er deutet auf Pieken-Wulf) angegriffen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Ich bin nur einer von vielen. Ihr habt etwas, dass wir wollen. Entweder Ihr macht, dass Ihr wegkommt oder wir setzten Euch fest oder töten Euch gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram denkt bei sich: &amp;quot;Definitiv kein Amandatus!&amp;quot; bevor er dem Fremden einige Fragen stellt: &amp;quot;Wer ist &amp;quot;wir&amp;quot; und wieviele seid Ihr? Warum glaubt Ihr, uns festsetzen zu können? Wer legitimiert Euch dazu?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Wir sind der Erleuchtete Ordo Mechanicus und wir werden Euch gefangen nehmen oder töten, weil wir das können. Wer uns ... legitimiert? (Er grinst breit) ... man nennt es das Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesicht von Guntram ist eiskalt, als er antwortet: &amp;quot;Erstens lasse ich mich nicht von irgend einem dahergelaufenen, blöd-grinsendem Depp einfach so gefangen nahmen - es sieht im übrigen ja eher danach aus, als ob wir Euch gefangen nehmen - und zweitens ist noch lange nicht entschieden, wer hier der Stärkere ist. Ich glaube, ihr überschätzt Eure Macht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Ihr mögt mich gefangengenommen haben, die anderen, die kommen, dagegen sind frei. Ich bin nicht wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Du bist ein Dummschwätzer und ein Phantast! Und Du hast mir immer noch nicht gesagt: Wie viele? Es reicht mir auch schon die Zahl derer, die heute Nacht hier im Wald unterwegs sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Im Wald sind wohl nur eine Handvoll. Die werden aber wohl schon längst über alle Berge sein. Und die anderen, die hierher kommen? Nun, hundert werden wohl nicht reichen, mein Herr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Und wann kommen die?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Wie spät ist es?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram schaut kurz aus dem Fenster, fühlt in sich hinein (Grad der Müdigkeit) und sagt: &amp;quot;Ich schätze, es ist jetzt so gegen sieben &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: So wörtlich habe ich das nicht gemeint, aber vielleicht solltet Ihr es wörtlich nehmen. (Er grinst.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram gibt ein genervtes Grummeln von sich, bevor er weiterspricht: &amp;quot;Soll ich daraus schließen, dass deine Kollegen bei Sonnenaufgang kommen? Oder was sollte dieses &#039;aber vielleicht solltet Ihr es wörtlich nehmen&#039;?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fremde zuckt nur die Schultern und grinst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es im Wald vor der Hütte inzwischen ruhiger geworden zu sein scheint, beschließt Waltharius am Waldrand vor der Hütte einen kleinen Patrouliengang zu machen. Er macht sich hierzu auf den Weg und versucht dabei ein möglichst geringes Ziel abzugeben. Vom Waldrand aus versucht er dann Geschehnisse im Wald und unten im Tal zu erkennen. Möglicherweise ist noch ein Schimmer von Fackeln oder einem Lagerfeuer zu erkennen. Waltharius tritt also den kurzen Weg zu der kleinen Kappelle an, von der man einen gewissen Blick ins Tal hat. Von dort aus sieht man am Rand des Sichtfelds am Horizont noch Rauch, der von einem großen Feuer stammen könnte. Ein Feuerschein ist nicht mehr zu sehen, allerdings steht die Sonne auch schon niedrig am Horizont und es wird rasch heller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Prior Anselmo erwacht schließlich, zieht sich rasch an und gesellt sich zu den anderen. Noch ein wenig schlaftrunken meint er zu Guntram:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Idee die Platten aus Holz nachzubauen halte ich für schlecht durchführbar. Dafür brauchen wir das richtige Werkzeug, eine größere Menge passendes Holz und mehrere Tage Zeit. Ich werde versuchen aus Weidengeflecht und Lehm die Platten nachzubauen.&amp;quot; Er blickt sich um und bemerkt, dass Guntram gerade mit einer Person beschäftigt ist, die an einen Stuhl gefesselt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram dreht sich zu Anselmo um und straft ihn mit einem düsterem Blick. Dann wendet er sich wieder dem Gefangenem zu: &amp;quot;Tja, da Du es mir nich sagen willst (und auch leider gehört hast, was Anselmo gerade gesagt hat), wirst Du wohl für eine gewisse Zeit unser Gast bleiben.&amp;quot; Er winkt Pieken Wulf zu sich. &amp;quot;Kümmer Dich doch bitte um unseren &#039;Gast&#039;.&amp;quot; Danach beginnt er, sein Vesper für die Exkursion zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius merkt sich die Richtung in der der Rauch aufgestiegen ist und setzt seinen kleinen Patrouliengang fort. Er läßt sich dabei Zeit, um möglichst alles im Wald gesehen zu haben. Waltharius kehrt so zur Lichtung mit dem Haupthaus zurück und umrundet sie einmal, den Blick dabei auf den Wald gerichtet, wo alles normal erscheint. Sobald sich etwas mehr Leben auf der Lichtung zeigt geht Waltharius zu Guntram, um sich mit den Anderen über die Aufgaben und Vorhaben des heutigen Tages zu einigen, denn es gibt einiges zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius trifft Guntram kurz bevor die Morgenandacht beginnt und meint: &amp;quot;Guntram, wir sollten nach der Morgenadacht mit den Anderen kurz absprechen, was diesen Tag an Arbeiten so ansteht und was wir zu tun gedenken. Doch laßt uns jetzt die Morgenandacht halten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie weiter?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Morgenlob tritt Bruder Guntram aus der Kapelle, um sich auf den Weg in den Wald zu machen. Er hat Schreibzeug dabei, um sich Notizen und Skizzen von der Umgebung zu machen. Ein Vesper hat er ebenfalls eingepackt. Er schaut sich um, ob ihn jemand begleiten möchte. &lt;br /&gt;
Waltharius zu Guntram: &amp;quot;Wartet nicht so schnell, wir wollten doch noch kurz besprechen, was heute zu tun ist. Und ihr solltet auf keinen Fall alleine in den Wald gehen. Seht wie Richard zurückgekommen ist und der Mann ist sicherlich wehrhaft. Außerdem habe ich noch den Rauch, der von einem größeren Lagerfeuer stammen könnte in der Richtung gesehen.&amp;quot; Dabei deutet Waltharius in die Richtung in der er vor der Andacht den Rauch gesehen hat. &amp;quot;Ich werde die restlichen Leute in der Hütte zusammentrommeln, wir treffen uns dann vor der Hütte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius geht zügig los und trommelt die Leute die sich in der Hütte befinden, und an den Entscheidungen mit Teilhaben wollen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bringt seinen Plan vor, im Wald nach möglichen Plätzen zu schauen, von denen aus eine gute Verteidigung möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Die Idee ist gut, vielleicht können wir auch Hinterhalte und Fallen stellen. Allerdings sollten wir auch diesen Platz hier im Auge behalten, damit uns die Platten nicht abhanden kommen. Weiterhin sollten wir auch hier eine Verteidigung aufbauen, und auch Quendans Idee mit einer Plattenkopie umsetzen. Wir sollten Trupps bilden, die all dieses umsetzen. Wer soll mit Euch Bruder Guntram den Wald erkunden gehen? Und wer beteiligt sich an den anderen beiden Vorhaben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ich denke, zwei weitere sollten reichen. Vier Augen sehen besser als zwei. Und das dritte Paar kann nach potentiellen Gefahren Ausschau halten. In Klartext: Mich sollte einer begleiten, der gut kämpfen kann und einer, der sich gut im Wald auskennt.&amp;quot; Er schlielt in Richtung Haupthaus zu den Einheimischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das hört sich vernünftig an. Mit den Verbliebenen werde ich dann hier die Plattenkopie anfertigen und hier eine Verteidigung aufbauen, auch wenn ich für letzteres nur halbwegs eine Idee habe. Ihr solltet nur aufpassen wenn Ihr zurückkommt, wir werden warscheinlich ein paar Fallen aufgebaut haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ähm ... bitte seid vorsichtig mit den Fallen. Ich möchte nicht von meinen eigenen Leuten &#039;erschlagen&#039; werden. Wir werden auf exakt dem selben Weg zurücklaufen, auf dem wir das Lager verlassen. Also baut dort noch keine Fallen auf.&amp;quot; Er verabschiedet sich, geht rüber zum Haupthaus und überredet dort zwei &#039;Einheimische&#039;, ihn zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Waltharius geht die Gebäude und Umgebung nach für den Plattenkopie Bau und für den Fallenbau geeigneten Gegenständen absuchen. Dabei hält er speziell nach Balken, Brettern, elastischen Stäben und Ästen und Seilwerk Ausschau. Die meisten Fallen werden in der Art zurückgebundene Äste, die durch ein Seil ausgelöst angespitzte Stöcke in den Gegner hauen, oder schwere Steine, die von weit oben aus den Bäumen herausschwingen sein. Ausgelöst wird unterschiedlich mit Stolperleinen, oder von einem Wächter per Zugseil. Nach etwa einer Stunde hat Waltharius einigen Kram, wie Balken, Bretter und Seilwerk zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach geht Waltharius Quendan aufsuchen, da dieser das Tuch mit dem Abdruck für die Plattenkopie hat. Waltharius fragt Quendan: &amp;quot;Meister Quendan, welche Eigenschaften muß die Plattenkopie haben? Beziehungsweise könnt Ihr euch um den Plattenbau kümmern?&amp;quot; Ich würde gerne am Rand der Lichtung mit ein paar Helfern ein paar Fallen aufbauen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zu Waltharius: &amp;quot;Die Plattenkopie müssen nur ungefähr einer richtigen Platte entsprechen. Wir sollten auch nicht zuviel Zeit hierfür investieren, da die Anderen bei genug Zeit herausfinden werden was sie wollen...es soll sie ja nur Zeit kosten und verwirren...Sucht ein paar größere Holzbretter, die wir auf das richtige Mass sägen können. Falls die Bretter nicht lang genug sind, sollten sie in der richtige Dicke sein. Dann nehmt Kohle und bestreicht damit die Platten so schwarz wie möglich. Mit meiner gelben Kreide werde ich dann Symbole aufmalen, die ein Imitat der Jore..äh Plattenkon..nunja, Plattensigillen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu Quendan: &amp;quot;Wenn es nur auf die Form ankommt, geht auch ein quadratisch befüllter Strohsack? Das liese sich sicherlich am allerschnellsten bewerkstelligen. Am Ofen ist der dann auch gleich schön schwarz gemacht, die Töpfe sind danach etwas sauberer. Aber mal kurz schauen, vielleicht sind bei den zusammengetragenen Brettern ein paar, die man nur aneinander und übereinander zu legen braucht. 2 - 3 Bretter für eine untere Lage und ebensoviele quer oben drauf. Damit sollte sich auch ein dickes Quadrat bewerkstelligen lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius schaut kurz bei den paar zusammengetragenen Balken und Brettern nach und stellt fest, dass zwar kein einzelnes Brett die notwendige Dicke hat, wenn man aber verschiedene Bretter zurechtsägt und übereinanderlegt, dann liese sich schon eine Holzplatte konstruieren, die in ihren Ausmaßen einer Platte gleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius glaubt die geeignetsten Bretter aus dem Haufen raus, sie dürfen auch schon ein bischen morsch, aber nicht feucht sein, damit sie sich besser sägen lassen. Danach stelle er für die Oberfläche die Bretter zusammen, die nebeneinandergelegt ohne Lücke und ohne in der Breite zugesägt werden zu müssen, die richtige Plattenbreite erreichen. Danach gibt er sie zum zurechtsägen. &lt;br /&gt;
Zum erreichen der Plattendicke werden Latten wie bei einem Bilderrahmen im Ring gelegt. Die Platte wird damit hohl. Dann noch ein paar Bretter drunter, wenn es da ein paar spalten hat, soll nicht stören. Das ganze wid mit möglichst wenig Nägeln zusammengenagelt. Mit einem Lappen wird dann der Ruß vom Kochgeschirr auf die Konstruktion übertragen. Danach kann Quendan die Zeichnungen auftragen. Nach knapp zwei Stunden ist das Werk vollbracht. Auf eine Entfernung von einigen Dutzend Schritten könnte man die Kopie wohl mit dem Original verwechseln. Allerdings verfällt die Täuschung mit jedem Schritt den man näher kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Quendan der Kopie widmet, geht Waltharius an den Fallenbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hügel ist nach Norden und Westen sehr steil. Dort reicht es große Holzrugel und Steine bereit zu legen, die man etwahigen Angreifern, die aus aus den Richtungen kommen, entgegenrollen lassen kann.&lt;br /&gt;
Im Osten ist der Hügel nicht ganz so steil, dafür aber mit viel Buschwerk bewachsen. Dort macht es Sinn einige Fallen aufzustellen, die sowohl Lärm machen, als auch einzelne Angreifer verletzen. Diese Fallen funktionieren in der Art wie bei einem Bogen zurückgebogener Ast, der mit spitzen Hölzern versehen beim zurückschnellen, dort anschleichende Leute verletzt. Angefangen wird dort mit den wahrscheinlichsten Angriffswegen. &lt;br /&gt;
Nach Süden zu ist der Hügel sehr flach und nur mit hohen Bäumen bewachsen. Dort lassen sich an langen Seilen Stämme und Steine in Großer Höhe Aufhängen, die über eine Auslöseschnur ausgelöst quer über Pfade und kleinere Lichtungen schwingen.&lt;br /&gt;
Waltharius versucht dazu drei bis vier geeignete Trupps zusammen zu stellen, die die jeweiligen Aufgaben bewerkstellign können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
thomas: Von mir aus stehen im Moment keine weiteren Aktionen an. Außer Stefan oder jemand anderes brauch noch eine weitere Beschreibung...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Noch was organisatorisches: Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Charaktere, die hier schon länger nicht mehr bespielt worden sind, abgereist sind. Dmit wären also noch Quendan, Waltharius und Guntram an Spielercharakteren anwesend. Meinungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan S.: Arwed hat ein starkes Interesse an den Vorgängen und bleibt daher bei Quendan vor Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas: Von mir aus ok. Ich versuche zwar gerade Simone dazu zu bringe, doch etwas mitzumachen, aber ihr ist die Erholung vom Hausbau wichtiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: &amp;quot;Sie haben uns alle verlassen ... *heul*&amp;quot; - aber jetzt mal im Ernst: das ist schon in Ordnung so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: Wie immer, wenns ernst wird sind die ganzen Krieger weg. Nun denn, das muß auch so gehen, der Eine wird Waltharius schon beistehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Guntrams Ausflug in den Wald==&lt;br /&gt;
Guntram wandert mit zwei der Einheimischen in den Wald, auf der Suche nach einem Platz, der gut zu verteidigen wäre. Die drei streifen einige Zeit umher, stellen dann aber fest, das die Ebene, auf der das Gasthaus und die Kapelle stehen, die höchste in der weiteren Umgebung ist. Um die Ebene und Lichtung herum fällt das Gelände mehr oder weniger steil ab. Im umliegenden Wald gibt es zwar Stellen, die einigermaßen zu verteidigen wären, weil zu drei Seiten das Gelände abfällt, aber an mindestens der vierten steigt die Umgebung an, eine ideale Gelegenheit für eventuelle Angreifer, mit Fernkampfwaffen den Belagerten den Garaus zu machen. Die bisherige Suche blieb also ohne Erfolg und je länger die drei suchen, desto offensichtlicher wird, das die Ebene noch am besten zu verteidigen ist, jedenfalls wenn man genügend Leute und Material besitzt. Mit dieser Erkenntnis kehren die drei zur Mittagszeit zurück zum Lager, wo sie den anderen Bericht erstatten. Guntram schließt mit den Worten: &amp;quot;Hoffentlich kommt die heilige Miliz bald.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gelehrtengespräche==&lt;br /&gt;
Im Laufe des Morgens nimmt Arwed Quendan zur Seite, um mit ihm einige Worte zu wechseln. &amp;quot;Bei Deinem gestrigen Gespräch mit dem Amandatus hast Du die 1000jährige Prophezeiung zitiert - &#039;Dann wird er den Weg seiner Brüder und Schwestern gehen und einen Schlüssel preisgeben, und die jungen Söhne und Töchter der Unschuld werden einen Weg beschreiten, der sie schließlich in das Erste Gefecht führt&#039;. Den Schlüssel zum Tor der Unschuld besitzen wir - das hat der Amandatus sogar selbst gesagt. Sind wir demnach auch Reisende und noch tiefer in die Geschichte verstrickt, als uns bis dato bewußt ist?&amp;quot; Arwed grinst verschmitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber eigentlich wollte ich noch etwas praktischeres ansprechen, als lediglich zu philosophieren. Ich hatte vom ersten Augenblick seines Auftretens den Eindruck, daß der Amandatus - ebenso wie der Eine - lediglich seinen eigenen Willen verfolgt. Der Amandatus wird dafür sorgen, daß die Platten nicht entfernt werden; seinem Gespräch nach zu urteilen sind ihm die Randbedingungen völlig egal: Ob der EOM sich hier herumtreibt oder ob er von Gläubigen umgegben ist, scheint ihn nicht zu kümmern. Die Reisenden werden einen Weg finden, ihre Seele hierher zu transportieren, und mehr braucht er nicht. Ich glaube daher nicht, daß er uns bei der Verteidigung des Ortes helfen wird. Unsere Position sieht auch nicht so rosig aus, als daß wir sie ernsthaft halten können. Das einzige, das die resttlamanische Gruppe noch machen kann, ist mal wieder beobachten... hast Du eine Idee, wie wir hierfür die Situation verbessern können? Einen Beobachtungsposten errichten und den ähnlich tarnen wie ich es bei den Platten versucht habe? Oder siehst Du weitere Möglichkeiten, das Geschehen zu beobachten, wenn der DOM hier anrückt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, auch ich gehe davon aus, dass die Platten durch den DOM nicht von diesem Ort entfernbar sind. Zumindest werden Sie sehr lange brauchen...und genau dies ist einer der beiden Punkte, um die es geht.&lt;br /&gt;
Es geht mir bei der Verteidigung nicht darum, die Oberhoheit über die Platten oder diesen Ort zu haben, denn dieses Ziel halte ich in Anbetracht unserer Personalstärke und Kampfkraft für nicht haltbar. Mir geht es darum, dem DOM so wenig Zeit wie möglich zu geben, die Platten zu analysieren und mit Ihnen etwas anzustellen.&lt;br /&gt;
Sollten wir ernsthaft angegriffen werden und in Bedrängnis kommen, setze ich auf eine vorbereitete Flucht (d.h. auch ein Fluchtweg und ein Fluchtziel sind zu schaffen.). Zweitens geht es um den Zugang zu diesem Ort. Je mehr der DOM Zeit hat, sich an diesem Ort einzunisten, desto schlechter stehen für uns spätere Zugangschancen. Wenn wir ihn andererseits lang genug hinhalten können, trifft evtl. Verstärkung aus Tlamana ein. Außerdem gibt es in der Angelegenheit der Verstärkung auch noch die Reisenden, von denen die Ersten wohl bald eintreffen werden. Auch dies macht es dem DOM schwerer. Und sollte die Heilige Miliz ankommen, ist dieses Thema sowieso erledigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie du bemerkst, gehe ich nicht von unserer Beobachter Position, sondern von einer aktiven Rolle aus. Auch wenn ich im Moment stark auf die Verzögerungen für den DOM ausgerichtet bin, beschäftigt mich andererseits die Situation mit der Dualität der Platten. Sie gehören einerseit vollkommen magischer, jorenaähnlicher Natur und andererseits geistig gesehen zum Einen. Die Platten wurden durch andere jorenaähnliche Kosntrukte gesichert, die dämonischer Art waren. Also für mich ist die eine Seite magischer Natur und die andere ceridischer/dämonischer. Hierdrüber liesse sich bei einigem Nachdenken noch etwas über die Art der Beiden herausfinden. &lt;br /&gt;
Ein weiterer Punkt in meinen Überlegungen betrifft den Amandatus und seine Werdung. Mir über Zweiteres Gedanken zu machen, ist mir in der augenblicklichen Situation zu viel. Aber mit ihm reden könnte uns einige weitere Einsichten geben. Geklärt ist die &amp;quot;Söhne und Töchter&amp;quot;, womit wohl die jungen Menschen (seit 500 Jahren?) gemeint sind. Damit blieben aus diesem, mir wichtigen Satz, noch zwei Passagen. &amp;quot;ging er den Weg seiner Brüder und Schwestern&amp;quot; und &amp;quot;das erste Gefecht&amp;quot;. Die Natur des Zweiten und die Eigenschaften oder Namen der Ersteren wären meiner Meinung nach hilfreiche Informationen. Vielleicht ergibt sich nochmals die Zeit mit ihm zu sprechen, bevor die anderen potentiellen Amandati ankommen und er sich um sie kümmern muss. &lt;br /&gt;
In deren Fall wir ja wohl ganz eindeutig beobachten wollen und wir uns vom DOM nicht abdrängen lassen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed nickt. Dann meint er: &amp;quot;Das philosophieren muß erst einmal hintenanstehen. Hast Du schon konkrete Vorstellungen für einen geordneten Rückzugsplan? Falls ja, würde ich Dich bitten, diesen auszuarbeiten. Ich werde den Tag nutzen, in verschiedenen Abständen zu diesem Ort möglichst gute Anknüpfungspunkte für Resonanzbrücken zu schaffen - sollten wir hier vertrieben werden und später wiederkommen wollen, ist sowas sicher zu unserem Vorteil. Wenn dann noch Zeit bleibt: Meinst Du, es wäre besser, sich auf eine Schaffung einer Beobachtungsmöglichkeit zu konzentrieren, oder die Fallen im Wald arcan zu stärken?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ich denke beides hat seinen Sinn.&amp;quot; Er denkt kurz nach und sagt dann: &amp;quot;Ich denke die Schaffung von Möglichkeiten zur Beobachtung wären an diesem Ort besonders interessant. Ich würde ihnen den Vorzug geben. Und ja, die Ablenkungen sind fertig. Der Schutz des Hauses ist auch so weit vorbereitet, wie ich mit vorhandenem Material durchführen kann. Ich werde mich an die Fluchtmöglichkeiten machen....achja, dem Nexus haben wir ja auch was geschrieben...ich hät´s fast vergessen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Außerdem gehe ich sicherheitshalber noch mal an die Stelle schauen, wo der DOM gestern Nacht magisch aktiv war...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tlamanische Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Quendan geht an die Stelle und wirkt ein &amp;quot;Magieerkennen&amp;quot;. Allerdings findet sich dort kaum eine magische Strahlung vor. Wenn hier Magie gewirkt wurde, dann geht sie inziwschen längst im Rauschen unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed bereitet zwei Konstrukte vor: Ein Auge und ein Ohr zur Beobachtung des Platzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Auge sucht Arwed einen Baum mit einem (augförmigen) Astloch mit Blick auf den Platz. In das Astloch baut Arwed sein Konstrukt ein; es besteht aus einer Lochblende (wie für eine Lochkamera) und einer Projektionsrückseite. Die Rückseite ist auf der Außenseite (Projektionsfläche) weiß, auf der Innenseite mit den &amp;quot;arwedtypischen&amp;quot; Zeichen versehen. Eine zweite Holzplatte, die in Arweds Analysekästchen paßt, trägt das Gegenstück zu dem Konstrukt auf der Projektionsfläche. Hierdurch kann über eine Resonanzbrücke das Bild auf das mattierte Glas in dem Analysekästchen gelangen; die Schutz- und Isolierungskonstrukte in dem Analysekästchen sorgen für ein zusätzliches Maß an Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Soll die Platte dann hier das Gegenstück zum Herumtragen sein? -- Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:PdU-Tag3-AugeSkizze.png|400px|Skizze Augen-Konstrukt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ohr besteht aus zwei aus Bast geflochtenen, sich nach innen verjüngenden Schnecken, in die ein Pergamentstreifen mit einem weiteren von Arweds Konstrukten eingewoben wird. Eines der beiden dient als Ohr vor Ort und wird entsprechend versteckt; am anderen kann man - statt dem Meeresrauschen - die Geräusche an der Gegenstelle hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Wie groß soll die Reichweite sein? (Je weiter desto eher klappt es nicht oder nicht immer...) -- Lausch-Reichweite oder Übertragungsreichweite? Das Lauschen dürfte um so besser funkionieren, je größer ich die Muschel baue. Das hängt von der Umgebung ab, wie gut ich das Ding verstecken kann... die Übertragung sollte nur von der Qualität der Resonanzbrücke sein; gewünscht ist hier eine &amp;quot;safe distance&amp;quot;, so daß die Beobachtung aus sicherer Entfernung und ohne Angst vor Entdeckung durch Patrouillen erfolgen kann. Mehr ist natürlich immer besser :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Am Abend==&lt;br /&gt;
Nachdem die noch verbliebenen Heligonier zusammen mit den Ansässigen Fallen aufgestellt haben und auch die Plattenkopie fertiggestellt ist, ist der Nachmittag schnell vergangen. Die Ansässigen patrouillieren am der Lichtungsrand entlang und spähen in den Wald. Das Wetter ist zwar sonnig und nicht zu heiß, aber dennoch liegt eine unbestimmte Spannung in der Luft. Guntram, Waltharius und Quendan fassen die Lage noch einmal zusammen:&lt;br /&gt;
Die Plattenkopie ist unter dem Boden des Haupthauses verborgen und die Bodenbretter wieder notdürftig vernagelt. Die Originalplatten sind in der Kapelle untergebracht, die Lichtung ist mit Fallen mehr oder weniger umgeben, allerdings sind diese provisorisch und der Ring hat sicher ein paar Lücken, dennoch zufriedenstellend für die inverstierte Zeit. Waltharius kennt die Lage der Fallen genau, auch die anderen wurden informiert. Die Ansässigen halten Wachen und patrouillieren. Ach ja, und von der heiligen Miliz ist noch nichts zu sehen... und wird es wohl auch auf absehbare Zeit nicht, Tage wird es in jedem Fall dauern, vielleicht länger, natürlich nur wenn jemand sie verständigt hat, also auch mehr oder weniger heil in Heligonia angekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu Guntram, Quendan und Arwed: &amp;quot;Wir sollten uns diese Nacht an den Wachen beteiligen, auch wenn jeder einzelne von uns vielleicht nur wenig ausrichten kann. Ist eine Einteilung in 4 Wachen für euch Ok? Ich würde die dritte Wache gleich nach Mitternacht übernehmen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed lächelt darauf hin zynisch: &amp;quot;Natürlich werde ich mich an den Wachschichten beteiligen; auch wenn ich vielleicht nicht viel ausrichten kann - allemal besser, als im Schlaf erdolcht zu werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, natürlich werden wir auch Wache halten. Welche möchtet Ihr, dass ich übernehme ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram meldet sich für die letzte Wache bis zum Sonnenaufgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Jemand der noch die Schlafenden wecken kann, erreicht weit mehr als nichts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot; Nun, da wir unsere Verteidigung im Groben vorbereitet haben, schlage ich vor, dass wir auch an einen vielleicht notwendigen Rückzug denken. Da wir wohl auf der Lichtung als letzte Bastion das Haus haben, sollten wir uns Gedanken machen, an welcher Stelle wir das Haus verlassen und wohin wir fliehen könnten. Habt Ihr bei Euerer Exkursion heute Vormittag vielleicht eine passende Stelle gefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ich denke, dass wir als erstes zu der kleinen Hütte am Fuß des Berges fliehen sollten. Dort könnten wir einige Dinge deponieren bzw. verstecken, die wir für eine längere Reise - ich möchte nicht sagen Flucht - brauchen. Wie sollten uns Rucksäcke packen, die wir dann so schnell wie möglich runterschaffen sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ich stimme zu, daß wir zu einer Flucht bereit sein sollten. Allerdings möchte ich nicht auf ein leicht auffindbares Depot bauen, speziell was ist, wenn der Feind genau von dort kommt, dort sogar seine Ausgangsbasis für Angriffe gegen uns aufgebaut hat? Warscheinlich ist es besser einen minimale Rucksack bereit zu stellen, der uns ein 2 - 3 tägiges Durchschlagen nach Heligonia ermöglichen sollte. Wir würden auf einer Flucht eh kaum schlafen. Ich denke, daß man uns nicht viel länger als einen Tag verfolgen wird. Andererseits wird der DOM damit rechnen, daß wir Hilfe holen werden, und zu verhindern suchen, daß dieser Platz von Heligoniern wiedergefunden wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Das Problem ist: wir wissen nicht, von welcher Seite der Feind kommt. Wir können ja zwei Depots einrichten, in jeder Richtung eines. Die wichtigsten Dinge würde ich ohnehin am Mann behalten. Ich will bei einer hektischen Flucht nicht noch mein Gepäck mit dem Proviant suchen müssen. Und wenn wir den Hang hinunterrennen müssen, ist ein großer und schwerer Rucksack nur hinderlich. Ich schlage vor, wir deponieren unser Reisegepäck einerseits bei der Hütte am vorderen Hang, unterhalb der Rückseite der Kapelle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[@Stefan: Guntram wird über die Nacht hin etwas &amp;quot;in Zwiegespräch mit dem Einen und seinem Gedächtnis treten&amp;quot;. Ich schicke Dir deswegen eine Mail.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich gehe davon aus, dass wir, mehr oder weniger, eingekreist werden und wir uns im Falle einer Flucht irgendwo durchschlagen müssen. Ich sehe ein Depot als sinnvoll an, was entgegengesetzt vom Lager der anderen liegt. Dort ist es am unwahrscheinlichsten, dass sie sein werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Das ist sehr wahrscheinlich, da gebe ich Dir recht. Bleibt nur die Frage, wo wird deren Lager sein? Hast Du schon was gefunden? Ich habe bei meiner Wanderung leider nichts entdeckt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ich brauche kein Depot. Fast alles was ich auf einer Flucht benötige trage ich am Leib oder bei mir. Als da währen Kleidung, Waffen und ein Messer. Verbleibt nicht viel, ein Stück Tuch und etwas Seil für ein behelfsmäßiges Zelt, einen weiteren Umhang, etwas zu essen und zu trinken. Brauche also nur dafür zu sorgen, daß ich den Rucksack jederzeit mitnehmen kann, und das geht am besten wenn dieser hier in meiner Nähe ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Mein persönliches Hab und Gut habe ich auch am Mann. Mir geht es nur um die notwendige Ausrüstung einer Flucht, nämlich hauptsächlich Proviant, Waffen, Decken, evtl. ein Zelt, usw..&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius lächelt: &amp;quot;Ich habe ein Zelt da, und es sind auch noch die Maultiere da, die den ganzen Kram getragen haben, aber auf einer Flucht müssen wir schon deutlich schneller vorankommen als auf dem Pilgerzug hierher, wenn wir nicht gleich von irgendwelchen Häschern niedergestreckt werden wollen. Außerdem müßt Ihr das Wasser und das Brot in Eurem Proviant jeden Tag wechseln, sonst wird das Zeug ungesund. Und ich habe nur eine Armbrust, kann also keine weiter irgendwo deponieren.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
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		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Tag3&amp;diff=253</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Tag3</title>
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		<updated>2006-01-18T20:06:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Am Abend */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Am frühen Morgen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein Großteil der Nacht durchgearbeitet worden ist, fallen alle schnell in einen tiefen Schlaf, der jedoch nich lange währt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Magister Quendan! Wacht auf!&amp;quot; flüstert eine Stimme direkt an des Magisters Ohr. Quendan schreckt auf, meint er sei gerade eben erst eingeschlafen, und in der Tat ist es drauße noch dunkel. Die Umbegung ist zunächst noch sehr verschwommen, doch ein paar Mal Blinzeln und schon erkennt er, dass einer der hier Ansässigen vor ihm steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Herr! Da draußen im Wald, wir glauben da ist jemand... oder mehrere... Wir haben Wache gehalten und vor ein paar Momenten haben wir jemanden bemerkt. Wir haben jemanden nachsehen geschickt. Ich gehe jetzt auch die anderen wecken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansässige wartet keine Reaktion ab, sondern begibt sich schnell und leise zu den anderen und weckt sie mit ähnlichen Erklärungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan kneift ein paarmal die Augen zusammen und schwingt die Beine aus dem Bett. Ein kurzes knacksen der Füße, als Gewicht auf sie kommt, ein paar Kniebeugen, um den Puls schnell hochzukriegen, dann schnappt sich Quendan seinen Mantel, wirft ihn um und greift zu seiner Tasche. Dort holt er einen Dolch und einige wenige Zauberutensilien hervor. Die ersten Schritte noch etwas steif, begibt er sich die Treppen hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius, von der Graberei noch etwas geschafft und wenig ausgeruht schaut sich kurz etwas zerknittert um. Danach wirf er sich eine Robe über schlupft in die Stiefel, stülpt sich irgendwie den Helm auf den Kopf, grabscht sich Armbrust, Bolzen und Schild. Erst danach versucht er auszumachen, wo die anderen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer gewissen Orientierungszeit macht Waltharius die Armbrust schußbereit und versucht durch die Tür die Lage auf dem Hof zu erspähen.&lt;br /&gt;
Quendan kommt zu Waltharius und flüstert: &amp;quot;Ich gehe über die Küche rum raus...&amp;quot; und schlupft davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram, der die Nacht über geschlafen hat, krabbelt aus seinem Bett und zieht sich langsam an. &amp;quot;Der Eine wird uns schon beschützen.&amp;quot; sagt er gähnend in Richtung Bruder Waltherius, bevor er sich auf den Weg in Richtung Toilette macht. In der Tür dreht es sich nochmals um. &amp;quot;Und der Amandatus ist ja schließlich auch noch da!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius blickt durch die Tür nach draußen. Draußen ist es noch dunkel, am Horizont ist das erste Licht zu erahnen. Man sieht nur den leeren Platz und die Feuerstelle, die noch ein wenig glimmt. An einen Baum gepresst steht einer der Ansässigen - Tucco, der Koch - und starrt in den Wald, ohne sich zu rühren, der Rest schläft wohl noch. Aus dem Wald sind Geräusche von knackenden und brechenden Ästen zu hören. Dann sieht man Guntram den Platz betreten.&lt;br /&gt;
Da übermäßige Eile gerade nicht geboten scheint zurrt sich Waltharius erst einmal die mitgegrabschte Ausrüstung zurecht, macht Knöpfe, Gürtel und Bänder zu. Danach schenkt er dem Geschehen draußen wieder die volle Aufmerksamkeit. Waltharius fragt leise: &amp;quot;Hat auch jemand die Rückseite des Hauses im Auge?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut vorsichtig zum Hinterausgang hinaus. Nach kurzem Warten öffnet er die Tür weiter, huscht hindurch zum Wald und versteckt sich dann am Waldrand. Er wartet, ob irgendetwas zu hören ist, und in der Tat dringen Rascheln und Knacken aus dem Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco wendet sich vom Wald ab und flüstert dann zögerlich: &amp;quot;Äh, nein, ich glaube nicht. Ich geh&#039; da besser mal nachsehen.&amp;quot; Tucco eilt leise davon und lässt Waltharius alleine zurück, Guntram ist inzwischen im Haupthaus verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius murmelt noch erstaunt: &amp;quot;Verstecken sich jetzt alle hier Anwesenden hinter einem Küchenmesser und einer Armbrust? Hoffentlich sind da nur Rehe und Hirsche unterwegs.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco ist gerade hinter dem Haus verschwunden, als die Geräusche aus dem Wald lauter werden und näher kommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil im Haus begibt sich Guntram in die Küche, die er verwaist auffindet. Da er direkt nach der Laudes (also noch vor dem Frühstück) aufbrechen will, beginnt er damit, sich ein Vesper für unterwegs zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius ruft verhalten Richtung Küche: &amp;quot;He! Guntram! Da draußen tut sich ernsthaft etwas!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram brauch ein Weilchen, wird aber dann auf die leisen Rufe aufmerksam. Guntram öffnet daraufhin ein Fenster und schaut hinaus. Zunächst fällt nichts auf bis auf die Geräusche aus dem Wald, dann kommt einer der Ansässigen, Pieken-Wulf, aus dem Wald, einen weitere, unbekannte Person vor sich hertreibend. Wulf sieht ein wenig mitgenommen aus, allerdings kein Vergleich mit dem Unbekannten, der über ein blaues Auge und eine blutige Nase zu klagen hat, außerdem hat Wulf ihm offenbar die Hände gefesselt. &amp;quot;Der hat sich im Wald rumgetrieben!&amp;quot; Der Fremde trägt lederne Kleidung von dunkler Färbung, keine Taschen oder Beutel und war wohl mit einem Kurzschwert bewaffnet, das nunmehr Wulf in der Hand hält. Guntram ruft ihm zu: &amp;quot;Bring ihn hierher in die Küche. Da können wir uns mit ihm unterhalten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wulf nickt kurz und bringt den Gefangenen in die Küche. Dort setzt er ihn auf einen Stuhl und stellt sich hinter ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quendan in der Zwischenzeit...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan kauert derweil immer noch versteckt im Wald und lauscht. Die Geräusche waren zunächst nur Geräusche des Waldes, doch nunmehr meint er eine Gestalt sich von Baumstamm zu Baumstamm bewegen zu sehen. Offenbar hat diese ihn aber noch nicht entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan wartet weiterhin ab und schaut zu welches Ziel sich die Gestalt bewegt. Die Person bewegt sich weiter leise Richtung Waldrand und verharrt dort, scheint den Platz zu beobachten. Dann nimmt sie einen Gegenstand aus der Tache, etwa faustgroß, macht einige kleine Bewegungen. Dann ist kurz eine schwacher, bläulicher Lichtschimmer zu erkennen bevor sie den Gegenstand wieder in einer Tasche verstaut. Die Gestalt wendet sich dann herum und schleicht zurück in Richtung Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan überlegt, ob er der Gestalt unbemerkt hinterherschleichen kann, wägt seine Chancen ab, und kommt dann zum Schluss, das die Chancen nicht schlecht stehen. Die Gestalt rechnet nicht mit einem Verfolger, andererseits ist es recht dunkel und der Waldboden sicherlich nicht angenehm, um darüber zu schleichen. Die Gestalt bewegt sich weiter im Wald um das Haupthaus herum, offenbar in Richtung der Seite, auf der es geschickter ins Tal geht, als über den nahen Steilhang. Quendan selbst versteckt sich im Wald nahe des Zugangs zur Küche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan beschliesst, der Gestalt hinerherzuschleichen, zumindest soweit, bis ein Ziel bzw. eine beständige Richtung erkennbar ist, in welche sich die Gestalt bewegt, oder bis sich während des hinterherspionierens ein bemerkenswertes Ereignis eintritt. (aprupter Richtungswechsel der Gestalt, Verharren, lautes Knacksen durch Quendan o.ä.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestalt schleicht in Richtung des Weges ins Tal. Zunächst ist sie sehr vorsichtig, je weiter sie sich aber vom Haus entfernt, desto schneller und auch unvorsichtiger beweget sie sich weiter. Quendan entspannt langsam ein wenig, war das lautlose Bewegen bisher doch eher schwierig und ungewohnt, doch in genau diesem Augenblick, als sich beide schon auf dem Weg ins Tal befinden, tritt Quendan auf einen kleinen Ast. Die Gestalt bleibt ruckartig stehen und verharrt regungslos. An dieser Stelle gibt es links und rechts des Weges noch Gebüsch, hinter Quendan, vielleicht in zwei drei Schritt Entfernung führt der Hauptweg entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein..&amp;quot; denkt Quendan sich. Hier ist es die richtige Zeit, die Verfolgung abzubrechen. Quendan duckt sich, dreht sich etwas, damit seine schmale Seite zum Verfolgten zeigt und geht einen Schritt zur Seite, um besser mit dem Hügel zu verschmelzen. Dann wartet er ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestalt verharrt noch eine Weile regungslos und dreht sich dann ruckartig herum. Sie späht in die Dunkelheit, wendet sich dann aber wieder ab und schleicht leise davon. Sobald die Gestalt aus dem Sichtfeld verschwunden ist, wagt auch Quendan wieder zu atmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan begibt sich schleichend und vorsichtig wieder zurück zur &amp;quot;Unterkunft&amp;quot;, die er nach einem kurzen Weg durch Dämmerlicht erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Verhör==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius schaut derweil kurz zur Küchentür rein und meint: &amp;quot;Guntram kannst du untersuchen, ob das einer der Amandati ist? Falls er kein Amandatus ist sollten wir wissen warum er sich hier rumtreibt. Ich gehe wieder den Eingang bewachen.&amp;quot; Sofort verschwindet Waltharius wieder und geht zur Eingangstür, um dort wieder einsatzbereit zu sein. Draußen herrscht weiterhin Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Küche haben Guntram und Pieken-Wulf derweil den unbekannten an eine Stuhl gebunden. Guntram baut sich vor ihm auf und stellt ihm einige Fragen: &amp;quot;Wer bist du? Warum bist du hier? Was machst Du um diese Zeit mittem im Wald? Warum hast du diesen Mann (er deutet auf Pieken-Wulf) angegriffen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Ich bin nur einer von vielen. Ihr habt etwas, dass wir wollen. Entweder Ihr macht, dass Ihr wegkommt oder wir setzten Euch fest oder töten Euch gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram denkt bei sich: &amp;quot;Definitiv kein Amandatus!&amp;quot; bevor er dem Fremden einige Fragen stellt: &amp;quot;Wer ist &amp;quot;wir&amp;quot; und wieviele seid Ihr? Warum glaubt Ihr, uns festsetzen zu können? Wer legitimiert Euch dazu?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Wir sind der Erleuchtete Ordo Mechanicus und wir werden Euch gefangen nehmen oder töten, weil wir das können. Wer uns ... legitimiert? (Er grinst breit) ... man nennt es das Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesicht von Guntram ist eiskalt, als er antwortet: &amp;quot;Erstens lasse ich mich nicht von irgend einem dahergelaufenen, blöd-grinsendem Depp einfach so gefangen nahmen - es sieht im übrigen ja eher danach aus, als ob wir Euch gefangen nehmen - und zweitens ist noch lange nicht entschieden, wer hier der Stärkere ist. Ich glaube, ihr überschätzt Eure Macht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Ihr mögt mich gefangengenommen haben, die anderen, die kommen, dagegen sind frei. Ich bin nicht wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Du bist ein Dummschwätzer und ein Phantast! Und Du hast mir immer noch nicht gesagt: Wie viele? Es reicht mir auch schon die Zahl derer, die heute Nacht hier im Wald unterwegs sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Im Wald sind wohl nur eine Handvoll. Die werden aber wohl schon längst über alle Berge sein. Und die anderen, die hierher kommen? Nun, hundert werden wohl nicht reichen, mein Herr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Und wann kommen die?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Wie spät ist es?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram schaut kurz aus dem Fenster, fühlt in sich hinein (Grad der Müdigkeit) und sagt: &amp;quot;Ich schätze, es ist jetzt so gegen sieben &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: So wörtlich habe ich das nicht gemeint, aber vielleicht solltet Ihr es wörtlich nehmen. (Er grinst.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram gibt ein genervtes Grummeln von sich, bevor er weiterspricht: &amp;quot;Soll ich daraus schließen, dass deine Kollegen bei Sonnenaufgang kommen? Oder was sollte dieses &#039;aber vielleicht solltet Ihr es wörtlich nehmen&#039;?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fremde zuckt nur die Schultern und grinst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es im Wald vor der Hütte inzwischen ruhiger geworden zu sein scheint, beschließt Waltharius am Waldrand vor der Hütte einen kleinen Patrouliengang zu machen. Er macht sich hierzu auf den Weg und versucht dabei ein möglichst geringes Ziel abzugeben. Vom Waldrand aus versucht er dann Geschehnisse im Wald und unten im Tal zu erkennen. Möglicherweise ist noch ein Schimmer von Fackeln oder einem Lagerfeuer zu erkennen. Waltharius tritt also den kurzen Weg zu der kleinen Kappelle an, von der man einen gewissen Blick ins Tal hat. Von dort aus sieht man am Rand des Sichtfelds am Horizont noch Rauch, der von einem großen Feuer stammen könnte. Ein Feuerschein ist nicht mehr zu sehen, allerdings steht die Sonne auch schon niedrig am Horizont und es wird rasch heller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Prior Anselmo erwacht schließlich, zieht sich rasch an und gesellt sich zu den anderen. Noch ein wenig schlaftrunken meint er zu Guntram:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Idee die Platten aus Holz nachzubauen halte ich für schlecht durchführbar. Dafür brauchen wir das richtige Werkzeug, eine größere Menge passendes Holz und mehrere Tage Zeit. Ich werde versuchen aus Weidengeflecht und Lehm die Platten nachzubauen.&amp;quot; Er blickt sich um und bemerkt, dass Guntram gerade mit einer Person beschäftigt ist, die an einen Stuhl gefesselt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram dreht sich zu Anselmo um und straft ihn mit einem düsterem Blick. Dann wendet er sich wieder dem Gefangenem zu: &amp;quot;Tja, da Du es mir nich sagen willst (und auch leider gehört hast, was Anselmo gerade gesagt hat), wirst Du wohl für eine gewisse Zeit unser Gast bleiben.&amp;quot; Er winkt Pieken Wulf zu sich. &amp;quot;Kümmer Dich doch bitte um unseren &#039;Gast&#039;.&amp;quot; Danach beginnt er, sein Vesper für die Exkursion zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius merkt sich die Richtung in der der Rauch aufgestiegen ist und setzt seinen kleinen Patrouliengang fort. Er läßt sich dabei Zeit, um möglichst alles im Wald gesehen zu haben. Waltharius kehrt so zur Lichtung mit dem Haupthaus zurück und umrundet sie einmal, den Blick dabei auf den Wald gerichtet, wo alles normal erscheint. Sobald sich etwas mehr Leben auf der Lichtung zeigt geht Waltharius zu Guntram, um sich mit den Anderen über die Aufgaben und Vorhaben des heutigen Tages zu einigen, denn es gibt einiges zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius trifft Guntram kurz bevor die Morgenandacht beginnt und meint: &amp;quot;Guntram, wir sollten nach der Morgenadacht mit den Anderen kurz absprechen, was diesen Tag an Arbeiten so ansteht und was wir zu tun gedenken. Doch laßt uns jetzt die Morgenandacht halten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie weiter?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Morgenlob tritt Bruder Guntram aus der Kapelle, um sich auf den Weg in den Wald zu machen. Er hat Schreibzeug dabei, um sich Notizen und Skizzen von der Umgebung zu machen. Ein Vesper hat er ebenfalls eingepackt. Er schaut sich um, ob ihn jemand begleiten möchte. &lt;br /&gt;
Waltharius zu Guntram: &amp;quot;Wartet nicht so schnell, wir wollten doch noch kurz besprechen, was heute zu tun ist. Und ihr solltet auf keinen Fall alleine in den Wald gehen. Seht wie Richard zurückgekommen ist und der Mann ist sicherlich wehrhaft. Außerdem habe ich noch den Rauch, der von einem größeren Lagerfeuer stammen könnte in der Richtung gesehen.&amp;quot; Dabei deutet Waltharius in die Richtung in der er vor der Andacht den Rauch gesehen hat. &amp;quot;Ich werde die restlichen Leute in der Hütte zusammentrommeln, wir treffen uns dann vor der Hütte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius geht zügig los und trommelt die Leute die sich in der Hütte befinden, und an den Entscheidungen mit Teilhaben wollen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bringt seinen Plan vor, im Wald nach möglichen Plätzen zu schauen, von denen aus eine gute Verteidigung möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Die Idee ist gut, vielleicht können wir auch Hinterhalte und Fallen stellen. Allerdings sollten wir auch diesen Platz hier im Auge behalten, damit uns die Platten nicht abhanden kommen. Weiterhin sollten wir auch hier eine Verteidigung aufbauen, und auch Quendans Idee mit einer Plattenkopie umsetzen. Wir sollten Trupps bilden, die all dieses umsetzen. Wer soll mit Euch Bruder Guntram den Wald erkunden gehen? Und wer beteiligt sich an den anderen beiden Vorhaben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ich denke, zwei weitere sollten reichen. Vier Augen sehen besser als zwei. Und das dritte Paar kann nach potentiellen Gefahren Ausschau halten. In Klartext: Mich sollte einer begleiten, der gut kämpfen kann und einer, der sich gut im Wald auskennt.&amp;quot; Er schlielt in Richtung Haupthaus zu den Einheimischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das hört sich vernünftig an. Mit den Verbliebenen werde ich dann hier die Plattenkopie anfertigen und hier eine Verteidigung aufbauen, auch wenn ich für letzteres nur halbwegs eine Idee habe. Ihr solltet nur aufpassen wenn Ihr zurückkommt, wir werden warscheinlich ein paar Fallen aufgebaut haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ähm ... bitte seid vorsichtig mit den Fallen. Ich möchte nicht von meinen eigenen Leuten &#039;erschlagen&#039; werden. Wir werden auf exakt dem selben Weg zurücklaufen, auf dem wir das Lager verlassen. Also baut dort noch keine Fallen auf.&amp;quot; Er verabschiedet sich, geht rüber zum Haupthaus und überredet dort zwei &#039;Einheimische&#039;, ihn zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Waltharius geht die Gebäude und Umgebung nach für den Plattenkopie Bau und für den Fallenbau geeigneten Gegenständen absuchen. Dabei hält er speziell nach Balken, Brettern, elastischen Stäben und Ästen und Seilwerk Ausschau. Die meisten Fallen werden in der Art zurückgebundene Äste, die durch ein Seil ausgelöst angespitzte Stöcke in den Gegner hauen, oder schwere Steine, die von weit oben aus den Bäumen herausschwingen sein. Ausgelöst wird unterschiedlich mit Stolperleinen, oder von einem Wächter per Zugseil. Nach etwa einer Stunde hat Waltharius einigen Kram, wie Balken, Bretter und Seilwerk zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach geht Waltharius Quendan aufsuchen, da dieser das Tuch mit dem Abdruck für die Plattenkopie hat. Waltharius fragt Quendan: &amp;quot;Meister Quendan, welche Eigenschaften muß die Plattenkopie haben? Beziehungsweise könnt Ihr euch um den Plattenbau kümmern?&amp;quot; Ich würde gerne am Rand der Lichtung mit ein paar Helfern ein paar Fallen aufbauen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zu Waltharius: &amp;quot;Die Plattenkopie müssen nur ungefähr einer richtigen Platte entsprechen. Wir sollten auch nicht zuviel Zeit hierfür investieren, da die Anderen bei genug Zeit herausfinden werden was sie wollen...es soll sie ja nur Zeit kosten und verwirren...Sucht ein paar größere Holzbretter, die wir auf das richtige Mass sägen können. Falls die Bretter nicht lang genug sind, sollten sie in der richtige Dicke sein. Dann nehmt Kohle und bestreicht damit die Platten so schwarz wie möglich. Mit meiner gelben Kreide werde ich dann Symbole aufmalen, die ein Imitat der Jore..äh Plattenkon..nunja, Plattensigillen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu Quendan: &amp;quot;Wenn es nur auf die Form ankommt, geht auch ein quadratisch befüllter Strohsack? Das liese sich sicherlich am allerschnellsten bewerkstelligen. Am Ofen ist der dann auch gleich schön schwarz gemacht, die Töpfe sind danach etwas sauberer. Aber mal kurz schauen, vielleicht sind bei den zusammengetragenen Brettern ein paar, die man nur aneinander und übereinander zu legen braucht. 2 - 3 Bretter für eine untere Lage und ebensoviele quer oben drauf. Damit sollte sich auch ein dickes Quadrat bewerkstelligen lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius schaut kurz bei den paar zusammengetragenen Balken und Brettern nach und stellt fest, dass zwar kein einzelnes Brett die notwendige Dicke hat, wenn man aber verschiedene Bretter zurechtsägt und übereinanderlegt, dann liese sich schon eine Holzplatte konstruieren, die in ihren Ausmaßen einer Platte gleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius glaubt die geeignetsten Bretter aus dem Haufen raus, sie dürfen auch schon ein bischen morsch, aber nicht feucht sein, damit sie sich besser sägen lassen. Danach stelle er für die Oberfläche die Bretter zusammen, die nebeneinandergelegt ohne Lücke und ohne in der Breite zugesägt werden zu müssen, die richtige Plattenbreite erreichen. Danach gibt er sie zum zurechtsägen. &lt;br /&gt;
Zum erreichen der Plattendicke werden Latten wie bei einem Bilderrahmen im Ring gelegt. Die Platte wird damit hohl. Dann noch ein paar Bretter drunter, wenn es da ein paar spalten hat, soll nicht stören. Das ganze wid mit möglichst wenig Nägeln zusammengenagelt. Mit einem Lappen wird dann der Ruß vom Kochgeschirr auf die Konstruktion übertragen. Danach kann Quendan die Zeichnungen auftragen. Nach knapp zwei Stunden ist das Werk vollbracht. Auf eine Entfernung von einigen Dutzend Schritten könnte man die Kopie wohl mit dem Original verwechseln. Allerdings verfällt die Täuschung mit jedem Schritt den man näher kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Quendan der Kopie widmet, geht Waltharius an den Fallenbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hügel ist nach Norden und Westen sehr steil. Dort reicht es große Holzrugel und Steine bereit zu legen, die man etwahigen Angreifern, die aus aus den Richtungen kommen, entgegenrollen lassen kann.&lt;br /&gt;
Im Osten ist der Hügel nicht ganz so steil, dafür aber mit viel Buschwerk bewachsen. Dort macht es Sinn einige Fallen aufzustellen, die sowohl Lärm machen, als auch einzelne Angreifer verletzen. Diese Fallen funktionieren in der Art wie bei einem Bogen zurückgebogener Ast, der mit spitzen Hölzern versehen beim zurückschnellen, dort anschleichende Leute verletzt. Angefangen wird dort mit den wahrscheinlichsten Angriffswegen. &lt;br /&gt;
Nach Süden zu ist der Hügel sehr flach und nur mit hohen Bäumen bewachsen. Dort lassen sich an langen Seilen Stämme und Steine in Großer Höhe Aufhängen, die über eine Auslöseschnur ausgelöst quer über Pfade und kleinere Lichtungen schwingen.&lt;br /&gt;
Waltharius versucht dazu drei bis vier geeignete Trupps zusammen zu stellen, die die jeweiligen Aufgaben bewerkstellign können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
thomas: Von mir aus stehen im Moment keine weiteren Aktionen an. Außer Stefan oder jemand anderes brauch noch eine weitere Beschreibung...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Noch was organisatorisches: Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Charaktere, die hier schon länger nicht mehr bespielt worden sind, abgereist sind. Dmit wären also noch Quendan, Waltharius und Guntram an Spielercharakteren anwesend. Meinungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan S.: Arwed hat ein starkes Interesse an den Vorgängen und bleibt daher bei Quendan vor Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas: Von mir aus ok. Ich versuche zwar gerade Simone dazu zu bringe, doch etwas mitzumachen, aber ihr ist die Erholung vom Hausbau wichtiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: &amp;quot;Sie haben uns alle verlassen ... *heul*&amp;quot; - aber jetzt mal im Ernst: das ist schon in Ordnung so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: Wie immer, wenns ernst wird sind die ganzen Krieger weg. Nun denn, das muß auch so gehen, der Eine wird Waltharius schon beistehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Guntrams Ausflug in den Wald==&lt;br /&gt;
Guntram wandert mit zwei der Einheimischen in den Wald, auf der Suche nach einem Platz, der gut zu verteidigen wäre. Die drei streifen einige Zeit umher, stellen dann aber fest, das die Ebene, auf der das Gasthaus und die Kapelle stehen, die höchste in der weiteren Umgebung ist. Um die Ebene und Lichtung herum fällt das Gelände mehr oder weniger steil ab. Im umliegenden Wald gibt es zwar Stellen, die einigermaßen zu verteidigen wären, weil zu drei Seiten das Gelände abfällt, aber an mindestens der vierten steigt die Umgebung an, eine ideale Gelegenheit für eventuelle Angreifer, mit Fernkampfwaffen den Belagerten den Garaus zu machen. Die bisherige Suche blieb also ohne Erfolg und je länger die drei suchen, desto offensichtlicher wird, das die Ebene noch am besten zu verteidigen ist, jedenfalls wenn man genügend Leute und Material besitzt. Mit dieser Erkenntnis kehren die drei zur Mittagszeit zurück zum Lager, wo sie den anderen Bericht erstatten. Guntram schließt mit den Worten: &amp;quot;Hoffentlich kommt die heilige Miliz bald.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gelehrtengespräche==&lt;br /&gt;
Im Laufe des Morgens nimmt Arwed Quendan zur Seite, um mit ihm einige Worte zu wechseln. &amp;quot;Bei Deinem gestrigen Gespräch mit dem Amandatus hast Du die 1000jährige Prophezeiung zitiert - &#039;Dann wird er den Weg seiner Brüder und Schwestern gehen und einen Schlüssel preisgeben, und die jungen Söhne und Töchter der Unschuld werden einen Weg beschreiten, der sie schließlich in das Erste Gefecht führt&#039;. Den Schlüssel zum Tor der Unschuld besitzen wir - das hat der Amandatus sogar selbst gesagt. Sind wir demnach auch Reisende und noch tiefer in die Geschichte verstrickt, als uns bis dato bewußt ist?&amp;quot; Arwed grinst verschmitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber eigentlich wollte ich noch etwas praktischeres ansprechen, als lediglich zu philosophieren. Ich hatte vom ersten Augenblick seines Auftretens den Eindruck, daß der Amandatus - ebenso wie der Eine - lediglich seinen eigenen Willen verfolgt. Der Amandatus wird dafür sorgen, daß die Platten nicht entfernt werden; seinem Gespräch nach zu urteilen sind ihm die Randbedingungen völlig egal: Ob der EOM sich hier herumtreibt oder ob er von Gläubigen umgegben ist, scheint ihn nicht zu kümmern. Die Reisenden werden einen Weg finden, ihre Seele hierher zu transportieren, und mehr braucht er nicht. Ich glaube daher nicht, daß er uns bei der Verteidigung des Ortes helfen wird. Unsere Position sieht auch nicht so rosig aus, als daß wir sie ernsthaft halten können. Das einzige, das die resttlamanische Gruppe noch machen kann, ist mal wieder beobachten... hast Du eine Idee, wie wir hierfür die Situation verbessern können? Einen Beobachtungsposten errichten und den ähnlich tarnen wie ich es bei den Platten versucht habe? Oder siehst Du weitere Möglichkeiten, das Geschehen zu beobachten, wenn der DOM hier anrückt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, auch ich gehe davon aus, dass die Platten durch den DOM nicht von diesem Ort entfernbar sind. Zumindest werden Sie sehr lange brauchen...und genau dies ist einer der beiden Punkte, um die es geht.&lt;br /&gt;
Es geht mir bei der Verteidigung nicht darum, die Oberhoheit über die Platten oder diesen Ort zu haben, denn dieses Ziel halte ich in Anbetracht unserer Personalstärke und Kampfkraft für nicht haltbar. Mir geht es darum, dem DOM so wenig Zeit wie möglich zu geben, die Platten zu analysieren und mit Ihnen etwas anzustellen.&lt;br /&gt;
Sollten wir ernsthaft angegriffen werden und in Bedrängnis kommen, setze ich auf eine vorbereitete Flucht (d.h. auch ein Fluchtweg und ein Fluchtziel sind zu schaffen.). Zweitens geht es um den Zugang zu diesem Ort. Je mehr der DOM Zeit hat, sich an diesem Ort einzunisten, desto schlechter stehen für uns spätere Zugangschancen. Wenn wir ihn andererseits lang genug hinhalten können, trifft evtl. Verstärkung aus Tlamana ein. Außerdem gibt es in der Angelegenheit der Verstärkung auch noch die Reisenden, von denen die Ersten wohl bald eintreffen werden. Auch dies macht es dem DOM schwerer. Und sollte die Heilige Miliz ankommen, ist dieses Thema sowieso erledigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie du bemerkst, gehe ich nicht von unserer Beobachter Position, sondern von einer aktiven Rolle aus. Auch wenn ich im Moment stark auf die Verzögerungen für den DOM ausgerichtet bin, beschäftigt mich andererseits die Situation mit der Dualität der Platten. Sie gehören einerseit vollkommen magischer, jorenaähnlicher Natur und andererseits geistig gesehen zum Einen. Die Platten wurden durch andere jorenaähnliche Kosntrukte gesichert, die dämonischer Art waren. Also für mich ist die eine Seite magischer Natur und die andere ceridischer/dämonischer. Hierdrüber liesse sich bei einigem Nachdenken noch etwas über die Art der Beiden herausfinden. &lt;br /&gt;
Ein weiterer Punkt in meinen Überlegungen betrifft den Amandatus und seine Werdung. Mir über Zweiteres Gedanken zu machen, ist mir in der augenblicklichen Situation zu viel. Aber mit ihm reden könnte uns einige weitere Einsichten geben. Geklärt ist die &amp;quot;Söhne und Töchter&amp;quot;, womit wohl die jungen Menschen (seit 500 Jahren?) gemeint sind. Damit blieben aus diesem, mir wichtigen Satz, noch zwei Passagen. &amp;quot;ging er den Weg seiner Brüder und Schwestern&amp;quot; und &amp;quot;das erste Gefecht&amp;quot;. Die Natur des Zweiten und die Eigenschaften oder Namen der Ersteren wären meiner Meinung nach hilfreiche Informationen. Vielleicht ergibt sich nochmals die Zeit mit ihm zu sprechen, bevor die anderen potentiellen Amandati ankommen und er sich um sie kümmern muss. &lt;br /&gt;
In deren Fall wir ja wohl ganz eindeutig beobachten wollen und wir uns vom DOM nicht abdrängen lassen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed nickt. Dann meint er: &amp;quot;Das philosophieren muß erst einmal hintenanstehen. Hast Du schon konkrete Vorstellungen für einen geordneten Rückzugsplan? Falls ja, würde ich Dich bitten, diesen auszuarbeiten. Ich werde den Tag nutzen, in verschiedenen Abständen zu diesem Ort möglichst gute Anknüpfungspunkte für Resonanzbrücken zu schaffen - sollten wir hier vertrieben werden und später wiederkommen wollen, ist sowas sicher zu unserem Vorteil. Wenn dann noch Zeit bleibt: Meinst Du, es wäre besser, sich auf eine Schaffung einer Beobachtungsmöglichkeit zu konzentrieren, oder die Fallen im Wald arcan zu stärken?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ich denke beides hat seinen Sinn.&amp;quot; Er denkt kurz nach und sagt dann: &amp;quot;Ich denke die Schaffung von Möglichkeiten zur Beobachtung wären an diesem Ort besonders interessant. Ich würde ihnen den Vorzug geben. Und ja, die Ablenkungen sind fertig. Der Schutz des Hauses ist auch so weit vorbereitet, wie ich mit vorhandenem Material durchführen kann. Ich werde mich an die Fluchtmöglichkeiten machen....achja, dem Nexus haben wir ja auch was geschrieben...ich hät´s fast vergessen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Außerdem gehe ich sicherheitshalber noch mal an die Stelle schauen, wo der DOM gestern Nacht magisch aktiv war...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tlamanische Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Quendan geht an die Stelle und wirkt ein &amp;quot;Magieerkennen&amp;quot;. Allerdings findet sich dort kaum eine magische Strahlung vor. Wenn hier Magie gewirkt wurde, dann geht sie inziwschen längst im Rauschen unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed bereitet zwei Konstrukte vor: Ein Auge und ein Ohr zur Beobachtung des Platzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Auge sucht Arwed einen Baum mit einem (augförmigen) Astloch mit Blick auf den Platz. In das Astloch baut Arwed sein Konstrukt ein; es besteht aus einer Lochblende (wie für eine Lochkamera) und einer Projektionsrückseite. Die Rückseite ist auf der Außenseite (Projektionsfläche) weiß, auf der Innenseite mit den &amp;quot;arwedtypischen&amp;quot; Zeichen versehen. Eine zweite Holzplatte, die in Arweds Analysekästchen paßt, trägt das Gegenstück zu dem Konstrukt auf der Projektionsfläche. Hierdurch kann über eine Resonanzbrücke das Bild auf das mattierte Glas in dem Analysekästchen gelangen; die Schutz- und Isolierungskonstrukte in dem Analysekästchen sorgen für ein zusätzliches Maß an Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Soll die Platte dann hier das Gegenstück zum Herumtragen sein? -- Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:PdU-Tag3-AugeSkizze.png|400px|Skizze Augen-Konstrukt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ohr besteht aus zwei aus Bast geflochtenen, sich nach innen verjüngenden Schnecken, in die ein Pergamentstreifen mit einem weiteren von Arweds Konstrukten eingewoben wird. Eines der beiden dient als Ohr vor Ort und wird entsprechend versteckt; am anderen kann man - statt dem Meeresrauschen - die Geräusche an der Gegenstelle hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Wie groß soll die Reichweite sein? (Je weiter desto eher klappt es nicht oder nicht immer...) -- Lausch-Reichweite oder Übertragungsreichweite? Das Lauschen dürfte um so besser funkionieren, je größer ich die Muschel baue. Das hängt von der Umgebung ab, wie gut ich das Ding verstecken kann... die Übertragung sollte nur von der Qualität der Resonanzbrücke sein; gewünscht ist hier eine &amp;quot;safe distance&amp;quot;, so daß die Beobachtung aus sicherer Entfernung und ohne Angst vor Entdeckung durch Patrouillen erfolgen kann. Mehr ist natürlich immer besser :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Am Abend==&lt;br /&gt;
Nachdem die noch verbliebenen Heligonier zusammen mit den Ansässigen Fallen aufgestellt haben und auch die Plattenkopie fertiggestellt ist, ist der Nachmittag schnell vergangen. Die Ansässigen patrouillieren am der Lichtungsrand entlang und spähen in den Wald. Das Wetter ist zwar sonnig und nicht zu heiß, aber dennoch liegt eine unbestimmte Spannung in der Luft. Guntram, Waltharius und Quendan fassen die Lage noch einmal zusammen:&lt;br /&gt;
Die Plattenkopie ist unter dem Boden des Haupthauses verborgen und die Bodenbretter wieder notdürftig vernagelt. Die Originalplatten sind in der Kapelle untergebracht, die Lichtung ist mit Fallen mehr oder weniger umgeben, allerdings sind diese provisorisch und der Ring hat sicher ein paar Lücken, dennoch zufriedenstellend für die inverstierte Zeit. Waltharius kennt die Lage der Fallen genau, auch die anderen wurden informiert. Die Ansässigen halten Wachen und patrouillieren. Ach ja, und von der heiligen Miliz ist noch nichts zu sehen... und wird es wohl auch auf absehbare Zeit nicht, Tage wird es in jedem Fall dauern, vielleicht länger, natürlich nur wenn jemand sie verständigt hat, also auch mehr oder weniger heil in Heligonia angekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu Guntram, Quendan und Arwed: &amp;quot;Wir sollten uns diese Nacht an den Wachen beteiligen, auch wenn jeder einzelne von uns vielleicht nur wenig ausrichten kann. Ist eine Einteilung in 4 Wachen für euch Ok? Ich würde die dritte Wache gleich nach Mitternacht übernehmen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed lächelt darauf hin zynisch: &amp;quot;Natürlich werde ich mich an den Wachschichten beteiligen; auch wenn ich vielleicht nicht viel ausrichten kann - allemal besser, als im Schlaf erdolcht zu werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, natürlich werden wir auch Wache halten. Welche möchtet Ihr, dass ich übernehme ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram meldet sich für die letzte Wache bis zum Sonnenaufgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Jemand der noch die Schlafenden wecken kann, erreicht weit mehr als nichts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot; Nun, da wir unsere Verteidigung im Groben vorbereitet haben, schlage ich vor, dass wir auch an einen vielleicht notwendigen Rückzug denken. Da wir wohl auf der Lichtung als letzte Bastion das Haus haben, sollten wir uns Gedanken machen, an welcher Stelle wir das Haus verlassen und wohin wir fliehen könnten. Habt Ihr bei Euerer Exkursion heute Vormittag vielleicht eine passende Stelle gefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ich denke, dass wir als erstes zu der kleinen Hütte am Fuß des Berges fliehen sollten. Dort könnten wir einige Dinge deponieren bzw. verstecken, die wir für eine längere Reise - ich möchte nicht sagen Flucht - brauchen. Wie sollten uns Rucksäcke packen, die wir dann so schnell wie möglich runterschaffen sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ich stimme zu, daß wir zu einer Flucht bereit sein sollten. Allerdings möchte ich nicht auf ein leicht auffindbares Depot bauen, speziell was ist, wenn der Feind genau von dort kommt, dort sogar seine Ausgangsbasis für Angriffe gegen uns aufgebaut hat? Warscheinlich ist es besser einen minimale Rucksack bereit zu stellen, der uns ein 2 - 3 tägiges Durchschlagen nach Heligonia ermöglichen sollte. Wir würden auf einer Flucht eh kaum schlafen. Ich denke, daß man uns nicht viel länger als einen Tag verfolgen wird. Andererseits wird der DOM damit rechnen, daß wir Hilfe holen werden, und zu verhindern suchen, daß dieser Platz von Heligoniern wiedergefunden wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Das Problem ist: wir wissen nicht, von welcher Seite der Feind kommt. Wir können ja zwei Depots einrichten, in jeder Richtung eines. Die wichtigsten Dinge würde ich ohnehin am Mann behalten. Ich will bei einer hektischen Flucht nicht noch mein Gepäck mit dem Proviant suchen müssen. Und wenn wir den Hang hinunterrennen müssen, ist ein großer und schwerer Rucksack nur hinderlich. Ich schlage vor, wir deponieren unser Reisegepäck einerseits bei der Hütte am vorderen Hang, unterhalb der Rückseite der Kapelle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[@Stefan: Guntram wird über die Nacht hin etwas &amp;quot;in Zwiegespräch mit dem Einen und seinem Gedächtnis treten&amp;quot;. Ich schicke Dir deswegen eine Mail.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich gehe davon aus, dass wir, mehr oder weniger, eingekreist werden und wir uns im Falle einer Flucht irgendwo durchschlagen müssen. Ich sehe ein Depot als sinnvoll an, was entgegengesetzt vom Lager der anderen liegt. Dort ist es am unwahrscheinlichsten, dass sie sein werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Das ist sehr wahrscheinlich, da gebe ich Dir recht. Bleibt nur die Frage, wo wird deren Lager sein? Hast Du schon was gefunden? Ich habe bei meiner Wanderung leider nichts entdeckt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ich brauche kein Depot. Fast alles was ich auf einer Flucht benötige trage ich am Leib oder bei mir. Als da währen Kleidung, Waffen und ein Messer. Verbleibt nicht viel, ein Stück Tuch und etwas Seil für ein behelfsmäßiges Zelt, einen weiteren Umhang, etwas zu essen und zu trinken. Brauche also nur dafür zu sorgen, daß ich den Rucksack jederzeit mitnehmen kann, und das geht am besten wenn dieser hier in meiner Nähe ist.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Tag3&amp;diff=252</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Tag3</title>
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		<updated>2006-01-18T20:04:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Am Abend */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Am frühen Morgen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein Großteil der Nacht durchgearbeitet worden ist, fallen alle schnell in einen tiefen Schlaf, der jedoch nich lange währt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Magister Quendan! Wacht auf!&amp;quot; flüstert eine Stimme direkt an des Magisters Ohr. Quendan schreckt auf, meint er sei gerade eben erst eingeschlafen, und in der Tat ist es drauße noch dunkel. Die Umbegung ist zunächst noch sehr verschwommen, doch ein paar Mal Blinzeln und schon erkennt er, dass einer der hier Ansässigen vor ihm steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Herr! Da draußen im Wald, wir glauben da ist jemand... oder mehrere... Wir haben Wache gehalten und vor ein paar Momenten haben wir jemanden bemerkt. Wir haben jemanden nachsehen geschickt. Ich gehe jetzt auch die anderen wecken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansässige wartet keine Reaktion ab, sondern begibt sich schnell und leise zu den anderen und weckt sie mit ähnlichen Erklärungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan kneift ein paarmal die Augen zusammen und schwingt die Beine aus dem Bett. Ein kurzes knacksen der Füße, als Gewicht auf sie kommt, ein paar Kniebeugen, um den Puls schnell hochzukriegen, dann schnappt sich Quendan seinen Mantel, wirft ihn um und greift zu seiner Tasche. Dort holt er einen Dolch und einige wenige Zauberutensilien hervor. Die ersten Schritte noch etwas steif, begibt er sich die Treppen hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius, von der Graberei noch etwas geschafft und wenig ausgeruht schaut sich kurz etwas zerknittert um. Danach wirf er sich eine Robe über schlupft in die Stiefel, stülpt sich irgendwie den Helm auf den Kopf, grabscht sich Armbrust, Bolzen und Schild. Erst danach versucht er auszumachen, wo die anderen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer gewissen Orientierungszeit macht Waltharius die Armbrust schußbereit und versucht durch die Tür die Lage auf dem Hof zu erspähen.&lt;br /&gt;
Quendan kommt zu Waltharius und flüstert: &amp;quot;Ich gehe über die Küche rum raus...&amp;quot; und schlupft davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram, der die Nacht über geschlafen hat, krabbelt aus seinem Bett und zieht sich langsam an. &amp;quot;Der Eine wird uns schon beschützen.&amp;quot; sagt er gähnend in Richtung Bruder Waltherius, bevor er sich auf den Weg in Richtung Toilette macht. In der Tür dreht es sich nochmals um. &amp;quot;Und der Amandatus ist ja schließlich auch noch da!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius blickt durch die Tür nach draußen. Draußen ist es noch dunkel, am Horizont ist das erste Licht zu erahnen. Man sieht nur den leeren Platz und die Feuerstelle, die noch ein wenig glimmt. An einen Baum gepresst steht einer der Ansässigen - Tucco, der Koch - und starrt in den Wald, ohne sich zu rühren, der Rest schläft wohl noch. Aus dem Wald sind Geräusche von knackenden und brechenden Ästen zu hören. Dann sieht man Guntram den Platz betreten.&lt;br /&gt;
Da übermäßige Eile gerade nicht geboten scheint zurrt sich Waltharius erst einmal die mitgegrabschte Ausrüstung zurecht, macht Knöpfe, Gürtel und Bänder zu. Danach schenkt er dem Geschehen draußen wieder die volle Aufmerksamkeit. Waltharius fragt leise: &amp;quot;Hat auch jemand die Rückseite des Hauses im Auge?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut vorsichtig zum Hinterausgang hinaus. Nach kurzem Warten öffnet er die Tür weiter, huscht hindurch zum Wald und versteckt sich dann am Waldrand. Er wartet, ob irgendetwas zu hören ist, und in der Tat dringen Rascheln und Knacken aus dem Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco wendet sich vom Wald ab und flüstert dann zögerlich: &amp;quot;Äh, nein, ich glaube nicht. Ich geh&#039; da besser mal nachsehen.&amp;quot; Tucco eilt leise davon und lässt Waltharius alleine zurück, Guntram ist inzwischen im Haupthaus verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius murmelt noch erstaunt: &amp;quot;Verstecken sich jetzt alle hier Anwesenden hinter einem Küchenmesser und einer Armbrust? Hoffentlich sind da nur Rehe und Hirsche unterwegs.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco ist gerade hinter dem Haus verschwunden, als die Geräusche aus dem Wald lauter werden und näher kommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil im Haus begibt sich Guntram in die Küche, die er verwaist auffindet. Da er direkt nach der Laudes (also noch vor dem Frühstück) aufbrechen will, beginnt er damit, sich ein Vesper für unterwegs zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius ruft verhalten Richtung Küche: &amp;quot;He! Guntram! Da draußen tut sich ernsthaft etwas!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram brauch ein Weilchen, wird aber dann auf die leisen Rufe aufmerksam. Guntram öffnet daraufhin ein Fenster und schaut hinaus. Zunächst fällt nichts auf bis auf die Geräusche aus dem Wald, dann kommt einer der Ansässigen, Pieken-Wulf, aus dem Wald, einen weitere, unbekannte Person vor sich hertreibend. Wulf sieht ein wenig mitgenommen aus, allerdings kein Vergleich mit dem Unbekannten, der über ein blaues Auge und eine blutige Nase zu klagen hat, außerdem hat Wulf ihm offenbar die Hände gefesselt. &amp;quot;Der hat sich im Wald rumgetrieben!&amp;quot; Der Fremde trägt lederne Kleidung von dunkler Färbung, keine Taschen oder Beutel und war wohl mit einem Kurzschwert bewaffnet, das nunmehr Wulf in der Hand hält. Guntram ruft ihm zu: &amp;quot;Bring ihn hierher in die Küche. Da können wir uns mit ihm unterhalten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wulf nickt kurz und bringt den Gefangenen in die Küche. Dort setzt er ihn auf einen Stuhl und stellt sich hinter ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quendan in der Zwischenzeit...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan kauert derweil immer noch versteckt im Wald und lauscht. Die Geräusche waren zunächst nur Geräusche des Waldes, doch nunmehr meint er eine Gestalt sich von Baumstamm zu Baumstamm bewegen zu sehen. Offenbar hat diese ihn aber noch nicht entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan wartet weiterhin ab und schaut zu welches Ziel sich die Gestalt bewegt. Die Person bewegt sich weiter leise Richtung Waldrand und verharrt dort, scheint den Platz zu beobachten. Dann nimmt sie einen Gegenstand aus der Tache, etwa faustgroß, macht einige kleine Bewegungen. Dann ist kurz eine schwacher, bläulicher Lichtschimmer zu erkennen bevor sie den Gegenstand wieder in einer Tasche verstaut. Die Gestalt wendet sich dann herum und schleicht zurück in Richtung Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan überlegt, ob er der Gestalt unbemerkt hinterherschleichen kann, wägt seine Chancen ab, und kommt dann zum Schluss, das die Chancen nicht schlecht stehen. Die Gestalt rechnet nicht mit einem Verfolger, andererseits ist es recht dunkel und der Waldboden sicherlich nicht angenehm, um darüber zu schleichen. Die Gestalt bewegt sich weiter im Wald um das Haupthaus herum, offenbar in Richtung der Seite, auf der es geschickter ins Tal geht, als über den nahen Steilhang. Quendan selbst versteckt sich im Wald nahe des Zugangs zur Küche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan beschliesst, der Gestalt hinerherzuschleichen, zumindest soweit, bis ein Ziel bzw. eine beständige Richtung erkennbar ist, in welche sich die Gestalt bewegt, oder bis sich während des hinterherspionierens ein bemerkenswertes Ereignis eintritt. (aprupter Richtungswechsel der Gestalt, Verharren, lautes Knacksen durch Quendan o.ä.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestalt schleicht in Richtung des Weges ins Tal. Zunächst ist sie sehr vorsichtig, je weiter sie sich aber vom Haus entfernt, desto schneller und auch unvorsichtiger beweget sie sich weiter. Quendan entspannt langsam ein wenig, war das lautlose Bewegen bisher doch eher schwierig und ungewohnt, doch in genau diesem Augenblick, als sich beide schon auf dem Weg ins Tal befinden, tritt Quendan auf einen kleinen Ast. Die Gestalt bleibt ruckartig stehen und verharrt regungslos. An dieser Stelle gibt es links und rechts des Weges noch Gebüsch, hinter Quendan, vielleicht in zwei drei Schritt Entfernung führt der Hauptweg entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein..&amp;quot; denkt Quendan sich. Hier ist es die richtige Zeit, die Verfolgung abzubrechen. Quendan duckt sich, dreht sich etwas, damit seine schmale Seite zum Verfolgten zeigt und geht einen Schritt zur Seite, um besser mit dem Hügel zu verschmelzen. Dann wartet er ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestalt verharrt noch eine Weile regungslos und dreht sich dann ruckartig herum. Sie späht in die Dunkelheit, wendet sich dann aber wieder ab und schleicht leise davon. Sobald die Gestalt aus dem Sichtfeld verschwunden ist, wagt auch Quendan wieder zu atmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan begibt sich schleichend und vorsichtig wieder zurück zur &amp;quot;Unterkunft&amp;quot;, die er nach einem kurzen Weg durch Dämmerlicht erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Verhör==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius schaut derweil kurz zur Küchentür rein und meint: &amp;quot;Guntram kannst du untersuchen, ob das einer der Amandati ist? Falls er kein Amandatus ist sollten wir wissen warum er sich hier rumtreibt. Ich gehe wieder den Eingang bewachen.&amp;quot; Sofort verschwindet Waltharius wieder und geht zur Eingangstür, um dort wieder einsatzbereit zu sein. Draußen herrscht weiterhin Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Küche haben Guntram und Pieken-Wulf derweil den unbekannten an eine Stuhl gebunden. Guntram baut sich vor ihm auf und stellt ihm einige Fragen: &amp;quot;Wer bist du? Warum bist du hier? Was machst Du um diese Zeit mittem im Wald? Warum hast du diesen Mann (er deutet auf Pieken-Wulf) angegriffen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Ich bin nur einer von vielen. Ihr habt etwas, dass wir wollen. Entweder Ihr macht, dass Ihr wegkommt oder wir setzten Euch fest oder töten Euch gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram denkt bei sich: &amp;quot;Definitiv kein Amandatus!&amp;quot; bevor er dem Fremden einige Fragen stellt: &amp;quot;Wer ist &amp;quot;wir&amp;quot; und wieviele seid Ihr? Warum glaubt Ihr, uns festsetzen zu können? Wer legitimiert Euch dazu?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Wir sind der Erleuchtete Ordo Mechanicus und wir werden Euch gefangen nehmen oder töten, weil wir das können. Wer uns ... legitimiert? (Er grinst breit) ... man nennt es das Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesicht von Guntram ist eiskalt, als er antwortet: &amp;quot;Erstens lasse ich mich nicht von irgend einem dahergelaufenen, blöd-grinsendem Depp einfach so gefangen nahmen - es sieht im übrigen ja eher danach aus, als ob wir Euch gefangen nehmen - und zweitens ist noch lange nicht entschieden, wer hier der Stärkere ist. Ich glaube, ihr überschätzt Eure Macht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Ihr mögt mich gefangengenommen haben, die anderen, die kommen, dagegen sind frei. Ich bin nicht wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Du bist ein Dummschwätzer und ein Phantast! Und Du hast mir immer noch nicht gesagt: Wie viele? Es reicht mir auch schon die Zahl derer, die heute Nacht hier im Wald unterwegs sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Im Wald sind wohl nur eine Handvoll. Die werden aber wohl schon längst über alle Berge sein. Und die anderen, die hierher kommen? Nun, hundert werden wohl nicht reichen, mein Herr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Und wann kommen die?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Wie spät ist es?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram schaut kurz aus dem Fenster, fühlt in sich hinein (Grad der Müdigkeit) und sagt: &amp;quot;Ich schätze, es ist jetzt so gegen sieben &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: So wörtlich habe ich das nicht gemeint, aber vielleicht solltet Ihr es wörtlich nehmen. (Er grinst.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram gibt ein genervtes Grummeln von sich, bevor er weiterspricht: &amp;quot;Soll ich daraus schließen, dass deine Kollegen bei Sonnenaufgang kommen? Oder was sollte dieses &#039;aber vielleicht solltet Ihr es wörtlich nehmen&#039;?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fremde zuckt nur die Schultern und grinst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es im Wald vor der Hütte inzwischen ruhiger geworden zu sein scheint, beschließt Waltharius am Waldrand vor der Hütte einen kleinen Patrouliengang zu machen. Er macht sich hierzu auf den Weg und versucht dabei ein möglichst geringes Ziel abzugeben. Vom Waldrand aus versucht er dann Geschehnisse im Wald und unten im Tal zu erkennen. Möglicherweise ist noch ein Schimmer von Fackeln oder einem Lagerfeuer zu erkennen. Waltharius tritt also den kurzen Weg zu der kleinen Kappelle an, von der man einen gewissen Blick ins Tal hat. Von dort aus sieht man am Rand des Sichtfelds am Horizont noch Rauch, der von einem großen Feuer stammen könnte. Ein Feuerschein ist nicht mehr zu sehen, allerdings steht die Sonne auch schon niedrig am Horizont und es wird rasch heller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Prior Anselmo erwacht schließlich, zieht sich rasch an und gesellt sich zu den anderen. Noch ein wenig schlaftrunken meint er zu Guntram:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Idee die Platten aus Holz nachzubauen halte ich für schlecht durchführbar. Dafür brauchen wir das richtige Werkzeug, eine größere Menge passendes Holz und mehrere Tage Zeit. Ich werde versuchen aus Weidengeflecht und Lehm die Platten nachzubauen.&amp;quot; Er blickt sich um und bemerkt, dass Guntram gerade mit einer Person beschäftigt ist, die an einen Stuhl gefesselt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram dreht sich zu Anselmo um und straft ihn mit einem düsterem Blick. Dann wendet er sich wieder dem Gefangenem zu: &amp;quot;Tja, da Du es mir nich sagen willst (und auch leider gehört hast, was Anselmo gerade gesagt hat), wirst Du wohl für eine gewisse Zeit unser Gast bleiben.&amp;quot; Er winkt Pieken Wulf zu sich. &amp;quot;Kümmer Dich doch bitte um unseren &#039;Gast&#039;.&amp;quot; Danach beginnt er, sein Vesper für die Exkursion zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius merkt sich die Richtung in der der Rauch aufgestiegen ist und setzt seinen kleinen Patrouliengang fort. Er läßt sich dabei Zeit, um möglichst alles im Wald gesehen zu haben. Waltharius kehrt so zur Lichtung mit dem Haupthaus zurück und umrundet sie einmal, den Blick dabei auf den Wald gerichtet, wo alles normal erscheint. Sobald sich etwas mehr Leben auf der Lichtung zeigt geht Waltharius zu Guntram, um sich mit den Anderen über die Aufgaben und Vorhaben des heutigen Tages zu einigen, denn es gibt einiges zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius trifft Guntram kurz bevor die Morgenandacht beginnt und meint: &amp;quot;Guntram, wir sollten nach der Morgenadacht mit den Anderen kurz absprechen, was diesen Tag an Arbeiten so ansteht und was wir zu tun gedenken. Doch laßt uns jetzt die Morgenandacht halten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie weiter?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Morgenlob tritt Bruder Guntram aus der Kapelle, um sich auf den Weg in den Wald zu machen. Er hat Schreibzeug dabei, um sich Notizen und Skizzen von der Umgebung zu machen. Ein Vesper hat er ebenfalls eingepackt. Er schaut sich um, ob ihn jemand begleiten möchte. &lt;br /&gt;
Waltharius zu Guntram: &amp;quot;Wartet nicht so schnell, wir wollten doch noch kurz besprechen, was heute zu tun ist. Und ihr solltet auf keinen Fall alleine in den Wald gehen. Seht wie Richard zurückgekommen ist und der Mann ist sicherlich wehrhaft. Außerdem habe ich noch den Rauch, der von einem größeren Lagerfeuer stammen könnte in der Richtung gesehen.&amp;quot; Dabei deutet Waltharius in die Richtung in der er vor der Andacht den Rauch gesehen hat. &amp;quot;Ich werde die restlichen Leute in der Hütte zusammentrommeln, wir treffen uns dann vor der Hütte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius geht zügig los und trommelt die Leute die sich in der Hütte befinden, und an den Entscheidungen mit Teilhaben wollen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bringt seinen Plan vor, im Wald nach möglichen Plätzen zu schauen, von denen aus eine gute Verteidigung möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Die Idee ist gut, vielleicht können wir auch Hinterhalte und Fallen stellen. Allerdings sollten wir auch diesen Platz hier im Auge behalten, damit uns die Platten nicht abhanden kommen. Weiterhin sollten wir auch hier eine Verteidigung aufbauen, und auch Quendans Idee mit einer Plattenkopie umsetzen. Wir sollten Trupps bilden, die all dieses umsetzen. Wer soll mit Euch Bruder Guntram den Wald erkunden gehen? Und wer beteiligt sich an den anderen beiden Vorhaben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ich denke, zwei weitere sollten reichen. Vier Augen sehen besser als zwei. Und das dritte Paar kann nach potentiellen Gefahren Ausschau halten. In Klartext: Mich sollte einer begleiten, der gut kämpfen kann und einer, der sich gut im Wald auskennt.&amp;quot; Er schlielt in Richtung Haupthaus zu den Einheimischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das hört sich vernünftig an. Mit den Verbliebenen werde ich dann hier die Plattenkopie anfertigen und hier eine Verteidigung aufbauen, auch wenn ich für letzteres nur halbwegs eine Idee habe. Ihr solltet nur aufpassen wenn Ihr zurückkommt, wir werden warscheinlich ein paar Fallen aufgebaut haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ähm ... bitte seid vorsichtig mit den Fallen. Ich möchte nicht von meinen eigenen Leuten &#039;erschlagen&#039; werden. Wir werden auf exakt dem selben Weg zurücklaufen, auf dem wir das Lager verlassen. Also baut dort noch keine Fallen auf.&amp;quot; Er verabschiedet sich, geht rüber zum Haupthaus und überredet dort zwei &#039;Einheimische&#039;, ihn zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Waltharius geht die Gebäude und Umgebung nach für den Plattenkopie Bau und für den Fallenbau geeigneten Gegenständen absuchen. Dabei hält er speziell nach Balken, Brettern, elastischen Stäben und Ästen und Seilwerk Ausschau. Die meisten Fallen werden in der Art zurückgebundene Äste, die durch ein Seil ausgelöst angespitzte Stöcke in den Gegner hauen, oder schwere Steine, die von weit oben aus den Bäumen herausschwingen sein. Ausgelöst wird unterschiedlich mit Stolperleinen, oder von einem Wächter per Zugseil. Nach etwa einer Stunde hat Waltharius einigen Kram, wie Balken, Bretter und Seilwerk zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach geht Waltharius Quendan aufsuchen, da dieser das Tuch mit dem Abdruck für die Plattenkopie hat. Waltharius fragt Quendan: &amp;quot;Meister Quendan, welche Eigenschaften muß die Plattenkopie haben? Beziehungsweise könnt Ihr euch um den Plattenbau kümmern?&amp;quot; Ich würde gerne am Rand der Lichtung mit ein paar Helfern ein paar Fallen aufbauen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zu Waltharius: &amp;quot;Die Plattenkopie müssen nur ungefähr einer richtigen Platte entsprechen. Wir sollten auch nicht zuviel Zeit hierfür investieren, da die Anderen bei genug Zeit herausfinden werden was sie wollen...es soll sie ja nur Zeit kosten und verwirren...Sucht ein paar größere Holzbretter, die wir auf das richtige Mass sägen können. Falls die Bretter nicht lang genug sind, sollten sie in der richtige Dicke sein. Dann nehmt Kohle und bestreicht damit die Platten so schwarz wie möglich. Mit meiner gelben Kreide werde ich dann Symbole aufmalen, die ein Imitat der Jore..äh Plattenkon..nunja, Plattensigillen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu Quendan: &amp;quot;Wenn es nur auf die Form ankommt, geht auch ein quadratisch befüllter Strohsack? Das liese sich sicherlich am allerschnellsten bewerkstelligen. Am Ofen ist der dann auch gleich schön schwarz gemacht, die Töpfe sind danach etwas sauberer. Aber mal kurz schauen, vielleicht sind bei den zusammengetragenen Brettern ein paar, die man nur aneinander und übereinander zu legen braucht. 2 - 3 Bretter für eine untere Lage und ebensoviele quer oben drauf. Damit sollte sich auch ein dickes Quadrat bewerkstelligen lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius schaut kurz bei den paar zusammengetragenen Balken und Brettern nach und stellt fest, dass zwar kein einzelnes Brett die notwendige Dicke hat, wenn man aber verschiedene Bretter zurechtsägt und übereinanderlegt, dann liese sich schon eine Holzplatte konstruieren, die in ihren Ausmaßen einer Platte gleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius glaubt die geeignetsten Bretter aus dem Haufen raus, sie dürfen auch schon ein bischen morsch, aber nicht feucht sein, damit sie sich besser sägen lassen. Danach stelle er für die Oberfläche die Bretter zusammen, die nebeneinandergelegt ohne Lücke und ohne in der Breite zugesägt werden zu müssen, die richtige Plattenbreite erreichen. Danach gibt er sie zum zurechtsägen. &lt;br /&gt;
Zum erreichen der Plattendicke werden Latten wie bei einem Bilderrahmen im Ring gelegt. Die Platte wird damit hohl. Dann noch ein paar Bretter drunter, wenn es da ein paar spalten hat, soll nicht stören. Das ganze wid mit möglichst wenig Nägeln zusammengenagelt. Mit einem Lappen wird dann der Ruß vom Kochgeschirr auf die Konstruktion übertragen. Danach kann Quendan die Zeichnungen auftragen. Nach knapp zwei Stunden ist das Werk vollbracht. Auf eine Entfernung von einigen Dutzend Schritten könnte man die Kopie wohl mit dem Original verwechseln. Allerdings verfällt die Täuschung mit jedem Schritt den man näher kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Quendan der Kopie widmet, geht Waltharius an den Fallenbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hügel ist nach Norden und Westen sehr steil. Dort reicht es große Holzrugel und Steine bereit zu legen, die man etwahigen Angreifern, die aus aus den Richtungen kommen, entgegenrollen lassen kann.&lt;br /&gt;
Im Osten ist der Hügel nicht ganz so steil, dafür aber mit viel Buschwerk bewachsen. Dort macht es Sinn einige Fallen aufzustellen, die sowohl Lärm machen, als auch einzelne Angreifer verletzen. Diese Fallen funktionieren in der Art wie bei einem Bogen zurückgebogener Ast, der mit spitzen Hölzern versehen beim zurückschnellen, dort anschleichende Leute verletzt. Angefangen wird dort mit den wahrscheinlichsten Angriffswegen. &lt;br /&gt;
Nach Süden zu ist der Hügel sehr flach und nur mit hohen Bäumen bewachsen. Dort lassen sich an langen Seilen Stämme und Steine in Großer Höhe Aufhängen, die über eine Auslöseschnur ausgelöst quer über Pfade und kleinere Lichtungen schwingen.&lt;br /&gt;
Waltharius versucht dazu drei bis vier geeignete Trupps zusammen zu stellen, die die jeweiligen Aufgaben bewerkstellign können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
thomas: Von mir aus stehen im Moment keine weiteren Aktionen an. Außer Stefan oder jemand anderes brauch noch eine weitere Beschreibung...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Noch was organisatorisches: Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Charaktere, die hier schon länger nicht mehr bespielt worden sind, abgereist sind. Dmit wären also noch Quendan, Waltharius und Guntram an Spielercharakteren anwesend. Meinungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan S.: Arwed hat ein starkes Interesse an den Vorgängen und bleibt daher bei Quendan vor Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas: Von mir aus ok. Ich versuche zwar gerade Simone dazu zu bringe, doch etwas mitzumachen, aber ihr ist die Erholung vom Hausbau wichtiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: &amp;quot;Sie haben uns alle verlassen ... *heul*&amp;quot; - aber jetzt mal im Ernst: das ist schon in Ordnung so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: Wie immer, wenns ernst wird sind die ganzen Krieger weg. Nun denn, das muß auch so gehen, der Eine wird Waltharius schon beistehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Guntrams Ausflug in den Wald==&lt;br /&gt;
Guntram wandert mit zwei der Einheimischen in den Wald, auf der Suche nach einem Platz, der gut zu verteidigen wäre. Die drei streifen einige Zeit umher, stellen dann aber fest, das die Ebene, auf der das Gasthaus und die Kapelle stehen, die höchste in der weiteren Umgebung ist. Um die Ebene und Lichtung herum fällt das Gelände mehr oder weniger steil ab. Im umliegenden Wald gibt es zwar Stellen, die einigermaßen zu verteidigen wären, weil zu drei Seiten das Gelände abfällt, aber an mindestens der vierten steigt die Umgebung an, eine ideale Gelegenheit für eventuelle Angreifer, mit Fernkampfwaffen den Belagerten den Garaus zu machen. Die bisherige Suche blieb also ohne Erfolg und je länger die drei suchen, desto offensichtlicher wird, das die Ebene noch am besten zu verteidigen ist, jedenfalls wenn man genügend Leute und Material besitzt. Mit dieser Erkenntnis kehren die drei zur Mittagszeit zurück zum Lager, wo sie den anderen Bericht erstatten. Guntram schließt mit den Worten: &amp;quot;Hoffentlich kommt die heilige Miliz bald.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gelehrtengespräche==&lt;br /&gt;
Im Laufe des Morgens nimmt Arwed Quendan zur Seite, um mit ihm einige Worte zu wechseln. &amp;quot;Bei Deinem gestrigen Gespräch mit dem Amandatus hast Du die 1000jährige Prophezeiung zitiert - &#039;Dann wird er den Weg seiner Brüder und Schwestern gehen und einen Schlüssel preisgeben, und die jungen Söhne und Töchter der Unschuld werden einen Weg beschreiten, der sie schließlich in das Erste Gefecht führt&#039;. Den Schlüssel zum Tor der Unschuld besitzen wir - das hat der Amandatus sogar selbst gesagt. Sind wir demnach auch Reisende und noch tiefer in die Geschichte verstrickt, als uns bis dato bewußt ist?&amp;quot; Arwed grinst verschmitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber eigentlich wollte ich noch etwas praktischeres ansprechen, als lediglich zu philosophieren. Ich hatte vom ersten Augenblick seines Auftretens den Eindruck, daß der Amandatus - ebenso wie der Eine - lediglich seinen eigenen Willen verfolgt. Der Amandatus wird dafür sorgen, daß die Platten nicht entfernt werden; seinem Gespräch nach zu urteilen sind ihm die Randbedingungen völlig egal: Ob der EOM sich hier herumtreibt oder ob er von Gläubigen umgegben ist, scheint ihn nicht zu kümmern. Die Reisenden werden einen Weg finden, ihre Seele hierher zu transportieren, und mehr braucht er nicht. Ich glaube daher nicht, daß er uns bei der Verteidigung des Ortes helfen wird. Unsere Position sieht auch nicht so rosig aus, als daß wir sie ernsthaft halten können. Das einzige, das die resttlamanische Gruppe noch machen kann, ist mal wieder beobachten... hast Du eine Idee, wie wir hierfür die Situation verbessern können? Einen Beobachtungsposten errichten und den ähnlich tarnen wie ich es bei den Platten versucht habe? Oder siehst Du weitere Möglichkeiten, das Geschehen zu beobachten, wenn der DOM hier anrückt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, auch ich gehe davon aus, dass die Platten durch den DOM nicht von diesem Ort entfernbar sind. Zumindest werden Sie sehr lange brauchen...und genau dies ist einer der beiden Punkte, um die es geht.&lt;br /&gt;
Es geht mir bei der Verteidigung nicht darum, die Oberhoheit über die Platten oder diesen Ort zu haben, denn dieses Ziel halte ich in Anbetracht unserer Personalstärke und Kampfkraft für nicht haltbar. Mir geht es darum, dem DOM so wenig Zeit wie möglich zu geben, die Platten zu analysieren und mit Ihnen etwas anzustellen.&lt;br /&gt;
Sollten wir ernsthaft angegriffen werden und in Bedrängnis kommen, setze ich auf eine vorbereitete Flucht (d.h. auch ein Fluchtweg und ein Fluchtziel sind zu schaffen.). Zweitens geht es um den Zugang zu diesem Ort. Je mehr der DOM Zeit hat, sich an diesem Ort einzunisten, desto schlechter stehen für uns spätere Zugangschancen. Wenn wir ihn andererseits lang genug hinhalten können, trifft evtl. Verstärkung aus Tlamana ein. Außerdem gibt es in der Angelegenheit der Verstärkung auch noch die Reisenden, von denen die Ersten wohl bald eintreffen werden. Auch dies macht es dem DOM schwerer. Und sollte die Heilige Miliz ankommen, ist dieses Thema sowieso erledigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie du bemerkst, gehe ich nicht von unserer Beobachter Position, sondern von einer aktiven Rolle aus. Auch wenn ich im Moment stark auf die Verzögerungen für den DOM ausgerichtet bin, beschäftigt mich andererseits die Situation mit der Dualität der Platten. Sie gehören einerseit vollkommen magischer, jorenaähnlicher Natur und andererseits geistig gesehen zum Einen. Die Platten wurden durch andere jorenaähnliche Kosntrukte gesichert, die dämonischer Art waren. Also für mich ist die eine Seite magischer Natur und die andere ceridischer/dämonischer. Hierdrüber liesse sich bei einigem Nachdenken noch etwas über die Art der Beiden herausfinden. &lt;br /&gt;
Ein weiterer Punkt in meinen Überlegungen betrifft den Amandatus und seine Werdung. Mir über Zweiteres Gedanken zu machen, ist mir in der augenblicklichen Situation zu viel. Aber mit ihm reden könnte uns einige weitere Einsichten geben. Geklärt ist die &amp;quot;Söhne und Töchter&amp;quot;, womit wohl die jungen Menschen (seit 500 Jahren?) gemeint sind. Damit blieben aus diesem, mir wichtigen Satz, noch zwei Passagen. &amp;quot;ging er den Weg seiner Brüder und Schwestern&amp;quot; und &amp;quot;das erste Gefecht&amp;quot;. Die Natur des Zweiten und die Eigenschaften oder Namen der Ersteren wären meiner Meinung nach hilfreiche Informationen. Vielleicht ergibt sich nochmals die Zeit mit ihm zu sprechen, bevor die anderen potentiellen Amandati ankommen und er sich um sie kümmern muss. &lt;br /&gt;
In deren Fall wir ja wohl ganz eindeutig beobachten wollen und wir uns vom DOM nicht abdrängen lassen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed nickt. Dann meint er: &amp;quot;Das philosophieren muß erst einmal hintenanstehen. Hast Du schon konkrete Vorstellungen für einen geordneten Rückzugsplan? Falls ja, würde ich Dich bitten, diesen auszuarbeiten. Ich werde den Tag nutzen, in verschiedenen Abständen zu diesem Ort möglichst gute Anknüpfungspunkte für Resonanzbrücken zu schaffen - sollten wir hier vertrieben werden und später wiederkommen wollen, ist sowas sicher zu unserem Vorteil. Wenn dann noch Zeit bleibt: Meinst Du, es wäre besser, sich auf eine Schaffung einer Beobachtungsmöglichkeit zu konzentrieren, oder die Fallen im Wald arcan zu stärken?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ich denke beides hat seinen Sinn.&amp;quot; Er denkt kurz nach und sagt dann: &amp;quot;Ich denke die Schaffung von Möglichkeiten zur Beobachtung wären an diesem Ort besonders interessant. Ich würde ihnen den Vorzug geben. Und ja, die Ablenkungen sind fertig. Der Schutz des Hauses ist auch so weit vorbereitet, wie ich mit vorhandenem Material durchführen kann. Ich werde mich an die Fluchtmöglichkeiten machen....achja, dem Nexus haben wir ja auch was geschrieben...ich hät´s fast vergessen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Außerdem gehe ich sicherheitshalber noch mal an die Stelle schauen, wo der DOM gestern Nacht magisch aktiv war...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tlamanische Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Quendan geht an die Stelle und wirkt ein &amp;quot;Magieerkennen&amp;quot;. Allerdings findet sich dort kaum eine magische Strahlung vor. Wenn hier Magie gewirkt wurde, dann geht sie inziwschen längst im Rauschen unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed bereitet zwei Konstrukte vor: Ein Auge und ein Ohr zur Beobachtung des Platzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Auge sucht Arwed einen Baum mit einem (augförmigen) Astloch mit Blick auf den Platz. In das Astloch baut Arwed sein Konstrukt ein; es besteht aus einer Lochblende (wie für eine Lochkamera) und einer Projektionsrückseite. Die Rückseite ist auf der Außenseite (Projektionsfläche) weiß, auf der Innenseite mit den &amp;quot;arwedtypischen&amp;quot; Zeichen versehen. Eine zweite Holzplatte, die in Arweds Analysekästchen paßt, trägt das Gegenstück zu dem Konstrukt auf der Projektionsfläche. Hierdurch kann über eine Resonanzbrücke das Bild auf das mattierte Glas in dem Analysekästchen gelangen; die Schutz- und Isolierungskonstrukte in dem Analysekästchen sorgen für ein zusätzliches Maß an Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Soll die Platte dann hier das Gegenstück zum Herumtragen sein? -- Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:PdU-Tag3-AugeSkizze.png|400px|Skizze Augen-Konstrukt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ohr besteht aus zwei aus Bast geflochtenen, sich nach innen verjüngenden Schnecken, in die ein Pergamentstreifen mit einem weiteren von Arweds Konstrukten eingewoben wird. Eines der beiden dient als Ohr vor Ort und wird entsprechend versteckt; am anderen kann man - statt dem Meeresrauschen - die Geräusche an der Gegenstelle hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Wie groß soll die Reichweite sein? (Je weiter desto eher klappt es nicht oder nicht immer...) -- Lausch-Reichweite oder Übertragungsreichweite? Das Lauschen dürfte um so besser funkionieren, je größer ich die Muschel baue. Das hängt von der Umgebung ab, wie gut ich das Ding verstecken kann... die Übertragung sollte nur von der Qualität der Resonanzbrücke sein; gewünscht ist hier eine &amp;quot;safe distance&amp;quot;, so daß die Beobachtung aus sicherer Entfernung und ohne Angst vor Entdeckung durch Patrouillen erfolgen kann. Mehr ist natürlich immer besser :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Am Abend==&lt;br /&gt;
Nachdem die noch verbliebenen Heligonier zusammen mit den Ansässigen Fallen aufgestellt haben und auch die Plattenkopie fertiggestellt ist, ist der Nachmittag schnell vergangen. Die Ansässigen patrouillieren am der Lichtungsrand entlang und spähen in den Wald. Das Wetter ist zwar sonnig und nicht zu heiß, aber dennoch liegt eine unbestimmte Spannung in der Luft. Guntram, Waltharius und Quendan fassen die Lage noch einmal zusammen:&lt;br /&gt;
Die Plattenkopie ist unter dem Boden des Haupthauses verborgen und die Bodenbretter wieder notdürftig vernagelt. Die Originalplatten sind in der Kapelle untergebracht, die Lichtung ist mit Fallen mehr oder weniger umgeben, allerdings sind diese provisorisch und der Ring hat sicher ein paar Lücken, dennoch zufriedenstellend für die inverstierte Zeit. Waltharius kennt die Lage der Fallen genau, auch die anderen wurden informiert. Die Ansässigen halten Wachen und patrouillieren. Ach ja, und von der heiligen Miliz ist noch nichts zu sehen... und wird es wohl auch auf absehbare Zeit nicht, Tage wird es in jedem Fall dauern, vielleicht länger, natürlich nur wenn jemand sie verständigt hat, also auch mehr oder weniger heil in Heligonia angekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu Guntram, Quendan und Arwed: &amp;quot;Wir sollten uns diese Nacht an den Wachen beteiligen, auch wenn jeder einzelne von uns vielleicht nur wenig ausrichten kann. Ist eine Einteilung in 4 Wachen für euch Ok? Ich würde die dritte Wache gleich nach Mitternacht übernehmen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed lächelt darauf hin zynisch: &amp;quot;Natürlich werde ich mich an den Wachschichten beteiligen; auch wenn ich vielleicht nicht viel ausrichten kann - allemal besser, als im Schlaf erdolcht zu werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, natürlich werden wir auch Wache halten. Welche möchtet Ihr, dass ich übernehme ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram meldet sich für die letzte Wache bis zum Sonnenaufgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Jemand der noch die Schlafenden wecken kann, erreicht weit mehr als nichts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot; Nun, da wir unsere Verteidigung im Groben vorbereitet haben, schlage ich vor, dass wir auch an einen vielleicht notwendigen Rückzug denken. Da wir wohl auf der Lichtung als letzte Bastion das Haus haben, sollten wir uns Gedanken machen, an welcher Stelle wir das Haus verlassen und wohin wir fliehen könnten. Habt Ihr bei Euerer Exkursion heute Vormittag vielleicht eine passende Stelle gefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ich denke, dass wir als erstes zu der kleinen Hütte am Fuß des Berges fliehen sollten. Dort könnten wir einige Dinge deponieren bzw. verstecken, die wir für eine längere Reise - ich möchte nicht sagen Flucht - brauchen. Wie sollten uns Rucksäcke packen, die wir dann so schnell wie möglich runterschaffen sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ich stimme zu, daß wir zu einer Flucht bereit sein sollten. Allerdings möchte ich nicht auf ein leicht auffindbares Depot bauen, speziell was ist, wenn der Feind genau von dort kommt, dort sogar seine Ausgangsbasis für Angriffe gegen uns aufgebaut hat? Warscheinlich ist es besser einen minimale Rucksack bereit zu stellen, der uns ein 2 - 3 tägiges Durchschlagen nach Heligonia ermöglichen sollte. Wir würden auf einer Flucht eh kaum schlafen. Ich denke, daß man uns nicht viel länger als einen Tag verfolgen wird. Andererseits wird der DOM damit rechnen, daß wir Hilfe holen werden, und zu verhindern suchen, daß dieser Platz von Heligoniern wiedergefunden wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Das Problem ist: wir wissen nicht, von welcher Seite der Feind kommt. Wir können ja zwei Depots einrichten, in jeder Richtung eines. Die wichtigsten Dinge würde ich ohnehin am Mann behalten. Ich will bei einer hektischen Flucht nicht noch mein Gepäck mit dem Proviant suchen müssen. Und wenn wir den Hang hinunterrennen müssen, ist ein großer und schwerer Rucksack nur hinderlich. Ich schlage vor, wir deponieren unser Reisegepäck einerseits bei der Hütte am vorderen Hang, unterhalb der Rückseite der Kapelle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[@Stefan: Guntram wird über die Nacht hin etwas &amp;quot;in Zwiegespräch mit dem Einen und seinem Gedächtnis treten&amp;quot;. Ich schicke Dir deswegen eine Mail.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich gehe davon aus, dass wir, mehr oder weniger, eingekreist werden und wir uns im Falle einer Flucht irgendwo durchschlagen müssen. Ich sehe ein Depot als sinnvoll an, was entgegengesetzt vom Lager der anderen liegt. Dort ist es am unwahrscheinlichsten, dass sie sein werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Das ist sehr wahrscheinlich, da gebe ich Dir recht. Bleibt nur die Frage, wo wird deren Lager sein? Hast Du schon was gefunden? Ich habe bei meiner Wanderung leider nichts entdeckt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ich brauche kein Depot. Fast alles was ich auf einer Flucht benötige trage ich am Leib oder bei mir. Als da währen Kleidung, Waffen und ein Messer. Verbleibt nicht viel, ein Stück Tuch und etwas Seil für ein behelfsmäßiges Zelt, einen weiteren Umhang, etwas zu essen und zu trinken. Brauche also nur dafür zu sorgen, daß ich den Rucksack jederzeit mitnehmen kann, und das geht am besten hier.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Tag3&amp;diff=251</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Tag3</title>
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		<updated>2006-01-18T20:03:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Am Abend */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Am frühen Morgen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ein Großteil der Nacht durchgearbeitet worden ist, fallen alle schnell in einen tiefen Schlaf, der jedoch nich lange währt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Magister Quendan! Wacht auf!&amp;quot; flüstert eine Stimme direkt an des Magisters Ohr. Quendan schreckt auf, meint er sei gerade eben erst eingeschlafen, und in der Tat ist es drauße noch dunkel. Die Umbegung ist zunächst noch sehr verschwommen, doch ein paar Mal Blinzeln und schon erkennt er, dass einer der hier Ansässigen vor ihm steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Herr! Da draußen im Wald, wir glauben da ist jemand... oder mehrere... Wir haben Wache gehalten und vor ein paar Momenten haben wir jemanden bemerkt. Wir haben jemanden nachsehen geschickt. Ich gehe jetzt auch die anderen wecken.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ansässige wartet keine Reaktion ab, sondern begibt sich schnell und leise zu den anderen und weckt sie mit ähnlichen Erklärungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan kneift ein paarmal die Augen zusammen und schwingt die Beine aus dem Bett. Ein kurzes knacksen der Füße, als Gewicht auf sie kommt, ein paar Kniebeugen, um den Puls schnell hochzukriegen, dann schnappt sich Quendan seinen Mantel, wirft ihn um und greift zu seiner Tasche. Dort holt er einen Dolch und einige wenige Zauberutensilien hervor. Die ersten Schritte noch etwas steif, begibt er sich die Treppen hinunter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius, von der Graberei noch etwas geschafft und wenig ausgeruht schaut sich kurz etwas zerknittert um. Danach wirf er sich eine Robe über schlupft in die Stiefel, stülpt sich irgendwie den Helm auf den Kopf, grabscht sich Armbrust, Bolzen und Schild. Erst danach versucht er auszumachen, wo die anderen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer gewissen Orientierungszeit macht Waltharius die Armbrust schußbereit und versucht durch die Tür die Lage auf dem Hof zu erspähen.&lt;br /&gt;
Quendan kommt zu Waltharius und flüstert: &amp;quot;Ich gehe über die Küche rum raus...&amp;quot; und schlupft davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram, der die Nacht über geschlafen hat, krabbelt aus seinem Bett und zieht sich langsam an. &amp;quot;Der Eine wird uns schon beschützen.&amp;quot; sagt er gähnend in Richtung Bruder Waltherius, bevor er sich auf den Weg in Richtung Toilette macht. In der Tür dreht es sich nochmals um. &amp;quot;Und der Amandatus ist ja schließlich auch noch da!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius blickt durch die Tür nach draußen. Draußen ist es noch dunkel, am Horizont ist das erste Licht zu erahnen. Man sieht nur den leeren Platz und die Feuerstelle, die noch ein wenig glimmt. An einen Baum gepresst steht einer der Ansässigen - Tucco, der Koch - und starrt in den Wald, ohne sich zu rühren, der Rest schläft wohl noch. Aus dem Wald sind Geräusche von knackenden und brechenden Ästen zu hören. Dann sieht man Guntram den Platz betreten.&lt;br /&gt;
Da übermäßige Eile gerade nicht geboten scheint zurrt sich Waltharius erst einmal die mitgegrabschte Ausrüstung zurecht, macht Knöpfe, Gürtel und Bänder zu. Danach schenkt er dem Geschehen draußen wieder die volle Aufmerksamkeit. Waltharius fragt leise: &amp;quot;Hat auch jemand die Rückseite des Hauses im Auge?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut vorsichtig zum Hinterausgang hinaus. Nach kurzem Warten öffnet er die Tür weiter, huscht hindurch zum Wald und versteckt sich dann am Waldrand. Er wartet, ob irgendetwas zu hören ist, und in der Tat dringen Rascheln und Knacken aus dem Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco wendet sich vom Wald ab und flüstert dann zögerlich: &amp;quot;Äh, nein, ich glaube nicht. Ich geh&#039; da besser mal nachsehen.&amp;quot; Tucco eilt leise davon und lässt Waltharius alleine zurück, Guntram ist inzwischen im Haupthaus verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius murmelt noch erstaunt: &amp;quot;Verstecken sich jetzt alle hier Anwesenden hinter einem Küchenmesser und einer Armbrust? Hoffentlich sind da nur Rehe und Hirsche unterwegs.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tucco ist gerade hinter dem Haus verschwunden, als die Geräusche aus dem Wald lauter werden und näher kommen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derweil im Haus begibt sich Guntram in die Küche, die er verwaist auffindet. Da er direkt nach der Laudes (also noch vor dem Frühstück) aufbrechen will, beginnt er damit, sich ein Vesper für unterwegs zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius ruft verhalten Richtung Küche: &amp;quot;He! Guntram! Da draußen tut sich ernsthaft etwas!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram brauch ein Weilchen, wird aber dann auf die leisen Rufe aufmerksam. Guntram öffnet daraufhin ein Fenster und schaut hinaus. Zunächst fällt nichts auf bis auf die Geräusche aus dem Wald, dann kommt einer der Ansässigen, Pieken-Wulf, aus dem Wald, einen weitere, unbekannte Person vor sich hertreibend. Wulf sieht ein wenig mitgenommen aus, allerdings kein Vergleich mit dem Unbekannten, der über ein blaues Auge und eine blutige Nase zu klagen hat, außerdem hat Wulf ihm offenbar die Hände gefesselt. &amp;quot;Der hat sich im Wald rumgetrieben!&amp;quot; Der Fremde trägt lederne Kleidung von dunkler Färbung, keine Taschen oder Beutel und war wohl mit einem Kurzschwert bewaffnet, das nunmehr Wulf in der Hand hält. Guntram ruft ihm zu: &amp;quot;Bring ihn hierher in die Küche. Da können wir uns mit ihm unterhalten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wulf nickt kurz und bringt den Gefangenen in die Küche. Dort setzt er ihn auf einen Stuhl und stellt sich hinter ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quendan in der Zwischenzeit...==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan kauert derweil immer noch versteckt im Wald und lauscht. Die Geräusche waren zunächst nur Geräusche des Waldes, doch nunmehr meint er eine Gestalt sich von Baumstamm zu Baumstamm bewegen zu sehen. Offenbar hat diese ihn aber noch nicht entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan wartet weiterhin ab und schaut zu welches Ziel sich die Gestalt bewegt. Die Person bewegt sich weiter leise Richtung Waldrand und verharrt dort, scheint den Platz zu beobachten. Dann nimmt sie einen Gegenstand aus der Tache, etwa faustgroß, macht einige kleine Bewegungen. Dann ist kurz eine schwacher, bläulicher Lichtschimmer zu erkennen bevor sie den Gegenstand wieder in einer Tasche verstaut. Die Gestalt wendet sich dann herum und schleicht zurück in Richtung Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan überlegt, ob er der Gestalt unbemerkt hinterherschleichen kann, wägt seine Chancen ab, und kommt dann zum Schluss, das die Chancen nicht schlecht stehen. Die Gestalt rechnet nicht mit einem Verfolger, andererseits ist es recht dunkel und der Waldboden sicherlich nicht angenehm, um darüber zu schleichen. Die Gestalt bewegt sich weiter im Wald um das Haupthaus herum, offenbar in Richtung der Seite, auf der es geschickter ins Tal geht, als über den nahen Steilhang. Quendan selbst versteckt sich im Wald nahe des Zugangs zur Küche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan beschliesst, der Gestalt hinerherzuschleichen, zumindest soweit, bis ein Ziel bzw. eine beständige Richtung erkennbar ist, in welche sich die Gestalt bewegt, oder bis sich während des hinterherspionierens ein bemerkenswertes Ereignis eintritt. (aprupter Richtungswechsel der Gestalt, Verharren, lautes Knacksen durch Quendan o.ä.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestalt schleicht in Richtung des Weges ins Tal. Zunächst ist sie sehr vorsichtig, je weiter sie sich aber vom Haus entfernt, desto schneller und auch unvorsichtiger beweget sie sich weiter. Quendan entspannt langsam ein wenig, war das lautlose Bewegen bisher doch eher schwierig und ungewohnt, doch in genau diesem Augenblick, als sich beide schon auf dem Weg ins Tal befinden, tritt Quendan auf einen kleinen Ast. Die Gestalt bleibt ruckartig stehen und verharrt regungslos. An dieser Stelle gibt es links und rechts des Weges noch Gebüsch, hinter Quendan, vielleicht in zwei drei Schritt Entfernung führt der Hauptweg entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein..&amp;quot; denkt Quendan sich. Hier ist es die richtige Zeit, die Verfolgung abzubrechen. Quendan duckt sich, dreht sich etwas, damit seine schmale Seite zum Verfolgten zeigt und geht einen Schritt zur Seite, um besser mit dem Hügel zu verschmelzen. Dann wartet er ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestalt verharrt noch eine Weile regungslos und dreht sich dann ruckartig herum. Sie späht in die Dunkelheit, wendet sich dann aber wieder ab und schleicht leise davon. Sobald die Gestalt aus dem Sichtfeld verschwunden ist, wagt auch Quendan wieder zu atmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan begibt sich schleichend und vorsichtig wieder zurück zur &amp;quot;Unterkunft&amp;quot;, die er nach einem kurzen Weg durch Dämmerlicht erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Verhör==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius schaut derweil kurz zur Küchentür rein und meint: &amp;quot;Guntram kannst du untersuchen, ob das einer der Amandati ist? Falls er kein Amandatus ist sollten wir wissen warum er sich hier rumtreibt. Ich gehe wieder den Eingang bewachen.&amp;quot; Sofort verschwindet Waltharius wieder und geht zur Eingangstür, um dort wieder einsatzbereit zu sein. Draußen herrscht weiterhin Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Küche haben Guntram und Pieken-Wulf derweil den unbekannten an eine Stuhl gebunden. Guntram baut sich vor ihm auf und stellt ihm einige Fragen: &amp;quot;Wer bist du? Warum bist du hier? Was machst Du um diese Zeit mittem im Wald? Warum hast du diesen Mann (er deutet auf Pieken-Wulf) angegriffen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Ich bin nur einer von vielen. Ihr habt etwas, dass wir wollen. Entweder Ihr macht, dass Ihr wegkommt oder wir setzten Euch fest oder töten Euch gleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram denkt bei sich: &amp;quot;Definitiv kein Amandatus!&amp;quot; bevor er dem Fremden einige Fragen stellt: &amp;quot;Wer ist &amp;quot;wir&amp;quot; und wieviele seid Ihr? Warum glaubt Ihr, uns festsetzen zu können? Wer legitimiert Euch dazu?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Wir sind der Erleuchtete Ordo Mechanicus und wir werden Euch gefangen nehmen oder töten, weil wir das können. Wer uns ... legitimiert? (Er grinst breit) ... man nennt es das Recht des Stärkeren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesicht von Guntram ist eiskalt, als er antwortet: &amp;quot;Erstens lasse ich mich nicht von irgend einem dahergelaufenen, blöd-grinsendem Depp einfach so gefangen nahmen - es sieht im übrigen ja eher danach aus, als ob wir Euch gefangen nehmen - und zweitens ist noch lange nicht entschieden, wer hier der Stärkere ist. Ich glaube, ihr überschätzt Eure Macht!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Ihr mögt mich gefangengenommen haben, die anderen, die kommen, dagegen sind frei. Ich bin nicht wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Du bist ein Dummschwätzer und ein Phantast! Und Du hast mir immer noch nicht gesagt: Wie viele? Es reicht mir auch schon die Zahl derer, die heute Nacht hier im Wald unterwegs sind.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Im Wald sind wohl nur eine Handvoll. Die werden aber wohl schon längst über alle Berge sein. Und die anderen, die hierher kommen? Nun, hundert werden wohl nicht reichen, mein Herr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Und wann kommen die?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: Wie spät ist es?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram schaut kurz aus dem Fenster, fühlt in sich hinein (Grad der Müdigkeit) und sagt: &amp;quot;Ich schätze, es ist jetzt so gegen sieben &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fremder: So wörtlich habe ich das nicht gemeint, aber vielleicht solltet Ihr es wörtlich nehmen. (Er grinst.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram gibt ein genervtes Grummeln von sich, bevor er weiterspricht: &amp;quot;Soll ich daraus schließen, dass deine Kollegen bei Sonnenaufgang kommen? Oder was sollte dieses &#039;aber vielleicht solltet Ihr es wörtlich nehmen&#039;?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fremde zuckt nur die Schultern und grinst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da es im Wald vor der Hütte inzwischen ruhiger geworden zu sein scheint, beschließt Waltharius am Waldrand vor der Hütte einen kleinen Patrouliengang zu machen. Er macht sich hierzu auf den Weg und versucht dabei ein möglichst geringes Ziel abzugeben. Vom Waldrand aus versucht er dann Geschehnisse im Wald und unten im Tal zu erkennen. Möglicherweise ist noch ein Schimmer von Fackeln oder einem Lagerfeuer zu erkennen. Waltharius tritt also den kurzen Weg zu der kleinen Kappelle an, von der man einen gewissen Blick ins Tal hat. Von dort aus sieht man am Rand des Sichtfelds am Horizont noch Rauch, der von einem großen Feuer stammen könnte. Ein Feuerschein ist nicht mehr zu sehen, allerdings steht die Sonne auch schon niedrig am Horizont und es wird rasch heller. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Prior Anselmo erwacht schließlich, zieht sich rasch an und gesellt sich zu den anderen. Noch ein wenig schlaftrunken meint er zu Guntram:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Idee die Platten aus Holz nachzubauen halte ich für schlecht durchführbar. Dafür brauchen wir das richtige Werkzeug, eine größere Menge passendes Holz und mehrere Tage Zeit. Ich werde versuchen aus Weidengeflecht und Lehm die Platten nachzubauen.&amp;quot; Er blickt sich um und bemerkt, dass Guntram gerade mit einer Person beschäftigt ist, die an einen Stuhl gefesselt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram dreht sich zu Anselmo um und straft ihn mit einem düsterem Blick. Dann wendet er sich wieder dem Gefangenem zu: &amp;quot;Tja, da Du es mir nich sagen willst (und auch leider gehört hast, was Anselmo gerade gesagt hat), wirst Du wohl für eine gewisse Zeit unser Gast bleiben.&amp;quot; Er winkt Pieken Wulf zu sich. &amp;quot;Kümmer Dich doch bitte um unseren &#039;Gast&#039;.&amp;quot; Danach beginnt er, sein Vesper für die Exkursion zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius merkt sich die Richtung in der der Rauch aufgestiegen ist und setzt seinen kleinen Patrouliengang fort. Er läßt sich dabei Zeit, um möglichst alles im Wald gesehen zu haben. Waltharius kehrt so zur Lichtung mit dem Haupthaus zurück und umrundet sie einmal, den Blick dabei auf den Wald gerichtet, wo alles normal erscheint. Sobald sich etwas mehr Leben auf der Lichtung zeigt geht Waltharius zu Guntram, um sich mit den Anderen über die Aufgaben und Vorhaben des heutigen Tages zu einigen, denn es gibt einiges zu tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius trifft Guntram kurz bevor die Morgenandacht beginnt und meint: &amp;quot;Guntram, wir sollten nach der Morgenadacht mit den Anderen kurz absprechen, was diesen Tag an Arbeiten so ansteht und was wir zu tun gedenken. Doch laßt uns jetzt die Morgenandacht halten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wie weiter?==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Morgenlob tritt Bruder Guntram aus der Kapelle, um sich auf den Weg in den Wald zu machen. Er hat Schreibzeug dabei, um sich Notizen und Skizzen von der Umgebung zu machen. Ein Vesper hat er ebenfalls eingepackt. Er schaut sich um, ob ihn jemand begleiten möchte. &lt;br /&gt;
Waltharius zu Guntram: &amp;quot;Wartet nicht so schnell, wir wollten doch noch kurz besprechen, was heute zu tun ist. Und ihr solltet auf keinen Fall alleine in den Wald gehen. Seht wie Richard zurückgekommen ist und der Mann ist sicherlich wehrhaft. Außerdem habe ich noch den Rauch, der von einem größeren Lagerfeuer stammen könnte in der Richtung gesehen.&amp;quot; Dabei deutet Waltharius in die Richtung in der er vor der Andacht den Rauch gesehen hat. &amp;quot;Ich werde die restlichen Leute in der Hütte zusammentrommeln, wir treffen uns dann vor der Hütte.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius geht zügig los und trommelt die Leute die sich in der Hütte befinden, und an den Entscheidungen mit Teilhaben wollen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram bringt seinen Plan vor, im Wald nach möglichen Plätzen zu schauen, von denen aus eine gute Verteidigung möglich ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Die Idee ist gut, vielleicht können wir auch Hinterhalte und Fallen stellen. Allerdings sollten wir auch diesen Platz hier im Auge behalten, damit uns die Platten nicht abhanden kommen. Weiterhin sollten wir auch hier eine Verteidigung aufbauen, und auch Quendans Idee mit einer Plattenkopie umsetzen. Wir sollten Trupps bilden, die all dieses umsetzen. Wer soll mit Euch Bruder Guntram den Wald erkunden gehen? Und wer beteiligt sich an den anderen beiden Vorhaben?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ich denke, zwei weitere sollten reichen. Vier Augen sehen besser als zwei. Und das dritte Paar kann nach potentiellen Gefahren Ausschau halten. In Klartext: Mich sollte einer begleiten, der gut kämpfen kann und einer, der sich gut im Wald auskennt.&amp;quot; Er schlielt in Richtung Haupthaus zu den Einheimischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Das hört sich vernünftig an. Mit den Verbliebenen werde ich dann hier die Plattenkopie anfertigen und hier eine Verteidigung aufbauen, auch wenn ich für letzteres nur halbwegs eine Idee habe. Ihr solltet nur aufpassen wenn Ihr zurückkommt, wir werden warscheinlich ein paar Fallen aufgebaut haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ähm ... bitte seid vorsichtig mit den Fallen. Ich möchte nicht von meinen eigenen Leuten &#039;erschlagen&#039; werden. Wir werden auf exakt dem selben Weg zurücklaufen, auf dem wir das Lager verlassen. Also baut dort noch keine Fallen auf.&amp;quot; Er verabschiedet sich, geht rüber zum Haupthaus und überredet dort zwei &#039;Einheimische&#039;, ihn zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Waltharius geht die Gebäude und Umgebung nach für den Plattenkopie Bau und für den Fallenbau geeigneten Gegenständen absuchen. Dabei hält er speziell nach Balken, Brettern, elastischen Stäben und Ästen und Seilwerk Ausschau. Die meisten Fallen werden in der Art zurückgebundene Äste, die durch ein Seil ausgelöst angespitzte Stöcke in den Gegner hauen, oder schwere Steine, die von weit oben aus den Bäumen herausschwingen sein. Ausgelöst wird unterschiedlich mit Stolperleinen, oder von einem Wächter per Zugseil. Nach etwa einer Stunde hat Waltharius einigen Kram, wie Balken, Bretter und Seilwerk zusammengetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach geht Waltharius Quendan aufsuchen, da dieser das Tuch mit dem Abdruck für die Plattenkopie hat. Waltharius fragt Quendan: &amp;quot;Meister Quendan, welche Eigenschaften muß die Plattenkopie haben? Beziehungsweise könnt Ihr euch um den Plattenbau kümmern?&amp;quot; Ich würde gerne am Rand der Lichtung mit ein paar Helfern ein paar Fallen aufbauen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan zu Waltharius: &amp;quot;Die Plattenkopie müssen nur ungefähr einer richtigen Platte entsprechen. Wir sollten auch nicht zuviel Zeit hierfür investieren, da die Anderen bei genug Zeit herausfinden werden was sie wollen...es soll sie ja nur Zeit kosten und verwirren...Sucht ein paar größere Holzbretter, die wir auf das richtige Mass sägen können. Falls die Bretter nicht lang genug sind, sollten sie in der richtige Dicke sein. Dann nehmt Kohle und bestreicht damit die Platten so schwarz wie möglich. Mit meiner gelben Kreide werde ich dann Symbole aufmalen, die ein Imitat der Jore..äh Plattenkon..nunja, Plattensigillen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu Quendan: &amp;quot;Wenn es nur auf die Form ankommt, geht auch ein quadratisch befüllter Strohsack? Das liese sich sicherlich am allerschnellsten bewerkstelligen. Am Ofen ist der dann auch gleich schön schwarz gemacht, die Töpfe sind danach etwas sauberer. Aber mal kurz schauen, vielleicht sind bei den zusammengetragenen Brettern ein paar, die man nur aneinander und übereinander zu legen braucht. 2 - 3 Bretter für eine untere Lage und ebensoviele quer oben drauf. Damit sollte sich auch ein dickes Quadrat bewerkstelligen lassen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius schaut kurz bei den paar zusammengetragenen Balken und Brettern nach und stellt fest, dass zwar kein einzelnes Brett die notwendige Dicke hat, wenn man aber verschiedene Bretter zurechtsägt und übereinanderlegt, dann liese sich schon eine Holzplatte konstruieren, die in ihren Ausmaßen einer Platte gleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius glaubt die geeignetsten Bretter aus dem Haufen raus, sie dürfen auch schon ein bischen morsch, aber nicht feucht sein, damit sie sich besser sägen lassen. Danach stelle er für die Oberfläche die Bretter zusammen, die nebeneinandergelegt ohne Lücke und ohne in der Breite zugesägt werden zu müssen, die richtige Plattenbreite erreichen. Danach gibt er sie zum zurechtsägen. &lt;br /&gt;
Zum erreichen der Plattendicke werden Latten wie bei einem Bilderrahmen im Ring gelegt. Die Platte wird damit hohl. Dann noch ein paar Bretter drunter, wenn es da ein paar spalten hat, soll nicht stören. Das ganze wid mit möglichst wenig Nägeln zusammengenagelt. Mit einem Lappen wird dann der Ruß vom Kochgeschirr auf die Konstruktion übertragen. Danach kann Quendan die Zeichnungen auftragen. Nach knapp zwei Stunden ist das Werk vollbracht. Auf eine Entfernung von einigen Dutzend Schritten könnte man die Kopie wohl mit dem Original verwechseln. Allerdings verfällt die Täuschung mit jedem Schritt den man näher kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während sich Quendan der Kopie widmet, geht Waltharius an den Fallenbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hügel ist nach Norden und Westen sehr steil. Dort reicht es große Holzrugel und Steine bereit zu legen, die man etwahigen Angreifern, die aus aus den Richtungen kommen, entgegenrollen lassen kann.&lt;br /&gt;
Im Osten ist der Hügel nicht ganz so steil, dafür aber mit viel Buschwerk bewachsen. Dort macht es Sinn einige Fallen aufzustellen, die sowohl Lärm machen, als auch einzelne Angreifer verletzen. Diese Fallen funktionieren in der Art wie bei einem Bogen zurückgebogener Ast, der mit spitzen Hölzern versehen beim zurückschnellen, dort anschleichende Leute verletzt. Angefangen wird dort mit den wahrscheinlichsten Angriffswegen. &lt;br /&gt;
Nach Süden zu ist der Hügel sehr flach und nur mit hohen Bäumen bewachsen. Dort lassen sich an langen Seilen Stämme und Steine in Großer Höhe Aufhängen, die über eine Auslöseschnur ausgelöst quer über Pfade und kleinere Lichtungen schwingen.&lt;br /&gt;
Waltharius versucht dazu drei bis vier geeignete Trupps zusammen zu stellen, die die jeweiligen Aufgaben bewerkstellign können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
thomas: Von mir aus stehen im Moment keine weiteren Aktionen an. Außer Stefan oder jemand anderes brauch noch eine weitere Beschreibung...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Noch was organisatorisches: Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die Charaktere, die hier schon länger nicht mehr bespielt worden sind, abgereist sind. Dmit wären also noch Quendan, Waltharius und Guntram an Spielercharakteren anwesend. Meinungen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan S.: Arwed hat ein starkes Interesse an den Vorgängen und bleibt daher bei Quendan vor Ort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thomas: Von mir aus ok. Ich versuche zwar gerade Simone dazu zu bringe, doch etwas mitzumachen, aber ihr ist die Erholung vom Hausbau wichtiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henning: &amp;quot;Sie haben uns alle verlassen ... *heul*&amp;quot; - aber jetzt mal im Ernst: das ist schon in Ordnung so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zulu: Wie immer, wenns ernst wird sind die ganzen Krieger weg. Nun denn, das muß auch so gehen, der Eine wird Waltharius schon beistehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Guntrams Ausflug in den Wald==&lt;br /&gt;
Guntram wandert mit zwei der Einheimischen in den Wald, auf der Suche nach einem Platz, der gut zu verteidigen wäre. Die drei streifen einige Zeit umher, stellen dann aber fest, das die Ebene, auf der das Gasthaus und die Kapelle stehen, die höchste in der weiteren Umgebung ist. Um die Ebene und Lichtung herum fällt das Gelände mehr oder weniger steil ab. Im umliegenden Wald gibt es zwar Stellen, die einigermaßen zu verteidigen wären, weil zu drei Seiten das Gelände abfällt, aber an mindestens der vierten steigt die Umgebung an, eine ideale Gelegenheit für eventuelle Angreifer, mit Fernkampfwaffen den Belagerten den Garaus zu machen. Die bisherige Suche blieb also ohne Erfolg und je länger die drei suchen, desto offensichtlicher wird, das die Ebene noch am besten zu verteidigen ist, jedenfalls wenn man genügend Leute und Material besitzt. Mit dieser Erkenntnis kehren die drei zur Mittagszeit zurück zum Lager, wo sie den anderen Bericht erstatten. Guntram schließt mit den Worten: &amp;quot;Hoffentlich kommt die heilige Miliz bald.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gelehrtengespräche==&lt;br /&gt;
Im Laufe des Morgens nimmt Arwed Quendan zur Seite, um mit ihm einige Worte zu wechseln. &amp;quot;Bei Deinem gestrigen Gespräch mit dem Amandatus hast Du die 1000jährige Prophezeiung zitiert - &#039;Dann wird er den Weg seiner Brüder und Schwestern gehen und einen Schlüssel preisgeben, und die jungen Söhne und Töchter der Unschuld werden einen Weg beschreiten, der sie schließlich in das Erste Gefecht führt&#039;. Den Schlüssel zum Tor der Unschuld besitzen wir - das hat der Amandatus sogar selbst gesagt. Sind wir demnach auch Reisende und noch tiefer in die Geschichte verstrickt, als uns bis dato bewußt ist?&amp;quot; Arwed grinst verschmitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Aber eigentlich wollte ich noch etwas praktischeres ansprechen, als lediglich zu philosophieren. Ich hatte vom ersten Augenblick seines Auftretens den Eindruck, daß der Amandatus - ebenso wie der Eine - lediglich seinen eigenen Willen verfolgt. Der Amandatus wird dafür sorgen, daß die Platten nicht entfernt werden; seinem Gespräch nach zu urteilen sind ihm die Randbedingungen völlig egal: Ob der EOM sich hier herumtreibt oder ob er von Gläubigen umgegben ist, scheint ihn nicht zu kümmern. Die Reisenden werden einen Weg finden, ihre Seele hierher zu transportieren, und mehr braucht er nicht. Ich glaube daher nicht, daß er uns bei der Verteidigung des Ortes helfen wird. Unsere Position sieht auch nicht so rosig aus, als daß wir sie ernsthaft halten können. Das einzige, das die resttlamanische Gruppe noch machen kann, ist mal wieder beobachten... hast Du eine Idee, wie wir hierfür die Situation verbessern können? Einen Beobachtungsposten errichten und den ähnlich tarnen wie ich es bei den Platten versucht habe? Oder siehst Du weitere Möglichkeiten, das Geschehen zu beobachten, wenn der DOM hier anrückt?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, auch ich gehe davon aus, dass die Platten durch den DOM nicht von diesem Ort entfernbar sind. Zumindest werden Sie sehr lange brauchen...und genau dies ist einer der beiden Punkte, um die es geht.&lt;br /&gt;
Es geht mir bei der Verteidigung nicht darum, die Oberhoheit über die Platten oder diesen Ort zu haben, denn dieses Ziel halte ich in Anbetracht unserer Personalstärke und Kampfkraft für nicht haltbar. Mir geht es darum, dem DOM so wenig Zeit wie möglich zu geben, die Platten zu analysieren und mit Ihnen etwas anzustellen.&lt;br /&gt;
Sollten wir ernsthaft angegriffen werden und in Bedrängnis kommen, setze ich auf eine vorbereitete Flucht (d.h. auch ein Fluchtweg und ein Fluchtziel sind zu schaffen.). Zweitens geht es um den Zugang zu diesem Ort. Je mehr der DOM Zeit hat, sich an diesem Ort einzunisten, desto schlechter stehen für uns spätere Zugangschancen. Wenn wir ihn andererseits lang genug hinhalten können, trifft evtl. Verstärkung aus Tlamana ein. Außerdem gibt es in der Angelegenheit der Verstärkung auch noch die Reisenden, von denen die Ersten wohl bald eintreffen werden. Auch dies macht es dem DOM schwerer. Und sollte die Heilige Miliz ankommen, ist dieses Thema sowieso erledigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie du bemerkst, gehe ich nicht von unserer Beobachter Position, sondern von einer aktiven Rolle aus. Auch wenn ich im Moment stark auf die Verzögerungen für den DOM ausgerichtet bin, beschäftigt mich andererseits die Situation mit der Dualität der Platten. Sie gehören einerseit vollkommen magischer, jorenaähnlicher Natur und andererseits geistig gesehen zum Einen. Die Platten wurden durch andere jorenaähnliche Kosntrukte gesichert, die dämonischer Art waren. Also für mich ist die eine Seite magischer Natur und die andere ceridischer/dämonischer. Hierdrüber liesse sich bei einigem Nachdenken noch etwas über die Art der Beiden herausfinden. &lt;br /&gt;
Ein weiterer Punkt in meinen Überlegungen betrifft den Amandatus und seine Werdung. Mir über Zweiteres Gedanken zu machen, ist mir in der augenblicklichen Situation zu viel. Aber mit ihm reden könnte uns einige weitere Einsichten geben. Geklärt ist die &amp;quot;Söhne und Töchter&amp;quot;, womit wohl die jungen Menschen (seit 500 Jahren?) gemeint sind. Damit blieben aus diesem, mir wichtigen Satz, noch zwei Passagen. &amp;quot;ging er den Weg seiner Brüder und Schwestern&amp;quot; und &amp;quot;das erste Gefecht&amp;quot;. Die Natur des Zweiten und die Eigenschaften oder Namen der Ersteren wären meiner Meinung nach hilfreiche Informationen. Vielleicht ergibt sich nochmals die Zeit mit ihm zu sprechen, bevor die anderen potentiellen Amandati ankommen und er sich um sie kümmern muss. &lt;br /&gt;
In deren Fall wir ja wohl ganz eindeutig beobachten wollen und wir uns vom DOM nicht abdrängen lassen dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed nickt. Dann meint er: &amp;quot;Das philosophieren muß erst einmal hintenanstehen. Hast Du schon konkrete Vorstellungen für einen geordneten Rückzugsplan? Falls ja, würde ich Dich bitten, diesen auszuarbeiten. Ich werde den Tag nutzen, in verschiedenen Abständen zu diesem Ort möglichst gute Anknüpfungspunkte für Resonanzbrücken zu schaffen - sollten wir hier vertrieben werden und später wiederkommen wollen, ist sowas sicher zu unserem Vorteil. Wenn dann noch Zeit bleibt: Meinst Du, es wäre besser, sich auf eine Schaffung einer Beobachtungsmöglichkeit zu konzentrieren, oder die Fallen im Wald arcan zu stärken?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Ich denke beides hat seinen Sinn.&amp;quot; Er denkt kurz nach und sagt dann: &amp;quot;Ich denke die Schaffung von Möglichkeiten zur Beobachtung wären an diesem Ort besonders interessant. Ich würde ihnen den Vorzug geben. Und ja, die Ablenkungen sind fertig. Der Schutz des Hauses ist auch so weit vorbereitet, wie ich mit vorhandenem Material durchführen kann. Ich werde mich an die Fluchtmöglichkeiten machen....achja, dem Nexus haben wir ja auch was geschrieben...ich hät´s fast vergessen&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Außerdem gehe ich sicherheitshalber noch mal an die Stelle schauen, wo der DOM gestern Nacht magisch aktiv war...&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tlamanische Aktivitäten==&lt;br /&gt;
Quendan geht an die Stelle und wirkt ein &amp;quot;Magieerkennen&amp;quot;. Allerdings findet sich dort kaum eine magische Strahlung vor. Wenn hier Magie gewirkt wurde, dann geht sie inziwschen längst im Rauschen unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed bereitet zwei Konstrukte vor: Ein Auge und ein Ohr zur Beobachtung des Platzes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das Auge sucht Arwed einen Baum mit einem (augförmigen) Astloch mit Blick auf den Platz. In das Astloch baut Arwed sein Konstrukt ein; es besteht aus einer Lochblende (wie für eine Lochkamera) und einer Projektionsrückseite. Die Rückseite ist auf der Außenseite (Projektionsfläche) weiß, auf der Innenseite mit den &amp;quot;arwedtypischen&amp;quot; Zeichen versehen. Eine zweite Holzplatte, die in Arweds Analysekästchen paßt, trägt das Gegenstück zu dem Konstrukt auf der Projektionsfläche. Hierdurch kann über eine Resonanzbrücke das Bild auf das mattierte Glas in dem Analysekästchen gelangen; die Schutz- und Isolierungskonstrukte in dem Analysekästchen sorgen für ein zusätzliches Maß an Sicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Soll die Platte dann hier das Gegenstück zum Herumtragen sein? -- Ja.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:PdU-Tag3-AugeSkizze.png|400px|Skizze Augen-Konstrukt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ohr besteht aus zwei aus Bast geflochtenen, sich nach innen verjüngenden Schnecken, in die ein Pergamentstreifen mit einem weiteren von Arweds Konstrukten eingewoben wird. Eines der beiden dient als Ohr vor Ort und wird entsprechend versteckt; am anderen kann man - statt dem Meeresrauschen - die Geräusche an der Gegenstelle hören.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stefan: Wie groß soll die Reichweite sein? (Je weiter desto eher klappt es nicht oder nicht immer...) -- Lausch-Reichweite oder Übertragungsreichweite? Das Lauschen dürfte um so besser funkionieren, je größer ich die Muschel baue. Das hängt von der Umgebung ab, wie gut ich das Ding verstecken kann... die Übertragung sollte nur von der Qualität der Resonanzbrücke sein; gewünscht ist hier eine &amp;quot;safe distance&amp;quot;, so daß die Beobachtung aus sicherer Entfernung und ohne Angst vor Entdeckung durch Patrouillen erfolgen kann. Mehr ist natürlich immer besser :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Am Abend==&lt;br /&gt;
Nachdem die noch verbliebenen Heligonier zusammen mit den Ansässigen Fallen aufgestellt haben und auch die Plattenkopie fertiggestellt ist, ist der Nachmittag schnell vergangen. Die Ansässigen patrouillieren am der Lichtungsrand entlang und spähen in den Wald. Das Wetter ist zwar sonnig und nicht zu heiß, aber dennoch liegt eine unbestimmte Spannung in der Luft. Guntram, Waltharius und Quendan fassen die Lage noch einmal zusammen:&lt;br /&gt;
Die Plattenkopie ist unter dem Boden des Haupthauses verborgen und die Bodenbretter wieder notdürftig vernagelt. Die Originalplatten sind in der Kapelle untergebracht, die Lichtung ist mit Fallen mehr oder weniger umgeben, allerdings sind diese provisorisch und der Ring hat sicher ein paar Lücken, dennoch zufriedenstellend für die inverstierte Zeit. Waltharius kennt die Lage der Fallen genau, auch die anderen wurden informiert. Die Ansässigen halten Wachen und patrouillieren. Ach ja, und von der heiligen Miliz ist noch nichts zu sehen... und wird es wohl auch auf absehbare Zeit nicht, Tage wird es in jedem Fall dauern, vielleicht länger, natürlich nur wenn jemand sie verständigt hat, also auch mehr oder weniger heil in Heligonia angekommen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius zu Guntram, Quendan und Arwed: &amp;quot;Wir sollten uns diese Nacht an den Wachen beteiligen, auch wenn jeder einzelne von uns vielleicht nur wenig ausrichten kann. Ist eine Einteilung in 4 Wachen für euch Ok? Ich würde die dritte Wache gleich nach Mitternacht übernehmen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Arwed lächelt darauf hin zynisch: &amp;quot;Natürlich werde ich mich an den Wachschichten beteiligen; auch wenn ich vielleicht nicht viel ausrichten kann - allemal besser, als im Schlaf erdolcht zu werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ja, natürlich werden wir auch Wache halten. Welche möchtet Ihr, dass ich übernehme ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram meldet sich für die letzte Wache bis zum Sonnenaufgang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius meint: &amp;quot;Jemand der noch die Schlafenden wecken kann, erreicht weit mehr als nichts.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot; Nun, da wir unsere Verteidigung im Groben vorbereitet haben, schlage ich vor, dass wir auch an einen vielleicht notwendigen Rückzug denken. Da wir wohl auf der Lichtung als letzte Bastion das Haus haben, sollten wir uns Gedanken machen, an welcher Stelle wir das Haus verlassen und wohin wir fliehen könnten. Habt Ihr bei Euerer Exkursion heute Vormittag vielleicht eine passende Stelle gefunden ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Ich denke, dass wir als erstes zu der kleinen Hütte am Fuß des Berges fliehen sollten. Dort könnten wir einige Dinge deponieren bzw. verstecken, die wir für eine längere Reise - ich möchte nicht sagen Flucht - brauchen. Wie sollten uns Rucksäcke packen, die wir dann so schnell wie möglich runterschaffen sollten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ich stimme zu, daß wir zu einer Flucht bereit sein sollten. Allerdings möchte ich nicht auf ein leicht auffindbares Depot bauen, speziell was ist, wenn der Feind genau von dort kommt, dort sogar seine Ausgangsbasis für Angriffe gegen uns aufgebaut hat? Warscheinlich ist es besser einen minimale Rucksack bereit zu stellen, der uns ein 2 - 3 tägiges Durchschlagen nach Heligonia ermöglichen sollte. Wir würden auf einer Flucht eh kaum schlafen. Ich denke, daß man uns nicht viel länger als einen Tag verfolgen wird. Andererseits wird der DOM damit rechnen, daß wir Hilfe holen werden, und zu verhindern suchen, daß dieser Platz von Heligoniern wiedergefunden wird.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Das Problem ist: wir wissen nicht, von welcher Seite der Feind kommt. Wir können ja zwei Depots einrichten, in jeder Richtung eines. Die wichtigsten Dinge würde ich ohnehin am Mann behalten. Ich will bei einer hektischen Flucht nicht noch mein Gepäck mit dem Proviant suchen müssen. Und wenn wir den Hang hinunterrennen müssen, ist ein großer und schwerer Rucksack nur hinderlich. Ich schlage vor, wir deponieren unser Reisegepäck einerseits bei der Hütte am vorderen Hang, unterhalb der Rückseite der Kapelle.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[@Stefan: Guntram wird über die Nacht hin etwas &amp;quot;in Zwiegespräch mit dem Einen und seinem Gedächtnis treten&amp;quot;. Ich schicke Dir deswegen eine Mail.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Ich gehe davon aus, dass wir, mehr oder weniger, eingekreist werden und wir uns im Falle einer Flucht irgendwo durchschlagen müssen. Ich sehe ein Depot als sinnvoll an, was entgegengesetzt vom Lager der anderen liegt. Dort ist es am unwahrscheinlichsten, dass sie sein werden.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Das ist sehr wahrscheinlich, da gebe ich Dir recht. Bleibt nur die Frage, wo wird deren Lager sein? Hast Du schon was gefunden? Ich habe bei meiner Wanderung leider nichts entdeckt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waltharius: &amp;quot;Ich brauche kein Depot. Fast alles was ich auf einer Flucht benötige trage ich am Leib oder bei mir. Als da währen Kleidung, Waffen und ein Messer. Verbleibt nicht viel, ein stück Tuch und etwas Seil für ein behelfsmäßiges Zelt, einen weiteren Umhang, etwas zu essen und zu trinken. Brauche also nur dafür zu sorgen, daß ich den Rucksack jederzeit mitnehmen kann, un das geht am besten hier.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Tag2&amp;diff=37</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Tag2</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Tag2&amp;diff=37"/>
		<updated>2005-07-23T15:24:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Das Treffen an der Feuerstelle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Gessiustag, 4. Tag des Mond der Erleuchtung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begegnung mit dem Amandatus==&lt;br /&gt;
Bruder Guntram macht sich auf die Suche nach dem Amandatus und geht in den Wald, in der Richtung in der er vorgestern verschwunden war. Er durchstreift ein Weilchen den Wald, findet aber keine Spuren, was ja auch nicht sein Metier ist. Einige Zeit verbringt er suchend im Wald, ohne Erfolg zu haben, dann hört er jemand hinter sich sprechen: &amp;quot;Was willst Du?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fährt herum und sieht den Amandatus vor sich, kein Anzeichen deutet darauf hin, wo er hergekommen ist. Er mache eine ehrfürchtige Geste, bevor er zu sprechen beginnt: &amp;quot;Auch auf die Gefahr hin, dreist zu wirken: Ich machte mir sorgen um Euch. Ihr seid vor zwei Tagen, während des Tumultes am Abend, plötzlich verschwunden. Keiner wusste, wo ihr hingegangen seid. Da habe ich mich auf die Suche nach Euch gemacht. Ich bin froh, Euch wohlbehalten zu sehen! Da ich Euch nun gefunden habe, möchte Ich, sofern Ihr nichts dagegen habt, mich mit Euch unterhalten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, das tust Du schon.&amp;quot; antwortet der Amandatus und beobachtet Guntram mit ruhigen Augen. Guntram blickt beschämt zu Boden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich tue ich das...&amp;quot; Er räuspert sich, um Zeit zu schinden, nach den richtigen Worten zu suchen. &amp;quot;Ich ... das heißt wir ... haben uns gefragt ... na ja ... wo wohnt Ihr eigentlich? Wir haben uns schon Gedanken darüber gemacht, Euch ein angemessenes Quartier einzurichten. Aber wir konnten Euch nicht fragen, da ihr ja ... *verlegenes Räuspern* ... abhanden gekommen seid. Aber mir drängt sich gerade die Vermutung auf, dass ihr nicht auf ein Quartier angewiesen seid *fragender Blick*.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Ich warte hier, hier beim Tor der Unschuld. Und Du gehst Recht in Deiner Annahme, ich bnötige kein Quartier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Benötigen diejenigen deiner Art, die nach Dir kommen, auch kein Quartier?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Die anderen werden Quartier benötigen, denn die Erinnerung an ihr Wesen ist noch schwach.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Dann werden wir für die Unterbringung derer, die noch kommen werden, Vorbereitugnen treffen. Nur, woran werden wir sie erkennen, wenn sie kommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Sie werden verwirrt sein, wenn sie hier ankommen, suchend, voller Sehnsucht nach etwas, an das sie sich nicht entsinnen können. Es ist ihr &lt;br /&gt;
Selbst, das sie vermissen. Ihr werdet sie an ihrem Wesen erkennen, äußerlich und innerlich ist nichts, was Ihr sehen könntet und was sie von Euch Sterblichen unterscheidet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Können wir etwas dafür tun, dass auch sie sich entsinnen können, was sie wirklich sind? Ich denke daran, was wir auch bei Euch getan haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Ihr habt mir geholfen, mich erweckt und befreit. Die anderen werden mir folgen und sich entsinnen, wenn es soweit ist. Alles hat seine &lt;br /&gt;
Zeit. Nehmt sie auf, heißt sie willkommen, aber alles andere, was sie angeht, ist nicht das Eure.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Was antworten wir, wenn Sie uns Fragen stellen? Über ihre Art, ihre Herkunft, ihr Ziel...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Es ist nicht zu erklären, nichts was Ihr antworten könntet. Ich werde sie sammeln und ihnen helfen, sich zu erinnern.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Also werden wir damit beginnen, geeignete Quartiere einzurichten für diejenigen, die kommen werden. Dies sei unsere Aufgabe für die nächste Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Guntram macht eine Verbeugung vor dem Amandatus, um ihm seine&lt;br /&gt;
Ehrfurcht zu bekunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Erlaubt mir bitte, dass ich Euch wieder aufsuchen darf, wenn weitere Fragen auftauchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Ihr werdet mich finden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Guntram geht langsam und in Gedanken verloren zurück zur Kapelle, wo er - mehr oder weniger - damit anfängt, sich zu überlegen, wie er ein tägliches Klosterleben hier in der Einöde auf die Beine stellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Taten der Gelehrtenschaft==&lt;br /&gt;
Die Gelehrten der Universität Tlamana komplettieren am heutigen Tag ihre Sicherungsvorkehrungen der Platten. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;An die Gelehrten: hier wäre eine Beschreibung der Vorkehrungen passend.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Weiterhin verfassen sie ein Schreiben, das sie mittels einer Brieftaube auf den Weg schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Richards Rückkehr==&lt;br /&gt;
Gegen Mittag sind aufgeregte Rufe aus Richtung des Tales zu hören. Einige der Dörfler kommen aus dieser Richtung und schnell bildet sich ein Traube um sie. Die Menge schiebt sich langsam auf den Hauptplatz und ein Ruf nach einem Heiler ist zu hören. Der Bürgermeister eilt herbei und treibt die Menge auseinander. Jetzt ist endlich besser zu sehen, wer da zurückgekehrt ist: Richard, mit zerschlissener Kleidung, Resten einer Rüstung und mit blutingen Wunden übersäht, liegt dort am Boden. Er ist kaum bei Bewußtsein, scheint Schmerzen zu leiden, doch schon ist die Kräuterfrau zur Stelle, die sich nun um ihn kümmert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht näher ohne die Kräuterfrau zu stören und schaut der Angelegenheit näher zu. Eine kurze Betrachtung der Wunden offenbart, dass er wohl in einen oder mehrere Kämpfe verstrickt war. Das meiste sind tiefe Schnitte, um die sich die Kräuterfrau nun kümmert. Die Verletzungen erscheinen ernst, aber immerhin war es ihm wohl möglich, sich noch bis hierher gerettet zu haben.  Richard verliert immer wieder das Bewußtsein, in einem wachen Moment murmelt er leise: &amp;quot;... Sie kommen... der Ordo... Söldner...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut in die Runde in die Gesichter der anderen und versucht dort Reaktionen abzulesen.&lt;br /&gt;
Quendan kniet sich zu Richard, schaut ihm in die Augen und frägt, sobald er klaren Blickkontakt bekommt: &amp;quot;Wie weit sind sie weg von hier ? Wie viele sind es ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mühsam antwortet Richard: &amp;quot;Einen Tag Marsch, vielleicht weniger...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann frägt Quendan die Kräuterfrau: &amp;quot;Wie lange schätzt Ihr, dass der Herr von Streitberg braucht, um wieder kämpfen zu können ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei diesen Wunden? Sicher länger als nur eine Woche.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Guntram tritt hinzu und ist sichlich erschreckt über den Zustand von Richard. Er wendet seinen Blich zu Quendan und fragt, ob er noch etwas gesagt hat. Die Antwort, die er erhält, gefällt ihm gar nicht. Mit ernstem Gesicht sagt er zu dem Magister:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich denke, es ist nun an der Zeit, sich aktiv um unsere Sicherheit zu kümmern. Treffen wir uns in einer halben Stunde bei der großen Feuerstelle. Sagt bitte euren Kollegen Bescheid, ich werde meine Brüder informieren.&amp;quot; An die Kräuterfrau gewandt fährt er fort: &amp;quot;Bitte sorgt dafür, dass er in ein im Wirtshaus Quartier gebracht wird, wo ihr Euch besser um ihn kümmern könnt..&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich!&amp;quot; Die Kräuterfrau wendet sich mit bestimmten und befehlendem Ton an die Dörfler und bringt Richard dann nach drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht ins Haus, sucht sich einige Dinge zusammen, geht nocheinmal kurz bei von Streitberg vorbei und geht dann in den Wald, nicht ohne zu sagen, dass er pünktlich wiederkomme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Treffen an der Feuerstelle==&lt;br /&gt;
Eine halbe Stunde nach Ankunft des verletzten Richard trifft man sich an der Feuerstelle zu Besprechungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan kommt aus dem Wald zurück und setzt sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls kein anderer anfängt)&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun gut, wir haben einige Probleme am Hals. Es kann zwar sein, dass die Probleme vielleicht anderer Natur sind, als wir uns das gerade durch die Botschaft Richards vorstellen, aber ich denke wir haben genug Erfahrung mit dem DOM gemacht, um uns auf die schlimmen Seiten vorzubereiten. Aus meiner Sicht gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten: Bleiben oder Fliehen.&lt;br /&gt;
Sind wir stark genug, um dem was der DOM schickt Widerstand zu leisten, oder müssen wir unsere Position aufgeben um sie zu verbessern ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Waltharius: &amp;quot;Welche Wahl haben wir?&lt;br /&gt;
Wir können alles zurücklassen und schnellst möglich nach Heligonia fliehen, doch dann können wir das Tor der Unschuld sicherlich von neuem suchen.&lt;br /&gt;
Wir können versuchen zu fliehen und die schweren Ameryllplatten mitnehmen, doch wie weit kommen wir damit? Die Lastenmulies aus dem Pilgerzug sind nicht schnell.&lt;br /&gt;
Wir können bleiben und hoffen, daß sich der DOM an sein Versprechen hält, oder rechtzeitig Verstärkung aus Heligonia kommt.&lt;br /&gt;
Wir können uns auch in der Nähe verstecken und versuchen mitzubekommen wohin die Platten, falls sie denn abtransportiert werden verbracht werden.&lt;br /&gt;
Ich glaube wesentlich andere Möglichkeiten haben wir nicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Waltharius: &amp;quot;Doch Moment mal, ist da nicht noch der Amandatus auf unserer Seite? Beim Einen, ich glaube unsere Chancen stehen gar nicht so schlecht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Und welche Wahl würdet Ihr deshalb treffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Waltharius: &amp;quot;Ich würde eine der Varianten vorziehen, bei der wir die Platten nicht aus den Augen verlieren. Welche Chancen wir gegen Unannehmlichkeiten des DOM haben kann ich nicht sagen. Nur eines ist sicher. Meine Fähigkeiten und meine Armbrust werden bei einem Kampf nicht weit reichen. Da unsere Zahl nicht gerade groß ist, ist meiner Meinung nach eine offene Konfrontation zu vermeiden. Warscheinlich sollten wir die Platten schnappen und uns davon machen. Allerdings dürfen wir bis Heligonia nirgends gesehen werden, wir können fast kein Gepäck mitnehmen und der direkte Weg währe durch den Feind auch zu einfach zu durchschauen. Vielleicht sollten wir uns auch hiesige Kleidung anziehen. Allerdings so wirklich behagen tut mir diese Variante auch nicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ritter Hardobar hat sich inzwischen ebenfalls zu der Runde gesellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hardobar: &amp;quot;Ich muss widersprechen. Die Platten gehören an diesen Ort und sollten nicht weggebracht werden. Der Ort muss bewahrt werden wie er ist. Ich weiß aber, dass die Heraneilenden den Ort wohl ebenso kaum so lassen werden. Ich bin mir auch nicht sicher, ob Ihr die Platten überhaupt wegbringen könntet. Ich meine vor langen Jahren hätte mein Orden dies einmal versucht, es soll jedoch gescheitert sein.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Waltharius: &amp;quot;Hmm, dieser Aspekt, wenn er denn zutrifft, birgt etwas erfreuliches und etwas schlechtes. Einerseits können die Platten nicht verloren gehen, da sie wenn sie nicht weggeschaft werden können, warscheinlich auch vom DOM nicht abtransportiert werden können. Der Nachteil ist, daß man sie nicht in Sicherheit bringen kann, um sie vor Unfug zu schützen. Da Letzteres das ist wovor wir Angst haben, bleibt mir zumindest keine echte Wahl.&lt;br /&gt;
Und zwar hier bleiben. Der Eine wird mir Kraft geben auch diese Prüfung zu bestehen.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki2.heligonia.de/index.php?title=Der_Pakt_der_Unschuld/Tag2&amp;diff=35</id>
		<title>Der Pakt der Unschuld/Tag2</title>
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		<updated>2005-07-22T17:46:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Zulu: /* Das Treffen an der Feuerstelle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=Gessiustag, 4. Tag des Mond der Erleuchtung=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Begegnung mit dem Amandatus==&lt;br /&gt;
Bruder Guntram macht sich auf die Suche nach dem Amandatus und geht in den Wald, in der Richtung in der er vorgestern verschwunden war. Er durchstreift ein Weilchen den Wald, findet aber keine Spuren, was ja auch nicht sein Metier ist. Einige Zeit verbringt er suchend im Wald, ohne Erfolg zu haben, dann hört er jemand hinter sich sprechen: &amp;quot;Was willst Du?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fährt herum und sieht den Amandatus vor sich, kein Anzeichen deutet darauf hin, wo er hergekommen ist. Er mache eine ehrfürchtige Geste, bevor er zu sprechen beginnt: &amp;quot;Auch auf die Gefahr hin, dreist zu wirken: Ich machte mir sorgen um Euch. Ihr seid vor zwei Tagen, während des Tumultes am Abend, plötzlich verschwunden. Keiner wusste, wo ihr hingegangen seid. Da habe ich mich auf die Suche nach Euch gemacht. Ich bin froh, Euch wohlbehalten zu sehen! Da ich Euch nun gefunden habe, möchte Ich, sofern Ihr nichts dagegen habt, mich mit Euch unterhalten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, das tust Du schon.&amp;quot; antwortet der Amandatus und beobachtet Guntram mit ruhigen Augen. Guntram blickt beschämt zu Boden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich tue ich das...&amp;quot; Er räuspert sich, um Zeit zu schinden, nach den richtigen Worten zu suchen. &amp;quot;Ich ... das heißt wir ... haben uns gefragt ... na ja ... wo wohnt Ihr eigentlich? Wir haben uns schon Gedanken darüber gemacht, Euch ein angemessenes Quartier einzurichten. Aber wir konnten Euch nicht fragen, da ihr ja ... *verlegenes Räuspern* ... abhanden gekommen seid. Aber mir drängt sich gerade die Vermutung auf, dass ihr nicht auf ein Quartier angewiesen seid *fragender Blick*.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Ich warte hier, hier beim Tor der Unschuld. Und Du gehst Recht in Deiner Annahme, ich bnötige kein Quartier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Benötigen diejenigen deiner Art, die nach Dir kommen, auch kein Quartier?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Die anderen werden Quartier benötigen, denn die Erinnerung an ihr Wesen ist noch schwach.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Dann werden wir für die Unterbringung derer, die noch kommen werden, Vorbereitugnen treffen. Nur, woran werden wir sie erkennen, wenn sie kommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Sie werden verwirrt sein, wenn sie hier ankommen, suchend, voller Sehnsucht nach etwas, an das sie sich nicht entsinnen können. Es ist ihr &lt;br /&gt;
Selbst, das sie vermissen. Ihr werdet sie an ihrem Wesen erkennen, äußerlich und innerlich ist nichts, was Ihr sehen könntet und was sie von Euch Sterblichen unterscheidet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Können wir etwas dafür tun, dass auch sie sich entsinnen können, was sie wirklich sind? Ich denke daran, was wir auch bei Euch getan haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Ihr habt mir geholfen, mich erweckt und befreit. Die anderen werden mir folgen und sich entsinnen, wenn es soweit ist. Alles hat seine &lt;br /&gt;
Zeit. Nehmt sie auf, heißt sie willkommen, aber alles andere, was sie angeht, ist nicht das Eure.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Was antworten wir, wenn Sie uns Fragen stellen? Über ihre Art, ihre Herkunft, ihr Ziel...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Es ist nicht zu erklären, nichts was Ihr antworten könntet. Ich werde sie sammeln und ihnen helfen, sich zu erinnern.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Also werden wir damit beginnen, geeignete Quartiere einzurichten für diejenigen, die kommen werden. Dies sei unsere Aufgabe für die nächste Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Guntram macht eine Verbeugung vor dem Amandatus, um ihm seine&lt;br /&gt;
Ehrfurcht zu bekunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Erlaubt mir bitte, dass ich Euch wieder aufsuchen darf, wenn weitere Fragen auftauchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Ihr werdet mich finden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Guntram geht langsam und in Gedanken verloren zurück zur Kapelle, wo er - mehr oder weniger - damit anfängt, sich zu überlegen, wie er ein tägliches Klosterleben hier in der Einöde auf die Beine stellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Taten der Gelehrtenschaft==&lt;br /&gt;
Die Gelehrten der Universität Tlamana komplettieren am heutigen Tag ihre Sicherungsvorkehrungen der Platten. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;An die Gelehrten: hier wäre eine Beschreibung der Vorkehrungen passend.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Weiterhin verfassen sie ein Schreiben, das sie mittels einer Brieftaube auf den Weg schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Richards Rückkehr==&lt;br /&gt;
Gegen Mittag sind aufgeregte Rufe aus Richtung des Tales zu hören. Einige der Dörfler kommen aus dieser Richtung und schnell bildet sich ein Traube um sie. Die Menge schiebt sich langsam auf den Hauptplatz und ein Ruf nach einem Heiler ist zu hören. Der Bürgermeister eilt herbei und treibt die Menge auseinander. Jetzt ist endlich besser zu sehen, wer da zurückgekehrt ist: Richard, mit zerschlissener Kleidung, Resten einer Rüstung und mit blutingen Wunden übersäht, liegt dort am Boden. Er ist kaum bei Bewußtsein, scheint Schmerzen zu leiden, doch schon ist die Kräuterfrau zur Stelle, die sich nun um ihn kümmert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht näher ohne die Kräuterfrau zu stören und schaut der Angelegenheit näher zu. Eine kurze Betrachtung der Wunden offenbart, dass er wohl in einen oder mehrere Kämpfe verstrickt war. Das meiste sind tiefe Schnitte, um die sich die Kräuterfrau nun kümmert. Die Verletzungen erscheinen ernst, aber immerhin war es ihm wohl möglich, sich noch bis hierher gerettet zu haben.  Richard verliert immer wieder das Bewußtsein, in einem wachen Moment murmelt er leise: &amp;quot;... Sie kommen... der Ordo... Söldner...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut in die Runde in die Gesichter der anderen und versucht dort Reaktionen abzulesen.&lt;br /&gt;
Quendan kniet sich zu Richard, schaut ihm in die Augen und frägt, sobald er klaren Blickkontakt bekommt: &amp;quot;Wie weit sind sie weg von hier ? Wie viele sind es ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mühsam antwortet Richard: &amp;quot;Einen Tag Marsch, vielleicht weniger...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann frägt Quendan die Kräuterfrau: &amp;quot;Wie lange schätzt Ihr, dass der Herr von Streitberg braucht, um wieder kämpfen zu können ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei diesen Wunden? Sicher länger als nur eine Woche.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Guntram tritt hinzu und ist sichlich erschreckt über den Zustand von Richard. Er wendet seinen Blich zu Quendan und fragt, ob er noch etwas gesagt hat. Die Antwort, die er erhält, gefällt ihm gar nicht. Mit ernstem Gesicht sagt er zu dem Magister:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich denke, es ist nun an der Zeit, sich aktiv um unsere Sicherheit zu kümmern. Treffen wir uns in einer halben Stunde bei der großen Feuerstelle. Sagt bitte euren Kollegen Bescheid, ich werde meine Brüder informieren.&amp;quot; An die Kräuterfrau gewandt fährt er fort: &amp;quot;Bitte sorgt dafür, dass er in ein im Wirtshaus Quartier gebracht wird, wo ihr Euch besser um ihn kümmern könnt..&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich!&amp;quot; Die Kräuterfrau wendet sich mit bestimmten und befehlendem Ton an die Dörfler und bringt Richard dann nach drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht ins Haus, sucht sich einige Dinge zusammen, geht nocheinmal kurz bei von Streitberg vorbei und geht dann in den Wald, nicht ohne zu sagen, dass er pünktlich wiederkomme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Treffen an der Feuerstelle==&lt;br /&gt;
Eine halbe Stunde nach Ankunft des verletzten Richard trifft man sich an der Feuerstelle zu Besprechungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan kommt aus dem Wald zurück und setzt sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls kein anderer anfängt)&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun gut, wir haben einige Probleme am Hals. Es kann zwar sein, dass die Probleme vielleicht anderer Natur sind, als wir uns das gerade durch die Botschaft Richards vorstellen, aber ich denke wir haben genug Erfahrung mit dem DOM gemacht, um uns auf die schlimmen Seiten vorzubereiten. Aus meiner Sicht gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten: Bleiben oder Fliehen.&lt;br /&gt;
Sind wir stark genug, um dem was der DOM schickt Widerstand zu leisten, oder müssen wir unsere Position aufgeben um sie zu verbessern ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Waltharius: &amp;quot;Welche Wahl haben wir?&lt;br /&gt;
Wir können alles zurücklassen und schnellst möglich nach Heligonia fliehen, doch dann können wir das Tor der Unschuld sicherlich von neuem suchen.&lt;br /&gt;
Wir können versuchen zu fliehen und die schweren Ameryllplatten mitnehmen, doch wie weit kommen wir damit? Die Lastenmulies aus dem Pilgerzug sind nicht schnell.&lt;br /&gt;
Wir können bleiben und hoffen, daß sich der DOM an sein Versprechen hält, oder rechtzeitig Verstärkung aus Heligonia kommt.&lt;br /&gt;
Wir können uns auch in der Nähe verstecken und versuchen mitzubekommen wohin die Platten, falls sie denn abtransportiert werden verbracht werden.&lt;br /&gt;
Ich glaube wesentlich andere Möglichkeiten haben wir nicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Waltharius: &amp;quot;Doch Moment mal, ist da nicht noch der Amandatus auf unserer Seite? Beim Einen, ich glaube unsere Chancen stehen gar nicht so schlecht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;Und welche Wahl würdet Ihr deshalb treffen ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Waltharius: &amp;quot;Ich würde eine der Varianten vorziehen, bei der wir die Platten nicht aus den Augen verlieren. Welche Chancen wir gegen Unannehmlichkeiten des DOM haben kann ich nicht sagen. Nur eines ist sicher. Meine Fähigkeiten und meine Armbrust werden bei einem Kampf nicht weit reichen. Da unsere Zahl nicht gerade groß ist, ist meiner Meinung nach eine offene Konfrontation zu vermeiden. Warscheinlich sollten wir die Platten schnappen und uns davon machen. Allerdings dürfen wir bis Heligonia nirgends gesehen werden, wir können fast kein Gepäck mitnehmen und der direkte Weg währe durch den Feind auch zu einfach zu durchschauen. Vielleicht sollten wir uns auch hiesige Kleidung anziehen. Allerdings so wirklich behagen tut mir diese Variante auch nicht.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
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		<title>Der Pakt der Unschuld/Tag2</title>
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		<updated>2005-07-19T21:03:41Z</updated>

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&lt;br /&gt;
==Begegnung mit dem Amandatus==&lt;br /&gt;
Bruder Guntram macht sich auf die Suche nach dem Amandatus und geht in den Wald, in der Richtung in der er vorgestern verschwunden war. Er durchstreift ein Weilchen den Wald, findet aber keine Spuren, was ja auch nicht sein Metier ist. Einige Zeit verbringt er suchend im Wald, ohne Erfolg zu haben, dann hört er jemand hinter sich sprechen: &amp;quot;Was willst Du?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fährt herum und sieht den Amandatus vor sich, kein Anzeichen deutet darauf hin, wo er hergekommen ist. Er mache eine ehrfürchtige Geste, bevor er zu sprechen beginnt: &amp;quot;Auch auf die Gefahr hin, dreist zu wirken: Ich machte mir sorgen um Euch. Ihr seid vor zwei Tagen, während des Tumultes am Abend, plötzlich verschwunden. Keiner wusste, wo ihr hingegangen seid. Da habe ich mich auf die Suche nach Euch gemacht. Ich bin froh, Euch wohlbehalten zu sehen! Da ich Euch nun gefunden habe, möchte Ich, sofern Ihr nichts dagegen habt, mich mit Euch unterhalten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nun, das tust Du schon.&amp;quot; antwortet der Amandatus und beobachtet Guntram mit ruhigen Augen. Guntram blickt beschämt zu Boden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich tue ich das...&amp;quot; Er räuspert sich, um Zeit zu schinden, nach den richtigen Worten zu suchen. &amp;quot;Ich ... das heißt wir ... haben uns gefragt ... na ja ... wo wohnt Ihr eigentlich? Wir haben uns schon Gedanken darüber gemacht, Euch ein angemessenes Quartier einzurichten. Aber wir konnten Euch nicht fragen, da ihr ja ... *verlegenes Räuspern* ... abhanden gekommen seid. Aber mir drängt sich gerade die Vermutung auf, dass ihr nicht auf ein Quartier angewiesen seid *fragender Blick*.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Ich warte hier, hier beim Tor der Unschuld. Und Du gehst Recht in Deiner Annahme, ich bnötige kein Quartier.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Benötigen diejenigen deiner Art, die nach Dir kommen, auch kein Quartier?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Die anderen werden Quartier benötigen, denn die Erinnerung an ihr Wesen ist noch schwach.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Dann werden wir für die Unterbringung derer, die noch kommen werden, Vorbereitugnen treffen. Nur, woran werden wir sie erkennen, wenn sie kommen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Sie werden verwirrt sein, wenn sie hier ankommen, suchend, voller Sehnsucht nach etwas, an das sie sich nicht entsinnen können. Es ist ihr &lt;br /&gt;
Selbst, das sie vermissen. Ihr werdet sie an ihrem Wesen erkennen, äußerlich und innerlich ist nichts, was Ihr sehen könntet und was sie von Euch Sterblichen unterscheidet.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Können wir etwas dafür tun, dass auch sie sich entsinnen können, was sie wirklich sind? Ich denke daran, was wir auch bei Euch getan haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Ihr habt mir geholfen, mich erweckt und befreit. Die anderen werden mir folgen und sich entsinnen, wenn es soweit ist. Alles hat seine &lt;br /&gt;
Zeit. Nehmt sie auf, heißt sie willkommen, aber alles andere, was sie angeht, ist nicht das Eure.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Was antworten wir, wenn Sie uns Fragen stellen? Über ihre Art, ihre Herkunft, ihr Ziel...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Es ist nicht zu erklären, nichts was Ihr antworten könntet. Ich werde sie sammeln und ihnen helfen, sich zu erinnern.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Also werden wir damit beginnen, geeignete Quartiere einzurichten für diejenigen, die kommen werden. Dies sei unsere Aufgabe für die nächste Zeit.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Guntram macht eine Verbeugung vor dem Amandatus, um ihm seine&lt;br /&gt;
Ehrfurcht zu bekunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guntram: &amp;quot;Erlaubt mir bitte, dass ich Euch wieder aufsuchen darf, wenn weitere Fragen auftauchen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Amandatus: &amp;quot;Ihr werdet mich finden...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Guntram geht langsam und in Gedanken verloren zurück zur Kapelle, wo er - mehr oder weniger - damit anfängt, sich zu überlegen, wie er ein tägliches Klosterleben hier in der Einöde auf die Beine stellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Taten der Gelehrtenschaft==&lt;br /&gt;
Die Gelehrten der Universität Tlamana komplettieren am heutigen Tag ihre Sicherungsvorkehrungen der Platten. &lt;br /&gt;
&#039;&#039;An die Gelehrten: hier wäre eine Beschreibung der Vorkehrungen passend.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Weiterhin verfassen sie ein Schreiben, das sie mittels einer Brieftaube auf den Weg schicken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Richards Rückkehr==&lt;br /&gt;
Gegen Mittag sind aufgeregte Rufe aus Richtung des Tales zu hören. Einige der Dörfler kommen aus dieser Richtung und schnell bildet sich ein Traube um sie. Die Menge schiebt sich langsam auf den Hauptplatz und ein Ruf nach einem Heiler ist zu hören. Der Bürgermeister eilt herbei und treibt die Menge auseinander. Jetzt ist endlich besser zu sehen, wer da zurückgekehrt ist: Richard, mit zerschlissener Kleidung, Resten einer Rüstung und mit blutingen Wunden übersäht, liegt dort am Boden. Er ist kaum bei Bewußtsein, scheint Schmerzen zu leiden, doch schon ist die Kräuterfrau zur Stelle, die sich nun um ihn kümmert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht näher ohne die Kräuterfrau zu stören und schaut der Angelegenheit näher zu. Eine kurze Betrachtung der Wunden offenbart, dass er wohl in einen oder mehrere Kämpfe verstrickt war. Das meiste sind tiefe Schnitte, um die sich die Kräuterfrau nun kümmert. Die Verletzungen erscheinen ernst, aber immerhin war es ihm wohl möglich, sich noch bis hierher gerettet zu haben.  Richard verliert immer wieder das Bewußtsein, in einem wachen Moment murmelt er leise: &amp;quot;... Sie kommen... der Ordo... Söldner...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan schaut in die Runde in die Gesichter der anderen und versucht dort Reaktionen abzulesen.&lt;br /&gt;
Quendan kniet sich zu Richard, schaut ihm in die Augen und frägt, sobald er klaren Blickkontakt bekommt: &amp;quot;Wie weit sind sie weg von hier ? Wie viele sind es ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mühsam antwortet Richard: &amp;quot;Einen Tag Marsch, vielleicht weniger...&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann frägt Quendan die Kräuterfrau: &amp;quot;Wie lange schätzt Ihr, dass der Herr von Streitberg braucht, um wieder kämpfen zu können ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Bei diesen Wunden? Sicher länger als nur eine Woche.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Guntram tritt hinzu und ist sichlich erschreckt über den Zustand von Richard. Er wendet seinen Blich zu Quendan und fragt, ob er noch etwas gesagt hat. Die Antwort, die er erhält, gefällt ihm gar nicht. Mit ernstem Gesicht sagt er zu dem Magister:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich denke, es ist nun an der Zeit, sich aktiv um unsere Sicherheit zu kümmern. Treffen wir uns in einer halben Stunde bei der großen Feuerstelle. Sagt bitte euren Kollegen Bescheid, ich werde meine Brüder informieren.&amp;quot; An die Kräuterfrau gewandt fährt er fort: &amp;quot;Bitte sorgt dafür, dass er in ein im Wirtshaus Quartier gebracht wird, wo ihr Euch besser um ihn kümmern könnt..&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Natürlich!&amp;quot; Die Kräuterfrau wendet sich mit bestimmten und befehlendem Ton an die Dörfler und bringt Richard dann nach drinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan geht ins Haus, sucht sich einige Dinge zusammen, geht nocheinmal kurz bei von Streitberg vorbei und geht dann in den Wald, nicht ohne zu sagen, dass er pünktlich wiederkomme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Das Treffen an der Feuerstelle==&lt;br /&gt;
Eine halbe Stunde nach Ankunft des verletzten Richard trifft man sich an der Feuerstelle zu Besprechungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan kommt aus dem Wald zurück und setzt sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Falls kein anderer anfängt)&lt;br /&gt;
Quendan: &amp;quot;Nun gut, wir haben einige Probleme am Hals. Es kann zwar sein, dass die Probleme vielleicht anderer Natur sind, als wir uns das gerade durch die Botschaft Richards vorstellen, aber ich denke wir haben genug Erfahrung mit dem DOM gemacht, um uns auf die schlimmen Seiten vorzubereiten. Aus meiner Sicht gibt es zwei grundsätzliche Möglichkeiten: Bleiben oder Fliehen.&lt;br /&gt;
Sind wir stark genug, um dem was der DOM schickt Widerstand zu leisten, oder müssen wir unsere Position aufgeben um sie zu verbessern ?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Waltharius: &amp;quot;Welche Wahl haben wir?&lt;br /&gt;
Wir können alles zurücklassen und schnellst möglich nach Heligonia fliehen, doch dann können wir das Tor der Unschuld sicherlich von neuem suchen.&lt;br /&gt;
Wir können versuchen zu fliehen und die schweren Ameryllplatten mitnehmen, doch wie weit kommen wir damit? Die Lastenmulies aus dem Pilgerzug sind nicht schnell.&lt;br /&gt;
Wir können bleiben und hoffen, daß sich der DOM an sein Versprechen hält, oder rechtzeitig Verstärkung aus Heligonia kommt.&lt;br /&gt;
Wir können uns auch in der Nähe verstecken und versuchen mitzubekommen wohin die Platten, falls sie denn abtransportiert werden verbracht werden.&lt;br /&gt;
Ich glaube wesentlich andere Möglichkeiten haben wir nicht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bruder Waltharius: &amp;quot;Doch Moment mal, ist da nicht noch der Amandatus auf unserer Seite? Beim Einen, ich glaube unsere Chancen stehen gar nicht so schlecht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quendan:&amp;quot;&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Zulu</name></author>
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