Capere-Band: Unterschied zwischen den Versionen
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Bereits in den frühen Jahren ihrer Herrschaft, führte [[Baronin Leabell von Tlamana]] das sogenannte Capere-Band ein, um dem damals überbordenden Schmuggelhandel – insbesondere im [[Grafschaft Darian|darianischen]] Grenzgebiet, Einhalt zu gebieten. Wer das Capere-Band (gegen Gebühr und zeitlich begrenzt) verliehen bekommt, ist zum einen dazu berechtigt, Schmuggelzüge gewaltsam aufzubringen und allfällige Beute einzubehalten, aber auch steckbrieflich gesuchte Personen gegen ihren Willen in Gewahrsam zu nehmen und an den Ort der entsprechenden Gerichtsbarkeit zu überführen. Neben entsprechendem [[Heliosbrief]], wird das Capere-Band dem Träger auch stofflich, als aurazithfarbenes Armband oder Schärpe, übertragen. Seinen historischen Ursprung scheint das Capere-Band im bewaffneten Widerstand der früheren tlamanischen [[Provinz Purpurfeld]], wider die gewaltsame Besatzung des [[Beridhan|Herzogums Beridhans]] zu haben. In jüngster Vergangenheit machte sich in diesem Zusammenhang der heutige [[Fürstentum Drachenhain|Drachenhainer]] Schwertführer, Ritter [[Samuel von Turlach]], von sich reden, da er als Vogt von [[Turmberg]] das Band qua Amt innehatte. | Bereits in den frühen Jahren ihrer Herrschaft, führte [[Baronin Leabell von Tlamana]] das sogenannte Capere-Band ein, um dem damals überbordenden Schmuggelhandel – insbesondere im [[Grafschaft Darian|darianischen]] Grenzgebiet, Einhalt zu gebieten. Wer das Capere-Band (gegen Gebühr und zeitlich begrenzt) verliehen bekommt, ist zum einen dazu berechtigt, Schmuggelzüge gewaltsam aufzubringen und allfällige Beute einzubehalten, aber auch steckbrieflich gesuchte Personen gegen ihren Willen in Gewahrsam zu nehmen und an den Ort der entsprechenden Gerichtsbarkeit zu überführen. Neben entsprechendem [[Heliosbrief]], wird das Capere-Band dem Träger auch stofflich, als aurazithfarbenes Armband oder Schärpe, übertragen. Seinen historischen Ursprung scheint das Capere-Band im bewaffneten Widerstand der früheren tlamanischen [[Provinz Purpurfeld]], wider die gewaltsame Besatzung des [[Beridhan|Herzogums Beridhans]] zu haben. In jüngster Vergangenheit machte sich in diesem Zusammenhang der heutige [[Fürstentum Drachenhain|Drachenhainer]] Schwertführer, Ritter [[Samuel von Turlach]], von sich reden, da er als Vogt von [[Turmberg]] das Band qua Amt innehatte. | ||
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Version vom 20. Februar 2026, 22:00 Uhr
Bereits in den frühen Jahren ihrer Herrschaft, führte Baronin Leabell von Tlamana das sogenannte Capere-Band ein, um dem damals überbordenden Schmuggelhandel – insbesondere im darianischen Grenzgebiet, Einhalt zu gebieten. Wer das Capere-Band (gegen Gebühr und zeitlich begrenzt) verliehen bekommt, ist zum einen dazu berechtigt, Schmuggelzüge gewaltsam aufzubringen und allfällige Beute einzubehalten, aber auch steckbrieflich gesuchte Personen gegen ihren Willen in Gewahrsam zu nehmen und an den Ort der entsprechenden Gerichtsbarkeit zu überführen. Neben entsprechendem Heliosbrief, wird das Capere-Band dem Träger auch stofflich, als aurazithfarbenes Armband oder Schärpe, übertragen. Seinen historischen Ursprung scheint das Capere-Band im bewaffneten Widerstand der früheren tlamanischen Provinz Purpurfeld, wider die gewaltsame Besatzung des Herzogums Beridhans zu haben. In jüngster Vergangenheit machte sich in diesem Zusammenhang der heutige Drachenhainer Schwertführer, Ritter Samuel von Turlach, von sich reden, da er als Vogt von Turmberg das Band qua Amt innehatte.