Dechmola
Der Stamm der Dechmol hat seinen Sitz nahe einem Gebiet namens "Der heilige Fleck". Die Nähe zu diesem Gebiet erklärt sich dadurch, dass die Hohepriester des Dechmol an diesem Ort den Göttern dienen. Der heilige Fleck ist auch der Ort, zu dem die Körper der Auserwählten gebracht werden, um dort den Geist eines der Mächtigen zu empfangen und dadurch zur irdischen Hülle des Gottes zu werden. Der Geist des Auserwählten geht dabei mit all seinem Wissen in den Geist des Mächtigen über. Nicht jedes Stammesmitglied ist jedoch automatisch Dechmol-Priester. Stammesmitglieder des Dechmol befassen sich mit Wissen und Fertigkeiten, um Krankheiten zu verstehen, zu heilen, aber auch weiterzugeben. Eine überwundene Krankheit ist ein Zeichen dafür, dass Dechmol Dir gut gestimmt ist.
Dechmol-Sporenwahrer
Sporenwahrer haben sich auf die Erforschung von Pilzen und Sporenpflanzen spezialisiert. Das Wissen über diese ungewöhnliche Lebensform kann sehr nützlich sein, um Krankheiten hervorzurufen, aber auch, um lebensverlängernde oder heilsame Pulver zu erstellen. Die Pulver sind teilweise sehr lange haltbar, länger als getrocknete Pflanzen. Es wird sogar von Sporenwahrern berichtet, die eine Symbiose mit Pilzen eingegangen sind, wodurch sie diese auf der Haut wachsen lassen können. Das Wissen der Sporenwahrer ist für die Hohepriester von hoher Wichtigkeit, da die für die Mächtigen vorbereiteten Körper frei von schädlichen Sporen sein müssen, um das Ritual zu überleben.
Dechmol-Seher
Unter den Stammesmitgliedern gibt es einzelne, die Vergangenes berichten können, das sie selbst nicht erlebt haben, oder Gegenwärtiges berichten können, das an einem anderen Ort gerade stattfindet. Diese werden als Seher bezeichnet. Sehr selten gibt es auch Seher, die Zukünftiges vorhersagen können. Hierbei ist aber zu beachten, dass das Zukünftige durch tatkräftiges Gegenwirken verhindert werden kann. Dechmol-Siechmeister Als Siechmeister wird bezeichnet, wer mindestens zwei schwere Krankheiten überstanden hat. Siechmeister sind meist immun gegen viele Gifte und Krankheiten. Manche Siechmeister können die Krankheiten, die sie überstanden haben, willentlich an andere Personen weitergeben und umgekehrt diese Krankheiten auch heilen.
Dechmol-Priester
Dieses Privileg können vorrangig diejenigen erwerben, die zum Beispiel mit den Toten sprechen können (was sehr selten ist), aber auch solche, die mehrere Seuchen oder Krankheiten überstanden bzw. bezwungen haben, also bereits Dechmol-Siechmeister sind. Da aus diesem Grund die Gesichter der Dechmol-Priester nicht selten entstellt sind, tragen Dechmol-Priester gern Kapuzen, die sie weit ins Gesicht ziehen können. Als Priester Dechmols wird man in verschiedenen Ritualen unterrichtet, um seinen Geist in geistlose Hüllen zu versetzen und diese zu lenken. Der Priester selbst muss sich während des Rituals jedoch so konzentrieren, dass er seinen eigenen Körper nicht bewegen kann (Trancezustand). Im ersten Stadium werden einfache kleine Tiere gewählt, im nächsten Schritt größere Tiere und im Endstadium Humanoide. Je mehr Übung der Priester in diesem Ritual hat, um so mehr tote Körper kann er mit seinem Geist lenken, umso geringer sind aber auch die individuellen Ziele der einzelnen "Untoten". Im Eigentlichen ist dieses Ritual nur eine Heranführung an das Ritual, das später die Hohepriester erlernen, um einen Auserwählten auf seine Transformation vorzubereiten.
Dechmol-Hohepriester
Nach der Hohepriester-Weihe ist die nächste Stufe des Rituals das Eindringen in einen Körper direkt nach dem Tod, um den Geist der verstorbenen Person noch im Körper zu halten. Das Ritual des Transfers schließlich soll den Geist des Auserwählten nicht nur im Körper halten, sondern ihn auch auf die Transformation und die Verschmelzung mit dem Mächtigen vorbereiten. Nicht jeder Hohepriester überlebt dieses Ritual des Transfers, denn der Mächtige kann Wohlgefallen am Geist des Hohepriesters haben und ihn ebenfalls in sich aufnehmen. Dies geschieht jedoch nicht sehr häufig und wird außerdem als großes Privileg unter den Hohepriestern angesehen.