:Ausgabe 27/ Betiser Tribüne: Unterschied zwischen den Versionen

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(Die unverzichtbare Liste des guten Geschmacks)
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==Die unverzichtbare Liste des guten Geschmacks ==
 
==Die unverzichtbare Liste des guten Geschmacks ==
  
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== Der Handelsprophet ==
 
== Der Handelsprophet ==

Version vom 5. Februar 2008, 21:50 Uhr

Ausrufung der Stadtratswahlen

Hiermit werden, traditionell ein halbes Jahr vor dem betreffenden Tage, die Stadtratswahlen zu Betis am 26.Tage des 1.Xurl n.A.III 27 ausgerufen. Wahlberechtigt soll ein jeder freier Bürger der Stadt Betis sein, welcher vorweisen kann, ohn' jeglich Schulden zu sein und nicht wider die göttlich' heligonische Halsgerichtsordnung in einem schweren Falle verstoßen zu haben.

Gewählt werden sollen die Mitglieder des Großen Rats zu Betis aus den Reihen der edlen Mitglieder der Liliengilde. Der gewählte Rat soll seine Gültigkeit behalten bis nach zwei Jahren erneute Wahlen erfolgen. In der Gilde der Lilie sind vertreten die edelsten Familien der freien Reichsstadt Betis, mit Namen genannt:

als momentane Mitglieder des Hohen Rates

  • die Familie Amer
  • die Familie Mahonn
  • die Familie Corvese
  • die Familie Petterson
  • die Familie Stäubesand
  • die Familie Montbars
  • die Familie Quintanilla
  • die Familie Vermeer
  • die Familie Esteban

mit Sitz im Großen Rat

  • die Familie Seferin
  • die Familie Remberdt
  • die Familie Raphlecia
  • die Familie Fiedrischinger

Eine Jegliche Familie, die der Gilde der Lilie bis zum 1.Tage des 1.Xurl n.A.III 27 beigetreten ist, soll gleichfalls gewählt werden können von den Bürgern Betis'. Nach dem Anteil der ihnen zugedachten Stimmen werden die Familien die Mitglieder des Großen Rates stellen. Diese wiederum wählen aus den Vertretern einer jeglichen Familie mit Sitz im Großen Rate die neun Mitglieder des Hohen Rates, von welchen derjenige, auf den die höchste Zahl der Stimmen entfällt, der Vorsitzende des Stadtrates zu Betis sein soll und damit die Stadt für die nächsten zwei Jahre führen wird. Welcher jedoch an Stimmen die zweithöchste Menge bekommt, soll dessen Stellvertreter sein. Zu diesen Neunen im Hohen Rate wird der Baron von Welzen, seine hochwohlgeboren Baron Beorric von Wulfenstein als zehntes Mitglied vertreten sein.

Neue Spielzeit des Betiser Theaters feierlich eröffnet

Am 21.Tage des 1.Poëna wurde in aller Feierlichkeit die Spielzeit des Jahres 28 n.A.III mit einem großartigen Fest, welches sich über ganz Betis erstreckte, eröffnet. Diese beginnt ganz nach Tradition in den ersten warmen Tagen nach dem Winter des sich zum Ende neigenden Jahres, also noch im Jahre 27 n.A.III, und wurde vom Ehrengast der Feierlichkeiten, Baron Herian von Carajon, mit folgenden Worten eröffnet: " Das neue Betiser Theaterjahr mag uns das bringen, was es auch in den vergangenen Jahren so einzigartig gemacht hat: Eine Herzlichkeit, mit der wir empfangen werden, ein Vergnügen, das es uns bereitet und vor allem die Geschichten des Lebens, die in unsere Herzen getragen werden. So sei die Spielzeit des Betiser Theaters im Jahre 28 n.A.III hiermit eröffnet und uns aufs feinste willkommen.”

So stellte die große Eröffnungsgala mit der vielgefeierten Premiere des Stückes "Tod eines Darianischen Händlers” zwar das Herzstück der Feierlichkeiten zu Betis dar, war aber noch lange nicht alles, was in der Stadt am Brazach-Delta geboten wurde. Dank der ersten warmen Tage nach dem Winter konnte so auch im Betiser Stadion ein großartiger Wettkampf mit vielerlei Pferde- und Wagenrennen stattfinden. Vom Helos-Platz aus machte sich ein prachtvoller Zug buntgeschmückter und maskierter Menschen auf den Weg durch die gesamte Stadt, um schließlich mit den am Theater Feiernden zusammenzutreffen.

Ein erstes Willkommen für den neuen Herrn von Lindfurt

Wenige Tage nach der Aufteilung der Baronie Jolbenstein in mehrere Provinzen und die daraufhin folgende Ernennung der neuen Herrscher besuchte Pater Savinio Mantegnus, vertretend für die Familie Corvese aus Betis, den Herrn der Abtei Lindfurt, Abt Ditonius von Lindfurt. Es wurde verlautbart, die Familie Corvese freue sich über die friedliche Beilegung des Konfliktes in Jolbenstein und begrüße in aller Form den neuen Nachbarn Betis' am Brazach-Delta. Als Begrüßung zur Amtsübernahme überreichte Pater Mantegnus dem Abt ein altes Gemälde welches vom Anbeginn des Ceridentums in Heligonia stammen soll. Nach den Worten des Paters soll dieses Gemälde den Dom zu Lindfurt schmücken, welchen die Familie Corvese mittels einer großzügigen Spende wiederaufzubauen helfen wolle.


Eine Schande für den Stand der Reichsstadt

Trotz der nur zurecht geschehenen Unleserlichmachung der Rede des Stadtratsältesten zu Quellstedt im letzten Helios-Boten, verbreitete sich der Unsinn den dieser Vertreter Quellstedts verfocht in ganz Heligonia und kam so auch uns, dem Stadtrat zu Betis zu Ohren. Und so möchten wir auch gar nicht auf die ganzen anderen unverzeihlichen Fehler des neuen Stadtrates aufmerksam machen, hat uns diese Last doch Amtsdirektor Egbert von Vogelberg schon im letzten Boten abgenommen, wofür wir ihm herzlich danken möchten.

Nein, vielmehr wollen wir hiermit zum Ausdruck bringen, daß der Stadtratsälteste, mit seiner ohne Zweifel von kindlicher Logik bestechenden Hetzrede, keinesfalls mit der Zustimmung des Stadtrates von Betis rechnen sollte. Er mißbrauchte den von Quellstedt erworbenen Rang als freie Reichsstadt schändlichst und ist wohl der Meinung er könne sich nun Dinge erlauben, für die Andere, zurecht, aufgeknüpft werden. Es ist bemerkenswert welche Gedanken wohl im Kopf des Stadtratsältesten vor sich gingen, so ist er anscheinend der Meinung, Quellstedt unterstehe nun auch nicht mehr der heligonischen Halsgerichtsordnung, was ihn gleich dazu veranlaßte, gegen dieses göttliche Recht aufs Schlimmste zu verstoßen. Wir erlauben es uns, an dieser Stelle nicht die einzelnen Punkte der Rede zu diskutieren in Anbetracht der Lächerlichkeit derselben in ihrer Gesamtheit. Es verwundert wie ein solcher Mann in den Stadtrat gewählt werden konnte, bedenkt man seine offenkundige Abneigung gegen sämtliches heligonisches Recht, welche höchstwahrscheinlich nicht erst seit diesen Tagen besteht. So macht es Angst, da in diesem Rat noch weitere neunzehn Mitglieder sitzen, die von gleicher Überzeugung sein könnten, wovon uns der Eine bewahren möge. Doch möchten wir dies nicht beschreien, nein, wir sollten unsere Hoffnungen in sie setzen, es endlich zu schaffen, ihr verfluchtes teemooranisches Erbe von Bord zu werfen, und der Würde, die der Stand einer freien Reichsstadt verlangt, auch gerecht zu werden. Was wir velangen, ist ein Zeichen des Stadtrates zu Quellstedt, einen Schritt in diese Richtung zu machen und deshalb den Stadtratsältesten Theo Franzler unverzüglich sämtlicher Ämter zu entheben und ihn gemäß Kapitel 2, Artikel 8 der heligonischen Halsgerichtsordung anzuklagen. Die edlen Damen und Herren Heligonias mögen verzeihen was im Namen einer freien Reichsstadt angerichtet wurde und in ihrer Weisheit die törichte Rede als das beurteilen, was sie ist: die Meinung eines Verräters, der in der rebellischen und jedes göttlichen Rechtes verachtenden Tradition Teemooraniens steht und deshalb unverzüglichst seine gerechte Strafe erfahren sollte.

Die unverzichtbare Liste des guten Geschmacks

Was sich schickt Und was nicht
  • Georg am Armis Elchslederkollektion
  • Bernsteinketten
  • Statuetten fliegender Burais
  • Kriegsheimkehrer
  • Gedichtbände und Geschichtensammlungen
  • Botenbeiträge bezahlen
  • friedländische Reliquien
  • extremistische Glaubensgemeinschaften
  • Buraileder
  • Prinzensuche
  • verschollene Familienschriftstücke
  • rebellische Stadträte

Der Handelsprophet

Tageskurse

Aurazith 1 heligonische Unze 1 Dukaten und 7 Kreuzer
Elchsleder 1 m² 1 Dukaten
Ameryll 1 kg 1 Dukaten und 5 Groschen
Schaf (hochländisch) 5 Dukaten und 6 Groschen
Schaf (tiefländisch) 8 Dukaten und 7 Groschen
Met 1 Flasche 6 Kreuzer
Wein (Rebenhainer) 4 Kreuzer
Bernstein 1 gr. geschliffen 4 Dukaten und 6 Groschen


Wir treffen uns in BETIS, wo die hohe Kultur zuhause ist


Stadtgeschehen

Viel Aufsehen erregte Georg am Armis Präsentation der neuen Poëna-kollektion. Experten sprechen von einer Revolution der Modewelt.

Die Betiser Händlerfamilie Pasdrigosa überrascht den Markt mit sensationellen Umsätzen im Stoff- und Lederhandel. Nach der Absage des Utzganspiels in der letzten Woche waren leichte Ausschreitungen im Hafenviertel zu verzeichnen. Sprecher der Garde ließen verlautbaren, daß zu keiner Zeit eine Gefahr der Ausweitung der Gewalt bestand.

Wunderkind Bonifazio verzauberte die kritischen Zuhörer am vergangenen Frontag mit geradezu fliegenden Fingern, die seiner Flöte gar göttliche Töne entlockten. Die Lotsengilde forderte in einer Ansprache auf dem Helos-Platz als Anerkennung ihrer Arbeit eine Erhöhung der Mindestentlohnungen für Personentransporte nach der sechsten Stunde.