Zinnkrug und Regenstern

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Das bemerkenswerte Ensemble Zinnkrug und Regenstern ist eine ungewöhnliche Kombination aus elfischer und menschlicher Gastronomie in Xurl-Saleenia, Leomark. Von Weitem verrät nur eine dünne Rauchfahne, dass sich in den beiden gewaltigen Büschen mehr verbirgt als Dornen, Blätter und Beeren. Erst bei näherem Hinsehen findet sich im Inneren des einen Schlehenbusches der "Zinnkrug" im letzten vollständig erhaltenen Gebäude aus der Ära der Menschen, und im anderen der "Regenstern", eine fremdartig anmutende, aus gewachsenem Holz gefertigte Herberge der Elfen.

Zinnkrug

Der Zinnkrug wurde noch vor den Ödlandkriegen vom legendären Meisterwirt Oswald Osiander gegründet, was ihn zur ältesten Gastwirtschaft der Region macht. In den Auseinandersetzungen wurde das alte Wirtshaus zerstört, und der "Krug", wie er von den Ortsansässigen genannt wird, musste mehrmals umziehen. Nach vielen Jahren wurde das letzte verbliebene Gebäude der früheren Menschenstadt zur Taverne umgewidmet. Dort ist der Zinnkrug bis heute zu finden.

Obwohl die Leomark mittlerweile hauptsächlich von Elfen bewohnt ist und die Menschen über die Jahre zur Minderheit geworden sind, werden im Zinnkrug Menschen und Elfen gleichermaßen angetroffen. Der Schankraum ist recht groß und nimmt fast das gesamte Gebäude ein. Er ist stark gegliedert, so dass es zahlreiche Séparées gibt. Im hinteren Bereich wird eine Küche betrieben, im oberen Stock wohnen der Wirt und die Bediensteten. Gästezimmer gibt es keine, sie sind im gegenüberliegenden "Regenstern" zu finden.

In der Küche mischen sich elfische und menschliche Gerichte, meist mit frischen, pflanzlichen Zutaten der Saison. Gelegentlich werden Fleisch und Fisch serviert, stets aus lokaler Jagd und Fischerei. Als Getränke werden Met und die ausgezeichneten Liköre der Elfen gereicht (den Schlehenlikör sollte man keinesfalls verpassen!). Zu beachten ist dabei aber unbedingt, dass es sich zwar durchaus schickt, vom Alkoholgenuss beflügelt zu sein, es jedoch elfischer Sitte widerspricht, die eigene Betrunkenheit zu zeigen.

Wirt ist nach dem Krieg Ortwin Osiander geworden, ein Neffe Oswald Osianders. Oswald pflegt allerdings bis heute jährlich zu Besuch zu kommen. Pünktlich vor dem Herbstäquinoktium trifft er im Norden ein, um einem geheimnisvollen elfischen Ritual beizuwohnen, das die Verbindung zwischen dem Land und seinen Bewohnern stärken soll. Interessanterweise sind auch Menschen eingeladen und beteiligt, wobei die rituelle Empfänglichkeit der Elfen ausgeprägter zu sein scheint.

Regenstern

Der Regenstern als elfisches Gästehaus bietet einen im Verhältnis zum allgemeinen heligonischen Standard deutlich erhöhten Luxus. Die Inneneinrichtung ist auf nicht ganz klar erkennbare Art und Weise vollständig aus frisch duftendem Holz gefertigt; es gibt gemütliche, sehr saubere und warme Zimmer (und das, obwohl keine Heizung erkennbar ist). In der Eingangshalle erklingen morgens belebende und abends entspannende Gesänge einer elfischen Bardin, an verschiedenen Stellen im Haus sind elfische Windspiele aufgehängt. Davon abgesehen ist es im gesamten Gebäude meist absolut ruhig. Wer möchte, kann nachmittags und abends ein für jeden Gast eigens mit frischem Wasser bereitetes heißes Bad mit einer Auswahl verschiedener Kräuterzusätze nehmen. Tagsüber können verschiedene Tees und elfisches Gebäck gereicht werden, wobei für die eigentliche Verpflegung der "Zinnkrug" auf der anderen Straßenseite zuständig bleibt. Jahreszeitlich wechselnde Dekorationselemente aus der Natur runden das harmonische Gesamtbild ab.

Als Wirt wurde von Baronin Samira von Silberlauf ein Elf namens Gilioën Dornblatt beauftragt. Über ihn ist wenig bekannt, er scheint aber auf diversen Reisen in den Süden Erfahrungen mit der Art der Menschen gesammelt zu haben. Mit Ortwin Osiander verbindet ihn eine enge Freundschaft.



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