Baronie Rebenhain: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geographie ==
== Geographie ==
Über mehr als 200 heligonische Meilen entlang dem Fluß [[Jolborn]] erstreckt sich die '''Baronie Rebenhain'''. Flußaufwärts fahrend erblicken wir auf den ersten 50 Meilen ebenes Gelände. Hier wird zwischen dem Fluß und der Grenze zur [[Baronie Jolbenstein]] meist nur Landwirtschaft betrieben, doch man sieht auch schon einzelne Rebgärten. Die nächsten 70 Meilen des Flußlaufes begleitet uns der Trüffelforst. Er erstreckt sich etwa 10 bis 15 heligonische Meilen ins Landesinnere. Auf der Flußseite ist er sumpfig und schwer begehbar, aber auf der anderen Seite ist der Waldboden weich und federnd. Hier findet man auch die begehrten Schweinsnasenfrüchte. Zwischen Wald und der Baroniegrenze erstreckt sich welliges Gelände, auf dem die süßesten Weinsorten Rebenhains gedeihen.


Wenige Meilen weiter flußaufwärts erreichen wir das Dorf Störenweiler. Hier werden die Weine, die in alle Teile Heligonias transportiert werden, auf Schiffe verladen. Von hier führt ein vielbenutzter Weg in die wenige Meilen entfernte Hauptstadt Pogelsweiler und von dort weiter in südöstlicher Richtung nach [[Drachentrutz]]. Auch hier wird auf dem welligen, nach Nordosten langsam hügeliger werdenden Gelände Wein angebaut. Links der Straße von Störenweiler nach Pogelsweiler beginnen die Jolborn-Auen. Dieser etwa 5 bis 8 Meilen breite, sumpfige, von vielen Bächen, kleinen Seen und Nebenläufen des Jolborn durchsetzte Waldgürtel zieht sich von hier bis zur nordöstlichsten Spitze Rebenhains. Nur 2 Meilen von der Straße entfernt, aber schon mitten im Sumpfgebiet liegt die Wasserburg Freudenfeste, der Sitz derer von Rebenhain. Der nordöstliche Teil Rebenhains ist bedeckt von hügeligem Gelände, das dem Hochland zu immer bergiger wird und sich schließlich zu den Hochebenen aufschwingt. Zwischen den Hügeln liegen die Flecken, Weiler und Gehöfte mit den zum Eigenbedarf bestimmten Feldern und den Hainen, in denen die Schweine gehalten werden, während sich die Rebgärten auf den Hügeln befinden.
Über mehr als 200 heligonische Meilen entlang dem Fluß [[Jolborn]] erstreckt sich die '''Baronie Rebenhain'''. Flussaufwärts fahrend erblicken wir auf den ersten 50 Meilen ebenes Gelände. Hier wird zwischen dem Fluss und der Grenze zur [[Baronie Jolbenstein]] meist nur Landwirtschaft betrieben, doch man sieht auch schon einzelne Rebgärten. Die nächsten 70 Meilen des Flußlaufes begleitet uns der Trüffelforst. Er erstreckt sich etwa 10 bis 15 heligonische Meilen ins Landesinnere. Auf der Flussseite ist er sumpfig und schwer begehbar, aber auf der anderen Seite ist der Waldboden weich und federnd. Hier findet man auch die begehrten Schweinsnasenfrüchte. Zwischen Wald und der Baroniegrenze erstreckt sich welliges Gelände, auf dem die süßesten Weinsorten Rebenhains gedeihen.  


== Tier- und Kreaturenwelt ==
Wenige Meilen weiter flussaufwärts erreichen wir das Dorf Störenweiler. Hier werden die Weine, die in alle Teile Heligonias und das Ausland transportiert werden, auf Schiffe verladen. Von hier führt ein vielbenutzter Weg in die wenige Meilen entfernte Hauptstadt Pogelsweiler und von dort weiter in südöstlicher Richtung zur [[Feste Drachentrutz|Drachentrutz]]. Auch hier wird auf dem welligen, nach Nordosten mehr und mehr hügeliger werdenden Gelände Wein angebaut. Links der Straße von Störenweiler nach Pogelsweiler beginnen die Jolborn-Auen. Dieser etwa 5 bis 8 Meilen breite, sumpfige, von vielen Bächen, kleinen Seen und Nebenläufen des Jolborn durchsetzte Waldgürtel zieht sich von hier bis zur nordöstlichsten Spitze Rebenhains. Nur 2 Meilen von der Straße entfernt, aber schon mitten im Sumpfgebiet liegt die Wasserburg Freudenfeste, der Sitz des Hauses derer von Rebenhain. Der nordöstliche Teil Rebenhains ist bedeckt von hügeligem Gelände, das dem Hochland zu immer bergiger wird und sich schließlich zu den Hochebenen aufschwingt. Zwischen den Hügeln liegen die Flecken, Weiler und Gehöfte mit den zum Eigenbedarf bestimmten Feldern und den Hainen, in denen die Schweine gehalten werden, während sich die Rebgärten die Hügel hochstaffeln.
Der Schlammgamper lebt in den Jolborn-Auen. Dieses ein bis zwei Schritt lange, Fische jagende Tier, besitzt eine Schuppenhaut, die kein Pfeil zu durchdringen vermag. Weiterhin hat es keine Beine, sondern eine kräftige Schwanzflosse und zwei Krallen bewehrte Vorderflossen. Im Wasser ist es kaum zu erlegen, weswegen die Jagd auf den Schlammgamper auch sehr schwierig ist.


Zudem gibt es die Watze. Dies ist ein Wesen, das sowohl tierische, als auch pflanzliche Merkmale aufweist. Man trifft sie äußerst selten an, da sie von normalen Pflanzen fast nicht zu unterscheiden sind. Des öfteren wurde schon der große Auenwatz gesichtet, wenn er im Schein des Vollmondes im Jolborn Schlammgamper jagt. Ein gewaltiger Baum, der prustend und juchzend einen Schlammgamper packt, mühelos zerreißt und verspeist.
== Tier- und Kreaturenwelt  ==


Bekannt ist auch der unsichtbare Luftwatz „''der siadich Gaisheimer''“. Belegt man jemanden mit dem Fluch
Der Schlammgamper lebt in den Jolborn-Auen. Dieses ein bis zwei Schritt lange, Fische jagende Tier, besitzt eine Schuppenhaut, die kein Pfeil zu durchdringen vermag. Weiterhin hat es keine Beine, sondern eine kräftige Schwanzflosse und zwei mit Krallen bewehrte Vorderflossen. Im Wasser ist es kaum zu erlegen, weswegen die Jagd auf den Schlammgamper auch sehr schwierig ist.  


„''Der siadich Gaisheimer soll di no beim R-bablut trenka treffa''“,  
Zudem gibt es die Watze. Dies sind Wesen, die sowohl tierische, als auch pflanzliche Merkmale aufweisen. Man trifft sie äußerst selten an, da sie von normalen Pflanzen fast nicht zu unterscheiden sind. Des öfteren wurde schon der große Auenwatz gesichtet, wenn er im Schein des Vollmondes im Jolborn Schlammgamper jagt. Ein gewaltiger Baum, der prustend und juchzend einen Schlammgamper packt, mühelos zerreißt und verspeist.


so ist es durchaus möglich, daß der Verfluchte ein Jahr lang keinen Becher Rebenblut mehr trinken kann, ohne daß ihm dieser wie von einer unsichtbaren Hand ins Gesicht geschüttet wird.
Bekannt ist auch der unsichtbare Luftwatz „''der siadich Gaisheimer''“. Belegt man jemanden mit dem Fluch


== Herrscher ==
„''Der siadich Gaisheimer soll di no beim Rebablut trenka treffa''“,
Derzeit herrscht in Rebenhain der Baron Krator von Rebenhain. Die, die ihn aus seiner Zeit als Studierenden in [[Escandra]] kennen beschreiben ihn als machtgierigen, unersättlichen, aber sehr diplomatischen jungen Mann. Sein Amt mußte er antreten, weil sein Vater im Rausche derart auf den Kopf fiel, daß dieser seither geistig stark verwirrt ist. Das Volk von Rebenhain jedoch ist recht zufrieden mit seiner bisher dreijährigen Amtszeit, da er nach dem Grundsatz regiert:


"''Nur ein fröhliches Volk arbeitet gerne mehr.''"
so ist es durchaus möglich, daß der Verfluchte ein Jahr lang keinen Becher Rebenblut mehr trinken kann, ohne dass ihm dieser wie von einer unsichtbaren Hand ins Gesicht geschüttet wird.  


So hat er die sogenannte Ausbilderei eingerichtet (ein Gehöft auf einer Insel in den Jolborn-Auen, unweit der Freudenfeste), in der Amtmänner und -frauen ausgebildet werden, die seinen Anordnungen gemäß das Land verwalten. Allerdings ist diese Ausbilderei nur für wenige Auserwählte zugänglich, was immer wieder für wilde Gerüchte sorgt, daß hier nicht nur Amtsleute ausgebildet werden.
== Herrscher  ==


== Heerwesen ==
Seit Jahrzehnten herrscht in Rebenhain Seine Hochwohlgeboren Baron Krator von Rebenhain.  
Im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung besitzt die Baronie eine ihrer Größe angemessene Zahl an Kriegern, die in Pogelsweiler, der Freudenfeste, sowie den zwei Zollstationen, die am Jolborn liegen, stationiert sind. Aus Respekt vor dem mächtigen Nachbarn [[Dracconia]] werden auch in Rebenhain Landwehrübungen abgehalten. Aus demselben Grund sind im südwestlichen Teil Rebenhains viele Dörfer durch einfache Palisaden geschützt.


== Brauchtum ==
Seit dem Jahr 30 n A III ist der Baron verheiratet mit Ihrer Hochwohlgeboren Samira vom Silberlauf, der Baronin der Leomark. Aus der Ehe sind drei Kinder hervorgegangen.
Das Volk von Rebenhain ist sehr lebenslustig. So wird am 15. Tage des 1. Xurl der Schutzpatronin [[Magelona]] für die Traubenlese gedankt. Dabei verteilen weiß gewandete Mädchen reichlich Rebenhainer Traubenblut und bis weit in den Morgen hinein wird getanzt und gefeiert. Die Bewohner Rebenhains sind meist [[Ogeden]]. Im Weinanbaugebiet werden vornehmlich [[Poëna]] und [[Helios]] verehrt. So ist das ganze Land von einem Netz mehr oder weniger mächtiger heiliger Stätten überzogen. Am Ufer des Jolborns sind auch vermehrt Kultstätten des [[Xurl]] anzutreffen. Gerüchten zufolge soll irgendwo in den Jolborn-Auen eine sehr energievolle [[Saarka]]-Kultstätte liegen.


[[Kategorie:Drachenhain]]
Noch länger schon ist der Baron außerdem Reichsvogt von Kratorpolitanien, einer weit im Norden gelegenen Reichsvogtei am Jolborn.
[[Kategorie:Baronie]]
 
[[Kategorie:Rebenhain]]
Baron Krator wird eine gewisse Impulsivität und auch ein gewisses Gespür für Macht nachgesagt. Das Errichten der Reichsvogtei Kratorpolitanien ist ein beredtes Zeugnis dafür. Beobachter attestieren aber auch eine gewisse Altersmilde, jedenfalls im Vergleich zu seinen jüngeren Jahren. Trotzdem lässt er keine Gelegenheit aus, sich an kriegerischen Auseinandersetzungen zu beteiligen, und auch Teilnahmen an Turnieren geht er nicht aus dem Wege.
 
Er ist nicht zuletzt auch ein Freund der Dichterschaft und betätigt sich ab und an auch selbst in der Kunst. Das Lied „Der Bachritter“, vertont von der bekannten Bardin Fermata Sagensang, rührte schon manches Auge zu Tränen.
 
== Heerwesen  ==
 
Im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung besitzt die Baronie eine ihrer Größe angemessene Zahl an Kriegern, die in Pogelsweiler, der Freudenfeste, sowie den zwei Zollstationen, die am Jolborn liegen, stationiert sind. 
 
== Brauchtum  ==
 
Den Rebenhainern wird eine gewisse Lebenslustigkeit nachgesagt. So wird am 15. Tage des 1. Xurl der Schutzpatronin [[Magelona]] für die Traubenlese gedankt. Dabei verteilen weiß gewandete Mädchen reichlich Rebenhainer Traubenblut und bis weit in den Morgen hinein wird getanzt und gefeiert. Die Bewohner Rebenhains sind meist [[Ogeden]]. Im Weinanbaugebiet werden vornehmlich [[Poëna]] und [[Helios]] verehrt. So ist das ganze Land von einem Netz mehr oder weniger mächtiger heiliger Stätten überzogen. Am Ufer des Jolborns sind auch vermehrt Kultstätten des [[Xurl]] anzutreffen. Gerüchten zufolge soll irgendwo in den Jolborn-Auen eine sehr energievolle [[Saarka]]-Kultstätte liegen. 
 
[[Category:Drachenhain]] [[Category:Baronie]] [[Category:Rebenhain]] [[Category:Encyclopedia_Heligoniae|Rebenhain]]

Aktuelle Version vom 16. Dezember 2025, 18:29 Uhr

Baronie Rebenhain
RebenhainWappen.gif
Hauptstadt Pogelsweiler
Herrscher Baron Krator
Fläche 6.450 Meilen2
Einwohner 4.000
Lehen Keine

Geographie

Über mehr als 200 heligonische Meilen entlang dem Fluß Jolborn erstreckt sich die Baronie Rebenhain. Flussaufwärts fahrend erblicken wir auf den ersten 50 Meilen ebenes Gelände. Hier wird zwischen dem Fluss und der Grenze zur Baronie Jolbenstein meist nur Landwirtschaft betrieben, doch man sieht auch schon einzelne Rebgärten. Die nächsten 70 Meilen des Flußlaufes begleitet uns der Trüffelforst. Er erstreckt sich etwa 10 bis 15 heligonische Meilen ins Landesinnere. Auf der Flussseite ist er sumpfig und schwer begehbar, aber auf der anderen Seite ist der Waldboden weich und federnd. Hier findet man auch die begehrten Schweinsnasenfrüchte. Zwischen Wald und der Baroniegrenze erstreckt sich welliges Gelände, auf dem die süßesten Weinsorten Rebenhains gedeihen.

Wenige Meilen weiter flussaufwärts erreichen wir das Dorf Störenweiler. Hier werden die Weine, die in alle Teile Heligonias und das Ausland transportiert werden, auf Schiffe verladen. Von hier führt ein vielbenutzter Weg in die wenige Meilen entfernte Hauptstadt Pogelsweiler und von dort weiter in südöstlicher Richtung zur Drachentrutz. Auch hier wird auf dem welligen, nach Nordosten mehr und mehr hügeliger werdenden Gelände Wein angebaut. Links der Straße von Störenweiler nach Pogelsweiler beginnen die Jolborn-Auen. Dieser etwa 5 bis 8 Meilen breite, sumpfige, von vielen Bächen, kleinen Seen und Nebenläufen des Jolborn durchsetzte Waldgürtel zieht sich von hier bis zur nordöstlichsten Spitze Rebenhains. Nur 2 Meilen von der Straße entfernt, aber schon mitten im Sumpfgebiet liegt die Wasserburg Freudenfeste, der Sitz des Hauses derer von Rebenhain. Der nordöstliche Teil Rebenhains ist bedeckt von hügeligem Gelände, das dem Hochland zu immer bergiger wird und sich schließlich zu den Hochebenen aufschwingt. Zwischen den Hügeln liegen die Flecken, Weiler und Gehöfte mit den zum Eigenbedarf bestimmten Feldern und den Hainen, in denen die Schweine gehalten werden, während sich die Rebgärten die Hügel hochstaffeln.

Tier- und Kreaturenwelt

Der Schlammgamper lebt in den Jolborn-Auen. Dieses ein bis zwei Schritt lange, Fische jagende Tier, besitzt eine Schuppenhaut, die kein Pfeil zu durchdringen vermag. Weiterhin hat es keine Beine, sondern eine kräftige Schwanzflosse und zwei mit Krallen bewehrte Vorderflossen. Im Wasser ist es kaum zu erlegen, weswegen die Jagd auf den Schlammgamper auch sehr schwierig ist.

Zudem gibt es die Watze. Dies sind Wesen, die sowohl tierische, als auch pflanzliche Merkmale aufweisen. Man trifft sie äußerst selten an, da sie von normalen Pflanzen fast nicht zu unterscheiden sind. Des öfteren wurde schon der große Auenwatz gesichtet, wenn er im Schein des Vollmondes im Jolborn Schlammgamper jagt. Ein gewaltiger Baum, der prustend und juchzend einen Schlammgamper packt, mühelos zerreißt und verspeist.

Bekannt ist auch der unsichtbare Luftwatz „der siadich Gaisheimer“. Belegt man jemanden mit dem Fluch

Der siadich Gaisheimer soll di no beim Rebablut trenka treffa“,

so ist es durchaus möglich, daß der Verfluchte ein Jahr lang keinen Becher Rebenblut mehr trinken kann, ohne dass ihm dieser wie von einer unsichtbaren Hand ins Gesicht geschüttet wird.

Herrscher

Seit Jahrzehnten herrscht in Rebenhain Seine Hochwohlgeboren Baron Krator von Rebenhain.

Seit dem Jahr 30 n A III ist der Baron verheiratet mit Ihrer Hochwohlgeboren Samira vom Silberlauf, der Baronin der Leomark. Aus der Ehe sind drei Kinder hervorgegangen.

Noch länger schon ist der Baron außerdem Reichsvogt von Kratorpolitanien, einer weit im Norden gelegenen Reichsvogtei am Jolborn.

Baron Krator wird eine gewisse Impulsivität und auch ein gewisses Gespür für Macht nachgesagt. Das Errichten der Reichsvogtei Kratorpolitanien ist ein beredtes Zeugnis dafür. Beobachter attestieren aber auch eine gewisse Altersmilde, jedenfalls im Vergleich zu seinen jüngeren Jahren. Trotzdem lässt er keine Gelegenheit aus, sich an kriegerischen Auseinandersetzungen zu beteiligen, und auch Teilnahmen an Turnieren geht er nicht aus dem Wege.

Er ist nicht zuletzt auch ein Freund der Dichterschaft und betätigt sich ab und an auch selbst in der Kunst. Das Lied „Der Bachritter“, vertont von der bekannten Bardin Fermata Sagensang, rührte schon manches Auge zu Tränen.

Heerwesen

Im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung besitzt die Baronie eine ihrer Größe angemessene Zahl an Kriegern, die in Pogelsweiler, der Freudenfeste, sowie den zwei Zollstationen, die am Jolborn liegen, stationiert sind.

Brauchtum

Den Rebenhainern wird eine gewisse Lebenslustigkeit nachgesagt. So wird am 15. Tage des 1. Xurl der Schutzpatronin Magelona für die Traubenlese gedankt. Dabei verteilen weiß gewandete Mädchen reichlich Rebenhainer Traubenblut und bis weit in den Morgen hinein wird getanzt und gefeiert. Die Bewohner Rebenhains sind meist Ogeden. Im Weinanbaugebiet werden vornehmlich Poëna und Helios verehrt. So ist das ganze Land von einem Netz mehr oder weniger mächtiger heiliger Stätten überzogen. Am Ufer des Jolborns sind auch vermehrt Kultstätten des Xurl anzutreffen. Gerüchten zufolge soll irgendwo in den Jolborn-Auen eine sehr energievolle Saarka-Kultstätte liegen.