Corener

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Wissenswertes über Corener
Die Corener sind ein anderes Volk, das sich von den Heligoniern unterscheidet. Bitte versucht so viele Punkte wie möglich in eurem Verhalten/Kleidung/Ausrüstung zu berücksichtigen. Je mehr wir die Corener als eine eigene Volksgruppe darstellen, desto stimmiger wird das Auftreten und Ambiente.


Selbstverständnis
Die Corener sind die heutigen Einwohner des Landes Corenia. Ihre Wurzeln haben sie in den vor ca. 300 Jahren gestrandeten Heligoniern, sowie in dem heimischen Volk von Humanoiden, in welchen sie Redons Kinder sahen. Die Corener glauben diesbezüglich ihren Legenden. Aus dieser Vermischung entstand das Selbstverständnis als eigenes Volk. Die Corener betrachten sich also nicht als „verschollene Heligonier“. Sie stammen zum Großteil von Heligoniern ab und sehen auch eine Verbindung zu diesem Königreich, aber sie sind keine Heligonier, sondern Corener. Für den größten Teil der Corener ist „Heligonia“ nur ein Wort in alten Geschichten und Legenden. Sie verspüren längst kein Heimweh mehr ins Königreich. Sie sehen die neu angekommenen Heligonier somit nicht als Retter oder Erlöser, sondern als Besucher und Handelspartner. Die Heligonier mögen das vielleicht anders sehen, was durchaus zu Konflikten führen kann.


Aussehen
Die meisten Corener haben ein vollkommen menschliches Aussehen. Einige jedoch haben durch ihre Vermischung mit Fischwesen am Hals Kiemen oder Schuppen. Dies wird keinesfalls als Makel gesehen. Im Gegenteil, diejenigen, die solche Kiemen haben, sind von Xurl gesegnet und seine geliebten Kinder. Viele schlagen den Weg als Geweihte ein. Aber Xurls Zeichen ist nichts, womit man prahlen sollte oder darf, denn Xurl ist ein zorniger Gott und will nicht, dass man sich mit seiner Gunst selbst ins Licht stellt. Deshalb sind die Kiemen etwas persönliches, fast schon intimes. Nur guten Freunden und Vertrauten wird man mitteilen, dass man Xurls Zeichen trägt. Den Hals nackt zu zeigen gehört sich nicht. Deshalb ist das Halstuch, das Quimm ein fester Bestandteil der Kleidung, der nie abgelegt wird. Das gilt für alle Corener, ob mit oder ohne Xurls Zeichen. So ist kaum zu erkennen, wer Kiemen hat und wer nicht. Für die Träger von Xurls Zeichen hat das Quimm noch einen sehr praktischen Nutzen: Es schützt die empfindlichen Kiemen vor Austrocknung und Schmutz. Die einzige Gelegenheit, bei der das Quimm in der Öffentlichkeit ablegt wird, ist der Xurl-Götterdienst. Dort legt der Geweihte (und auch nur dieser) sein Quimm ab, um so seine besondere Nähe zu Xurl zu zeigen.


Kleidung
Neben dem Quimm ist die Kleidung der Corener ihrer Herkunft geschuldet. Sie stammen größtenteils von Seefahrern ab, mussten über viele Jahre hart um ihr Überleben kämpfen und wurden in ihrer Kultur auch stark von den Naturvölkern beeinflusst. Außerdem verehren und fürchten sie Xurl in höchstem Maße. All das spiegelt sich in der Kleidung wieder. Die Schnitte der Kleidung sind oft einfach und weit geschnitten, wie es bei Seeleuten üblich ist. Lange Tuniken werden nur selten getragen, üblicher sind Hemden und Westen. Beinlinge ist sind vollkommen ungebräuchlich. Weite Hosen sind für Männer wie Frauen üblich. Röcke sind bei Frauen nur zu sehen, wenn sie nicht gerade handwerkliche Tätigkeiten ausführen oder auf Reisen sind. Soll heißen: Für Stadtbewohner, Hausfrauen, Schankleute o.ä. sind Röcke nicht ungewöhnlich.
Leder ist ein üblicher Werkstoff bei corenischen Kleidern. Oft werden hohe Stiefel, Hemden, Westen und Hüte daraus gemacht. Hosen aus Leder sind nicht üblich.

Kleiderfarben
Üblicherweise sind die Kleidungsstücke weiß (also ungefärbt). Sehr gerne werden aber auch Blautöne in verschiedensten Schattierungen getragen. Außerdem sind auch Naturfarben (Braun- und Gelbtöne) zu sehen, da diese leicht herzustellen sind. Sie sind aber bei weitem nicht so beliebt wie blau. Rot wird überhaupt nicht getragen. Das ist die Farbe Saarkas, der Widersacherin Xurls. Wer Rot trägt, der zieht nach dem üblichen Aberglauben Xurls Zorn auf sich und bringt Unheil mit sich. Die Wenigen, die Rot tragen, werden gemieden, offen angegangen und geschmäht. Schwarz wird ebenfalls kaum getragen. Zwar ist Schwarz häufiger zu sehen als Rot, aber doch insgesamt selten. Schwarz ist die Farbe der Nacht, die Nacht ist Saarkas Zeit und man will mal besser auf Nummer Sicher gehen. Insgesamt begrenzt sich der Einsatz der Farbe Schwarz nach Möglichkeit auf kleine Kleidungsstücke wie Schuhe, Taschen, Gürtel,… ein schwarzes Hemd ist sehr selten und sollte vermieden werden.
Grün ist nur bei Wohlhabenden Leuten zu sehen, denn diese Farbe ist schwierig in der Herstellung und deshalb teuer.
Generell dürfen die Gewänder durchaus bunt sein, aber die Kleidungsstücke sind wie schon erwähnt einfach geschnitten und in sich einfarbig. Insgesamt sind die Kleider von ihrer Farbe hell, bevorzugt ungefärbt bzw. in Blautönen.
Die Gestaltung der Kleidung sollte so sein, dass man sich gut darin bewegen kann (Seeleute), aber in der Wildnis gut damit zurecht kommt. Also kein unnötiger Schnickschnack, sondern praktische Kleidung.
Corener lieben Schmuck. Dieser enthält aber nur selten Metall, da dieses sehr teuer ist. Glasperlen sind gern genommen, Lederschnüre sind üblich, besonders beliebt, da xurlgefällig ist aber Muschelschmuck. Auch edle Steine werden gerne getragen. Jeder sollte das eine oder andere Schmuckstück tragen. Für die NSC wird es Muschelketten geben.

Waffen und Rüstung
Waffen und Rüstungen richten sich ebenfalls nach der Herkunft und der Not der ersten Jahre nach der Ankunft. Metall ist selten und teuer, was für Waffen wie auch für Rüstungen gilt. Folglich sind die bevorzugten Waffen: Speere, Knüppel, Keulen, Äxte,… eben alles, was wenig Metall erfordert. Schwerter sind allein schon aufgrund des Wertes selten. Bitte versucht also, euch anders auszurüsten. Wenn es schon eine schwertartige Waffe sein soll, dann sollte es eine Art Entermesser sein. Armbrüste sind so gut wie nicht vorhanden, als Schusswaffen kommen praktisch nur Bögen zum Einsatz. Rüstungen sind aus Leder oder es werden Gambesons getragen. Kettenhemden haben wenn überhaupt nur die Anführer, Plattenteile sind vollkommen ungebräuchlich (auch Arm- und Beinschienen). Die einzigen massiven Metallteile sind Helme.