Brazach-Eck

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Neuigkeiten und Rauchwaren, das ist das Brazach-Eck in Betis. Natürlich kauft man die "Betiser Tribüne" hier - aber auch alles andere, was das Reich an Zeitungen, Zeitschriften, Boten, Hofchronisten, Gazetten, Rufhörnern, Kurieren und Fachjournalen zu bieten hat. Frühere Ausgaben aus den vergangenen Jahren sind archiviert und können gegen ein paar Kreuzer vor Ort gelesen werden. Sogar Schriften, die unter das Erwerbsverbot fallen, sollen im Brazach-Eck unter der Hand verkauft werden. Niemand weiß so genau, auf welchen Wegen Randolfa Malvene, Metzgerstochter und Wirtin des Brazach-Ecks, ihr umfassendes Sortiment bezieht, aber ihre Bezugsquellen funktionieren schon seit fast 40 Jahren zuverlässig.

Randolfas zweite große Leidenschaft ist das Rauchwerk. Ob dick oder dünn gerollt, ob handlich in der Taschenpfeife geraucht oder gesellig mit der Wasserpfeife, im Brazach-Eck findet man die allerfeinsten Kräuter und das allerbeste Zubehör. Stehtische und eine gemütliche Sitzecke mit dicken Kissen und Wasserpfeife laden zum kurzen oder langen Verweilen ein. Als Dekoration hängt allerhand Trödel von der Decke und den Wänden - Randolfas Geschmack ist eher einfach, aber unkonventionell. Es gibt kaum Getränke (mit Glück und einem vertrauensvollen Verhältnis zur Wirtin kann man lauwarmen, stark gesüßten Kaffee ohne Milch oder seltener auch überteuertes Dünnbier abbekommen, im Winter manchmal Hustentee mit Thaler Waldhonig). Täglich um die 12. Stunde lässt Randolfas Bruder Manzo Malvene einen Grillkarren mit einem goldenen M an einer langen Stange aus Federstahl vor das Brazach-Eck stellen, wo man sich mit gegrilltem Hackfleisch mit Salatblatt, Tomaten- oder Gurkenscheibchen und undefinierbarer süßer Soße in kleinen Brötchen stärken kann.



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