Malachit

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Entstehung

Der Malachit wächst bei großer Kälte auf Kupfererz, deswegen ist er auch so empfindlich gegen Wärme.


Farbe

Grün

Vorkommen

Nimrasgebirge in der Baronie Buchenfels in Ostarien, Baronie Luchnar


Verwendung und Wirkung

  • Ein Malachit vermag, wenn man ihn auf eine Wunde legt, die durch Gift herrührt, das Gift aus der Wunde zu ziehen. Jedoch sollte der Besitzer der Gemme beachten, den Stein regelmäßig zu reinigen, um das Gift heraus zu waschen.
  • In seinem Schimmer fasst man Mut, Neues zu tun und es wird gut gelingen.
  • Sein Pulver, auf die Augenlider gestrichen, verleiht unwiderstehlichen Glanz

Geschichte und Legende

Seine Färbung hat er laut den Aussagen der Alchimisten durch den hohen Kupferanteil. Die Heiler und Geweihten dagegen sagen, er habe seine Färbung von Poena erhalten. Diese habe den einstmals grauen Stein gefärbt, um den Menschen eine Möglichkeit zu geben, den schnellen Tot durch den Biss einer giftigen Schlange noch etwas hinauszuzögern, so dass der Gebissene vielleicht Reue zeige. Vermutlich basiert diese Sage auf dem ogedischen Totenkult.

Im Hochland sagt man auch, dass er von mitleidigen Moosmutzelchen solch Gebissenen gegeben werde, um sie vielleicht zu retten. Wenn der Vergiftete dennoch stirbt, wird der Stein von den Angehörigen aufbewahrt, um an den Toten zu erinnern und ihm ein längeres Verweilen in Poenas Garten zu gestatten. Der Luchner glaubt nämlich, dass ein Mensch wiedergeboren wird, wenn nichts in dieser Welt mehr an ihn erinnert. Der Malachit erinnert auch an die alte Verbindung zwischen Buchenfels und Luchnar, wie auch das gemeinsame Wappentier der Wolf.