Marola

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Die Hafenstadt Marola gilt als die älteste Stadt Heligonias. Vor ungefähr 700 Jahren ließen sich dort die ersten Siedler nieder, die über die Jolsee ins Land kamen. Hier befindet sich auch der Palast der Freigräfin von Sedomee und das Hauptgebäude der sedomesischen Staatskanzlei.

Ein wichtiges kulturelles Zentrum Apuriens ist der Minnehof der Freigräfin Arana. Dort treffen sich Frauen und Männer aus ganz Heligonia zu Turnieren und kunstreichem Wettstreit. Poesie, Literatur, Philosophie und Musik werden hier als göttingefällige Künste gepflegt und weiterentwickelt.

Der Clangerichtshof unter dem Vorsitz der Freigräfin tagt im Varonea-Palast, einem altheligonischen Trutzbauwerk, das direkt neben der Staatskanzlei liegt. Große Teile Marolas verfügen über befestigte Straßen. Es gibt ein Kanalisationssystem und ein Netz von Brunnenanlagen, das über die gesamte Stadt verteilt ist. Das Stadtbild prägen Steingebäude und das weitläufige Hafengebiet. Dort steht auch der große Valmeranische Feuerturm, der selbst weit entfernten Schiffen sicher den Weg in den Hafen weist. In Marola liegen die Stammhäuser der mächtigen Clans von Sedomee, Sefardi und Agnat. Auch alle anderen großen Clans besitzen eigene Niederlassungen oder sogar ganze Stadtviertel. Jeder der größeren Clans legt in den Clanhäusern Zeugnis von der Kunstfertigkeit und den besonderen Talenten seiner Angehörigen ab, es gibt dort eigene Theater, Tanzsäle und Ausstellungsräume.

Die Universität zu Marola

Diese Institution gehört zum Herzen Sedomees. Sie besteht in unterschiedlicher Gestalt seit der ersten Besiedelung und wird von dem alteingesessenen Sefardi-Clan unterhalten. Sie steht unter der Leitung der Freifrau Kalenopis von Sefardi. Ohne Zweifel ist es eine (durchaus kostspielige) Ehre, dort unterrichtet zu werden. Angesehene Gelehrte aus ganz Heligonia vermitteln die unterschiedlichsten Fächer. Einen hohen Stellenwert nehmen neben den klassischen Universitätsfächern auch die praktischen Studien ein. Viehzucht, Schiffbau und Bewässerungskunst sind Lehrfächer, deren Ergebnisse in ganz Sedomee besichtigt werden können. So wird eine Studentin oder ein Student der Universität nicht überrascht sein, immer wieder ein Trimester bei einem Wüstenbewässerungsprojekt oder in den Musterstallungen des Sefardi-Clans zu verbringen, um die praktischen Fertigkeiten zu vervollkommnen.

Über die Studiengebühren hinaus verfügt die Universität auch über die Gelder, die mit Auftragsarbeiten verdient werden, und unterhält beispielsweise - in Zusammenarbeit mit der Staatskanzlei - eine umfangreiche Bibliothek mit alten und neuen Schriften. Schon allein der Zugang zu diesem Archiv macht einen Lehrauftrag in Marola für die Gelehrten des Landes außerordentlich erstrebenswert, zumal er mit Ehre und großzügigen Vergütungen verbunden ist.