Bernstein

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Entstehung

Auszug aus der ogedischen Schöpfungsgeschichte Wütend fuhr Saarka zwischen Himmel und Erde umher und entfachte schrecklich Stürme. Xurl wiederum erzürnte der Neid seiner Schwester und er schleuderte ihr mächtige Wasserwogen entgegen. Diese entsandte Blitze, und so entbrannte ein furchtbarer Kampf. Dabei wurde der Sonnendrache Crelldinor getötet und fiel in neun gleißenden Feuerstrahlen zur Erde herab. An den Gestaden Darians werden immer wieder aurazithgelbe, milchige bis glasige Steine angeschwemmt. Diese Steine sind nach altem ogedischem Wissen aus dem Blut Crelldinors, das in den neun Feuerstrahlen herab fiel, entstanden, als es in Seen und Meeren abkühlte.


Farbe

Gelbvariationen, bräunlich oder selten auch in weiß

Vorkommen

Jolsee, an den Küsten Darians


Verwendung und Wirkung

Sein Schimmer schenkt dem Träger Frohsinn und ein sorgloses Dasein. Dem Leidenden kuriert er Schmerzen im Darm. Der Bernstein steht für Beständigkeit, Glaube und Ehrlichkeit.


Rezept

Eine Gemme Bernstein vermag, wenn mag sie zu Pulver zerreibt und mit der ersten Milch einer Ziege mischt, Wunden schneller zu heilen. Außerdem ist seit Generationen von Heilern die Gegebenheit bekannt, dass, wenn man den Bernstein über Nacht unter die Zunge lege, der größte Schmerz des Zahnwehs gelindert werde.


Geschichte und Legende

Die Bezeichnung Bernstein leitet sich aus dem Altheligonischen bernen ab, das heißt brennen. Tatsächlich ist der Bernstein der einzige bekannte Stein, der brennt. Alchimisten verfügen über das Wissen, wie daraus hochwirksame Pülverchen und Tinkturen gefertigt werden können. Auch für die Herstellung von wunderschönem Schmuck und Mosaiken ist der Bernstein ein wichtiges Grundmaterial. Herzog Antrar III., der Vater von Graf Uttras, ließ sich seinerzeit ein ganzes Zimmer in seinem Palast in Darbor mit Bernsteinmosaiken auskleiden. Diese Wandvertäfelungen verschwanden jedoch in den Wirren des Bürgerkrieges und werden seither von Abenteurern gesucht. Immer wieder tauchen mehr oder weniger fragwürdige Spuren über das Versteck dieses einmaligen Kunstschatzes auf, doch der Verbleib konnte bis heute nicht geklärt werden. Neuerliche Forschungsberichte über das legendäre Bernsteinzimmer kann man in einer der vergangenen Ausgaben des Portals nachlesen.