Ordo Mechanicus

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Geschichte

Die Anfänge des Ordens liegen irgendwo in der fernen Vergangenheit Heligonias. Wie auch beim Nexus Corenae, sind hier Einzelheiten unbekannt. Die Legende besagt, dass vor Hunderten von Jahren Helios selbst von den hohen Himmeln herabgestiegen sein soll, um einer kleinen Gruppe von Magiern, deren Namen bis heute unbekannt geblieben sind, einen kurzen Einblick in die Weltmechanik zu geben. Die Menschen waren geblendet von der plötzlichen Einsicht und nur im Stande, Bruchteile davon zu erfassen und sich in ihr Gedächtnis einzuprägen. Schon bald nach dieser Begegnung suchten sie nach Mitteln, ihr Wissen zu komplettieren und zu vereinen, sie versuchten es durch Gespräche, durch Bilder und Zeichnungen, durch Gebäude und Tränke und schließlich auch mittels komplizierter Apparati. Um das göttliche Geschenk an folgende Generationen weitergeben zu können, gründeten sie den Orden, den sie "den Orden der Weltmechanik" oder kurz "Ordo Mechanicus" nannten.

Diese Geschichte ist mit Sicherheit ins Reich der Phantasie zu verbannen, aber dennoch enthält sie einige interessante Punkte. Helios erscheint als der Stifter des Ordens, was wenig verwunderlich erscheint, ist er doch der Gott des Gesetzes und der Sonne. Als solcher besitzt er, wie die anderen Götter, das Wissen um die Weltmechanik, die sie selbst erschaffen haben. Als Begründer der Gesetzestexte neigt er aber auch und als einziger dazu, dieses Wissen in Prinzipien und Regeln zu kleiden. Der Orden sieht seine Wissenschaft nicht als Konkurrenz für die Götter oder gar als Ketzerei, sondern viel eher als Gottesdienst und -verehrung. In der göttlichen Natur der Weltmechanik liegt es auch begründet, dass sie sich kaum begreifen und nur mangelhaft imitieren lässt. Die Gründer versuchten zu diesem Zweck vieles, und erst als letztes die Apparati, die heute vielerorts als Sinnbild für den Orden an sich gelten. Ob die sagenhaften Gründer selbst schon auf die Apparati als potentes Werkzeug gestoßen sind, darf bezweifelt werden. Der älteste erhaltene Apparatus wurde wohl vor gut 400 Jahren erbaut, obgleich er heute nicht mehr funktioniert und leider auch nicht bekannt ist, was er einmal getan hat. Die erste Erwähnung eines Apparatus ist noch einmal ungefähr 50 Jahre älter, er diente wohl zum Aufspüren magischer Ausstrahlung. Die Erwähnung, dass die kleine Gruppe von Magi den Orden gegründet haben, mag insofern ein Quentchen Wahrheit enthalten, als dass es als wahrscheinlich gilt, dass der Orden sich schon früh konstituiert hat, und nicht erst gegründet wurde, als seine Wissenschaft schon eine gewisse Verbreitung gefunden hatte. Kaum verwunderlich, wenn man die immensen Kosten allein schon der Apparati bedenkt. Die erste Person, die auch über den Orden hinaus bekannt geworden ist, ist Vahrim, der "Meisteralchimist". Seine Werke wurden jedoch verboten, da seine Lebenselixier-Apparati die Krankheit namens Jaldische Flecken hervorruft und die Praktiken moralisch nicht vom ganzen Orden anerkannt werden konnten. Die Lehren des Vahrim wurden von dem verbotenen "Dunklen Ordo Mechanicus" weiterentwickelt.

Organisation

"Unser Orden ist gleich einem Homunculus, so verfügt er über einen Kopf, der alles überwachet, über Glieder, wie Hände, Arme, Beine und Füße, die ihm erlauben, sich zu bewegen und zu agieren, und über innere Organe, die für den Fluss der Lebenssäfte sorgen. Tief im Inneren findet sich die Seele, die der Konstruktionsplan ist, auf dem alles verzeichnet ist, was war, was ist und was sein wird." - "Der Homunculus", eine Abhandlung über die Organisationsstrukturen des Ordo Mechanicus

An der Spitze des Ordo Mechanicus steht der hohe Rat, der sich aus erfahrenen und oft auch betagten Mitglieder zusammensetzt. Er ist es, der den höchsten Heliosbrief im Orden besitzt und daher die höchste Verfügungsgewalt über den Orden hat. Im allgemeinen setzt er diese ein, um wichtige Entscheidungen zu fällen, die die ganze Organisation betreffen. Außerdem strukturiert er seinen Aufbau. Wenn also neue, größere Projekte anstehen, so entscheidet er darüber, wie diese in die Praxis umgesetzt werden. Neue Niederlassungen werden von ihm erlaubt oder sogar initiiert. Es gibt keine festgeschrieben Anzahl von Mitgliedern, auch nicht, wie man in den hohen Rat berufen wird. In der Vergangenheit umfing er jedoch nie mehr als 15 Mitglieder, schied eines aus, sei es durch Tod oder mehr oder weniger freiwilligen Rückzug, dann entschied der Rat, ob und wer die freien Plätze besetzen soll. Bei wichtigen Entscheidungen besteht die Möglichkeit, die große Versammlung einzuberufen. Hierbei werden vom hohen Rat Mitglieder aller Niederlassungen an einen bestimmten Ort eingeladen, der zumeist der Hauptsitz in Darian ist. Dort berät man sodann über die Angelegenheit und versucht zu einem Beschluss zu finden. Die Gästeliste wird vom hohen Rat nach eigenem Gutdünken zusammengestellt, zudem unterliegt er bei den Empfehlungen der Versammlung keinerlei Verpflichtung, wobei er aber in der Vergangenheit den Entscheidungen doch fast immer gefolgt ist.

Unterhalb der Ebene des hohen Rates finden sich die sogenannten Zünfte. Die Mitglieder einer solchen Gruppierung zeichnen sich durch größtenteils gleiche Ziele aus, weniger jedoch durch geographische Merkmale. So existieren beispielsweise vier größere Fakultäten, die Apparatisten, die Alchemisten, die Thaumaturgen und die Künstler, die jeweils bestimmten Richtungen der Ordo Mechanicus-Magie gewidmet sind. In der Hauptniederlassung in Darian finden sich dabei alle vier Fakultäten mit jeweils eigenen Räumlichkeiten. Im restlichen Heligonia jedoch gibt es auch Einrichtungen, die nur jeweils einer Fakultät zugehörig sind. Nicht jedes Mitglied des Ordo Mechanicus muss notwendigerweise auch zu einer Fakultät gehören, denn es existieren auch kleinere Zünfte abseits der Fakultäten, die bestimmten Projekten und Vorhaben gewidmet sind. Jede Zunft bekommt vom hohen Rat Rechte und Pflichten in Form eines Heliosbriefes, die sich auch in ihren Sigeln wiederfinden. So verfügt eine Zunft dabei also nicht über eine bestimmte politische Macht, die allgemein beschrieben werden könnte. Vielmehr entstand so ein Netz von Zünften, die in reger Interaktion stehen und die ganz unterschiedlich mit Mitteln und Möglichkeiten ausgestattet sind. Den Überblick über dieses Netz hat wohl nur der hohe Rat. Der Status einer Zunft oder eines Mitgliedes entsteht eher durch eigene Verdienste als durch eine vom hohen Rat zugeschriebene Position. Die Magi können zwischen den Zünften auch wechseln, allerdings bedarf dies der Zustimmung des hohen Rates, der meist die beteiligten Gruppe dazu befragt und dann gemäß eines Planes entscheidet, der wohl nur ihm bekannt ist, denn nicht selten erscheinen die Beschlüsse gerade in dieser Hinsicht ein wenig seltsam. Tendenziell wird ein Wechseln am ehesten erlaubt, wenn der Magus gut zur neuen Zunft passt.

An der Spitze einer solchen Zunft steht der sogenannte erste Konstrukteur, er hält den obersten Heliosbrief und symbolisiert die Zunft als Einheit. Oftmals ist er es, der zu Versammlungen vom hohen Rat eingeladen wird, obwohl dieser auch jedes beliebige andere Mitglied dieser Zunft einladen kann. Sein Wort hat die größte Bedeutung und überwiegt Entscheidungen der Mitglieder, jedenfalls soweit diese im Rahmen der Angelegenheiten der Zunft gefallen sind. Wenn es um offizielle Angelegenheiten geht, e.g. um ein Aufnahmegesuchen, so tut man gut daran, sich zunächst an den ersten Konstrukteur zu wenden. Ihm untergeordnet sind die Konstrukteure, die erfahrenen Mitglieder, die es in der Gruppe zu Rang und Namen gebracht haben. Es ist im allgemeinen üblich, dass der erste Konstrukteur zusammen mit diesen Mitgliedern wichtige Beschlüsse trifft, ganz ähnlich der Beratungsfunktion der Versammlung gegenüber dem hohen Rat, auch hier muss der oberste jedoch in keinster Weise auf seine Untergebenen hören. Unter den Konstrukteuren finden sich schließlich noch die Lehrlinge verschiedener Stufen, wobei man gerade hier in den verschiedenen Zünften unterschiedlichste Strukturen findet. Die meisten fordern von ihren Schülern, dass sie eine gewisse Zeit mit einem bestimmten Lehrer zubringen, von ihm lernen und der Gruppe zu Diensten sind. Zeigt jemand besonders schnellen Fortschritt, dann mag es sein, dass er ein wenig früher schon in den Stand der Konstrukteure erhoben wird. Unter den Zünften finden sich noch einige mit besonderen Aufgabenfeldern. Das wichtigste ist wohl die der Boten. Ihre Pflicht ist es, Botschaften zwischen den Zünften und dem hohen Rat zu transportieren. Zudem haben sie eine gewisse Überwachungsfunktion und gelten so als der verlängerte Arm oder zumindest als der Blick des hohen Rates. Es ist daher wenig verwunderlich, dass man ihnen mit großem Respekt begegnet, denn ein Wort von ihnen an der richtigen Stelle zu den richtigen Personen kann eine Zunft wichtige Rechte kosten oder ihr aber üble zusätzliche Aufgaben bescheren.

Das Schicksal - Die Mechanik des Lebens

"Nichts auf dieser Welt geschieht durch reinen Zufall, nichts geschieht spontan und ohne Grund. Wir können dies beobachten in unseren Apparati, denn gäbe es spontane Wirkungen, dann wäre ihr Funktionieren unmöglich gemacht. Sicher gibt es Gebiete unserer Kunst, in denen wir Mechanismen lange suchen müssen, oder nur hoffen können, dass sie existieren. In den Ecken aber, in denen wir uns auskennen, finden wir keinerlei Zufall. Allein das Konzept des Zufalls zeugt von Unverständnis, denn wie könnte irgend etwas funktionieren, wenn es tatsächlich der Realität entspräche? Wie könnten unsere Herzen schlagen, wie unsere Augen sehen und wie unsere Mägen verdauen? Wir müssten hoffen, dass wir nicht aus reinem Zufall einfach so versterben, Gwon wäre nichts weiter als ein Harlekin, der seine Krallen in das schlägt, nach was ihm gerade beliebt. Doch wer weiß, vielleicht ist auch der Zufall ein Bauteil in der Mechanik des Lebens." - "Die Mechanik des Lebens"

Das Leben ist für die meisten Mitglieder des Ordo Mechanicus ein vorbestimmter Ablauf, in dem es keine Freiheiten gibt. Alles funktioniert nach einem Plan, der in urältester Zeit entworfen wurde und nun nicht mehr geändert werden kann. Der Mensch aber hat keinen Einblick in diesen Plan, er ist unfähig, ihn zu erkennen und seine Rolle in ihm zu begreifen. Aus dieser Unfähigkeit erwächst der Irrtum, dass der Mensch einen freien Willen hätte und selbst entscheiden könne, was er mit seinem Leben anfangen will. Der Gemeine weiß nicht um diesen Fehler, und vermutlich lebt er besser damit, denn so wird er sich nicht gefangen wähnen oder aber sich aus jeder Verantwortung zurückziehen. Der Wissende jedoch, das Mitglied des Ordens, wird versuchen, seine Rolle zu erkennen und sie so gut wie möglich ausfüllen.

Diese Meinung ist weit verbreitet im Orden. Allerdings bestehen natürlich auch gegenteilige Meinungen und so ist der Streit um die Schicksalhaftigkeit des Lebens, um die Mechanismen, die es betreiben, das häufigste Thema philosophischer Disputationen. Man kann es ihnen wohl kaum verdenken, denn sie arbeiten täglich mit Artefakten und Apparaten, deren Funktion sich genau konstruieren und berechnen lässt, es liegt also nahe, dass sich diese Prinzipien auch auf das Leben anwenden lassen müssten. "Wenn man sich gerade am sichersten fühlt, glaubt, dass man jede Kleinigkeit bedacht hat, dann geschieht etwas unvorhergesehenes, das uns daran erinnert, dass wir kein Handwerk betreiben, sondern eine Kunst." Diese Meinung hört man indes gerade in der Fakultät der Künstler und sie spricht ein Faktum an, was öfter beobachtet wird, als so manchem Apparatisten lieb sein kann. Nicht alles scheint niedergeschrieben, aber vielleicht konnte jenes bisher nur nicht entziffert werden.

Einrichtungen des Ordens

Die Zünfte

"Unter den Organen und den Gliedern des Homunculus sind die Fakultäten die lebenswichtigsten. Obwohl sie nicht über den anderen Teilen stehen, sind sie dennoch wichtiger, ja sogar lebensnotwendig. Ohne sie würde der Homunculus auseinanderfallen und sich zu Staub verwandeln. Nicht jeder einzelne im Orden muss zu ihnen gehören, doch ein jeder muss ihnen Achtung zollen." - "Der Homunculus"

Die vier Fakultäten sind wohl die größten Einrichtungen des Ordo Mechanicus. Sie repräsentieren die vier Hauptgebiete der Magie des Ordens und besitzen den größten Einfluss auf die Mitglieder und die politischen Angelegenheiten. Allerdings stehen sie im Gefüge des Ordens nicht über anderen Gruppierungen und ein Mitglied muss während seiner Karriere auch nie Mitglied einer Fakultät werden, obwohl es sich empfiehlt, wenn man höhere Ämter oder größere Macht anstrebt. Von jeder Fakultät existieren je eine Hand voll Niederlassungen, die über ganz Heligonia verstreut sind, die jeweils umfangreichste befindet sich in der Oase Gebeh, dem Hauptsitz des Ordens.

Projekte und kleinere Gruppen

Werdegang eines Ordo Mechanicus - Mitgliedes

Der Ordo Mechanicus sucht nur begrenzt nach neuen Mitgliedern. Er sieht es nicht wie der Nexus Corenae als seine Pflicht an, jedes magische Talent aufzuspüren und es in den arcanen Künsten auszubilden. Zwar ist dem Orden durchaus die Gefahr bekannt, die von einem ungeschulten Magus ausgehen kann, allerdings gibt es ja den Nexus, der sich um solche kümmert. Bei der Wahl neuer Mitglieder achtet der Ordo verstärkt darauf, wie sie sich in gegenwärtige Pläne und Projekte einfügen , und wie die Talente des Anwärters zur Zunft oder zum Orden an sich passen würden. Wenn eine Notwendigkeit im Rahmen eines Projektes entsteht, so geschieht es nicht selten, dass Mitglieder ausgeschickt werden, mit dem Auftrag, ein passendes Talent zu finden. Dabei kommen ausgebildete Magi ebenso in Frage, wie junge ungeschulte Talente, wobei sich gerade bei letzteren der Aufwand lohnen sollte. Ein weiterer Weg, dem Orden beizutreten, ist es, sich bei ihm zu bewerben, am besten mit einer Kostprobe seiner Kunst. In einem solchen Fall mag es dem Orden vielversprechend erscheinen, den Bewerber aufzunehmen, zumindest für eine Probezeit von gewöhnlich einem Jahr. In diesem Jahr wird das junge Talent dem hohen Rat persönlich oder auch nur schriftlich vorgestellt, und wenn kein Einspruch erfolgt, dann kann die Niederlassung selbst über eine Aufnahme urteilen. Selten und dann oft aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen legt der hohe Rat in Form eines Boten sein Veto ein und verhindert so eine Aufnahme, oder aber er verfügt, dass der neue Lehrling in einer anderen Niederlassung oder sogar Zunft ausgebildet werden soll. Der hohe Rat kennt den Orden und den großen Plan, er mag im Einzelfall besser wissen, wo sich ein neues Element am Besten einfügt. In diesem ersten Probejahr wird der Anwärter in den Grundlagen der Mechanik und der Mathematik ausgebildet. Je nach Zunft der Niederlassung erhält er weiteren Unterricht in den Grundlagen der Architektur, des Handwerks, der Kunst oder der Pflanzenkunde und der Alchemie. Selbst wenn man nach diesem Jahr nicht aufgenommen wird, hat man viel gelernt und sich eine feste Grundlage erarbeitet, um sich durch sein weiteres Leben zu schlagen. Während der ganzen Zeit wird man von seinen Lehrmeistern beurteilt, was nach einem Jahr schließlich in "die Entscheidung" mündet. Fällt diese positiv aus, so feiert die ganze Zunft in einem großen Fest mit Geschenken die Aufnahme. Wird man aber nicht aufgenommen, so wird man mit dem "Lebwohl-Mahl" verabschiedet, ebenfalls ein kleines Fest, wenn auch nicht von größeren Ausmaßen. Damit der weitere Weg für den Abgelehnten möglichst eben ausfällt, wird er mit einer Auswahl an Werkzeugen ausgestattet, schließlich will man, dass fähige Handwerker den Orden in guter Erinnerung behalten. Hin und wieder wird einem auch die Option angeboten, weiter für den Orden als Handwerker zu arbeiten - sicherlich keine schlechte Wahl, ein gut bezahlter Beruf für Jahre wäre dann gesichert. Handwerker, die den Orden aus dem ein oder anderen Grund verlassen, sind auch in der Welt außerhalb des Arcanums sehr beliebt und bestens bezahlt.

Der Aufnahme in den Orden folgen Jahre der Ausbildung und der Übung, denn "es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen". In der Tat lernt und übt ein Mitglied des Ordo Mechanicus ein Leben lang, denn Jahr für Jahr schreiten die Entwicklungen fort und es ist schwierig auch nur annähernd auf dem neuesten Stand zu bleiben. Der Lehrling jedoch absolviert für gewöhnlich zunächst fünf Jahre der Ausbildung in den grundlegenden Künsten und Wissenschaften, die die entsprechende Zunft für wichtig erachtet. Dies reicht von Mathematik und Mechanik, über Pflanzenkunde und Alchemie, bis hin zu Malerei und Gesang. Auch in den magischen Künsten erfährt der Neuling eine Einführung, wobei der theoretische Teil stets von einem praktischen begleitet ist. Gelernt wird am Beispiel und durch Übung, nur ergänzend aus Büchern, wobei eine Person, der Meister, die ständige Betreuung übernimmt, obgleich die Ausbildung auch durch andere Personen erfolgen kann. Je nach Zunft, Niederlassung und Meister fällt die Anzahl der Prüfungen aus, die ein Anwärter auf einen vollen Posten im Ordo bestehen muss. Überall vorhanden ist das Meisterstück, dass der Lehrling zum Ende der fünf Jahre anfertigen muss. Was dies genau sein muss, berät und beschließt die Niederlassung. Mischt sich hier der hohe Rat ein, was nur selten vorkommt, so zeugt das davon, dass der Orden großes vorhat und sich viel vom Schüler verspricht. Mit der Fertigstellung des Meisterstücks erwartet den Schüler seine letzte Prüfung. In dieser muss er den Werdegang und die Funktion seines Werkes erläutern und den Fragen der Niederlassung oder gar des hohen Rates standhalten. Besteht er sie, so wird er in einer feierlichen Zeremonie, "der Meisterweihe", in den Stand des Meisters erhoben. Ein Meister gilt als volles Mitglied des Ordo Mechanicus und kann an den Projekten der Zunft mitarbeiten oder sogar eigene in Angriff nehmen.

Als Meister erwartet einen eine Karriere im Orden, die im Wesentlichen von der eigenen Motivation, dem Geschick, dem Wohlwollen des Ordens und ein wenig Glück abhängig ist. Spezielle Posten und Machtpositionen bekommt man nur selten auf Antrag. Vielmehr beobachtet der hohe Rat seine Mitglieder durch die Boten und andere Mittel, und beschließt bei Bedarf einen Magus einer bestimmten Position zuzuteilen. Alle, die eine glorreiche Karriere anstreben, sind daher stets darauf bedacht, die besten und innovativsten Werke zu produzieren und sich als nützlich für den Ordo zu erweisen, es könnte ja sein, dass der hohe Rat gerade in diesem Moment seine Aufmerksamkeit auf ihn gerichtet hat. Ein Großteil der Mitglieder fristet aber sein Leben auch in einer der Niederlassungen, was auch kein schlechtes Leben bedeutet, gleichen die Verhältnisse hier doch vielerorts Familien.

Beziehungen zur restlichen Welt

Adel

Politische Belange interessieren die meisten Mitglieder des Ordo Mechanicus nicht weiter. Adlige mit Apparaten, Tränken, Salben oder anderen magischen Werken zu unterstützen ist zudem am Rande der Legalität, denn wer kann schon gewährleisten, das jene Unwissenden die magischen Apparate auch nach den Regel der Kunst einsetzen? Dennoch lassen sich oft Abmachungen mit reichen Adligen treffen, die diese mit gewissen arcanen und einen selbst mit finanziellen Mitteln ausstatten. Geradezu traditionell ist die sogenannte "Apparatuspacht", bei der der Orden einen Apparatus samt Bedienpersonal für eine bestimmte Zeit an einen Weltlichen oder an ein anderes Mitglied des Arcanums verleiht, gegen eine meist immense Summe, versteht sich. Eine Apparatuspacht ohne begleitendes Ordo Mechanicus Personal ist für den Orden fast unvorstellbar, denn gemeinhin wird angenommen, dass der Empfänger die Bedienung der Maschine nicht verstehen und so nur Schaden anrichten wird. Ausnahme sind aller höchstens kleine Apparate von mindere Macht und Funktion. Ob ein solchen Handel zustande kommt, hängt von der Zustimmung der entsprechenden Zunft und sogar des hohen Rates ab. In Praxi wird letzterer aber selten mit solchen Angelegenheiten behelligt. Dennoch ist es die Pflicht einer Zunft, sich darum zu kümmern, das Apparatuspachten den heligonischen Gesetzen entsprechen.

Einfaches Volk

Das einfache Volk wird vom Ordo Mechanicus mehr geschätzt als von manchem anderen Orden, denn es bringt brillante Handwerker hervor, die für die Unternehmungen des Ordo unabdingbar sind. Es gilt daher nicht als minderwertig oder unwissend, auch wenn man hier magische Begabung mit Lupen suchen müsste. Geradezu regelhaft stellt der Orden größere Mengen an Handwerkern ein, die dann an der Konstruktion der Apparate, der Artefakte und der Gebäude beteiligt werden und auf diese Weise hin und wieder sogar einen kleinen Einblick in die arcanen Künste gewinnen kann. Stellt sich einer von ihnen als besonders begabt heraus, so kann er eine lebenslange Anstellung erhalten, den "Ordensdienst", der herausragend bezahlt wird. Sollte sich unter den Handwerkern sogar einer mit magischen Veranlagungen finden, so steht einer Karriere im Ordo Mechanicus nichts mehr im Weg. Andere Gruppen des Volkes haben für den Ordo Mechanicus zwar keine solche Bedeutung, aber dennoch profitieren sie davon und erscheinen ebenfalls in einem positiven Licht. Kein Mitglied des Ordo Mechanicus kann an einem Bettler vorbeigehen, ohne nicht zumindest Mitleid zu empfinden. Beim Volk sind die "Fitz-Handwerker" ebenfalls nicht unbeliebt, denn es ist weithin bekannt, dass sie einem bereitwillig helfen, wenn man in der Not ist. Mancherorts kursieren sogar Märchen vom sogenannten "Holzfitzler", einem zauberischen Schreiner, der Handwerkerfamilien in der Not hilft, indem er des Nachts in der Werkstatt erscheint und dort mit Feuereifer Werke von wunderbarer Kunstfertigkeit herstellt und diese der Familie zum Verkauf überlässt.

Händler

Ganz unterschiedlich sind die verschiedenen Händler im Orden angesehen. Zwar ist der Orden stark auf sie angewiesen, denn meist lässt sich nur über sie ein ausgefallenes Bauteil besorgen, ohne selbst Heligonia bereisen zu müssen. Andererseits ist es aber auch kein Geheimnis, dass sie für gerade diese Ware unverschämte Preise verlangen und oftmals versuchen reinen Ramsch zu verkaufen. "Offene Augen, eine klare Lupe und bei Bedarf einen großen Hammer - das brauchst du bei einem Händler" Dieser Spruch ist weit verbreitet und findet allerorts Anwendung.

Ogeden

Der Großteil der Mitglieder des Ordo Mechanicus sind selbst Ogeden und so ist das Verhältnis zu ihnen ganz natürlich und offen. Eine besondere Bedeutung wird den Göttern in sofern eingeräumt, als dass sie als die Konstrukteure der Weltmechanik gelten und allein daher anbetungswürdig und mächtig sind. Es kann also nicht schaden, wenn man sich mit ihnen anfreundet, auch wenn man sich wohl nicht zuviel erhoffen darf. In einer dunklen Stunden in der Werkstatt mag sich das aber auszahlen, denn "Wen die Götter lieben, dem schenken sie Intuition", oder aber "Wen die Götter hassen, dem lockern sie die Schweineschwänze."

Ceriden

Die Ceriden werden mit keiner besonderen Aufmerksamkeit gewürdigt. Manche glauben, dass die Ceriden "dem falschen Plan folgen" und der ceridische Gott ein "hohler Golem" ist, wieder andere behandeln sie wie die Ogeden auch, als Anhänger eines mächtigen Wesens, das mehr Einblick in die Weltmechanik hat, als jeder Mensch. Jedoch aber scheint dieser Gott seine Geheimnisse eifersüchtiger und besser zu bewachen als die ogedischen Götter. Ceridische Predigten werden meist mit einem Achselzucken und mit dem Ausspruch "das Rad könnt' fehlen und der Apparatus tät' trotzdem funktionieren" kommentiert.

Andere Magi

Nicht nur anderen Magi gegenüber zeigt sich der Orden und seine Mitglieder offen und diskussionsbereit. Allerdings steht bei arcan-theoretischen Gesprächen stets die Überzeugung von der Existenz der Weltmechanik über allem und führt so zu einer gewissen Sturköpfigkeit seitens der Ordo Mitglieder. Sofern andere Magi den Gesetzen gehorchen, werden sie freundlich und zuvorkommend behandelt, außer aber sie gehören dem Nexus Corenae an. Diesen halten sie für einen Orden von hochnäsigen Politikern, denen Intrigen mehr bedeuten als das eigentliche Verständnis der Magie und der Welt.

Magiern, die zweifelhaften Wissenschaften nachgehen, und seien sie auch nach fremden Gesetzen legal, werden behandelt wie Verbrecher. Obgleich man sie nicht sofort der Obrigkeit übergibt, ist man dennoch misstrauisch und fast übervorsichtig, schließlich droht hier Gefahr von Seiten des Unsichtbaren.

Magie und Rituale

Ein Zauberspruch besteht aus unzähligen Ursachen, die auf vielfältigste Weise aufeinander einwirken, um schließlich und hoffentlich in der beabsichtigten Wirkung zu münden. Die Ursachen können dabei sowohl weltlich als auch magisch sein. So sind die Bewegungen und die Worte, die zu einer Zaubertechnik beitragen, ureigentlich weltlicher Natur, die magischen Ströme, die entstehen und im weiteren Verlauf der magischen Tat geformt werden, aber aetherisch-arcan. Zudem kann einer Ursache vornehmlich stofflichen oder geistigen Charakter zugeordnet werden. Wiederum ein Beispiel: die verwendeten Paraphernalia, die Zutaten, sind stofflich, die Formung des Zaubers in den Gedanken aber geistig. Der traditionelle Nicht-Ordo-Mechanicus-Magus konstruiert das arcane Gefüge nun im Wesentlichen gedanklich, das Fehlen stofflicher Zutaten erschwert den Zauber, macht ihn aber nur in manchen Fällen völlig unmöglich. Aber auch letztere Fälle würden sich durch Modifikationen der Formel als machbar herausstellen. Die physikalische Ebene hat also in der traditionellen Magie, in dem Sinne, das sie außerhalb der Künste des Ordens steht, nur eine untergeordnete Bedeutung. Dies stellt sich in den Mechanicus-Künsten völlig anders dar. Das Skelett und auch größere Teile des Fleisches eines Zauberkonstruktes bestehen hier aus physikalischen Elementen, e.g. im Falle der Apparatisten aus Maschinenteilen oder bei den Künstlern aus Farbe und Form. Dennoch enthält ein solches Werk gedankliche Teile, die es erst komplettieren und als Nebenwirkung ein effektives Einsetzen durch Ungeschulte unmöglich machen - nur der Wissende weiß, wo diese Teile hingehören und wie man sie einfügt. Wie aber lässt sich ein solches Ersetzen von Großteilen der magischen Konstruktion durch physikalische Elemente erklären? Die Lehre der Resonanz gibt auch hier eine Antwort. Magische Fäden zu weben und mechanische Verstrebungen zu montieren sind nur im Grade unterschiedlich. Die stoffliche Variante fügt nur eine Stufe der Entsprechung hinzu und wird auf geistig-magische Weise an die anderen Teile gebunden. Dieser Teil unterscheidet sich nicht von der vornehmlich geistigen Magie, denn auch hier werden verschiedene Elemente des Zaubers durch geistige Mittel miteinander verbunden. Es werden also nur Resonanzen und Dynamiken durch "Resonanz-Resonanzen" im weitesten Sinne ersetzt. Dieses Vorgehen hat Vor- und Nachteile. Der wesentliche Nachteil besteht im Aufwand, der für jeden Zauber getrieben werden muss, die Kosten sind meist erheblich höher und auch die Geschwindigkeit, in der der Zauber gesprochen werden kann, ist meist verringert, was nur durch weiteren Aufwand verhindert werden kann. Dagegen steht der vergleichsweise geringe Bedarf an magischer Anstrengung durch den Magus, die Kooperation zwischen verschiedenen "Bedienern" ist vereinfacht, sofern sie mit dem Werk vertraut sind. Die arcanen Ströme zu dämpfen ist ebenfalls um einiges vereinfacht, maskiert der große stoffliche Teil doch recht viel des Konstruktes. Genaueres über die jeweilige Umsetzung dieser Prinzipien findet sich bei den Zünften.

Ein im Orden sehr umstrittene Disziplin ist die Körpermechanik. Es wird viel darüber diskutiert, ob diese Ordo Mechanicus Kunst verboten werden sollte.

Der Hauptzirkel

Die Haupthallen des Ordo Mechanicus befinden sich in Darian. In der Oase Gebeh nahe Darbor wurde ein großes Haupthaus erbaut, das aus Lehrräumen und einer großen Bibliothek besteht. Nebengebäude enthalten Werkstätten, Unterkünfte und natürlich eine Vielzahl an Lagerräumen, von denen ein kleiner Teil auf magische Weise sogar gekühlt sein soll. Die Lehrräume sind eher klein und können um die 10 Studenten fassen. Mehr ist aber auch gar nicht notwendig, da ein Mentor sich um mehr Studenten auf einmal gar nicht kümmern könnte und solche Zahlen auch eher selten sind. Dafür gibt es sehr viele, so dass immer genug Platz ist, die Wissensdurstigen zu beherbergen.

Was die Bibliothek angeht, so ist sie in einem Raum beherbergt, der vom einen Ende bis zu anderen nicht weniger als fünfzig Schritt misst. In der Breite ein Viertel davon. In der Bibliothek gibt es allerdings nicht nur ordensrelevante Lehrbücher. Das Ziel der Akademie ist die Ausbildung von Magiern, die nach Ansicht der Obersten nicht nur in einem Themengebiet gebildet sein, sondern zusätzlich eine gute Allgemeinbildung innehaben müssen. So wurde seit der Entstehung der Bibliothek alle wissenswerten Bücher über die verschiedensten Themengebiete gesammelt und an diesen Ort gebracht.

Um das Zentralgebäude angeordnet sind die Schlafgemächer, Essensräume und Aufenthaltsräume der dort ansässigen Magier. Sollten jemals alle Betten belegt sein, dann würden rd. 300 Menschen Platz zum Leben finden. Zwischen den Hauptgebäude und dem Wohntrakt befindet sich ein Garten, in dem die wunderschönsten Blumen blühen. Ein abgetrennter Teil ist voll von angepflanzten Kräutern und alchimistisch relevanten Pflanzen.

In den Gebäuden sind, dem Orden entsprechend, immer wieder Skulpturen und Apparati aufgebaut. Ob diese eine bestimmte Bedeutung haben und wenn ja, welche, hat schon immer Anlass zu Spekulationen bei den Studenten gegeben. Ein Gerücht besagt, dass die ganze Akademie ein riesiger Apparatus sei, der nur von den Mitgliedern des hohen Rates gebraucht werden kann. Zu welchen Zweck jedoch wagt nicht einmal jemand zu spekulieren, oder wenn doch, so spricht man es nicht laut aus. In jedem Falle besitzt die Niederlassung eine gewisse Anzahl von Kellern, aus denen seltsamste Töne und Gerüche dringen.

Um den Konvent herum hat sich im Laufe der Zeit ein richtiges, selbständiges Dorf gebildet. Hier gibt es vor allem viele Gastwirtschaften, da die Studenten in ihrer Freizeit nichts lieber tun, als sich dort einzufinden und zu feiern. Die Bewohner leisten dem Orden gute Dienste und werden dafür auch reichlich entlohnt. Das Zusammenleben dort ist sehr harmonisch und die Dörfler würden jederzeit für ihre Arbeitgeber eintreten. Die Oase Gebeh ist für Uneingeweihte nur schwer oder gar nicht zu finden, selbst wenn man sich nach Karten des Ordo Mechanicus selbst orientiert, findet man nur leere Wüste. Der Grund hierfür ist ein gut gehütetes Geheimnis, doch ein jeder mag schon ahnen, dass es sich um etwas arcanes handeln muss. Als Treffpunkt mit Außenstehenden dienen die Tavernen Darbors oder aber, meist als Umschlagplatz für Waren verwendet, die benachbarte Oase Shetach. Auf den ersten Blick ist diese wie man sich eine Oase vorstellen würde, mit einem Wasservorkommen ausgestattet, das von einer kleinen Siedlung begleitet wird. Auch dieser Ort hat jedoch seine Geheimnisse, so erzählt man von Steinen, die je nach Tageszeit an einem anderen Ort stehen, von seltsamen Geräuschen, die aus dem Boden dringen und von Palmen, die sich ein wenig unnatürlich in Momenten der Windstille bewegen. Es geht das Gerücht, dass Shetach eine Konstruktion des Ordo Mechanicus sein soll, und die Geräusche beispielsweise von Apparati stammen, die tief unter der Oase erbaut wurden. Eine weitere erwähnenswerte Niederlassung des Magierordens findet sich in Betis. In einer Handelsstadt ist viel von dem Handwerksbedarf zu bekommen, der nötig ist, zudem können hier seltene und außergewöhnliche Zutaten erstanden werden. Die Niederlassung ist ähnlich aufgebaut wie der Sitz in Darian, nur das die Gebäudlichkeiten nicht mehr als 50 Personen fassen können. Von Außen würde ein unwissender Reisender wohl eher ein Handelshaus annehmen, als eine Magiergilde, denn die Architektur wurde auch eher zu diesem Zwecke ausgerichtet.

Gerüchte

Der höchste Rat

Dem Ordo Mechanicus steht nicht wie dem Nexus Corenae eine einzelne Person vor. Dessen Funktion übernimmt hier der hohe Rat. Im und außerhalb des Ordens hält sich jedoch die Geschichte vom höchsten Rat, einer kleinen Gruppe von Personen, die noch über dem hohen Rat stehen und den ganzen Orden nach einem mysteriösen Plan steuern und lenken, als sei der Ordo nur ein gigantischer Apparatus, der einem unbekannten Zweck dient. Die Zunft der Boten sei in Wirklichkeit direkt vom höchsten Rat gelenkt und dient ihm als Augen und Ohren, um beurteilen zu können, wie weit der Plan fortgeschritten ist und wo noch justiert werden muss.

Ameryllapparati

An mehreren Orten in Heligonia wurden alte Apparati gefunden, die mindestens zwei interessante, ja geradezu revolutionäre Eigenschaften aufwiesen. Zum einen waren sie komplett aus Ameryll gefertigt und zum anderen konnte bestätigt werden, dass sie aus einem präheliotischen Zeitalter stammen. Die Funktion vieler von ihnen ist rätselhaft, auch die Fertigungsweise ist noch völlig unbekannt. Als sicher gilt jedoch, dass die Ödländer Informationen über beides besitzen und sie wohl auch einzusetzen wissen. Docartus scheint von ihnen diese Fertigkeiten erhalten zu haben, obgleich auch hier im Dunkeln liegt, was sie damit bezwecken und auch woher sie dieses Wissen überhaupt haben. Über die Funktion der Apparati soll nur noch erwähnt werden, dass viele eine Verwirrung des Geistes auslösen können, eine Eigenschaft, von der angenommen wird, dass sie vom Ameryll herrührt. Der geneigte Leser ist gebeten zu entschuldigen, dass hier nicht mehr erklärt werden kann, da diese Angelegenheit von äußerster Brisanz ist.