Baronie Gaeltacht

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Baronie Gaeltacht
Gaeltachtwappen.gif
Hauptstadt Tairngire
Herrscher Baronin Caileen McGodfrey
Fläche 6.600 Meilen2
Einwohner 1.500
Lehen

Im Norden Drachenhains liegt die Baronie Gaeltacht. Nördlich davon befindet sich das Herzogtum Ostarien, westlicher Nachbar ist die Baronie Rebenhain, östlicher Nachbar die Baronie Flaitney. Südlich grenzt Gaeltacht an die Baronie Jolbenstein und an die Festung Drachentrutz.

Geographie

Gaeltacht teilt sich in drei große Bereiche auf. Diese Gebiete sind natürlichen Ursprungs und gehen ohne richtige Grenzen ineinander über. Sie haben sich über Jahre hinweg aufgrund ihrer geographischen Lage herauskristallisiert.

Im Norden liegt Etain. Etain ist der kargste und unfruchtbarste Teil Gaeltachts. Hier liegen die Saarkamoore und das Gebirge ist zum Greifen nahe.

Im Südosten befindet sich Antrim. Antrim ist der besiedelste Teil Gaeltachts. Zwei große Handelstraßen führen durch die Provinz und die Hauptstadt Tairngire ist hier zu finden.

Im Südwesten findet man den Landstrich Dournack. Es ist das fruchtbarste Gebiet, denn durch den großen Ringwald im Norden und die vielen Lochs im Süden gibt es reichlich Tier- und Pflanzenvorkommen.

Herrschaftsform

In Gaeltacht gibt es sieben Clans, das heißt sieben große Sippen. Clan bedeutet hochheligonisch sowohl Familie, Verbund, als auch Schutz und Zusammengehörigkeit.

Hierarchie eines Clans

Clanlord

Der Clanlord ist der oberste Mann, Kriegsherr und Richter eines Clans, auf seinen Befehl hört alles. Der Clanlord untersteht nur dem direkten Befehl des Barons. Von ihm hat er sein Lehen gepachtet.

Wahlerbe

An zweiter Stelle steht der Wahlerbe. Er wird zu Lebzeiten des Clanlords bestimmt und soll in Zukunft die Interessen des Clans wahren. Nicht immer wird dabei dem direkten Nachkommen der Vorzug gegeben. Auch ein fähiger Krieger und ein Mann mit strategischem und politischem Geschick kann den Clan übernehmen.

Berater

Jeder Clanlord schart um sich einige Berater. Dies können gute Freunde, weise Alte oder tapfere Clanmitglieder sein. Diese Berater befinden sich oft in der Nähe des Lords oder übernehmen Aufgaben für ihn. Ihre Stellung ist sehr angesehen, aber auch gefürchtet, da sie oft einen großen Einfluss auf die Clanchiefs haben.

Heermann

Der Heermann ist zuständig für alle wehrfähige Männer eines Clans. Er hat vom Clanlord den Auftrag erhalten, die jungen Männer anständig in der Waffenkunst auszubilden, immer für wachsame Leute zu sorgen und vor allem das Clanterretorium zu schützen. Der Heermann ist oft unterwegs, um die Grenzen des Clangebiets zu kontrollieren. In gaeltachter Angelegenheiten treffen sich die sieben Heermänner und der jeweilige Baron. Er bestimmt den obersten Heermann. Dieser hat dem Baron über die Wehrfähigkeit zu berichten und koordiniert operativ das Clanheerwesen.

Poena-Geweihte

Seit vielen, vielen Jahren findet man bei jedem der sieben Clans eine Poena-Geweihte. Die Geweihte lebt mit dem Clan, oft ist sie selbst Mitglied darin. Sie kümmert sich um das geistliche Wohlergehen der Menschen und ist für die Krankenpflege zuständig.

Clans von Antrim

Clans von Dournack

Clans von Etain

Geschichte

Die nun folgende Geschichtsschreibung des heligonischen Hochlands wurde aus vielerlei Quellen zusammengetragen, die mehr oder weniger glaubwürdig erscheinen, doch lest selbst...

Aus lang vergangener Zeit - das Hochland

Es muss vor vielen hundert Jahren gewesen sein, als die ersten Siedler nach Heligonia kamen und beim Erforschen des Landes auf das hoch gelegene Land stießen. Da der Boden aber eher karg und unfruchtbar,das Klima rau und unbeständig war, zogen die meisten weiter nach Norden über das Gebirge hinweg oder siedelten sich im Osten oder Westen an. Die wenigen Siedler, die blieben, machten sich das raue Land soweit wie möglich nutzbar und passten sich nach und nach ihrer Umwelt an. So entstand ein zäher Menschenschlag. Sie lebten lange Zeit relativ unbehelligt von der Politik des Tieflandes. Sie waren viel zu beschäftigt, sich gegen den menschenfeindliche Natur durchzusetzen.

Die Folge war, dass sich das Hochland und das Tiefland kulturell immer weiter voneinander entfernten, das Hochland blieb immer auf einem sehr ursprünglichen Stand, während das Tiefland wuchs und gedieh.

Doch irgendwann wurden die mächtigen Herren des Tieflandes auf die strategische Bedeutung des Hochlandes als natürlicher Schutzwall aufmerksam, der einen Einfall in das besiedelte Tiefland beinahe unmöglich machte. Es sollen gewaltige Schlachten um das Hochland gefochten worden sein. Letzten Endes gewann die Grafschaft Drachenhain das Land für sich. Der Graf begnügte sich, das Hochland in drei Teile zu teilen: Luchnar, Flaitney und Gaeltacht und sah wohlweislich von weiteren Veränderung ab.

Aus vergangener Zeit - Gaeltacht

Die Nachbarn des heutigen Drachenhainer Hochlands hatten sich blutig um den natürlichen Schutzwall bekriegt. Die Menschen, die im heutigen Gaeltacht lebten, wussten damals nicht, zu welchem Land sie gehörten oder an wen sie sich wenden sollten. Sie waren sich auch untereinander uneins in der Frage und Entscheidung, zu welchem Landstrich sie gehören wollten. So geschah es, dass sich das gaeltachter Volk in 7 Gruppen aufteilte, die einen wollten zu Drachenhain im Süden gehören, die anderen zu ,Ostarien im Norden, ein Teil war für den Westen, andere für den Osten und wieder andere für die Eigenständigkeit. Es fanden sich Familiensippen - in den 7 Clans wie sie sich nannten - zusammen, da die Familienangehörigen meist die gleiche Meinung und Gesinnung vertraten. So entstanden die 7 gaeltachter Clans, die in ähnlicher Form noch bis heute bestehen und die McAarons, McPhees, McGodfreys, McPipes, McGraths, McCaylors und McEicoyds heißen.

Als schließlich das Hochland der Grafschaft Drachenhain zufiel, waren sich die 7 Clansippen so uneins miteinander, dass sie ständig im Clinch miteinander lagen. Sie hatten ihren Teil des Hochlands, untereinander aufgeteilt und doch fielen sie ständig in die anderen Gebiete ein und legten die Dörfer der anderen Clans in Brand. Dies muss vor vielen Jahrhunderten geschehen sein und ging als " Erster großer gaeltachter Clankrieg" in die Geschichte ein.

191 - 166 vor A. III. - Kenneth McGodrey

Als gesichert gilt die Geschichtsschreibung im Jahre 191 vor A. III, denn da soll Kenneth McGodfrey die 7 Clans mit diplomatischem Geschick geeint und zu einem großen Volk zusammengeführt haben. Dies gilt als die eigentliche Geburtsstunde Gaeltachts. Kenneth McGodfrey gelang es, alle Clanlords an einen Tisch zu bringen und gemeinsam über die Geschicke Gaeltachts zu entscheiden. Er soll weiterhin von allen Clanchefs als Landesführer anerkannt worden sein und herrschte 25 Jahre über Gaeltacht.

Im Jahre 175 vor A. III setzt er den ersten Grundstein der Stadt Tairngire, und erklärte sie als Hauptstadt Gaeltachts. Die Clans standen fest hinter ihm, endlich herrschte Frieden.

Im Jahre 166 vor A. III stirbt Kenneth McGodfrey im hohen Alter an einer Lungenentzündung. Nachfolger wird sein ältester Sohn Robert.

166 - 128 vor A. III - Robert McGodfrey

Robert führt das Lebenswerk seines Vaters fort. Er knüpft freundschaftliche Bande mit benachbarten Ländern und erweitert die Stadt Tairngire. Kurz vor seinem Tode im Jahre 128 vor A. III lässt er noch den großen Ratssaal in der Feste in Tairngire erbauen, in dem die Clanlords noch heute tagen.

128 - 125 vor A. III - Dougal McGodfrey

128 vor A. III. heißt der neue Lord Dougal McGodfrey, er ist der Neffe seinen Vorgängers Robert. Ein junger Mann, den allerdings die Muse mehr interessierte als die Staatsgeschäfte. Es wird berichtet, dass er jede Nacht an seinem Fenster stand, Gedichte zitierte und die Sterne beobachtete. Dougal hat in seiner kurzen Amtszeit nur eine bemerkenswerte Sache geschaffen, nämlich die Tartans, die Clankaros. Er behauptete von sich selbst, dass er eine Eingebung erhielt, als er mal wieder die Sterne betrachtete, sie sollen ihm das Muster widergespiegelt haben, die heute als Godfreyer Tartan bekannt ist. Dougal verliebte sich 125 vor A. III in eine südländische Schönheit und zieht mit ihr fort, das Zepter übergibt er seinem Bruder Alec McGodfrey, der schon zuvor als eigentlicher erster Mann im Stillen die Geschäfte leitete.

125 - 108 vor A. III - Alec McGodfrey

Mit Alec McGodfrey sitzt wieder ein fähiger Mann auf dem gaeltachter Thron. Er regiert weise und gerecht, ist ein tapferer Krieger und ist sehr angesehen bei den Clans und im Ausland. Unter Alecs Führung erlebt Gaeltacht eine wahre Blütezeit, Handwerk und Handel erhalten neue Impulse. Es zieht auch viele Tiefländer in die Hauptstadt, dadurch wird Tairngire der Mittelpunkt des (gaeltachter) Hochlandes. 119 vor A. III heiratet er seine Cousine Betty, aus dieser Verbindung gehen 3 Kinder hervor: Die Zwillinge Henry und Oliver und das Mädchen Margrath. Als Alec das Zeitliche segnet, erhält der erstgeborene Henry die Macht.

Der Bruderzwist: 108 - 104 vor A. III - Henry McGodfrey

Henry war sehr stolz auf seinen neuen Titel, den er im Jahre 108 vor A. III erhielt und trug dies auch offen zur Schau. Sein Zwillingsbruder Oliver hingegen war sehr ärgerlich, dass Henry den Lordtitel erhalten hatte und platzte faste vor Neid. Er wollte Henrys Ansehen schwächen und stellte ihm eine Falle. Er schnitt den Sattelgurt von Henrys Rappen durch, so dass der Bruder schwer stürzte. Natürlich wusste Henry, dass nur sein Bruder hinter der Sache stecken konnte und wollte es ihm heimzahlen. So ergab eines das andere und bald hatten die beiden Godfreys nicht anderes mehr im Sinn, als Gemeinheiten aneinander auszuprobieren. Eines Tages ging Henry etwas zu weit, er wollte Oliver von einer Klippe stürzen. Und so wie sie gemeinsam stritten, so starben sie auch, als beide engumschlungen über den Rand der Klippe stürzten...

Tagil und der zweite große Clankrieg

Durch die blutrünstigen Brüder erfolgt eine grundlegende Wende in der gaeltachter Geschichte. Ein Streit um die Nachfolge Henrys entbrannte. Die anderen Clans meldeten sich zu Wort, rasch sollen die Nachfolger in dieser Zeit gewechselt haben, da gab es Jamie Mc Caylor, der Gaeltacht von Drachenhain lösen und unabhängig sein wollte. Doch dazu kam es nicht, denn Charles McEicoyd stieß ihn vorher vom Thron, auch dieser konnte sich nicht lange halten. Ein Weib soll ihm die Macht streitig gemacht haben, Margrath McGodfrey ihr Name, die Schwester der Zwillingsbrüder. Sie beanspruchte Gaeltacht für sich, da sie die rechtmäßige Erbin war, doch niemand wollte in dieser Zeit eine Frau auf dem Thron haben, im Norden herrschte Krieg und ein Krieger wäre besser geeignet. Ein jeder Clan brachte seine Thronanwärter hervor, ein jeder von ihnen soll bestens geeignet gewesen sein, doch das Volk konnte sich auf keinen von ihnen einigen.

Im Norden rückten die McEicoyds mit Hilfe des großen Clans der McPhees gegen die McAarons vor und überfielen deren Wohnsitz Tarbet. Und auch im Süden ging es hoch her, es wird berichtet, dass die McGrath die gesamten Lochs abriegelten, so dass kein Fisch mehr in den Rest des Landes gelangen konnte. Der "Zweite große Clankrieg" war kein groß angelegter Kampf, eher ein langandauerndes Gemetzel. Man kann ihn unter den Jahren 103 bis 87 vor A. III in den Geschichtsbüchern finden. Die Clans der McCaylors, der McEicoyds, der McPipes und der McGodfreys werden sehr geschwächt. Zurück bleiben drei mächtige Clans, die McGrath, McAaron und McPhee heißen. Im Jahre 90 vor A. III verzichten die McGodfreys auf den Thron und ziehen sich auf einen Gutshof im Ringwald zurück. Auch die anderen kleineren Clans können es sich nicht mehr leisten, am Krieg teilzunehmen.

87 - 75 vor A. III - Gilrain McPhee

So übernehmen 87 vor A. III die Sieger den Lordtitel von Gaeltacht, sie heißen McPhee. Die Familie der McPhee verlässt ihre Burg Ayrton und zieht mit wehenden Fahnen in die Hauptstadt ein. Ihr Anführer ist Gilrain McPhee, ein starker und mächtiger Kriegsführer. Die Familie der McPhees war damals sehr groß, so dass sie nicht alle in der Tairngirer Feste Unterkunft fanden. Kurzerhand ließ Gilrain einen Teil abreißen und erbaute den linken Flügel neu. Unter seiner Herrschaft wurde ein rascher Aufschwung in das vom Krieg zerstörte Land eingeleitet und um dies zu festigen, nannte er Gaeltacht von diesem Zeitpunkt Tagil. Gilrain starb mit 50 Jahren am Fette, denn er liebte das Speisen und konnte nicht Maß an sich halten.

75 - 43 vor A. III - Humphrey McPhee

Als sich einige Tage nach seinem Tode die Kunde von seinem Ableben im Land breit machte, versuchten die McGrath und die McPipes noch einmal einen Aufstand. Doch sie kamen zu spät! Humphrey McPhee hatte bereits den Thron bestiegen! Er regiert vom Jahre 75 bis ins Jahr 43 vor A. III. Zu erwähnen ist, dass Humphrey ein begeisterter Bergsteiger war und im Jahre 56 vor A. III. einen Weg nach Ostarien über den nach ihm benannten Humphrey-Pass. Der Weg wurde als einer der schwierigsten im heligonischen Fernwandereralmanach beschrieben.

43 - 18 vor A. III - Victoria McPhee

Das Jahr 43 vor A. III sollte die erste Frau auf den tagiler Thron bringen. Humphrey hatte selbst keine Nachkommen, so fiel das Land an seine jüngere Schwester Victoria. Diese konnte sich 25 Jahre an der Macht halten, ihre Regierungszeit war eine friedvolle, jedoch unbedeutende Epoche. Ihr Tod ist bis heute ungeklärt, es heißt, dass sie von einem Besuch in den Saarkamooren nie wieder zurückkehrte und in den Nebeln verschwand. Auch sie hatte keinen Thronerben zur Welt gebracht. Als nächstes standen in der Erbfolge die Erben von Gilrains Bruder Ian und Roary dem Lordtitel nahe. Als Ältester wurde Ian McPhee als Baron in Tairngire gekrönt.

18 vor A. III - 23 nach A. III - Ian McPhee

Die Amtszeit von Lord Ian McPhee umfasst die Epoche 18 v.A. III bis 23 n. A. III. Er heiratete 9 v.A. III Sally, eine einfache Bäuerin, die ihm drei Kinder gebar: Angus, Brian und Mary. Ian war sehr um das Land bemüht, er holte Siedler ins Land und lies in den Bergen Tagils nach Mineralien forschen. Im Poena 23 nach A. III stirbt der Lord an einem Herzinfarkt, als es sich (sinnlos) über die schon wieder gestiegenen Alepreise aufregte.

23 - 28 nach A. III - Angus McPhee

Angus McPhee übernimmt nach dem Tode seines alten Herren die Macht über Tagil. In seine Zeit - und ihm zu Dank verpflichtet - fallen die Mitbegründung des Ogedenbundes, der Bau der Hochlandstraße und etliche Jahre des Friedens und des Wohlstandes.

Doch im Sommer des Jahres 28 nach A. III überwirft sich Lord Angus - vielleicht geschah dies aus Größenwahn, vielleicht war es aber auch ein erstes Zeichen des folgenden Konfliktes im gesamten Hochland - mit dem Drachenhainer Fürsten, und es werden Gerüchte laut, dass er den heligonischen König stürzen will. Fürst Waldemar entzieht ihm den Heliosbrief und verweist ihn des Landes. Angus flieht mit seinem Clan und einigen anderen Anhängern aus Heligonia. Mit ihm wandert ein Großteil des Vermögens. Zurück bleibt ein verunsichertes Volk und ein ausgebeutetes Land.

Und wieder Gaeltacht

Im Herbst desselben Jahres übergibt Fürst Waldemar von Drachenhain dem Drachentrutzer Ritter Richard Godfrey von Streitberg als Dank für seine Dienste im Drachenberg-Krieg die Baronie Tagil. Richard ist ein direkter Nachkomme des Godfreyclans und hat sich durch Ehre und Geschick den Titel verdient. Nach über 100 Jahren sitzt nun wieder ein Godfrey in Tairngire. Doch hat es Richard nicht leicht, denn hinter vorgehaltener Hand munkelt man, dass er nur Baron wurde, weil er wie der Fürst dem ceridischen Glauben angehört und das passt den urogedischen Hochländern (und auch den nachbarlichen Hochländern) gar nicht. Dennoch schworen ihm die Clans im Winter 28 nach A. III die Treue.. Eine seiner ersten Handlungen war die Rückbenennung von Tagil in Gaeltacht.

Die hochländischen Nachbarn (Luchnar und Flaitney) helfen Gaeltacht, es werden Nahrungsmittel und Baumaterial zur Verfügung gestellt. Baron Richard versucht freundschaftliche Beziehungen zu seinen Nachbarn aufzubauen. Nach anfänglich hohen Widerständen erscheint es zunächst so, als hätte er damit Erfolg, doch macht er selbst alle Bemühungen seinerseits zunichte, als er nach einem Jahr im Amt den Bau einer ceridischen Kirche für Tairngire beauftragt und zur Neubesiedlung des Landes aufruft. Das übrige Hochland sieht die wachsende Spannung und die Entzweiung der drei Hochlandbaronien, aber Luchnar und Flaitney sind offiziell die Hände gebunden.

Dies ist der Zeitpunkt an dem Richards älteste Schwester Cailleen in die Geschehnisse eingreift. Cailleen ist sehr um das Volk und die langjährigen Bande zu Luchnar und Flaitney besorgt. Sie versucht zwischen dem luchnischen Baron Koldewaiht von Hautzensteyn und dem flaitnischen Baron Foranan und ihrem Bruder zu vermitteln und die Wogen zu glätten. Doch Richard zieht sich immer mehr ins Gebet zum Einen zurück. Als dann der Primus der Ceriden, Pacellus und Bruder Adrian (der eine Vision vom Tor der Unschuld hatte) auf ihren Weg nach Betis in Gaeltacht halt machten, ergreift Richard sofort die Gelegenheit und bittet den Primus selbst, die Einweihung der ersten Kirche in Gaeltacht vorzunehmen.

Was auch immer sich in einem ceridischen Gottesdienst ereignet, soll den Ogeden einerlei sein, doch während des Gottesdienstes in Tainrgire hatte auch Richard, Baron von Gaeltacht, eine Vision. Es heißt, der Eine zeigte Richard den Weg auf, den er im ceridischgefälligen Glauben gehen sollte. Richard wurde zum heiligen Streiter des Ceridentums. Er hielt es für seines Pflicht als Ceride, seinem Bruder Adrian auf seiner Suche nach dem Tor der Unschuld zu begleiten und zu beschützen. Voller Erleuchtung und Glauben bat Richard Fürst Waldemar, ihn mit dem Pilgerzug ziehen zu lassen und stellvertretend seine älteste Schwester Cailleen als Freifrau einzusetzen. Fürst Waldemar entsprach dem Begehr Richards.

Einige Zeit später Aktuelles im Jahre 31 n.A. III

Das Hochland und die Clans sind trotz des Nichtglaubens an den Einen froh darüber, dass der Eine Richard vom Hochland entfernt hat. Mit Cailleen haben sie eine der ihren unter sich, sie liebt das Volk und das Hochland und ist gläubige Ogedin. Und doch sollten die großen Zeiten der Unruhen erst beginnen.

Bei einem harmlosen Bardenwettbewerb in der Nachbarbaronie Flaitney tauchten alte Statuen der Viere auf. So alt sollen diese Statuen sein, dass sich kein Mensch an solche Abbildungen der vier ogedischen Götter erinnern kann. Schon am Bardenwettbewerb zeigte sich, dass mehrere Gruppierungen größtes Interesse an diesen Steinstatuen hatten, denn es wurden mehrere erfolglose Diebstähle unternommen. Alle Beteiligten war klar, dass es sich um sehr wertvolle Statuen, sei es nun ideologischer und weltlicher Art, handeln musste. Als dann noch die Vier Götter den Menschen eine Erscheinung schenkten, beschlossen die anwesenden ogedischen Geweihten die Göttersteine zu schützen, dass die Statuen geteilt und getrennt aufbewahrt werden. Auf Wunsch der Götter sollten die Bildnisse aber im Hochland bleiben und so kam es dass die Statue des Helios und die Statue der Saarka nach Gaeltacht gebracht wurden, wo sie seitdem geheim und unter strenger Bewachung verwahrt werden.

Drachenhain-Konflikt

Fürst Waldemar forderte von der Jolbensteiner Baronin Karelia Jefferindell die Auslieferung des Heliosgeweihten Metabor, der sehr um die Auffindung der alten Statuen bemüht war. Karelia weigerte sich. Daraufhin rief Waldemar alle drachenhainer Baronien auf, gegen Jolbenstein in den Krieg zu ziehen. Karelia verschanzte sich in ihrem Land. Die ogedisch gläubigen Barone/Baroninnen, unter anderem auch die gaeltachter Freifrau Cailleen von Gaeltacht, stellten sich gegen ihren Fürsten , denn sie wollten das Ogedentum verteidigen. Es wurde beschlossen gemeinsam gegen den Fürsten in den Krieg zu ziehen, um Jolbenstein zu retten. Allen Beteiligten war klar, dass diese Machtprobe erneut ein wichtiger Angelpunkt in der hochländischen Geschichte sein würde.

Als erstes zogen Rebenhain und Luchnar los. Gaeltacht erhielt Unterstützung von vielen Saarkanis aus dem Süden und folgte dem geeinten Heer. Dem Rebenhainer, den luchnischen Mannen, einigen Rittern des Ordens des Lichts und dem Prinzen Leomar gelang es, Karelia zu befreien, und sie suchten Zuflucht in Gaeltacht bei Cailleen. Doch dann hörte Richard die Geschehnisse in Drachenhain, er befahl seiner Schwester und dem gaeltachter Volk, sich aus dem Krieg heraus zu halten und kündigt seine Rückkehr an.

Mittlerweile haben sich auch die Geschehnisse auf Burg Drachentrutz überworfen, denn Fürst Waldemar ist verschwunden, ob geflohen oder vertrieben, ist niemanden bekannt.

Richard kehrt nach Gaeltacht zurück. Sein Ankommen wird mit eisigem Schweigen des Volkes kommentiert. Richard geht in die Kirche zum Nachdenken und besinnt sich seiner Vision. Er bittet den König, von allen Amtsgeschäften entlassen zu werden. Er will sich nur noch den Glaubensangelegenheiten widmen. Seine Schwester Cailleen soll als offizielle Baronin eingesetzt werden, da sie seiner Meinung nach das meiste Vertrauen im Volke geniesst.

Religion

Die Bewohner des Hochlands gehören seit Menschengedenken dem Ogedentum an und lassen sich auch nicht davon abbringen, die alten Traditionen hingebungsvoll zu pflegen. Zahlreiche Schreine, Quellen und Bäume sind den Göttern geweiht. Die Ogedenpriester haben einen großen Einfluss auf die Hochlandbevölkerung. Alle Bemühungen der ceridischen Kirche, insbesondere jene durch Fürst Waldemar von Drachenhain wurden durch hefige Widersetzung abgetötet.

Besonders wird in Gaeltacht Saarka verehrt. Mit ihr sind die Gaeltachter am Engsten verbunden, denn ihre Moore, die in Etain liegen, sind heilig und werden mit Ehrfurcht geliebt und gefürchtet. Die Saarkani werden sehr geachtet. Sie helfen der einfachen Bevölkerung als Geburtshelferinnen, sie erstellen Tränke, wissen Rat bei Krankheiten und geben seelischen Beistand.

Weiterhin gibt es eine große Heliosgarnison in Antrim. Dort leben viele Heliosgeweihte, die als mutige Kämpfer ihren Glauben und das Hochland verteidigen.

Aus der jüngsten Zeit:

Bei einem Bardenwettbewerb im Winter des Jahres 31 nach A. III. in Flaitney kam es zu einem unerwarteten Ereignis. Es tauchten urplötzlich vier Götterstatuen von derselben Art auf. Untersuchungen ergaben, dass er sich um uralte Abbildungen der Vier handeln musste. Nach einem erfolglosen Diebstahl wurden die Statuen zum Schutze ihrer selbst geteilt und in alle Himmelsrichtungen gebracht. Zwei der Statuen, nämlich die Bildnisse von Saarka und Helios, werden seitdem in Gaeltacht aufbewahrt. Der genaue Verbleib wird auf Wunsch der Götter geheim gehalten.

Brauchtum

Schafscheren

Alljährlich findet am ersten Tag des 3. Poena in Tairngire das große Schafwettscheren statt. Jeder Clan ist bestrebt, dass der Titel "Noirin" (Scherkönig) an einen der ihren vergeben wird. Arthur McGrath trägt diesen Titel nun schon zum 4. Mal und gilt auch dieses Jahr als eindeutiger Favorit.

Gaeltachter Festspiele

Einmal im Jahr, im ersten Heliosmond, ruft die Baronin Caileen McGodfrey ihr Volk zu den Festspielen zusammen. Aus dem ganzen Land verschlägt es das Volk nach Tairngire, um einen Blick auf die Teilnehmer zu erhaschen. Das Turnier findet tagsüber statt und dauert 3 Tage lang. Am Abend wird auf dem großen Turnierplatz vor der Stadt ausgiebig gefeiert und getanzt. Ein jeder kann an den verschiedenen Wettbewerben teilnehmen und sein Können zur Schau stellen.

Die Spiele gehen auf Alec McGodfrey zurück. Denn seine Botenreiter hatten allesamt eine schlimmen Husten, so dass sie nicht arbeitsfähig waren. Doch mußte er schnell eine Botschaft an den König übermitteln, also was tun? Er rief das Volk auf, sich an einem Wettlauf zu beteiligen, um heraus zu finden, wer dieser Aufgabe würdig sei. Sehr viele kamen, um sich am Hindernisslauf um die Stadt zu beteiligen. Der Sieger erhielt eine feste Anstellung beim Baron als Botenreiter und noch dazu einen Beutel voller Silberstücke.

Der Wettlauf war beim Volk so gut angekommen, dass dieses Ereignis jedes Jahr wiederholt wird. Mittlerweile haben sich die Disziplinen geändert, manche wurden gestrichen, neue sind hinzugekommen, aber im großen und ganzen ist es ein prächtiges Volksfest, bei dem die Gaeltachter ihre Kräfte messen und ihr Land feiern.

Einige der Diziplinen sind hier aufgeführt:

  • Hammerwurf: Die Recken müssen eine schwere Eisenkugel, die an einem Drahtseil befestigt ist, in schnellen Kreiselbewegungen über das Haupt schwingen, um die Kugel so weit wie möglich in die Turnierwiese zu schlagen.
  • Steinstoßen: Ein schwerer Felsblock muß rücklings über eine hölzerne Meßlatte befördert werden.
  • Baumstamm werfen: Ein Eichenstamm, der von seinen Ästen befreit wurde, wird aus der Hocke so weit wie möglich gestoßen.
  • Wettlauf: An diesem Spiel nimmt fast ein jeder teil, vom alten Weiblein bis hin zum Jüngling. Sie müssen alle einmal um die als Ringwall angelegt Stadt laufen. Gewinner ist der, der als erstes am Ausgangspunkt angelangt. Oft hinken einige alte Teilnehmer erst Stunden nach dem Gewinner zum Siegestor heran.
  • Jungferntanz: Die Jungfrauen führen alljährlich die gaeltachter Volkstänze auf, in dem sie um einen mit Blumen geschmückten Birnbaum einen Reigen tanzen. Eine wahre Freude ihnen zuzusehen.

Schafe

Ein Redewendung der Gaeltachter besagt:

"Am wichtigsten sind mir meine Schafe, am zweiwichtigsten ist da der Clan, dann der Whiskey und dann,hm... darum sollen sich die hohen Leute kümmern...."

Es finden sich viele, viele, Schafe im Hochland, pro Gaeltachter sollen es schon 50 Viecher sein. Wie hoch der Bestand genau ist, weiss niemand so genau, denn das ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Da es in Gaeltacht schon einige Jahre keine Schafsepedemie mehr gab, ist anzunehmen, das es zur Zeit Tausende gibt.

Die (häufigsten) unterschiedlichen Rassen sind:

  • schwarzes Larvenschaf, das durch sein liebliches Gesicht überzeugt Das Larvenschaf ist recht ungezogen und verspielt
  • das beliebte Schüttelschaf, das sehr langes Haar und gebogene Hörner aufweist. Es ist aufmerksam, robust und sehr wachsam
  • dann wäre da noch das Weisswollschaf erwähnenswert. Es liefert die Wolle für die robusten Hochlandstoffe. Es ist sehr anspruchsvoll und lässt sich recht schlecht leiten
  • das gemeine Landschaf, dass ähnlich dem Weisswollschaf ist, nur kleiner. Es liefert derbere Wolle. Es ist anspruchslos und das häufigste Schaf in Gaeltacht.

Siehe auch

http://www.heligonia.de/drachenhain/gaeltacht/gaeltacht.html